Bewerbungsvorlage für Word 100% kostenlos herunterladen

Anmelden und herunterladen
Teazerbild

Deckblatt der Bewerbung

Das Deckblatt ist kein Muss in der Bewerbung. In bestimmten Fällen kann ein gutes Deckblatt deine Bewerbung jedoch optisch aufwerten und für eine bessere Struktur sorgen. In diesem Beitrag erfährst du, wann ein Deckblatt Sinn macht und wie du es in deine Bewerbung integrierst. Wir geben Tipps zur Gestaltung und stellen dir kostenlose Vorlagen zum Download bereit.

Ein Beitrag von Ben Dehn

Deckblatt Bewerbung - Inhalte

Inhalte des Deckblatts

Für die inhaltliche Gestaltung eines Deckblatts gibt es keine festen Vorgaben. Dennoch solltest du auf einige Elemente nicht verzichten:


Name des Bewerbers: Dein Name stellt die Überschrift des Deckblatts dar und sollte besonders hervorgehoben werden. Oft wird die Überschrift „Bewerbung“ für das Deckblatt empfohlen. Wir raten jedoch dazu, den Namen des Bewerbers als Hauptüberschrift zu verwenden. Das Deckblatt folgt in der Bewerbungsmappe auf das Anschreiben. Auf welche Position du dich bewirbst, ist daher bereits klar.


Berufsbezeichnung: Unter deinem Namen gibst du deine Berufsbezeichnung an.


Kontaktdaten: Deine Anschrift, deine Telefonnummer sowie deine E-Mail-Adresse gehören auf jedes Deckblatt. Darüber hinaus sind hier auch Social Media-Profile (v.a. Xing/LinkedIn) oder ein Link zur eigenen Homepage möglich. 


Bewerbungsfoto: Das Bewerbungsfoto ist zwar optional, stellt aber einen der wichtigsten Bestandteile des Deckblatts dar. Möchtest du deiner Bewerbung kein Foto hinzufügen, empfiehlt es sich daher, das Deckblatt wegzulassen. Das Bewerbungsfoto kann im linken oder rechten oberen Bereich sowie in der Mitte des Deckblatts platziert werden.  


Neben den Hauptbestandteilen kannst du mit verschiedenen optionalen Inhalten einen Mehrwert für Leser deiner Bewerbung bieten. Wichtig ist dabei, dass dein Deckblatt nicht überladen wirkt. Achte auf ausreichend große Abstände zwischen den Elementen. Folgende Elemente sind möglich:


Kernkompetenzen: Das Deckblatt kann eine Übersicht deiner relevantesten Qualifikationen enthalten. Diese ähnelt einem Kurzprofil und wird in der Regel als Auflistung mit maximal 5 Stichpunkten gestaltet.


Anlagenverzeichnis: Das Anlagenverzeichnis kann am Ende des Deckblatts platziert werden. Hier listest du die auf das Deckblatt folgenden Dokumente deiner Bewerbung auf. Üblicherweise sind dies dein Lebenslauf und Zeugnisse. Du kannst die Dokumente hier auch genau benennen, z.B. Arbeitszeugnisse, Zertifikate oder eine Projektliste.


Zitat oder Motto: Auch ein geeignetes Zitat oder ein persönliches Motto können das Deckblatt anreichern. Diese sollten jedoch originell sein, um keinen negativen Eindruck zu hinterlassen. 

Das Deckblatt kann als eine Art Titelseite der Bewerbung betrachtet werden. Personaler erhalten dadurch einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen und können deine Bewerbungsunterlagen leichter zuordnen.

Deckblatt Beispiele - So sollte dein Deckblatt aussehen

In diesem Abschnitt findest du drei Beispiele für gelungene Deckblätter sowie ein Negativbeispiel. Wir nehmen sie unter die Lupe und erklären, welche Wirkung mit verschiedenen Inhalten und Designs erzielt werden kann. Alle hier gezeigten Beispiele kannst du im Abschnitt „Deckblatt Vorlagen - Kostenlose Downloads“ kostenlos herunterladen.

Deckblatt Bewerbung - Beispiel Erfahren

Beispiel 1 - Deckblatt Vorlage „Erfahren“

Dieses Deckblatt stellt die Qualifikationen eines berufserfahrenen Bewerbers in den Vordergrund.


Das prominent platzierte Bewerbungsfoto soll einen persönlichen Bezug herstellen und wirkt gleichzeitig professionell. Erreicht wird dies durch die Ablichtung des Kandidaten in seinem Arbeitsumfeld.


Auch die farbliche Gestaltung des Deckblatts in blau und schwarz verstärkt den seriösen Eindruck.


Grafische Elemente (Trennstrich, Icon) werden dezent und sinnvoll eingesetzt.


Die Kontaktdaten sowie das Anlagenverzeichnis sind gut sichtbar im unteren Bereich platziert und laden zu einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Bewerber ein.


Insgesamt wird mit diesem Deckblatt das Bild eines kompetenten und qualifizierten Kandidaten vermittelt. Ein Personaler erhält die wichtigsten Informationen zu dem Bewerber auf einen Blick. 

Deckblatt Bewerbung - Beispiel Kreativ

Beispiel 2 - Deckblatt Vorlage „Kreativ“

Dieses Deckblatt zeichnet sich durch ein kreativeres Design aus und liefert dadurch Hinweise auf das gestalterische Talent der Bewerberin.


Die verwendeten Farbtöne harmonieren miteinander und vermitteln ein einheitliches Konzept.


Grafische Elemente wurden sinnvoll platziert und reichern das Deckblatt an, ohne jedoch bei der Erfassung der Inhalte zu stören.


Zudem sind die Bestandteile in ihrer Größe gut aufeinander abgestimmt. Das Deckblatt wirkt weder überladen noch inhaltsleer.


Darüber hinaus sind mit der Berufsbezeichnung, den Kontaktdaten, der Tätigkeitsbeschreibung sowie einem Anlageverzeichnis alle wichtigen Inhalte vorhanden.


Auch dieses Deckblatt bietet daher einen Mehrwert für Personaler. 

Deckblatt Bewerbung - Beispiel Teamfähig

Beispiel 3 - Deckblatt Vorlage „Teamfähig“

Das rechts dargestellte Deckblatt ist sehr schlicht gehalten.


Neben einem Bewerbungsfoto sind lediglich Name, Berufsbezeichnung und Kontaktdaten des Bewerbers sowie ein kurzes Anlagenverzeichnis aufgeführt.


Dadurch wirkt die Bewerbung strukturierter und kann leichter zugeordnet werden.


Gleichzeitig wird die Dopplung von Informationen vermieden und es entsteht kein Mehraufwand für den Personaler.


Die Coverseite dient demnach lediglich der Übersichtlichkeit und stellt einen Rahmen für die Bewerbung dar.


Insgesamt vermittelt das gezeigte Deckblatt einen seriösen und kompetenten Eindruck, welcher zusätzlich durch eine zurückhaltende Farbgestaltung verstärkt wird. 

Deckblatt Bewerbung - Negativbeispiel

Negativbeispiel - Schlechtes Deckblatt

Zum Abschluss zeigen wir ein Deckblatt, welches mehrere Probleme aufweist.


Im Beispiel rechts sind die Kontaktdaten unvollständig. Zusätzlich zur Anschrift sollte mindestens die E-Mail-Adresse eines Bewerbers angegeben werden.


Außerdem sollten unterschiedliche Elemente wie Name, Berufsbezeichnung und Kontaktdaten durch eine Variation der Schriftgröße, farbliche Hervorhebungen und/oder grafische Elemente voneinander abgegrenzt werden.


Das Anschreiben wird in der Bewerbung noch vor dem Deckblatt platziert und findet daher im Anlagenverzeichnis keine Erwähnung.


Darüber hinaus fehlt das Bewerbungsfoto. Dieses ist in der Bewerbung zwar grundsätzlich optional, stellt jedoch einen der Hauptbestandteile des Deckblatts dar. Wer seinen Unterlagen kein Foto hinzufügen möchte, sollte daher in der Regel auf ein Deckblatt verzichten.


Nicht zuletzt sollte auch die Auflistung der wichtigsten Qualifikationen auf maximal 5 Stichpunkte beschränkt werden. 

Viele weitere ansprechende und kostenlose Deckblatt Vorlagen findest du hier:

Fünf Gestaltungstipps für dein Deckblatt

Das Deckblatt bietet umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Das Design des Deckblatts kann z. B. auf eine Branche abgestimmt werden oder deinen persönlichen Stil verdeutlichen. Es sollte zum Design deiner restlichen Bewerbungsunterlagen passen. Verwende daher die gleichen Schriftarten und Farben wie in deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf.

Ordne die Inhalte auf deinem Deckblatt ansprechend an

Hier bieten sich dir mehrere Möglichkeiten: Die Elemente können rechtsbündig, linksbündig oder auch zentral angeordnet sein. Dabei empfiehlt es sich, den Aufbau des Deckblatts so zu wählen, dass dem Personaler vor allem Titel, Name und Bewerbungsfoto sofort ins Blickfeld fallen. Der Name sollte als erste Überschrift am größten dargestellt werden. Der aktuelle Berufstitel oder Studiengang bildet die zweite Überschrift und ist kleiner abzubilden. 

Verwende ein angemessenes Bewerbungsfoto

Das Deckblatt bietet den Vorteil, dass dein Bewerbungsfoto hier deutlich größer dargestellt werden kann, als im Lebenslauf. Doch Vorsicht: Ein zu großer Fokus auf dem Foto kann möglicherweise den Eindruck erwecken, dass ein Bewerber versucht, von seinen fehlenden Qualifikationen abzulenken. Richte dein Bewerbungsfoto so aus, dass du in die Seite „hineinblickst“.

Nutze die richtigen Farben

Du solltest dich in deiner gesamten Bewerbung auf maximal zwei Grundfarben beschränken. Die Farben deines Deckblatts sollten außerdem mit deinem Bewerbungsfoto harmonieren. Beachte dabei sowohl die Farbe deiner Kleidung als auch den Bildhintergrund. Wer seine Bewerbung ausdruckt, muss außerdem sicherstellen, dass der Drucker die verwendeten Farben auch richtig darstellen kann.


Achte außerdem auf die Wirkung verschiedener Farben und mache dir bewusst, was diese über deine Persönlichkeit aussagen. In konservativen Branchen solltest du auf einen seriösen Eindruck setzen. Bunte und schrille Farben sind dort fehl am Platz. In kreativen Branchen dagegen sind auch farbenfrohe Designs möglich. Achte jedoch auch hier auf einen stimmigen Gesamteindruck und übertreibe nicht zu sehr, da dein Deckblatt sonst schnell unübersichtlich wirken kann und somit seinen Zweck verfehlt.


Eine weiterer möglicher Design-Ansatz besteht darin, die Farbgestaltung des Deckblatts an das Corporate Design des Zielunternehmens anzupassen. Somit zeigst du dem Personaler, dass du dich mit deinem Wunschunternehmen auseinandergesetzt hast.

Professionelle Bewerbungsdesigns

Entdecke in unserem Shop professionelle Bewerbungsdesigns, die von Bewerbungsexperten erstellt wurden. Damit hebst du dich optisch von deinen Mitbewerbern ab und überzeugst mithilfe der enthaltenen Mustertexte, die wirksame Formulierungen enthalten.

Wähle eine professionelle Schriftart für dein Deckblatt

Auch die Schriftart deines Deckblatts solltest du nach Möglichkeit an die Zielbranche oder das Zielunternehmen anpassen. Einen professionellen Eindruck erzielst du mit etablierten Schriftarten wie Arial, Georgia oder Helvetica. In kreativen Branchen hast du bei der Wahl der Schriftart einen etwas größeren Gestaltungsspielraum.


Verwende in deinen Bewerbungsunterlagen maximal zwei verschiedene Schriftarten. Unterschiedliche Schriftgrößen können dazu genutzt werden, einzelne Bestandteile des Deckblatts hervorzuheben.

Füge visuelle Elemente ein

Wie schon erwähnt, hast du beim Design deines Deckblatts großen gestalterischen Freiraum. Du kannst verschiedene Elemente nutzen, um einzelne Bereiche hervorzuheben oder abzugrenzen. Beliebt sind kreis- und bogenförmige Elemente sowie Balken und viereckige Elemente.


Einfache Designs enthalten beispielsweise einen schlichten Balken am äußeren Rand. Gute, professionelle Designs verwenden grafische Elemente im Zusammenspiel mit Format und Farbgebung des Bewerbungsfotos, um die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen auf sich zu ziehen. Oft entstehen hier kleine Kunstwerke, welche in Kreativberufen sogar als erste Arbeitsprobe dienen können.

Jakub Stejskal

Jakub Stejskal

Grafiker & Designer

„Trotz der vielen verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten, die ein Deckblatt bietet, gilt auch hier die alte Regel: Weniger ist mehr. Achte darauf, dass dein Deckblatt nicht überladen wirkt. Das Design sollte die Inhalte deiner Bewerbung unterstützen, nicht aber im Mittelpunkt stehen.“

Deckblatt Bewerbung - Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen

Wo wird das Deckblatt in der Bewerbung platziert?

Das Deckblatt wird in der klassischen Bewerbungsmappe hinter dem Bewerbungsschreiben platziert. Das Anschreiben liegt auf der Mappe, während das Deckblatt die erste Seite in der Mappe darstellt.


Somit steht das Deckblatt an zweiter Stelle in der Bewerbung, noch vor dem Lebenslauf und allen weiteren Anlagen.


Die gleiche Reihenfolge gilt auch für die Online-Bewerbung. Bei der Bewerbung per E-Mail empfiehlt es sich, die einzelnen Dokumente zu einer mehrseitigen PDF-Datei zusammenzufügen. Auch hier ist das Deckblatt nach dem Anschreiben die zweite Seite. 

Vorteile und Nachteile eines Deckblatts

Ein Deckblatt kann deinen Bewerbungsunterlagen den letzten Schliff geben, aber sich auch negativ auf deine Bewerbung auswirken, deshalb solltest du sorgfältig abwägen, ob ein Deckblatt für deine Bewerbung sinnvoll ist. Wir haben dir die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengestellt.

Vorteile eines Deckblatts:

  • Deine Bewerbung fällt auf: Mit einer gut gestalteten Deckseite kannst du Wiedererkennungswert schaffen und dich von deinen Mitbewerbern abheben.

  • Deine Bewerbung wird übersichtlicher: Das Deckblatt kann einem Personaler dabei helfen, schnell die wichtigsten Informationen über einen Bewerber zu erfassen. Zudem bekommt er eine Übersicht über die weiteren Dokumente deiner Bewerbung.

  • Du gewinnst Platz für deinen Lebenslauf: Wenn du eine Deckseite mit einem Bewerbungsfoto nutzt, solltest du nicht noch zusätzlich das Foto in deinen Lebenslauf integrieren. Das verschafft dir mehr Platz im Lebenslauf, um deinen bisherigen Werdegang und deine Qualifikationen darzustellen.

  • Deine Bewerbung wirkt strukturiert: Ein Deckblatt kann deine Bewerbungsunterlagen aufwerten und einen guten, strukturierten, ersten Eindruck vermitteln, insbesondere wenn man ein durchdachtes Design erkennt.

  • Du signalisierst Motivation: Ein aufwendig gestaltetes Deckblatt zeigt, dass du bereit bist, zusätzliche Zeit in deine Bewerbung zu investieren. Selbst wenn du eine professionelle Vorlage für dein Deckblatt verwendest, sind oft eigene Anpassungen notwendig.

  • Du beweist gestalterische Kompetenz: Mit einem guten Deckblatt zeigst du, dass du in der Lage bist, Informationen sinnvoll zu visualisieren. Diese Fähigkeit ist in vielen Berufen gefragt.

Nachteile eines Deckblatts:

  • Deine Bewerbung könnte künstlich verlängert wirken: Dein Deckblatt sollte einen Mehrwert schaffen und nicht Informationen aus dem Lebenslauf oder dem Anschreiben wiederholen. Wenn dein Lebenslauf eher kurz ist, brauchst du also in der Regel keine Deckseite. Erstellst du trotzdem ein Deckblatt, kann das so wirken, als ob du deine Bewerbung künstlich in die Länge ziehen wolltest.

  • Dein Deckblatt könnte dein Bewerbungsfoto zu sehr hervorheben: Die große Darstellung deines Bewerbungsfotos kann sich unter Umständen nachteilig auswirken, da so unbewusst Stereotypen angewandt oder Antipathien entstehen können. Auch wenn dein Bewerbungsbild nicht professionell gemacht wurde, solltest du von einem Deckblatt absehen.

  • Die Erstellung eines Deckblatts bedeutet Mehraufwand: Damit du von einem Deckblatt profitierst, muss es gut konzipiert sein, das erfordert Zeit und Arbeit. Wenn das Deckblatt jedoch Mehrwert schafft, kann sich der Aufwand lohnen. Natürlich kannst du auch eine professionelle Vorlage verwenden, allerdings solltest du auch hier gegebenenfalls noch eigene Anpassungen vornehmen.

  • Das Deckblatt wirkt sich auf die Dateigröße aus: Bei einer Online-Bewerbung per E-Mail oder über ein Bewerbungsportal kann es zu Problemen mit der Dateigröße kommen, vor allem, wenn ein Deckblatt besonders viele grafische Elemente enthält.

Ein Foto von Ben Dehn

Autor: Ben Dehn

Ben entschied sich nach seinem Lehramtsstudium dazu, seinen Weg zunächst im Journalismus zu bestreiten. Nach sieben Jahren bei Print, Online und Radio heuerte er 2013 bei der webschmiede GmbH an und betreute im „Die Bewerbungsschreiber“ Team Personen auf sämtlichen Hierarchieebenen. Durch seine Tätigkeit konnte er sein Know-how im Karrierebereich stetig vertiefen. Heute schreibt Ben Dehn hilfreiche Fachartikel, hält Vorträge und gibt Interviews, Workshops & Seminare.


Zu Bens Autorenprofil