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Persönliche Daten im Lebenslauf

Die Angabe persönlicher Daten ist ein wichtiger Bestandteil des tabellarischen Lebenslaufs. Um dir das Erstellen zu erleichtern, zeigen wir dir welche Angaben du brauchst und wie du diese geschickt einbaust. Zudem bieten wir dir kostenlos professionelle Vorlagen, mit denen du deinen Lebenslauf individuell gestalten kannst.

Ein Beitrag von Jan Werk

Warum sind persönliche Daten Bestandteil eines Lebenslaufs?

Vielleicht wunderst du dich jetzt, warum das Nennen persönlicher Angaben im Lebenslauf so wichtig ist. Wir wollen es dir erklären.


Der Lebenslauf ist neben dem Bewerbungsschreiben (und eventuell einem Motivationsschreiben) ein wichtiger Teil deiner Bewerbungsunterlagen. Dementsprechend überzeugend muss dieser sein. Oft ist er das Erste, was ein Personaler beim Durchgehen der Bewerbungen in Augenschein nimmt. Es ist also besonders wichtig, mit diesem Dokument zu überzeugen, um erfolgreich zu sein.


Deine persönlichen Angaben stellen sicher, dass der Personaler weiß, mit wem er es zu tun hat. Er kann sich schnell einen ersten Eindruck von dir verschaffen und sieht auf den ersten Blick die wichtigsten Daten zu deiner Person. 


Vor allem deine Kontaktdaten, am besten Handynummer und E-Mail-Adresse, sind hilfreich für den weiteren Bewerbungsprozess. Sie garantieren, dass der Personaler Kontakt mit dir aufnehmen kann, sollte er Interesse an dir haben.

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von bewerbung.net

„Die Angabe deiner persönlichen Daten im Lebenslauf zeigt dem Personaler, mit wem er es zu tun hat. Sie geben einen ersten Überblick und ermöglichen eine komplikationslose Kontaktaufnahme."

Welche persönlichen Angaben gehören in den Lebenslauf?

Welche persönlichen Daten unbedingt in einem tabellarischen Lebenslauf erwähnt werden müssen, welche nur bei Relevanz für die ausgeschriebene Stelle Anwendung finden sollten und worauf du besser nicht eingehst, das erklären wir dir hier. 

Obligatorisch - Diese Angaben musst du machen

Einige persönliche Daten sind obligatorisch, also verpflichtend, für die Erstellung deines korrekten Lebenslaufs. Dazu gehören deine wichtigsten persönlichen Informationen und Kontaktdaten:

  • Dein Name und Vorname: Nenne deinen vollständigen Namen. Sollte sich dein Name durch eine Hochzeit geändert haben, füge auch deinen Geburtsnamen hinzu. So entsteht beim Personaler keine Verwirrung, falls von dir eingereichte Dokumente noch auf deinen früheren Namen ausgestellt sind.

  • Deine Adresse: Achte auch hier auf Vollständigkeit. Gib alle üblichen Adressdaten an (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort). Solltest du aus einem Ort wie Frankfurt kommen, den es mehrfach in Deutschland gibt, nenne auch die ergänzende Bezeichnung (am Main / an der Oder). Sollte sich deine Adresse außerhalb von Deutschland befinden, ergänze die Angaben um das Land, in dem du wohnst. So erkennt der Personaler auf einen Blick, woher du kommst.

  • Dein Geburtsdatum und -ort: Verwende für dein Geburtsdatum die allgemeingültige Schreibweise TT.MM.JJJJ. Bei der Nennung deines Geburtsorts musst du keine Postleitzahl angeben. Sollte dieser außerhalb Deutschlands liegen, ergänze das Land, indem du geboren wurdest.

  • Kontaktdaten (E-Mail Adresse, Telefonnummer): Du solltest unbedingt Kontaktmöglichkeiten angeben, mithilfe derer du täglich erreichbar bist. Gib eine aktuelle Telefonnummer an, bei der die größte Chance besteht, dich gut zu erreichen. Dasselbe gilt für die Angabe deiner Mail-Adresse. Sollte der Personaler mit dir in Kontakt treten, ist eine schnelle Antwort deinerseits wichtig. Denn: Wenn der Recruiter schon vor Beginn des Jobs lange auf deine Rückmeldung warten muss, lässt das auch auf eine langsame Reaktion im beruflichen Kontext schließen.

Vermeide zudem unprofessionelle Mail-Adressen. [email protected] wird jeden Personaler abschrecken. Idealerweise hältst du deine E-Mail-Adresse neutral, beispielsweise im Format [email protected]/de. 

DOs und DONTs persönliche Daten Lebenslauf

DOs und DON’Ts - so schreibst du persönliche Daten im Lebenslauf

Hier zeigen wir dir anhand von Negativbeispielen auf, wie du deine persönlichen Angaben im Lebenslauf angemessen formulierst. Die in der rechten Spalte aufgezeigten Fehler solltest du dringend vermeiden, um keinen schlechten Eindruck beim Personaler zu machen. Hälst du dich jedoch an die links gezeigte Darstellung der persönlichen Daten, ist alles im grünen Bereich. 

Optional - Diese Angaben sind kein Muss

Manche persönlichen Daten sind optional, also nicht verpflichtend. In manchen Fällen kann es sich jedoch eignen, diese Angaben zu machen. Folgende Angaben kannst du ergänzend hinzufügen: 

  • Deine Staatsangehörigkeit: Menschen, die über keine europäische Staatsangehörigkeit verfügen, brauchen eine Arbeitserlaubnis, um in Deutschland tätig sein zu können. Um die Angst des Personalers vor diesem bürokratischen Aufwand zu mindern, solltest du deine Staatsangehörigkeit angeben, sofern sie in der EU liegt. Die Angabe ist vor allem sinnvoll, wenn dein Name oder dein Bewerbungsfoto vermuten lassen kann, dass du nicht im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit bist. Solltest du nicht über eine Staatsbürgerschaft aus der EU verfügen, solltest du dem Personaler umso mehr zeigen, dass sich der bürokratische Aufwand für ihn lohnt, er mit dir eine wertvolle Arbeitskraft gewinnt.

  • Deine Konfession: Deine Zugehörigkeit zu einer Religion musst du nicht angeben. Diese Information ist sehr privat und muss nicht mit dem Personaler geteilt werden. Wenn du dich bei einem kirchlichen Träger bewirbst, solltest du deine Konfession jedoch erwähnen. Das wirkt sich höchstwahrscheinlich positiv auf deine Chancen aus. 

  • Deinen FamilienstandHeutzutage ist es nicht mehr obligatorisch, das Unternehmen bereits bei der Bewerbung über deinen Familienstand zu informieren. Angaben, ob du ledig, verheiratet oder verwitwet bist, spielen in den meisten Fällen keine Rolle für die Besetzung einer Stelle. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Familienstand ein Vorteil für die Stelle sein kann, kannst du ihn natürlich erwähnen. Das könnte zum Beispiel bei einem Job mit sehr viel Verantwortung der Fall sein, bei dem Flexibilität gefordert wird. Die Angabe, dass du ledig bist, könnte dann positive Auswirkungen für dich haben, da du als ungebunden, spontan und belastbar eingestuft wirst. Hast du allerdings junge Kinder, solltest du das bei dieser Jobbeschreibung besser nicht betonen. 

Unangebracht - Auf diese Angaben solltest du verzichten

Manche persönlichen Daten solltest du in deinem Lebenslauf unbedingt außen vor lassen. Viele Angaben waren früher gang und gäbe, während sie heute nicht mehr erwünscht sind. Achte unbedingt darauf, diese Daten zu vermeiden, um nicht schlecht informiert zu wirken:

  • Der Beruf deiner Eltern / deines Partners: Obwohl es früher gängige Praxis war, den Beruf der Eltern im Lebenslauf zu integrieren, ist diese Information heute unerwünscht. Es geht den Personaler schlichtweg nichts an, welche Profession deine Eltern ausüben. Erwähne dieses Merkmal auf keinen Fall, da du sonst schlecht informiert und nicht up to date wirken kannst.

  • Partei- / Gewerkschaftszugehörigkeit: Auch hier gilt: Welcher Partei du zugehörst und in welcher Gewerkschaft du Mitglied bist, geht den Personaler nichts an. Diese persönlichen Angaben haben keinerlei Auswirkung auf deine Bewerbung und sollten dringend außen vor gelassen werden. Solltest du sie dennoch erwähnen, könnte dir eine zu persönliche Herangehensweise und wenig professionelle Distanz unterstellt werden. Außerdem wäre es eventuell zu deinem Nachteil, wenn der Personaler mit deiner Partei so gar nicht konform ist.

Du bist dir noch unsicher und benötigst professionelle Hilfe? Wir empfehlen dir den Service von Die Bewerbungsschreiber. Dort kannst du dir deinen individuellen Lebenslauf oder auch komplette Bewerbungsunterlagen von Bewerbungsprofis anfertigen lassen . 

Layout - Wo gebe ich meine persönlichen Daten an?

Um deine persönlichen Angaben sinnvoll und ästhetisch in deine Bewerbungsunterlagen einzubinden, gibt es mehrere Möglichkeiten.


Solltest du deiner Bewerbung ein Deckblatt hinzufügen, empfiehlt es sich, die wichtigsten persönlichen Daten schon dort anzugeben. Dennoch raten wir dir dazu, persönliche Angaben zusätzlich im Lebenslauf einzufügen. So hat der Personaler eine bessere Übersicht. Teilweise wird innerhalb des Unternehmens auch nur der Lebenslauf des Bewerbers an andere Personaler weitergereicht. Dann ist es sinnvoll, wenn auch dieser Zugriff auf deine persönlichen Angaben hat.

Persönliche Daten im Lebenslauf - Beispiel


Bindest du die Daten im tabellarischen Lebenslauf ein, hast du mehrere Optionen. Einerseits kannst du deine persönlichen Angaben im oberen Bereich des Dokuments unterbringen. Am besten eignet sich dafür der Bereich links neben deinem Bewerbungsfoto. Andererseits ist auch die Kopfzeile eine beliebte Möglichkeit, deine Daten einzubinden.

In welcher Reihenfolge nenne ich meine persönlichen Daten?

Die Reihenfolge deiner persönlichen Angaben im Lebenslauf sollte nach Wichtigkeit erfolgen. Nenne zuerst deinen vollständigen Namen, gefolgt von Adresse sowie deinen Kontaktdetails. Geburtsort und -datum fügst du direkt darunter ein.


Anschließend kannst du noch optionale Angaben machen, wie beispielsweise deine Konfession, deinen Familienstand oder deine Staatsangehörigkeit. Diese schreibst du unter die obligatorischen persönlichen Daten. 

Kostenlose Vorlagen für deinen Lebenslauf

Wenn du noch mehr Inspirationen für deinen Lebenslauf brauchst haben wir kostenlose Lebenslauf Muster Vorlagen für dich. Diese kannst du bequem als PDF-Datei, aber auch im Microsoft-Word-Format herunterladen, sodass du sie direkt bearbeiten und individuell anpassen kannst. 

Alle Infos auf einen Blick

Wir haben dir alles Wichtige zum Thema persönliche Angaben im Lebenslauf noch einmal zusammengefasst. In diesem PDF-Dokument findest du alle Informationen auf einen Blick zum kostenlosen Download. 

Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema

Persönliche Daten im Lebenslauf trotz Deckblatt?

Auch wenn du deine persönlichen Angaben bereits auf dem Deckblatt deiner Bewerbung angegeben hast, solltest du sie zusätzlich zu deinem Lebenslauf hinzufügen. So kann der Personaler immer schnell darauf zugreifen. Auch andere Mitarbeiter des Unternehmens, die lediglich deinen Lebenslauf begutachten, verfügen dann über alle wichtigen Informationen zu deiner Person.

Familienstatus und Kinder im Lebenslauf erwähnen?

Angaben zu deinem Familienstand sind sehr privat und darum nicht zwingend Bestandteil einer Bewerbung. Wenn du dazu keine Angaben in deinem Lebenslauf machst, wird sich kein Personaler wundern. In manchen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, auf deinen Familienstatus hinzuweisen. Bei einer Bewerbung in einer Kindertagesstätte kann es beispielsweise von Vorteil sein, selbst Kinder zu haben. Dadurch unterstreichst du deine Belastbarkeit und zeigst, dass du gut zu der Institution passen würdest.

Welche persönlichen Daten gehören in einen englischen Lebenslauf?

Auch im Englischen CV dürfen persönliche Daten nicht fehlen. Es gibt jedoch ein paar Unterschiede zu deutschen Lebensläufen, da in England bereits mehr auf Anti-Diskriminierung geachtet wird.

Name, Kontaktdaten und deine aktuelle Adresse sind auch bei englischen Lebensläufen obligatorisch. Angaben zum Familienstatus sowie Geburtsort und -datum sind optional. Hier raten wir dir, diese nur anzugeben, wenn sie für die Stelle relevant sind und dir Vorteile verschaffen können.


Weitere Informationen zum Lebenslauf Englisch haben wir dir ebenfalls bereitgestellt. Dort zeigen wir dir neben dem Aufbau und Inhalt des englischen CV auch Unterschiede zu deutschen Lebensläufen.

Bewerber für die USA sollten Angaben zum Familienstand, ihrer Herkunft sowie Angaben zum Geburtstag und -ort unbedingt vermeiden. Aufgrund der dort geltenden Anti-Diskriminierungsgesetze sind diese persönlichen Daten nicht erwünscht und du würdest negativ auffallen, solltest du sie angeben. 

Kann ich einen komplett anonymisierten Lebenslauf ohne persönliche Daten einreichen?

Aufgrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) sind persönliche Angaben wie Name und Geburtsort nicht verpflichtend in einer Bewerbung zu nennen. Ebenso ist ein Bewerbungsfoto optional. Mit diesem Gesetz soll verhindert werden, dass Bewerber aufgrund ihrer Nationalität, Hautfarbe oder sonstigen Merkmalen diskriminiert werden.


Es ist also durchaus möglich, anonymisierte Bewerbungen einzureichen. In Deutschland ist dies jedoch noch nicht etabliert. Überlege dir also gut, ob du wirklich gar keine Angaben zu deiner Person machen willst. Solltest du befürchten, dass das Unternehmen dich aufgrund bestimmter Merkmale diskriminiert, wäre ein anderer Arbeitgeber für dich höchstwahrscheinlich die bessere Wahl. Denn wer will schon für ein Unternehmen arbeiten, welches Gleichberechtigung nicht lebt? 

Ein Foto von Jan Werk

Autor: Jan Werk

Jan ist seit Anfang 2018 für die webschmiede GmbH tätig und ständig auf der Suche nach aktuellen Trends und Informationen rund um die Themen Bewerbung und Karriere. Dadurch garantiert er, dass unsere Leser immer auf dem neuesten Stand sind. Als Teil des Marketing-Teams konzipiert, lektoriert, erstellt und optimiert er Fachartikel für Bewerbung.net, die-bewerbungsschreiber.de und weitere Bewerbungsportale und ist somit an jeder Phase der Content-Erstellung beteiligt.


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