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Referenzen in der Bewerbung angeben

Im Bewerbungsprozess sollte jede Möglichkeit, sich von seinen Mitbewerbern abzuheben, genutzt werden. Eine gute Option hierfür bieten Referenzen. Sie helfen dabei, deine Eignung für die ausgeschriebene Stelle bestmöglich zu betonen. Warum Referenzen anzugeben eine gute Möglichkeit ist, deinem Traumjob näher zu kommen und wie du am besten vorgehst, erfährst du hier.

Ein Beitrag von Stefan Gerth

Definition - Was sind Referenzen?

Referenzen stellen im üblichen Sprachgebrauch Nachweise für bestimmte Qualitäten dar. Im Bezug auf Bewerbungen könnten somit auch Zeugnisse und Arbeitsproben als Referenzen gelten. Tatsächlich weist das Wort Referenz allerdings im Bewerbungsjargon auf eine Empfehlung Dritter hin. Referenzen sind positive Beurteilungen oder Empfehlungen durch andere Personen, sogenannte Referenzgeber, die du in deine Bewerbung integrieren kannst.


Der Referenzgeber kann beispielsweise ein Vorgesetzter sein, eine Lehrkraft aber auch ein Kunde oder Kooperationspartner. Wichtig ist, dass er aus deinem ehemaligen Arbeits- oder Ausbildungsumfeld stammt und eine Aussage über deine Qualitäten und Kompetenzen sowie deine Persönlichkeit machen kann. Üblicherweise handelt es sich also um eine Person, mit der du über einen längeren Zeitraum zusammen gearbeitet hast.


Referenzen dienen vor allem der Betonung spezifischer Qualifikationen, Erfahrungen und persönlicher Stärken. Sie helfen, diese glaubwürdig und realitätsbezogen zu vermitteln und leisten somit einen Beitrag dazu, den Personaler davon zu überzeugen, dich zum Vorstellungsgespräch einzuladen.

Welche Vorteile bieten Referenzen in der Bewerbung?

Eine Referenz wertet deine Bewerbung schon allein deshalb auf, da sie - im Gegensatz zum Arbeitszeugnis - eine freiwillige Leistung deines Vorgesetzten darstellt. Natürlich hat auch ein gutes Arbeitszeugnis einen positiven Einfluss auf den Bewerbungsprozess. Doch da Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet sind, Arbeitszeugnisse wohlwollend zu formulieren, gewinnt die Referenz gegenüber dem Zeugnis an Aussagekraft.


Es ist nicht selbstverständlich, eine Referenz angeben zu können. Somit verschafft dir die Referenz gegenüber anderen Kandidaten einen Vorteil.


Folgende Bewerbergruppen können besonders von Referenzen profitieren:

  • Praktikanten, Schüler, Studenten: Referenzen sind nicht zwangsläufig an eine vorherige Anstellung gebunden. Sie können ebenso von Praktikumsbetreuern, Lehrern oder auch dem Leiter eines ehrenamtlichen Projekts verfasst werden. Gerade für Bewerber, die wenig Berufserfahrung haben und denen folglich noch keine Arbeitszeugnisse ausgestellt wurden, können Referenzen eine hervorragende Alternative sein.

  • Berufstätige: Berufserfahrene können sich mittels Referenzen ihre bisherigen Erfolge und Erfahrungen bescheinigen lassen und sie zum Beispiel gewinnbringend in der Bewerbung um eine höhere Position einsetzen.

  • Freiberufler: Freiberufler haben gesetzlich keinen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Daher sind Referenzen für sie die perfekte Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Erfolge zu belegen. Hier können Kunden und Auftraggeber den Freelancer weiterempfehlen, indem sie von der guten Zusammenarbeit mit ihm berichten. Referenzen sind somit für Freiberufler eine extrem wichtige Ressource des Selbstmarketings, die den Prozess der Kunden- und Auftragsgewinnung unterstützt.

Welche Formen von Referenzen gibt es?

Um Referenzen in deine Bewerbung zu integrieren, hast du grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten: Die Angabe eines Referenzgebers, das Empfehlungsschreiben und das Referenzschreiben. Die Lösung, Referenzen nachzureichen, etwa mit Formulierungen wie „Referenzen auf Anfrage, ist nicht sehr elegant. Vielmehr zeugt es von Selbstbewusstsein und Engagement, sich direkt um Referenzen der ehemaligen Vorgesetzten zu bemühen.

Angabe eines Referenzgebers

Die einfachste Möglichkeit, eine Referenz einzufügen, besteht darin, die Kontaktdaten des Referenzgebers in deiner Bewerbung anzugeben. Natürlich sollte der Referenzgeber darüber informiert sein, dass du ihn in deiner Bewerbung nennst. Schließlich besteht der Sinn darin, dass dein potenzieller Arbeitgeber sich mit deinem ehemaligen Vorgesetzten in Verbindung setzt. 


Wenn dein Referenzgeber sich von der Kontaktaufnahme allzu überrascht zeigt, wird die Referenz einen negativen Einfluss auf deine Bewerbung haben. Wie du den Referenzgeber in deiner Bewerbung am besten angibst, erklären wir dir weiter unten!

Wenn du weißt, dass dein Referenzgeber viel beschäftigt ist und wenig Zeit hat, erfrage einen Zeitraum, in dem er am besten erreichbar ist und führe auch diesen in der Referenz an.

Empfehlungsschreiben

In einem Empfehlungsschreiben fasst der Referenzgeber deine Kompetenzen und Fähigkeiten auf maximal einer Seite zusammen und erklärt damit, warum du seiner Meinung nach eine gute Besetzung für den vakanten Posten bist. Wichtig: Die Empfehlung bezieht sich hierbei auf eine konkrete Stelle.


Das Empfehlungsschreiben (engl. "Letter of Recommendation") ist an einen konkreten Empfänger gerichtet. Es kann demnach nicht mehrfach verwendet werden. Charakteristisch für das Empfehlungsschreiben ist weiterhin, dass nicht nur fachliche Kompetenzen genannt, sondern persönliche Stärken und Soft Skills in den Fokus gerückt werden.

Dieses Bild zeigt den Aufbau des Briefkopfs eines Empfehlungsschreiben.

Empfehlungsschreiben folgen keinem genau festgelegten Aufbau, da dieser von den persönlichen Qualifikationen, Erfahrungen und Eigenschaften des Bewerbers abhängt.


Um die Individualität dieses Schreibens zu unterstreichen, wird es in Ich-Form verfasst.


Die Grafik zeigt einen geeigneten Briefkopf für ein Empfehlungsschreiben. Bei einem Referenzschreiben muss lediglich die Überschrift entsprechend abgeändert werden.

Folgende grundlegenden Aspekte sollten im Empfehlungsschreiben aufgegriffen werden:

  • Selbstvorstellung des Verfassers

  • Art der Beziehung von Referenzgeber und Bewerber

  • Grund der Ausstellung (Jobwechsel, Beförderung, Ende des Praktikums etc.)

  • Tätigkeitszeitraum, Abteilung, Aufgaben

  • Qualifikationen (Abschlüsse, Zertifikate, Weiterbildungen)

  • Vergangene Erfolge (Vorausgesetzt, sie sind relevant für die neue Anstellung)

  • Subjektive Empfehlung (Soft Skills, Persönlichkeit, Arbeitseinstellung)

Referenzschreiben

Häufig werden Referenzschreiben als Synonym für Empfehlungsschreiben verwendet, doch es gibt einige Unterschiede zwischen diesen beiden Formaten der Referenz. Im Gegensatz zum Empfehlungsschreiben ist das Referenzschreiben nicht an einen konkreten Adressaten gerichtet. Es kann also mehrfach verwendet werden. Der Fokus liegt beim Referenzschreiben auf den Leistungen und Erfolgen bei der Ausübung bisheriger Tätigkeiten.


Genauso wie das Empfehlungsschreiben folgt das Referenzschreiben keiner festen Struktur. In jedem Fall sollte das Schreiben jedoch mit dem Betreff „Referenzschreiben“ betitelt sein.


Inhalte des Referenzschreibens:

  • Selbstvorstellung des Referenzgebers 

  • Angabe der Beziehung zum Bewerber

  • Hintergründe der Ausstellung des Dokuments (z. B. beendete Anstellung)

  • Sachliche Empfehlung: Tätigkeit, Aufgaben, Abschlüsse, Zertifikate, Erfolge

  • Subjektive Empfehlung: Arbeitseinstellung, sozialer Umgang, Soft Skills

Wo und wie gebe ich Referenzen in der Bewerbung an?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du Referenzen in deine Bewerbung einbauen kannst - je nachdem, ob du lediglich die Referenzgeber und ihre Kontaktdaten aufzählst oder ein Schreiben beifügst. Wichtig ist jedoch, dass du dich für eine einzige Option entscheidest. Alles andere wirkt unstrukturiert.

Referenzen im Anschreiben angeben

Du baust die Angaben zu deiner Referenz direkt in dein Anschreiben ein, indem du den Namen der Referenzperson angibst und kurz erläuterst, welche Qualitäten diese dir zuschreibt. Am besten führst du, zum Beispiel in Klammern, auch Kontaktdaten wie Telefonnummer oder E-Mail an. Auf diese Weise kann sich der Personaler mit deinem ehemaligen Vorgesetzten direkt in Verbindung setzen. Nur so wirkt deine Referenz seriös.

Folgende Daten deiner Referenzgeber solltest du in jedem Fall angeben:

  • Name deines Referenzgebers

  • Zugehörigkeit zum Unternehmen (falls vorhanden)

  • Art der Beziehung zum Referenzgeber

  • Kontaktdaten für Rückfragen

Beispielformulierungen - so kannst du Referenzen in dein Anschreiben integrieren:

  • „Mein damaliger Vorgesetzter Herr Max Mustermann (Tel.…) aus der Abteilung X der Firma X, wird ihnen gerne Auskunft über meine engagierte Arbeitsweise und meine Kompetenzen geben.“

  • „Meine ehemalige Kundin Frau Maja Müller (Tel.…) aus dem Unternehmen X, war mit meinen Leistungen überaus zufrieden und ist bereit, eventuelle Fragen zu beantworten.“

Referenzen im Lebenslauf angeben

Um Referenzen in den Lebenslauf zu integrieren, kannst du von zwei Varianten Gebrauch machen. Du kannst am Ende deines Lebenslaufs einen gesonderten Punkt für eine Referenzliste einfügen. Oder du schreibst die Kontaktdaten zu den Referenzpersonen direkt unter die jeweiligen Stationen im Lebenslauf.


Folgende Daten deiner Referenzgeber solltest du in jedem Fall angeben:

  • Name des Referenzgebers

  • Zugehörigkeit zum Unternehmen

  • Beziehung zum Referenzgeber

  • Kontaktdaten für Rückfragen

Angabe Referenzen als separaten Punkt im Lebenslauf

So fügst du Referenzen als separaten Punkt in den Lebeslauf ein.

Angabe Referenzen nach jeweiligen Stationen im Lebenslauf

So fügst du Referenzen nach den jeweiligen Stationen im Lebenslauf ein.

Referenzen als Anlage

Wenn du ein Referenz- oder Empfehlungsschreiben verwenden möchtest, kannst du dieses als separate Anlage zu deinen Bewerbungsunterlagen hinzufügen. Außerdem ist es möglich, eine separate Referenzliste zu erstellen. Wichtig: Eine Bewerbungsmappe folgt einer festen Struktur.


Auch mit dem Referenz- oder Empfehlungsschreiben oder der Referenzliste sollte ein roter Faden in deinen Bewerbungsunterlagen erkennbar bleiben. Ordne deine Dokumente in folgender Reihenfolge an:

  • Bewerbungsschreiben

  • Deckblatt (optional)

  • Lebenslauf

  • Motivationsschreiben (je nach Bewerbung)

  • Referenz- / Empfehlungsschreiben oder Referenzliste

  • Anhang (Zeugnisse)

Wir empfehlen eine Positionierung deiner Referenzen vor dem Anhang der Bewerbungsunterlagen. So bleibt der Fokus auf dem Bewerbungsschreiben sowie dem Lebenslauf, gleichzeitig wird deinen Referenzen noch vor dem Anhang Beachtung geschenkt.

Wie wähle ich einen geeigneten Referenzgeber aus?

Dein Referenzgeber sollte eine ranghöhere Position bekleiden und deine Leistungen sowie Kompetenzen fachlich einschätzen können. Je höher die Stellung und das Ansehen deines Referenzgebers sind, desto besser.


Als Referenzgeber kommen vor allem Vorgesetzte infrage. Es muss nicht zwangsläufig dein Chef sein. Jedoch werden Kollegen, Freunde und Verwandte zu parteiisch sein, um eine seriöse Referenz abgeben zu können. Außerdem liegt der Verdacht nahe, dass sie dir lediglich eine Gefälligkeit erweisen wollen.


Ein wichtiger und zufriedener Kunde kann für Selbstständige genauso hilfreich sein wie ein Kooperationspartner oder ehemaliger Auftraggeber. Falls du Schüler oder Student bist, kann eine Lehrkraft / ein Professor deine Fähigkeiten und Soft Skills belegen, sodass du diese etwa bei der Bewerbung um ein Praktikum oder einen Studentenjob angeben kannst. Auch ein Teamleiter aus einem Sportclub oder ehrenamtlichen Verein kann zumindest beim Berufseinstieg zum Referenzgeber werden.

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von bewerbung.net


„Idealerweise handelt es sich bei deinem Referenzgeber nicht um dieselbe Person, die dein Arbeitszeugnis ausgestellt hat. Es macht sich um einiges besser, mehrere Fürsprecher vorweisen zu können.“ 



Wie hole ich Referenzen ein?

Da Referenzen im Gegensatz zu Arbeitszeugnissen nicht verpflichtend sind, liegt es an dir, mögliche Referenzgeber anzusprechen und nach einer persönlichen Referenz zu fragen. Um eine möglichst gute Referenz zu erhalten, solltest du einige Details beachten.

Gute Leistungen als Basis

Referenzen sind Ausdruck deiner persönlichen Qualitäten und Leistungen und präsentieren das Wohlwollen des Ausstellers dir gegenüber. Folglich solltest du deinen Fürsprecher zunächst von dir und deinen Leistungen überzeugen. Kurz gesagt, du musst zunächst gute Leistungen erbringen, damit diese im Anschluss in deinen Referenzen betont werden können.


Biete deinem Referenzgeber triftige Gründe, ein überzeugendes Schreiben zu erstellen und liefere Beispiele und Belege, die erwähnenswert sind.

Persönlich nach Referenzen fragen

Sofern möglich, solltest du immer in einem persönlichen Gespräch um eine Empfehlung bitten. Vor allem bei einem Vorgesetzten ist es jedoch oft so, dass dieser nicht viel Zeit hat. In dem Fall solltest du deine Bitte vorab telefonisch oder per E-Mail ankündigen und um einen Termin bitten.


Bei einer schriftlichen Anfrage solltest du überdenken, ob du deine Jobsuche öffentlich betreiben willst, da die Einholung einer Referenz gegen dich verwendet werden könnte.

Erkläre deine Bitte

Mache deutlich, warum dir die Bewerbung wichtig ist und warum du die Stelle bekommen solltest. Darüber hinaus solltest du erklären, inwiefern dir diese Referenz helfen kann und welche deiner Leistungen und Qualifikationen du gerne mit der Referenz erwähnt sehen würdest


So könnte eine Anfrage nach einem Empfehlungsschreiben an deinen Vorgesetzten aussehen:

  • „Sehr geehrter Herr Mustermann, ich bin bereits seit X Jahren für dieses Unternehmen in der Abteilung X tätig und empfinde die Zusammenarbeit als äußerst harmonisch und produktiv. Nun würde ich mich gerne beruflich weiterentwickeln und bewerbe mich deshalb intern für die ausgeschriebene Stelle der Abteilungsleitung. Aus diesem Grund möchte ich mich noch einmal bei Ihnen für die hervorragende Zusammenarbeit und Betreuung bedanken. Da Sie meine Erfahrungen und Kompetenzen am besten beurteilen können, würde ich mich sehr freuen, wenn sie mir für die Bewerbung ein Empfehlungsschreiben ausstellen.

Achtung! Falls du noch nicht gekündigt hast, solltest du dir gut überlegen, ob du deine Vorgesetzten um eine Empfehlung bittet. Schließlich könnte dein Chef auf diesem Wege von einer möglichen Kündigung erfahren

Referenzen auf ihre Eignung prüfen

Nachdem du Referenzen für dich eingeholt hast, solltest du zunächst überprüfen, ob sie sich für die Erwähnung in deiner Bewerbung eignen. Um sicherzustellen, dass deine Referenzen sich tatsächlich positiv auf deinen Bewerbungsprozess auswirken, solltest du folgende Dinge beachten:

1. Hole Informationen über deine Referenzgeber ein:

  • Hat dein Referenzgeber eine gute Position?

  • Ist dein Referenzgeber beliebt und anerkannt im Unternehmen?

  • Hat dein Referenzgeber einen guten und vertrauenswürdigen Ruf?

  • Wie steht dein Referenzgeber zu dir und dem potenziellen Leser?

  • Darf und will dein Referenzgeber für Rückfragen kontaktiert werden?

2. Gib deinem Referenzgeber Informationen über dich:

  • Kann dein Referenzgeber Positives über dich berichten?

  • Ist dein Referenzgeber über deinen Karriereverlauf informiert?

  • Kann dein Referenzgeber auf deine Eignung für die neue Stelle eingehen?

Weitere häufig gestellte Fragen zu Referenzen

Wie viele Referenzen sollte ich verwenden?

Vor allem wenn Referenzen nicht ausdrücklich erwünscht sind, sollte die Bewerbung nicht mit ihnen überladen werden. Gleichzeitig sollte nicht eine einzige Referenz in den Weiten deiner Bewerbungsunterlagen verloren gehen. Eine gute Faustregel ist, einen Mittelweg zwischen zwei bis vier Referenzen zu finden.


Wichtig: Solltest du nur Referenzen von Beschäftigungsverhältnissen vorweisen können, die bereits älter sind, solltest du dir überlegen, ob du diese überhaupt angibst. Denn Personaler könnten sich fragen, warum keine aktuellen Referenzen vorliegen.

Welchen Stellenwert haben Referenzen in der englischen Bewerbung?

Arbeitszeugisse, wie sie in Deutschland die Norm sind, sind andernorts weniger verbreitet. Im englischsprachigen Raum wird standardmäßig ein Empfehlungsschreiben, der "Letter of Recommendation", in die Bewerbungsmappe eingefügt. Somit sind Referenzen auf dem globalen Bewerbungsmarkt ein erfolgversprechendes Mittel.


Füge zwei bis vier aussagekräftige Referenzen am Ende deines CV ein. Genauso wie im deutschsprachigen Raum, ist es wichtig, nicht nur Namen, Unternehmen und Position des Referenzgebers zu nennen, sondern auch Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer) zu hinterlassen. Achte bei der Telefonnummer unbedingt auf die internationale Vorwahl.

Was darf ein potenzieller Arbeitgeber beim Referenzgeber erfragen?
Es gibt Daten, die Personalentscheider nicht erfragen dürfen bzw. Daten, die der Referenzgeber gesetzlich nicht herausgeben darf. Es handelt sich um zu schützende Personendaten, die nicht relevant für die ausgeschriebene Stelle sind. Hierzu zählen die Höhe des letzten Gehalts, die ethnische Herkunft, die Religionszugehörigkeit, die politische Gesinnung und der Gesundheitszustand des Bewerbers.

 

Auch hilfreich: Solltest du aufgrund eines noch laufenden Anstellungsverhältnisses vermeiden wollen, dass dein momentaner Arbeitgeber von deiner Bewerbung erfährt, kannst du einen sogenannten Sperrvermerk in dein Anschreiben einfügen. Du bittest den Personaler, der deine Unterlagen liest, um Diskretion, damit deine Unterlagen vertraulich behandelt werden.

Ein Foto von Stefan Gerth

Autor: Stefan Gerth

Stefan hat sich während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum intensiv mit dem Thema Bewerbung beschäftigt. So entstand die Idee, ein Unternehmen zu gründen. Eine Idee, die er in 2011 realisiert hat. Stefan ist Gründer und Geschäftsführer der webschmiede GmbH (Die-Bewerbungsschreiber.de & Bewerbung.net), schreibt seit Jahren Fachbeiträge und gibt Interviews zum Thema professionelle Bewerbungsunterlagen.


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