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Lebenslauf Englisch

Eine Bewerbung auf Englisch schreiben zu können, wird immer wichtiger. Junge Bewerber interessieren sich für das ausländische Bildungsangebot und berufserfahrene Arbeitskräfte haben die florierenden globalen Arbeitsmärkte im Blick. Doch gerade die Bewerbung im Ausland kann einen Bewerber vor Probleme, wie ungewohnte Formalitäten und Sprachbarrieren, stellen. Um diese Hürden zu überwinden, gilt es, einige Unterschiede zur deutschen Bewerbung zu beachten. Ein Dokument der Bewerbungsunterlagen ist dabei besonders speziell: Der englische Lebenslauf. Während das englische Bewerbungsschreiben (Cover Letter) dem deutschen Anschreiben sehr ähnlich ist, unterscheiden sich die Lebensläufe in wesentlichen Punkten. Wie schreibst du einen englischen Lebenslauf also richtig? Alle Informationen und Tipps sowie kostenlose Vorlagen mit Mustertexten zum Download findest du hier.

Der englische Lebenslauf unterscheidet sich in einigen Punkten vom deutschen Lebenslauf und kommt außerdem in zwei unterschiedlichen Formen daher: Einmal als Curriculum Vitae, kurz CV, und einmal als Résumé. Beide Formen haben ihre Vor- und Nachteile sowie unterschiedliche Einsatzgebiete. Damit du bei beiden Varianten auf der sicheren Seite bist, geben wir dir hier die Tipps, die du benötigst, um eine gelungene Bewerbung auf Englisch zu verfassen.


Die Erstellung eines Lebenslaufs auf Englisch kann nicht nur interessant sein, wenn du dich damit direkt bewerben möchtest. Einige Karriereportale bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, einen Lebenslauf hochzuladen.

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von Bewerbung.net

„Du kannst deinem LinkedIn- oder Xing-Profil einen englischen Lebenslauf hinzufügen und erhöhst somit deine Chancen, von einem internationalen Headhunter gefunden zu werden.“

Gemeinsamkeiten der englischen Lebensläufe

Bevor wir die Unterschiede der Lebensläufe detaillierter beschreiben, soll es zunächst darum gehen, welche gemeinsamen Regeln sowohl für das Résumé als auch für das CV gelten.

  • Anonymisierung des Lebenslaufs - Keine persönlichen Daten: Abgesehen von den Kontaktdaten enthält der englische Lebenslauf keinerlei persönliche Daten. Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit und Religion haben auf einem Résumé nichts verloren. Auch im CV sind sie eher unüblich.

  • Anonymisierung der Bewerbung - Kein Bewerbungsfoto: Neben den persönlichen Daten wird außerdem kein Bewerbungsfoto eingesetzt. Aufgrund des sehr strengen Antidiskriminierungsgesetztes in Amerika werden Bewerbungen mit Bewerbungsbild sofort im Papierkorb landen. Denn kein Chef möchte eine Diskriminierungsklage am Hals haben. Auch im britischen Raum wird empfohlen, eher auf ein Foto zu verzichten.

  • Keine Unterschrift: Auf die Frage, ob ein englischer Lebenslauf unterschrieben wird, lautet die Antwort meistens nein. Der englische Lebenslauf enthält weder ein Datum noch die Unterschrift des Bewerbers, was ebenfalls zum anonymisierten Bewerbungsprozess dazugehört.

  • Referenzen sind ein Muss: In Deutschland werden Referenzen immer gängiger, in manchen Ländern sind sie schon lange ein klares Muss. Zur Angabe einer Referenz kann entweder eine gesonderte Kategorie in den Lebenslauf eingefügt werden oder die Angabe der Kontaktdaten erfolgt hinter der jeweiligen Position im Lebenslauf.

  • Hervorhebung von Stärken und Erfolgen: Während in Deutschland eher Wert auf Zurückhaltung gelegt wird, solltest du bei englischen Lebensläufen einen expliziten Fokus auf deine Stärken und Erfolge legen und diese klar kenntlich machen.

  • Tabellarischer Lebenslauf: Die tabellarische Anfertigung gilt für das Curriculum Vitae und das Résumé. Es werden also alle Informationen untereinander und in antichronologischer Reihenfolge aufgelistet. Ein ausformulierter Lebenslauf sollte nur dann verwendet werden, wenn ausdrücklich danach gefragt wird.

Vergleich Resume vs CV

Unterschiede zwischen Résumé und Curriculum Vitae (CV)

Die zwei Varianten von englischen Lebensläufen unterscheiden sich in drei wesentlichen Aspekten: Im Einsatzgebiet, im Umfang und im Inhalt.

Regionen

Das Résumé entspricht vor allem den Anforderungen der nordamerikanischen Länder (USA und Kanada).


Das Curriculum Vitae hingegen wird nicht nur in Großbritannien verwendet. Jede Nation, die sich zur britischen Monarchie bzw. dem Commonwealth of Nations zugehörig fühlt, nutzt diese Form des Lebenslaufs ebenfalls (z.B. Australien, Neuseeland, etc.).


Auch im kontinentaleuropäischen Festland findet es eine weite Verbreitung. In besonderen Fällen wird bei einer Bewerbung in den USA auch das CV erwartet. Dies ist vor allem in akademischen und forschungsorientierten Berufen sehr verbreitet, da der britische Lebenslauf detaillierter auf den akademischen Werdegang, Erfolge und Publikationen eingeht.

Länge

Da es sich beim Résumé, wie die französische Bezeichnung es bereits vermuten lässt, um eine Zusammenfassung handelt, sollte dieses Dokument nicht länger als eine DIN A4-Seite sein.


Um die vorgegebene Länge von maximal einer DIN A4-Seite einzuhalten, wird schnell mal auf eine kleinere Schriftgröße zurückgegriffen. Bedenke jedoch, dass dies auf Kosten der Leserlichkeit geht. Unsere Empfehlung: 

Versuche, die empfohlene Schriftgröße von 10pt bis 12pt in Calibri (und äquivalent) nicht zu unterschreiten.


Das Curriculum Vitae hingegen darf durchaus über 2 Seiten hinausgehen. Es ähnelt im Wesentlichen dem deutschen Lebenslauf und ist somit viel detaillierter als der amerikanische Lebenslauf. Insgesamt ist das CV eine volle Aufzeichnung deiner gesamten bisherigen Karriere, während das Résumé nur kurz einen Überblick über deine Erfahrungen, Skills und Erfolge gibt.

Inhalt

Ein Résumé ist wie bereits erwähnt eine Zusammenfassung deiner bisherigen Laufbahn und deines Skillsets. Daher kann hier auf eine ausführliche und detaillierte Auflistung aller Stationen verzichtet werden.

Mirko Bettenhausen

Mirko Bettenhausen

Fachautor von Bewerbung.net

„Im amerikanischen Lebenslauf werden ausschließlich Positionen aufgeführt, die eine Relevanz für die neue Stelle darstellen. Besonders bei Bewerbern mit Lücken im Lebenslauf oder wenig Berufserfahrung kann dies ein großer Vorteil sein.“

Neben der Auswahl bestimmter Stationen des Werdegangs bietet das Résumé eine weitere Freiheit: Die Auflistung der Stellen muss nicht zwingend antichronologisch erfolgen.


Bei dem sogenannten Functional Résumé wird nach Bedeutsamkeit der Position für die Vakanz sortiert. Die erlernten und angewandten Fähigkeiten (Skills) des jeweiligen Jobs stehen also im Vordergrund.


Das Curriculum Vitae hingegen soll so ausführlich wie ein deutscher Lebenslauf gestaltet sein. Dabei kommt es auf eine lückenlose Darstellung der Karriere an. Gekürzt werden kann jedoch an einigen Positionen, die sehr lange zurückliegen oder irrelevant für den neuen Job sind. Sie werden zwar aufgeführt, aber nicht näher erläutert.


Beispiele für die korrekte Darstellung einer Station findest du in unserem Muster CV am Ende dieses Artikels.

Englischer Lebenslauf – Aufbau und Inhalt

Während der Aufbau im Wesentlichen gleich bleibt, unterscheiden sich beide Varianten vor allem inhaltlich voneinander. Bei einem CV handelt es sich um einen ausführlichen Lebenslauf, ein Résumé hingegen stellt eine Zusammenfassung des Bewerbers dar.


In unseren Artikeln zum CV und Résumé erhältst du einen näheren Einblick mit konkreten Beispielen für deinen eigenen englischen Lebenslauf.

Aufbau und Inhalt des Curriculum Vitae

Das Curriculum Vitae ähnelt dem Aufbau des tabellarischen Lebenslaufs, wie er in Deutschland verfasst wird, sehr. Wie auch im deutschen Lebenslauf werden die Informationen in wichtige Kategorien unterteilt. Welche dieser Rubriken du anschließend in dein CV mit aufnimmst, musst du immer individuell von der Stellenausschreibung abhängig machen.


Entscheidend ist hier, dass die Rubrik der Referenzen im Curriculum Vitae ein Pflichtfeld ist, denn der Personaler möchte wissen, ob du ein empfehlenswerter und vertrauenswürdiger Kandidat bist.


Im Gegensatz zum Résumé liegt der Hauptfokus vor allem in der ausführlicheren Darstellung deines beruflichen Werdegangs und deiner Bildungsstationen.

Das Curriculum Vitae ist im internationalen und vor allem britischen Raum das Standarddokument einer jeden Bewerbung. In unserem Artikel „Curriculum Vitae (CV) – Britischer Lebenslauf“ erfährst du alle relevanten Informationen zum Aufbau und Inhalt sowie den Besonderheiten des CV.

Aufbau und Inhalt des Résumé

Zudem kannst du das Résumé individuell der ausgeschriebenen Stelle anpassen, indem du optional Rubriken wie Führerschein, Zertifikate oder Sprachen einfügst oder gegebenenfalls auslässt.


Referenzen finden hier ebenfalls Platz. In einigen Fällen wird in der Stellenausschreibung explizit danach verlangt. Falls du diese Rubrik auslassen möchtest, kannst du dies durch den Zusatz „References available upon request“ tun.

Möchtest du dich in Nordamerika bewerben, erfährst du in unserem Artikel „Das Résumé – Der amerikanische Lebenslauf“ detaillierte Informationen und Details über Aufbau, Gestaltung und Format des amerikanischen Lebenslaufs.

Du hast Probleme bei der Erstellung einer englischen Bewerbung oder bekommst ständig Absagen? Dann helfen dir „Die Bewerbungsschreiber“, eine individuell auf dich zugeschnittene Bewerbung auf Englisch zu schreiben.

Typische Fehler im englischen Lebenslauf

Auch wenn die englische Sprache nicht die schwerste ist, können gerade einem deutschen Muttersprachler immer wieder diese sprachlichen Fehler unterlaufen

Um zu verhindern, dass deine Bewerbung wegen eines vermeidbaren sprachlichen Fehlers auf dem Ablagestapel landet, musst du auf Folgendes achten:

  • Wortverwechslung: Übersetze nie direkt aus dem Deutschen, denn in der Schnelle kann jedem dieser Fehler unterlaufen: Auch wenn sich das Wort Handy englisch anhört, ist die Bezeichnung dafür mobile. Auch in der direkten Übersetzung deiner Schulabschlüsse musst du aufpassen, denn das Gymnasium wird nicht gleich gym (Fitnessstudio) genannt.

  • Zeichensetzung: Kommata werden im Englischen grundsätzlich anders gesetzt als im Deutschen. Während im Deutschen vor jedem „dass“ immer ein Komma gesetzt wird, bleibt es bei einem englischen „that“ einfach aus.

  • Britisches und amerikanisches Englisch vertauschen: Eine Vielzahl von Vokabeln unterscheiden sich im britischen und amerikanischen Englisch. Beispielsweise enden Worte auf Britisch mit „-our“ und „-ise“, während sie im amerikanischen Englisch auf „-or“ (colour / color) und „-ize“ (organise / organize) enden.

Wichtige Vokabeln – Die richtige Übersetzung

Wenn du dich im Ausland bewerben möchtest, solltest du nicht den Fehler begehen und deine Unterlagen direkt ins Englische übersetzen. Wir geben dir die wichtigsten Vokabeln mit auf den Weg, um einen erfolgreichen Lebenslauf in englischer Sprache zu verfassen.

Allgemeine Übersetzungen zum englischen Lebenslauf

  • (Akademische) Bildung – academic education

  • Beruflicher Werdegang – professional / work Experience

  • Karriereziel – objective

  • Kenntnisse und Qualifikationen – skills and qualifications

  • Lebenslauf – Curriculum Vitae / Résumé

  • Persönliche Angaben – personal details

  • Praktikum – internship

  • Referenzen – references

Beschreibung deiner Kenntnisse

  • Grundkenntnisse – basic knowledge

  • Anfänger – beginner

  • Mittleres Niveau – intermediate

  • Expertenniveau – expert level

Hilfreiche Adjektive

  • anpassungsfähig – adaptable

  • engagiert – committed

  • erfahren – experienced

  • kreativ – creative

  • motiviert – motivated

  • präzise – accurate

Neben den inhaltlichen Unterschieden zwischen Résumé und CV gilt es, zusätzlich die sprachlichen Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch zu beachten.

Im nachstehenden Dokument haben wir dir die wichtigsten Unterschiede sowie wichtige Vokabeln für deinen englischen Lebenslauf in einer PDF zusammengefasst.

Kostenlose Downloads – Englische Lebenslauf Vorlagen

Ob Schüler, Student oder erfahrener Mitarbeiter – diese kostenlosen MS Word Vorlagen / Muster mit Beispielen für einen englischen Lebenslauf (sowohl CV als auch Résumé) kannst du ganz einfach downloaden und als Orientierungshilfe nutzen. Denke daran, dich je nach Variante an die Länge und den Umfang der Angaben zu halten.

Anschreiben Vorlage Amerika

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Anschreiben Vorlage Großbritannien

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Lebenslauf Vorlage Amerika

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Lebenslauf Vorlage Großbritannien

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Je nachdem für welchen Zweck du deinen englischen Lebenslauf verwendest, kannst du die oben erläuterten Rubriken einfach hinzufügen oder streichen. Bewirbst du dich beispielsweise für ein Praktikum, musst du für deine bisherige Praxiserfahrung „Work Experience“ statt „Professional Experience“ als Überschrift wählen.

Bei der Bewerbung um ein Stipendium steht hingegen deine akademische bzw. schulische Ausbildung im Vordergrund und sollte daher zuerst aufgelistet werden.

Deutsche vs. Englische Bewerbung – Unterschiede

Abweichungen im Aufbau und Inhalt des Lebenslaufs sind nicht die einzigen Unterschiede zwischen der deutschen und englischen Bewerbung. Auch der Inhalt der Bewerbungsmappe sowie der Bewerbungsprozess an sich sind nicht genau gleich. Wir haben dir hier die wichtigsten Unterschiede nochmal zusammengefasst, damit bei deiner englischen Bewerbung nichts schiefgeht.

  • Während man in Deutschland durchaus „einfach so“ Bewerbungen verschickt, ohne vorher Kontakt zum Unternehmen aufgebaut zu haben, ist zumindest ein erster telefonischer Kontakt vor allem in Amerika sehr zu empfehlen. Es ist sogar nicht unüblich, persönlich im Unternehmen vorbeizuschauen.

  • Die Anrede kann in Deutschland unpersönlich sein, bei der amerikanischen Bewerbung musst du jedoch immer einen direkten Ansprechpartner haben.

  • Die englische Bewerbungsmappe besteht nur aus Anschreiben (Cover Letter) und dem Lebenslauf. Zeugnisse und weitere Dokumente werden erst auf Anfrage nachgereicht oder zum Vorstellungsgespräch mitgebracht.

  • Amerikanische und britische Bewerbungen werden so anonym wie möglich gehalten (kein Bewerbungsfoto; keine Angaben zu Nationalität, Geschlecht, Geburtstort und -datum).

Bei deutschen Bewerbungen wird häufig die Studienurkunde oder das Studienzeugnis beigelegt. Im englischsprachigen Raum ist es nicht ungewöhnlich, Transkripte mitzubringen oder auf Anfrage zu verschicken. Ein „Transcript of Records“ beinhaltet eine Auflistung aller besuchten Kurse, inklusive Abschlussnote und ggf. Kursbeschreibung.