Plötzlich Englisch im Vorstellungsgespräch reden?

englisch_redenEin Vorstellungsgespräch ist für jeden Bewerber schon stressig genug, aber wenn der Gesprächspartner plötzlich ins Englische wechselt, fühlen sich viele auf einmal hilflos.

Oftmals liegt es gar nicht an den fehlenden Sprachkenntnissen, sondern einerseits an der Überraschung und andererseits an dem geforderten Business English. Wer sich perfekt im Alltag auf Englisch verständigen kann, scheitert jedoch nicht selten an den notwendigen Vokabeln in seinem Berufsfeld.

Wer nutzt das Bewerbungsgespräch zur Überprüfung der Sprachkenntnisse?

Die Bewerber sollten sich im Vorfeld auf einen möglichen Sprachwechsel einstellen, wenn in der Stellenanzeige fliessende und/oder verhandlungssichere Sprachkenntnisse verlangt werden.

Ebenfalls werden gerne in Tochterunternehmen von internationalen Firmen die Englischkenntnisse überprüft. Heutzutage kann bereits ein Bewerber in einem kleinen mittelständischen Unternehmen auf sein Englisch getestet werden, falls dieses international tätig ist. Wenn sich der Bewerber im Vorfeld über den Tätigkeitsbereich bzw. über die Firmengeschichte informiert, kann er gut feststellen, ob er beim Vorstellungsgespräch Englisch reden muss oder nicht. Nur wer sich schlecht auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet, wird überrascht sein.

Worauf sollte sich der Bewerber beim Vorstellungsgespräch vorbereiten?

Die Schwierigkeit liegt meist in der Beschreibung seines Werdeganges und seiner Tätigkeitsbereiche in einer anderen Sprache. Dafür muss der Bewerber die entsprechenden Fachbegriffe seiner Branche kennen. Falls er Englisch bisher nicht oft in der Berufwelt benutzt hat, dann muss der entsprechende Wortschatz unbedingt erlernt werden. Die Selbstpräsentation auf Englisch sollte vorab geübt werden, damit der Bewerber nicht aufgrund der Stresssituation seine Kenntnisse nur ungenügend zeigen kann.

Neben der Präsentation der eigenen Person, können auch spezifische Fragen zum Aufgabenbereich und Erfolgen in früheren Positionen gestellt werden. Vor allem US-Unternehmen legen einen grossen Wert darauf, dass die erzielten Erfolge klar herausgestellt werden. Selbstmarketing steht ganz klar im Vordergrund. Dabei sollten auch wichtige Referenzen wie frühere Kunden genannt werden, da man ggf. auf diese Kontakte auch bei einem neuen Arbeitgeber zurückgreifen kann. Falsche Bescheidenheit ist hier fehl am Platz.