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Résumé – Amerikanischer Lebenslauf

Während in Großbritannien von einem Curriculum Vitae (CV) gesprochen wird, ist in den USA und in Kanada von einem sogenannten Résumé die Rede. Da sich das Résumé deutlich von dem deutschen Lebenslauf sowie CV unterscheidet, solltest du dich mit den wichtigsten Unterschieden und dem Aufbau vertraut machen. In diesem Artikel erhältst du hilfreiche Informationen, Beispiele sowie eine kostenlose Vorlage, damit dir die Bewerbung auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt gelingt.

Ein Beitrag von Ben Dehn

Definition – Was ist ein Résumé?

Wenn du dich im nordamerikanischen und kanadischen Raum im privaten Wirtschaftssektor bewerben möchtest, kommst du nicht ums Résumé herum. Beim Résumé handelt es sich um eine komprimierte schriftliche Darstellung der eigenen Berufslaufbahn, Bildung sowie weiteren Qualifikationen und Kenntnissen

Was bedeutet Résumé auf Deutsch?

Das Wort „Résumé“ kommt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „Zusammenfassung“. Bereits die Übersetzung deutet daraufhin, dass dem Personaler mit diesem Dokument ein prägnanter Überblick über den Werdegang und die Fähigkeiten des Bewerbers vermittelt werden soll. 

Ist ein Résumé ein Anschreiben oder Lebenslauf?

Das Résumé oder „resume“ als eine der beiden möglichen Formen des englischen Lebenslaufs sollte nicht mit dem englischen Bewerbungsschreiben verwechselt werden, welches als Cover Letter bezeichnet wird. Während das Résumé in tabellarischer Form aufgebaut ist, gestaltet sich der Cover Letter als Fließtext. Der Cover Letter geht in der Regel Hand in Hand mit dem Résumé.


Je nach Gegebenheit deiner beruflichen Situation kannst du zwischen drei Varianten des amerikanischen Lebenslaufs wählen: Dem chronological, skills-based / functional und combination Résumé. Doch aufgepasst – den zweiten und dritten sehen die Personaler nicht allzu gerne: 

  • Chronological resume: Das ist die gängigste Form des Résumé. Diese wählst du, wenn du ausreichend praktische Erfahrung gesammelt hast und kaum bis gar keine Lücken im Lebenslauf aufweist.

  • Skilled-based / functional resume: Der funktionelle Lebenslauf legt den Fokus hauptsächlich auf deine Fähigkeiten und Kenntnisse. Diese Struktur ist jedoch nicht immer gerne von Personalern gesehen, da sie mangelnde Berufserfahrung verschleiern könnte. Bist du jedoch Berufseinsteiger, kannst also deinen Lebenslauf noch nicht mit ausreichend Berufserfahrung decken oder bewirbst dich auf einen kreativen Job, bei dem dein Portfolio im Vordergrund stehen soll, kannst du diese Form gerne wählen.

  • Combination resume: Wie der Name schon sagt, ist dieses Format eine Kombination aus den beiden zuvor genannten Formen des Résumé. Hier liegt der Fokus in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen deinen Skills und deinem beruflichen Werdegang. Der kombinierte Lebenslauf kann nützlich sein, wenn du die Branche wechseln möchtest oder große Lücken im Lebenslauf hast. Wähle diese Form nur, wenn das „chronological resume“ ausgeschlossen werden kann.

Unterschied zum CV und deutschen Lebenslauf

Bevor du mit dem Verfassen deines Lebenslaufs beginnst, vergewissere dich, welche Form in der Stellenausschreibung gefordert wird. Denn auch im amerikanischen Raum wird in akademischen und forschungsorientierten Bereichen oftmals ein Curriculum Vitae (CV) erwartet, da diese Form des Lebenslaufs umfangreicher ist und du somit viel detaillierter auf deine akademische Laufbahn eingehen kannst.


Dies ist ebenfalls bei einem deutschen Lebenslauf der Fall, denn beide Varianten können bis zu drei Seiten umfassen.


Allgemein hat der amerikanische Lebenslauf einen wesentlich kleineren Umfang als der deutsche und der britische Lebenslauf (CV). Er umfasst nur eine Seite, denn im Résumé hat die gute Übersicht deines Werdegangs und deiner Skills höchste Priorität. In Ausnahmefällen, z. B. bei einem langen beruflichen Werdegang, dürfen die Informationen auf zwei Seiten Platz finden.

Wenn du noch nicht genau weißt, welche Form des Lebenslaufs du tatsächlich wählen musst, erhältst du in unserem Beitrag „Lebenslauf Englisch – Das gilt es zu beachten“ alle Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf einen Blick.

Im internationalen Raum ist es üblich, sich vorher bei seinem Ansprechpartner zu melden. Dies unterscheidet sich vor allen Dingen vom deutschen Bewerbungsprozess, bei dem es durchaus normal ist, seine Bewerbungsunterlagen ohne vorherigen persönlichen Kontakt zuzusenden.


Darum ist es besonders wichtig, dass du den Namen deiner Kontaktperson notierst und ihn anschließend in deinen Unterlagen persönlich ansprichst. Das zeigt, dass du wirklich interessiert bist und dich ausreichend mit der Stelle auseinandergesetzt hast.


Während in Deutschland auf persönliche Angaben zur Person nicht gern verzichtet wird, ist dies ein Aspekt, den das Résumé und das CV im Voraus haben – die Anonymität der Bewerbungsunterlagen. Diese Form der anonymen Bewerbung soll vor allem Vorurteile und Diskriminierung vorbeugen, denn jeder Bewerber muss eine faire Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten.

Darum sollst du unbedingt in deinem Résumé auf Folgendes verzichten:

  • Bewerbungsfoto

  • Geschlecht

  • Herkunft

  • Religionszugehörigkeit

  • Unterschrift

Viele inhaltliche Aspekte des amerikanischen Lebenslaufs ähneln grob denen der anderen Formen, jedoch gibt es zentrale Unterschiede. Während beispielsweise im CV die Angabe von Referenzen zu einem festen Bestandteil gehört, ist sie im Résumé, genau wie im Deutschen, optional oder nur bei ausdrücklicher Anfrage vorzuweisen.

Das richtige Format für den amerikanischen Lebenslauf

Da Personaler so wenig Zeit wie möglich für deinen Résumé aufbringen wollen, musst du auf eine übersichtliche Gestaltung deiner Angaben achten. Ein überschaubares Format kann ihnen dabei helfen, schnell das Wesentliche über deine Person zu erfahren.


Selbst wenn du dich nur kurz zusammenfassen sollst, wird darauf geachtet, dass alle Stellen lückenlos aufgeführt werden. Wenn diese lange zurückliegen oder nicht wichtig für die Position sind, können sie unter einem Punkt zusammengefasst werden. Die Schwerpunkte sollen auf den Berufen liegen, die relevant für die Stelle sind.

Folgende Punkte sind bei der Auswahl deines Formats hinsichtlich Gestaltung und Inhalt zu berücksichtigen:

  • Achte darauf, dass das Design aller Bewerbungsunterlagen einheitlich bleibt. Zu viele unterschiedliche Farben, Schriftarten und Abstände wirken schnell unsauber.

  • Überfülle dein Résumé nicht mit Text, da es schnell die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit negativ beeinflusst.

  • Nutze nicht zu viele Abkürzungen, nur um Platz zu sparen, denn das wirkt unprofessionell.

  • Konvertiere dein Word-Dokument in eine PDF-Datei, um zu garantieren, dass alle Elemente genauso angezeigt werden, wie sie von dir erstellt wurden.


Damit auf dem einseitigen Résumé alle Informationen Platz finden, sind schmale Seitenränder und kleine Zeilenabstände typisch. Das Format sieht dann wie folgt aus:

  • Seitenabstand: 2,54cm (1 Inch)

  • Schriftart: z. B. Calibri, Franklin Gothic, Garamond oder Helvetica

  • Schriftgröße: 11pt bis 12pt

  • Zeilenabstand: 1,15cm (jeweils vor und nach den Überschriften)

Achte außerdem darauf, dass ein CV-Parser dein Résumé auslesen kann. Parsing Softwares werden auch in den USA immer häufiger zur Vorselektion der Bewerber eingesetzt und gleichen die Lebensläufe der Kandidaten mit den Keywords ab, die in der Stellenanzeige als relevante Qualifikationen und Fähigkeiten genannt wurden. 


Enthält dein Résumé nicht die gesuchten Begriffe, wird es höchstwahrscheinlich aussortiert. Damit dir das nicht passiert, solltest du…

  • … Schlagwörter und die Berufsbezeichnung aus der Stellenanzeige im Lebenslauf aufgreifen.

  • … deinen Lebenslauf mit einem Textverarbeitungsprogramm wie Word erstellen, anstatt zu Grafikprogrammen zu greifen.

  • … deine Unterlagen sorgfältig auf Vertipper oder Buchstabendreher untersuchen, da die Software das falsch geschriebene Wort sonst nicht richtig zuordnen kann.

Résumé - Aufbau und Inhalt

Aufbau & Inhalt des Résumés

Im Gegensatz zum CV und deutschen Lebenslauf hat die Übersichtlichkeit bei einem Résumé höchste Priorität. Nachdem du in einem kurzen Text dein berufliches Profil zusammengefasst hast, folgt der berufliche Werdegang sowie die schulische / akademische Bildung in antichronologischer Reihenfolge. Je nachdem, wie viel Platz noch zur Verfügung steht, können die relevantesten Informationen deiner Kenntnisse und Qualifikationen eingefügt werden.

Personal Information – Persönliche Daten

Deine persönlichen Angaben finden in der Kopfzeile deines Lebenslaufs Platz und bestehen aus:

  • Vorname und Nachname

  • Adresse

  • Telefon- oder Handynummer

  • E-Mail-Adresse

  • Optional: LinkedIn-Profil und professionelle Social-Media-Kanäle

Résumé - Personal Information

Umlaute wie ä, ö und ü sind im Englischen nicht üblich. Denk also dran, diese Umlaute in deinem Namen und deiner Anschrift als ae, oe oder ue umzuschreiben. Vergiss außerdem nicht, dass in den USA und Kanada viel Wert auf Anonymität gelegt wird, sodass weitere Angaben hinsichtlich Herkunft, Religion und Geburtsdatum in deinem Lebenslauf nicht gerne gesehen werden.

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von Bewerbung.net

„Laut Harvard-Experten ist der Top Eins Fehler im Bewerbungsprozess, dass Bewerber ihre Telefonnummern und E-Mail-Adressen nicht angeben. Du solltest außerdem deinen LinkedIn-Account hinzufügen, denn einer Studie von Jobvite zufolge verwenden 93% der Recruiter in Nordamerika dieses Businessnetzwerk im Einstellungsprozess. Wenn deine Social-Media-Kanäle deine Professionalität reflektieren, kannst du diese in deine persönlichen Angaben aufnehmen.“

Résumé mit oder ohne Foto?

Bei einer englischen Bewerbung kannst du dir den Gang zum Bewerbungsfotografen getrost sparen: Die weitgehende Anonymisierung der persönlichen Daten bedingt auch, dass das Bewerbungsfoto im englischsprachigen Raum unerwünscht ist. Um keine Klage aufgrund einer Verletzung der strengen Antidiskriminierungsgesetze zu riskieren, sortieren vor allem US-Unternehmen konsequent Bewerbungen aus, die ein Foto des Bewerbers erhalten. 

Executive Summary / Objective – Zusammenfassung / Karriereziel

Das „Executive Summary“ ist das sogenannte Verkaufsschild deiner Person. In dieser Zusammenfassung erklärst du in kurzen und wirkungsvollen Sätzen, wer du bist, was du machst und was du dem Unternehmen für einen Mehrwert bieten kannst.


Du hast die Möglichkeit, deine Erfolge, fachlichen Kompetenzen und Stärken einzubringen. So gibst du dem Personaler einen ersten Eindruck von dir. Achte darauf, dass der Text nicht zu lang sein darf und beschränke dich auf deine Kernkompetenzen in zwei bis drei Sätzen. Im Idealfall greifst du bei der Beschreibung Schlagworte auf, die in der Stellenanzeige als Schlüsselqualifikationen genannt wurden.

Résumé - Executive Summary

Ergänze zusätzlich zu deinen beruflichen Zielen, warum du dich im Ausland bewirbst und wie du deine Fähigkeiten in diesem Unternehmen einsetzen möchtest. Du kannst die Executive Summary entweder in einem stichpunktartigen Stil formulieren oder als Fließtext gestalten – je nachdem, wie viel Platz du noch für die restlichen Inhalte des Lebenslaufs benötigst.

Es ist egal, für welche Zeitform du dich entscheidest. Wenn du zwischen dem „simple present“ oder „simple past“ wählst, bleibe im gesamten Résumé stets konsequent dabei. Verwende außerdem keinen Erzählstil

Résumé - Area of Expertise

Area of Expertise – Fachgebiete (optional)

Der Personalverantwortliche bekommt die Möglichkeit, deine Kompetenzen auf einen Blick zu erfassen, ohne lange suchen zu müssen. Achte hierbei auf die wichtigsten Schlagworte in der Stellenanzeige. Die „Area of Expertise“ ist ebenfalls kein Pflichtteil, lockert dennoch die Struktur des Résumés auf und gestaltet es optisch ansprechender.

Professional Experience – Beruflicher Werdegang

Welche Gewichtung du diesem Teil gibst, hängt davon ab, für welche Art des Lebenslaufs du dich letztendlich entscheidest. Im chronologischen Résumé ist dies der Hauptteil und nimmt in der Regel den größten Platz ein. Obwohl dieses Format als „chronologic resume“ betitelt wird, gehst du wie im deutschen Lebenslauf antichronologisch vor. Das bedeutet, du beginnst mit der beruflichen Station, die du als Letztes ausgeübt hast bzw. aktuell ausübst.


Ein perfektes Résumé enthält alle Stationen deines Werdegangs der letzten 15 Jahre im Detail. Berufe, die lange zurückliegen oder nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun haben, kannst du zusammenfassen. Bist du Berufseinsteiger, füge hier deine bisherigen Praktika und alle Tätigkeiten ein, die du während deiner Schul- und Studienzeit ausgeübt hast.


Jede Station enthält folgende Informationen:

  • Name der Firma und des Ortes: Deine Position (gefettet und evtl. farblich markiert)

  • Beginn und Ende deiner Stelle:  Wenn du den genauen Tag einfügen willst, achte darauf, dass die Reihenfolge im englischen umgekehrt ist. Das bedeutet, der 12. Oktober 2021 würde in diesem Fall so geschrieben werden: 10/12/2021.

  • Arbeitsbeschreibung und Erfolge: Welche Aufgaben, Projekte und Erfolge hast du geschafft? Beschränke dich auf maximal 10 Stichpunkte pro Position, um nicht den Rahmen zu sprengen. Sind die Tätigkeiten irrelevant für die ausgeschriebene Stelle, lasse diesen Teil weg.

Résumé - Professional Experience

Bei der Jobsuche auf dem amerikanischen Markt ist Bescheidenheit fehl am Platz: Anders als in Deutschland, wo eine sachliche Formulierung der Beschreibungen deines Tätigkeitsbereichs angebracht ist, wird die Nutzung von enthusiastischen und aktiven Formulierungen im amerikanischen Raum gewünscht. Auf diese Weise vermittelst du Leidenschaft und Engagement für die Stelle.


Im Deutschen würde es beispielsweise heißen: „Realisierung des E-Commerce Webshops“, während im Amerikanischen aussagekräftige Adjektive hinzugefügt werden: „successfully realized an e-commerce webshop“. Während im Deutschen substantivierte Formulierungen üblich sind (z. B. „Entwicklung der Vertriebsstrategie“), wird im Englischen auf die dynamische Progressive-Form zurückgegriffen („Developing sales strategy“).

Mirko Bettenhausen

Mirko Bettenhausen

Fachautor von Bewerbung.net

Aus deiner Bewerbung sollte hervorgehen, dass sie für die ausgeschriebene Stelle maßgeschneidert angefertigt wurde und ein wirkliches Interesse am Unternehmen besteht. Ein erfolgreiches Résumé passt exakt zur Position, auf die du dich bewirbst. Du darfst dich zwar nicht im Detail verlieren, jedoch müssen deine Erfahrungen und Skills genau diese Stelle widerspiegeln.“

Education – Bildung

In dieser Kategorie bringst du deine relevantesten Abschlüsse unter. Der Grundschulabschluss ist bei deinem Karriereweg nicht ausschlaggebend und kann in den meisten Fällen weggelassen werden.


Bei der Auflistung deiner (Aus-)Bildungsstationen gehst du wieder antichronologisch vor und beginnst mit deinem aktuellsten Abschluss. Jede Station beinhaltet die Institution / Schule, den Ort, die Art deines Abschlusses, optional deine Haupt- und Nebenfächer und den Zeitraum. Wirkt dein Résumé zu überfüllt, reicht es, wenn du nur deinen akademischen Hintergrund nennst. Benenne dann die Kategorie zu „Academic Education“ um.

Résumé - Education

Deine Abschlüsse solltest du immer in eine professionelle englische Formulierung übersetzen:

  • Higher education entrance qualification – Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

  • Advanced technical college certificate – Fachhochschulreife (Fachabitur)

  • (Intermediate) School-Leaving Certificate – Mittlere Reife (Haupt- / Realschulabschluss)

  • Professional training (Certified by the German Chamber of Industry and Commerce) – Berufsausbildung (IHK)

Additional Skills and Qualifications – Kenntnisse und Qualifikationen

Welche Kenntnisse und Qualifikationen es in den Lebenslauf schaffen, hängt stark davon ab, ob sie zu der ausgeschriebenen Stelle passen.

Résumé - Additional Skills

Languages – Sprachen

Liste alle deine sprachlichen Kenntnisse auf und füge das entsprechende Niveau hinzu. Sei dabei ehrlich, denn spätestens im Vorstellungsgespräch, wenn eine Vorführung deiner Fähigkeiten gefragt ist, kommt die Wahrheit ans Licht. Bist du dir nicht sicher, welches sprachliche Niveau du besitzt, kannst du das auf europaeischer-referenzrahmen.de nachsehen.

  • Native speaker (C2) – Muttersprache

  • Business fluent (C2) – Verhandlungssicher

  • Fluent written and spoken (C1) – Fließend in Wort und Schrift

  • Very good knowledge written and spoken (B2) – Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift

  • Good knowledge written and spoken (B1) – Gute Kenntnisse in Wort und Schrift

  • Extended basic knowledge (A2) – Erweiterte Grundkenntnisse

  • Basic knowledge (A1) – Grundkenntnisse

Computer Skills – IT-Kenntnisse

Schaue am besten in der Stellenausschreibung nach, welche EDV-Kenntnisse eine besondere Bedeutung für die Position haben. Eine große Palette an Skills ist zwar beeindruckend, nimmt jedoch viel Platz im Résumé ein. Lege daher den Fokus auf die wichtigsten Programme und fasse sie so zusammen:

  • MS Office (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)

  • Web Skills (HTML, JavaScript, CSS, WordPress, CMS, code libraries)

  • Graphics (Adobe: Photoshop, InDesign, Illustrator, Acrobat)

  • Social Media (Facebook, Instagram, Twitter)

Further Training and Certificates – Weiterbildungen und Zertifikate

Du kannst deine Weiterbildungen und Zertifikate, je nach Relevanz, entweder in dein Summary, als Information in eine Station deines beruflichen Werdegangs oder als einzelne Rubrik setzen.


Nenne immer erst das Jahr, dein Zertifikat und optional das Institut.

  • 2010 MP, Project Institute

  • 2009 AMF Certified Marketer, Business School

  • 2007 Six Sigma Black Belt, SSGBC

Driver’s licence – Führerschein

Wenn du eine internationale Fahrerlaubnis besitzt und die Angabe des Führerscheins dir bei deiner Bewerbung einen Vorteil verschafft, lautet die Formulierung so: „European driving licence type B (car type)“.

References – Referenzen

Im Résumé ist die Nennung der Referenzen nur zu empfehlen, wenn das Unternehmen im Stellenangebot darum bittet. Bringt es dir persönlich einen Nutzen, kannst du die Referenzen natürlich optional hinzufügen.


In diesem Fall gibst du zwei bis drei wichtige Referenzgeber mit vollem Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse an. Diese sollen dann bei einer Kontaktierung des Unternehmens eine Empfehlung über dich geben können und bestätigen, dass du ein verlässlicher und empfehlenswerter Mitarbeiter bist. Bedenke, dass die Referenzgeber in dem vorgesehenen Bewerbungszeitraum erreichbar sind.

Interests – Interessen

Dieser Teil ist bei berufserfahrenen Bewerbern häufig irrelevant und wirkt schnell unprofessionell. Solltest du jedoch gerade erst deinen Abschluss gemacht und noch wenig Berufserfahrung haben, kannst du damit punkten und zusätzlich neue Gesprächsthemen für das erste Vorstellungsgespräch schaffen. Achte darauf, nicht zu allgemeine Angaben deiner Hobbys im Lebenslauf zu machen, sondern wähle vorteilhafte Interessen, die dich für diese Stelle qualifizieren.

Im Gegensatz zum deutschen Lebenslauf musst du dein Résumé nicht unterschreiben. Bei der Bewerbung für den amerikanischen Markt ist lediglich im Anschreiben eine Unterschrift nötig. 

Kostenloser Download – Résumé Vorlage


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Résumé Template mit Mustertext – Das steckt drin:

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Vorlage für dein Résumé
Bearbeitbare Microsoft Word-Datei (.docx)
Jederzeit wiederverwendbar

Wichtige Vokabeln für die Bewerbung in den USA

Damit du dich von deiner professionellen Seite zeigen kannst, reicht ein optisch ansprechender Lebenslauf oftmals nicht aus. Hier überzeugst du vor allem mit einem einwandfreien Englisch. Vergiss dabei nicht, dass sich einige amerikanische Begriffe deutlich von den britischen unterscheiden. Während es in Großbritannien z. B. colour heißt, wird es in Amerika color geschrieben. Das Gleiche gilt für specialise (BE) und specialize (AE).


Lasse am Ende deine Familie, Freunde und Bekannte, die sich gut mit der englischen Sprache auskennen, über dein Résumé blicken, um sicherzustellen, dass dir keine groben Fehler unterlaufen sind.


Wir haben dir die wichtigsten Vokabeln für deinen amerikanischen Lebenslauf hier aufgelistet:

  • Abschluss – qualification / graduation

  • Abschluss Abitur / Allgemeine Hochschulreife – Higher education entrance qualification

  • Abschluss Realschule / Mittlere Reife – Secondary school certificate (englisches Äquivalent: GSCE)

  • Anschreiben – cover letter

  • Ausbildung – professional training

  • Beruflicher Werdegang – work experience

  • Bewerbung – application

  • Diplom – degree

  • Hobbys, Vereine, Ehrenamt – activities / engagement

  • Lebenslauf – CV / résumé

  • Praktikum – internship

  • Schulischer Werdegang – education

  • Weitere Kenntnisse – personal skills and competencies

  • Weiterführende Schule – secondary school

Neben diesen grundlegenden Vokabeln solltest du außerdem ein paar kraftvolle Action Verbs kennen, damit du deine bisherigen Tätigkeiten und Erfolge überzeugend auf den Punkt bringen kannst. Hierzu zählen zum Beispiel:

Etwas ausführen / erreichen:

  • achieve

  • accomplish

  • establish

  • implement

Etwas entwickeln / kreieren:

  • construct

  • create

  • develop

  • produce

Etwas voranbringen / in die Wege leiten / anregen:

  • drive

  • guide

  • initiate

  • stimulate

Etwas erkennen / analysieren / herausfinden:

  • analyze

  • discern

  • find out

  • identify

Etwas verbessern / vereinfachen:

  • increase

  • improve

  • optimize

  • simplify

Die bereits genannten sowie weitere hilfreiche Vokabeln und Action Verbs erhältst du hier als kostenloses PDF Dokument zum Download.

Ein Foto von Ben Dehn

Autor: Ben Dehn

Ben entschied sich nach seinem Lehramtsstudium dazu, seinen Weg zunächst im Journalismus zu bestreiten. Nach sieben Jahren bei Print, Online und Radio heuerte er 2013 bei der webschmiede GmbH an und betreute im „Die Bewerbungsschreiber“ Team Personen auf sämtlichen Hierarchieebenen. Durch seine Tätigkeit konnte er sein Know-how im Karrierebereich stetig vertiefen. Heute schreibt Ben Dehn hilfreiche Fachartikel, hält Vorträge und gibt Interviews, Workshops & Seminare.


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