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Bewerbungsfoto

Das professionelle Bewerbungsfoto ist für einen guten ersten Eindruck beinahe unerlässlich, denn schon für rund 80 % der Personaler ist es nach wie vor wünschenswert. Doch auch die anonyme Bewerbung ohne Foto kommt in den letzten Jahren immer mehr zum Einsatz. Wer jedoch nicht darauf verzichten möchte, muss die wichtigsten Grundregeln beachten.

Ein Beitrag von Ben Dehn

Ist ein Bewerbungsfoto notwendig?

Grundsätzlich bist du nicht dazu verpflichtet, deiner Bewerbung ein Foto beizulegen. Rechtlich gesehen darf sich ein Unternehmen seit Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) nicht gegen dich entscheiden, nur weil deine Bewerbung kein Foto enthält.

 

Das AGG soll gewährleisten, dass Menschen nicht aufgrund von Religion, Hautfarbe oder ethnischer Zugehörigkeit diskriminiert werden. Dennoch ist die Verwendung eines Bewerbungsfotos in Deutschland üblich und beeinflusst häufig unterbewusst die Entscheidung der Personaler.

Vor- und Nachteile eines Bewerbungsfotos:

  • Vorteil: Bilder eignen sich immer gut als Blickfang. Deshalb kann ein Bewerbungsfoto für den ersten Eindruck viel ausmachen. Zudem kann es für manche Branchen wichtig sein, wie der potenzielle Mitarbeiter nach außen wirkt, wenn man zum Beispiel viel Kundenkontakt hat. Durch ein gutes Bewerbungsfoto wird deine Bewerbung persönlicher und kann deine Chancen, beim Personaler im Gedächtnis zu bleiben und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, erhöhen. 

  • Nachteil: Das Bewerbungsfoto kann zusammen mit den anderen Informationen einer Bewerbung von den wesentlichen Qualifikationen ablenken. Durch das Foto können Personalverantwortliche die Bewerber leicht auf Basis oberflächlicher Kriterien bewerten, wenn auch nur unterbewusst. 

Ein gutes Bewerbungsfoto kann im Rennen um die Einladung zum Vorstellungsgespräch eine wichtige Rolle spielen. Ein schlechtes Bild kann hingegen schnell zu einem K.O.-Kriterium werden.

Sollte ein professioneller Fotograf meine Bewerbungsfoto machen? 

Ein professioneller Fotograf kann dich optimal in Szene setzen. Weder das Bewerbungsfoto aus dem Automaten noch ein Schnappschuss aus dem Urlaub können da mithalten. Ein professionelles Bewerbungsfoto unterstreicht deine Seriosität und die Qualität deiner Unterlagen, wohingegen ein schlechtes Foto deine Unterlagen deutlich abwertet und dich sogar vom Auswahlverfahren ausschließen kann. 

Bewerbungsfoto Beispiel richtig/falsch

Professionelle Fotografen haben darüber hinaus umfangreiches Wissen über die Ausleuchtung von Fotos und verfügen in der Regel über deutlich bessere Kameras als Privatpersonen. Es besteht jedoch auch bei einem Fotografen die Gefahr, dass das Foto am Ende nicht deinen Vorstellungen entspricht.


Achte darauf, dass der Fotograf sich einige Minuten mit dir befasst, um das „perfekte“ Bild aufzunehmen. Er muss dir seine Aufnahmen auf jeden Fall zeigen, damit du selbst überprüfen kannst, ob die Beleuchtung und dein Gesichtsausdruck stimmen.


Es geht bei dem Foto darum, deine Persönlichkeit zu unterstreichen und einen gezielten Eindruck zu vermitteln. Wenn dir das Foto dahingehend nicht gefällt, musst du es auch nicht verwenden.

An diesen Kennzeichen erkennst du einen guten Bewerbungsfotografen:

  • Berufserfahrung: In den meisten Fällen findest du auf der Homepage, im Atelier oder sogar auf Instagram einige Beispiele der Arbeit. Schau dir diese Arbeitsproben im Vorfeld an und entscheide, ob sie deinen Ansprüchen genügen.

  • Professionalität: Verfügt er über das nötige Equipment und Wissen?

  • Beratung: Ein guter Fotograf weiß, welche Kleidung, welches Styling und welches Posing das beste Ergebnis erzielen.

  • Transparenz: Er entscheidet am Ende mit dir gemeinsam, was die besten Bewerbungsfotos sind.

Adressen für professionelle Bewerbungsfotos in deiner Stadt:

  • München: Fotostudio Belichtungswert, Photogenika, Blende 11

  • Berlin: Michel Buchmann Fotografie, Farbtonwerk Fotostudio, Studio Monbijou

  • Hamburg: Inga Sommer Photographie, CVPics, Studioline

  • Köln: Fotostudio Helle Kammer, Köln Fotostudio Atelier 5b, Fotostudio Intuitive Fotografie

  • Mannheim: Fotostudio Thomas, Picture People, Mannheimer Hoffotografen

  • Düsseldorf: CVPics, Das Fotostudio Düsseldorf, Picture Makers

  • Münster: Studio Wiegel, Picture People, Fotoart Grimmelt

  • Bonn: Headshots, Fotostudio Lichtblick, Ego Shootings

  • Dortmund: Nicole Mittendorf Fotografie, Fotostudio Brinkmann, Just Photography

  • Frankfurt: Sarah Kastner, Fotofabrik Frankfurt, Polar Studio

  • Hannover: PS-Art, Franz Fender Fotograf, Fotoraum Hannover

  • Karlsruhe: Fotostudio Eidens-Holl, Studioline, Ringfoto Schäfer

  • Stuttgart: CVPics, Licktklick, Fotofabrik

Deine Stadt ist nicht dabei? Mit dem Bewerbungsfoto-Navigator findest du schnell und einfach den richtigen Bewerbungsfotografen in deiner Nähe.

Kann ich mein Bewerbungsfoto selber machen?

Das Bewerbungsfoto selbst oder mithilfe von Freunden oder Familie zu machen kann durchaus eine mögliche Alternative zum Fotografen sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du oder ein Bekannter sich mit Beleuchtungstechniken auskennen und du eine gute Kamera zur Verfügung stehen hast. 

Das brauchst du für ein gutes Bewerbungsfoto:

  • Kamera (mit Blitzlicht und ordentlicher Auflösung)

  • Einfarbiger, (heller) Hintergrund, evtl. ein Vorhang oder Stoff

  • Beleuchtung: Stehlampen und Deckenlampe, andere kleine Lampen und bestenfalls Tageslicht

  • (selbstgebauter) Reflektor

  • Stativ und fester Untergrund

  • Zeit und Geduld

  • Optimalerweise eine 2. Person, die die Kamera bedient und die Fotos mit dir prüft

Die oben genannten Punkte sind für ein perfektes Bewerbungsbild unerlässlich. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du das alles wirklich hinbekommst, suche lieber einen professionellen Fotografen auf. Schließlich handelt es sich hierbei auch um eine Investition in deine berufliche Zukunft! 

Bewerbungsfoto Kleidung Mann

Was ist die richtige Kleidung für mein Bewerbungsfoto?

Eine der größten Fragen im Vorfeld eines Bewerbungsfoto-Shootings ist wohl „Was soll ich anziehen?“. Grundsätzlich solltest du für das Bewerbungsfoto sowie für das spätere Vorstellungsgespräch schlichte und elegante Kleidung wählen. Gleichzeitig sollte dein Outfit zu dir und dem Unternehmen deiner Wahl passen. Je nach Branche gibt es unterschiedlich strenge Richtlinien bezüglich der Kleidung.


In konservativen Jobs wie beispielsweise einer Bank oder einer Versicherung sind Anzug und Krawatte beziehungsweise Bluse oder Kostüm nach wie vor Pflicht. Halte dich auch auf deinem Bewerbungsfoto daran. 

Folgendes gilt außerdem zu beachten:

  • Die Farben sollen zurückhaltender sein

  • Dunkelblau oder Grau sind immer eine gute Wahl, von schwarzer Kleidung wird im Allgemeinen eher abgeraten

  • Das Hemd oder die Bluse können passend in Weiß oder Hellblau gewählt werden

  • Grelle Farben und auffällige Muster sind ein absolutes No-Go!

Bewirbst du dich auf einen kreativeren Beruf oder bei einem weniger konservativen Unternehmen, hast du etwas mehr Spielraum. Oft reichen ein Hemd oder eine Bluse, teilweise kann sogar ein hochwertiges T-Shirt zielführend sein. Bezüglich der Farbauswahl kannst du die mögliche Farbpalette um Beige- und Bordeauxtöne (kein grelles Rot!) erweitern. Insgesamt sollte die Kleidung aber auf jeden Fall fussel- und fleckenfrei sein und keine Falten werfen.


Wenn du das Unternehmen oder Angestellte des Unternehmens kennst, kannst du dir einen guten Eindruck über deren Kleidungsstil verschaffen. Darüber hinaus kann die Webseite des Unternehmens nützliche Informationen in Form von Bildern liefern. Im Zweifelsfall gilt: Präsentiere dich dem Unternehmen lieber overdressed als underdressed. So vermittelst du, dass du den Job ernst nimmst.


Nimm zu deinem Fotoshooting am besten mehrere Outfits mit, um die Möglichkeit zu haben, verschiedene Fotos zu machen, mit denen du dich bei verschiedenen Arbeitgebern bewerben kannst. Grundsätzlich sollte die Kleidung immer zum anvisierten Beruf und der entsprechenden Branche passen. 

Was muss ich beim Styling für das Bewerbungsfoto beachten?

Ebenso wie bei der Kleidung ist in puncto Styling eher Zurückhaltung gefragt. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Folgende Aspekte solltest du beachten:

  • Schmuck: Verzichte auf große Ketten und Ohrringe oder auffällige Uhren, wähle lieber eine dezente Variante oder gar keinen Schmuck.

  • Make-up: Ein dezentes Make-Up, das deinen Charakter unterstreicht und dich allgemein frisch aussehen lässt, ist vollkommen okay. Verzichte jedoch auf zu viel Schminke und vor allem auffällige Farben. Auch bei Männern kann ein leichtes Abpudern zum Verhindern einer Glanzschicht auf den Bewerbungsfotos nicht schaden. 

  • Frisur: Das Bewerbungsfoto sollte so natürlich wie möglich aussehen. Generell sind frisch gewaschene, gepflegte Haare ein absolutes Muss. Bei Frauen können zusammengebundene Haare professioneller wirken, offene Haare sind aber ebenso gut geeignet. Auf aufwendige Föhn- oder Flechtfrisuren solltest du am besten verzichten. Bei Männern mit Bart gilt ebenso, dass dieser ordentlich und gepflegt aussieht.

Bewerbungsfoto Übersicht
Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von Bewerbung.net

„Wenn du dir unsicher bist, für welche Farbgestaltung du dich entscheiden sollst, gestalte deine Unterlagen mit beiden Bewerbungsfoto-Varianten und frage Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung.“

Welche Pose eignet sich am besten für das Bewerbungsfoto?

In der Regel wird für ein professionelles Bewerbungsfoto eine Portraitaufnahme verwendet, bei der vor allem dein Gesicht und ein Teil deiner Schulterpartie zu sehen sind. Die Aufnahme zeigt dich entweder frontal (linkes Bild) oder im Halbprofil (rechtes Bild). Wichtig ist, dass der Bildausschnitt von vorne aufgenommen und dein Gesicht gut erkennbar ist. Zudem sollte der Bildausschnitt maximal bis zum Hosenbund gehen.

Bewerbungsfoto Pose

Zwei Beispiele für geeignete Posen für das Bewerbungsfoto


Dein professionelles Bewerbungsbild zeigt dich auf natürliche Weise von deiner besten Seite, ohne dass es gestellt wirkt. Den vermittelten Eindruck solltest du dann auch im Vorstellungsgespräch bestätigen können. Denn ein sehr hohes Maß an Selbstsicherheit auf dem Bewerbungsbild und ein schüchterner Auftritt beim persönlichen Gespräch könnten ein unstimmiges Bild abgeben.

Was muss ich bei der Verwendung des Bewerbungsfotos beachten?

In den vergangenen Jahren wurde der Umgang mit Bewerbungsfotos deutlich kreativer. Bei der Positionierung deines Bewerbungsbildes hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du fügst es in dem Lebenslauf oder auf dem Deckblatt deiner Bewerbung ein. Der Vorteil am Deckblatt liegt darin, dass du Platz im Lebenslauf sparst und dort dann mehr zu deinem Werdegang schreiben kannst. Auf deinem Anschreiben hat das Bewerbungsfoto nichts verloren!


Ob das Foto links oder rechts eingebunden wird, hängt davon ab, in welche Richtung die Nase zeigt. Beachte: Immer in die Seite hineinschauen, nicht heraus!

Welche Größe und welches Format soll ich wählen?

In welcher Größe du das Foto auf deinen Unterlagen unterbringst, bleibt dir überlassen. Auch bezüglich der Frage, ob das Foto in Hoch- oder Querformat eingefügt wird, gibt es keine festen Vorschriften. Hier gilt wie bei allem: Es muss ins Gesamtbild der Bewerbung passen und diese abrunden.

Dennoch kannst du dich beim Bewerbungsfoto Format an folgende Maße halten:

  • Klassisch: ca. 4,5 x 6 cm

  • Für das Deckblatt geeignet: ca. 6,5 x 9 cm

  • Modern und quadratisch: 6,5 x 6,5 cm oder 9 x 9 cm

Mirko Bettenhausen

Mirko Bettenhausen

Fachautor von Bewerbung.net

„Der postalische Versand von Bewerbungsmappen wird immer seltener gefordert. Trotzdem kann es natürlich sein, dass das Unternehmen klassisch ausgedruckte Unterlagen bevorzugt.“

Bewerbungsfoto in Bewerbungsunterlagen einfügen

Bei einer ausgedruckten Bewerbung befestigst du das Bild ordentlich mit einem Klebestift. Notiere vorsichtshalber deinen Namen auf der Rückseite, falls es sich doch mal löst. So kann der Personaler dein Bild deiner Bewerbung besser zuordnen. Wir raten davon ab, dein Bewerbungsfoto mit einer Büroklammer zu befestigen, denn das vermittelt, dass du eine Massenbewerbung herausgeschickt hast und diese noch mal wiederverwenden möchtest.


Wie du das Bewerbungsfoto in Word oder OpenOffice einfügst, erklären wir dir hier Schritt-für-Schritt. Am einfachsten funktioniert dies in einer unserer Bewerbungsvorlagen. In unseren Word-Dateien (.docx) kannst du den vorhandenen Platzhalter ganz einfach austauschen:

Bewerbungsfoto einfügen bei Word

Screenshot aus Microsoft Word

So fügst du dein Bewerbungsfoto in unsere Vorlage ein:


1. Klicke den grauen Platzhalter mit der rechten Maustaste an


2. Fahre mit der Maus über „Bild ändern“


3. Klicke auf „Aus Datei...“


4. Wähle die Bilddatei deines Bewerbungsfotos aus und klicke auf „Öffnen“


Solltest du ein eigenes Word-Dokument verwenden, kannst du über die Menüleiste in Word gehen und dort die Option „Einfügen“ und dann „Bilder“ wählen. Daraufhin öffnet sich ebenfalls ein Fenster, in dem du dein Bewerbungsfoto auswählst. Für die passende Formatierung und Größe kannst du das Bild wieder mit der rechten Maustaste anklicken und unter „Größe und Position“ die Größe und auch den Textumbruch anpassen. „Vor den Text“ oder „Hinter den Text“ ermöglicht dir ein relativ freies Verschieben im Dokument.


In OpenOffice (.odt) kannst du dein Bild in deine Bewerbung oder deinen Lebenslauf per „Drag&Drop“ einfügen. Dabei öffnest du ein Fenster deines Explorers, verkleinerst es etwas und ziehst von da aus das Bewerbungsfoto in das OpenOffice-Dokument. Die Größe des Bildes änderst du ebenfalls über einen Rechtsklick auf das Foto und wählst dann „Bild“ aus. Dort kannst du dann die Größe dementsprechend anpassen. Dann ziehst du das Bild an die passende Stelle.

Professionelle Bewerbungsdesigns

Entdecke in unserem Shop professionelle Bewerbungsdesigns, die von Bewerbungsexperten erstellt wurden. Damit hebst du dich optisch von deinen Mitbewerbern ab und überzeugst mithilfe der enthaltenen Mustertexte. Die Bewerbungsdesigns enthalten außerdem Platzhalter an den für dein Bewerbungsfoto vorgesehenen Stellen.

Bildrechte an deinem Bewerbungsfoto

„Ich bin auf dem Foto, deshalb habe ich auch Rechte an meinem Bewerbungsfoto, richtig?“ Falsch! Der Umfang der Nutzungsrechte für ein Bild hängt grundsätzlich von der Art des Bildes ab.


Bei einer klassischen Porträtaufnahme liegt beispielsweise das Urheberrecht bei dem Fotografen (§ 72 UrhG). Diese Bilder sind ausschließlich für den privaten Gebrauch erstellt. Du darfst sie dementsprechend nur deinem unmittelbaren Umfeld, also der Familie und Freunden, präsentieren. Die Nutzung der Bilder zu anderen Zwecken, zum Beispiel online als Profilfoto, ist dir jedoch nicht gestattet.


Mit Bewerbungsfotos ist das ähnlich. Bewerbungsfotos werden nur für den erwerbswirtschaftlichen Zweck erstellt, dürfen also auf dem Lebenslauf oder dem Deckblatt platziert werden. Das gilt sowohl für die Print- als auch für Online-Bewerbungen.

Folgende Punkte sind in deinen Bildrechten jedoch nicht enthalten:

  • Nutzung des Bildes als Profilbild in sozialen Netzwerken (XING, LinkedIn, Facebook, etc.)

  • Gebrauch des Bewerbungsfotos für Stellenportale

  • Veröffentlichung des Fotos auf der eigenen Webseite (z.B. Bewerbungshomepage)

  • Verwendung für die Homepage des Unternehmens

Wer denkt, sein Bild sei im Netz sowieso nicht auffindbar, täuscht sich. Viele Fotografen arbeiten mit kaum sichtbaren Tricks in der Bilddatei. Dabei handelt es sich um eine Art Wasserzeichen auf dem Bewerbungsfoto, welche es dem Fotografen ganz leicht macht, seine Bilder mithilfe einer Suchmaschine ausfindig zu machen.


Kläre im Vorfeld des Fotoshootings, ob der Fotograf mit der geplanten Nutzung des Bildes einverstanden ist. So kommt es im Nachhinein nicht zu Unstimmigkeiten. Am besten lässt du dir diese Vereinbarung schriftlich geben, damit du in jedem Fall auf der sicheren Seite bist.

Checkliste - Das Wichtigste im Überblick

Lade dir hier die wichtigsten Punkte für dein perfektes Bewerbungsfoto kostenlos als PDF herunter. 

Weitere häufig gestellte Fragen zum Bewerbungsfoto

Welcher Gesichtsausdruck ist für Bewerbungsfotos am passendsten? 

Das oberste Gebot hier ist, wie schon beim Styling die Natürlichkeit. Dein Gesichtsausdruck beeinflusst maßgeblich deine Ausstrahlung auf einem Bewerbungsfoto. Versuche motiviert, offen und freundlich zu wirken. Ein natürliches Lächeln und ein gerader Blick sind immer der richtige Weg. Dabei ist Zähne zeigen weder ein Muss noch ein No-Go!


Auch in seriösen und konservativen Branchen spricht nichts gegen ein nettes Lächeln. Schließlich bist du auch oder vor allem in eben diesen Berufen häufig in Kontakt mit Kunden.


Das Lächeln vorher im Spiegel zu üben kann durchaus hilfreich sein, um es in der Shooting-Situation einfacher abrufen zu können. 

Welchen Hintergrund sollte ich für meine Bewerbungsfotos wählen?
Der Hintergrund des Bewerbungsfotos ist ein häufig vernachlässigter Aspekt, vor allem bei selbst gemachten Bewerbungsbildern. Er ist jedoch ein entscheidender Faktor für die Wirkung des Bildes. Es empfiehlt sich ein ruhiger, neutraler Hintergrund, der von der eigentlichen Hauptattraktion – dir – nicht ablenkt.


Es muss nicht unbedingt ein einfacher weißer Hintergrund sein. Eine einfarbige oder dezente Wand und Mauer können genauso gut wirken. Die Farbe sollte auf die Farbe der Kleidung abgestimmt sein. Bei weißer Kleidung eignet sich ein weißer Hintergrund eher weniger und ein helles Grau beispielsweise wäre die deutlich bessere Alternative.

Wie wichtig ist die Aktualität meines Bewerbungsfotos?

Die Aktualität des Bewerbungsfotos ist ein häufig unterschätztes, jedoch sehr wichtiges Kriterium. Eine Faustregel besagt, dass das Bewerbungsfoto maximal ein Jahr alt sein darf. Erhältst du eine Einladung zum Bewerbungsgespräch und dein Aussehen entspricht nicht dem Foto, ist die erste Reaktion Verwirrung.


Durch diese Unstimmigkeiten können negative Gefühle bei deinem Gegenüber hervorgerufen werden. Diese bleiben im Kopf des Personalers und beeinflussen seine Entscheidungen. Zudem ist ein aktuelles, modernes Bewerbungsfoto ein Zeichen, dass du dir bei der Erstellung deiner Bewerbung wirklich Mühe gegeben hast.  

Muss ich mein Bewerbungsfoto drucken lassen?

Kläre mit deinem Fotografen, ob du das Foto nur digital oder auch ausgedruckt bekommst. Solltest du dein Foto nur in digitaler Form erhalten, musst du es dir ausdrucken lassen. Neben dem Fotografen selbst können auch Drogerie-Ketten wie Rossmann oder DM eine akzeptable Anlaufstelle sein. Das Foto zu Hause auf normales Papier zu drucken ist keine Option, da es unprofessionell wirkt.


Achte unbedingt auf eine hohe Auflösung und hochwertiges Papier, denn deine Professionalität und Qualifikation spiegelt sich schon in der Qualität deines Fotos wider.

Wie viel kosten professionelle Bewerbungsfotos?

Der Preis von professionellen Bewerbungsfotos kann sehr stark variieren. Viele Angebote professioneller Fotografen starten bei ca. 50 Euro, wobei der Preis mit den enthaltenen Leistungen steigt. Nach oben sind preislich gesehen keine Grenzen gesetzt. Meistens dauert ein solches Fotoshooting zwischen 1 und 3 Stunden und beinhaltet Outfitberatung und -wechsel, intensive Betreuung und fachliche Bearbeitung der Fotos. Manche Fotografen bieten darüber hinaus Pakete an, in denen auch ein Styling enthalten ist.

Bewerbungsfoto in Schwarz-Weiß oder in Farbe?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Es kommt drauf an. Grundsätzlich ist dieser Aspekt reine Geschmackssache. Nichtsdestotrotz sollte die gewählte Farbe zu den restlichen Unterlagen und der angestrebten Position passen.


Schwarz-weiße Bewerbungsfotos sind zeitlos, elegant und lassen den Bewerber seriös erscheinen. Sie wirken jedoch auch schnell kühl und sehr hart, da Konturen mehr in den Vordergrund treten.


Die hier gezeigten Bewerbungsfotos wurden von unserem Partner PicturePeople angefertigt, welcher deutschlandweit sowie in Österreich und den Niederlanden an über 50 Standorten vertreten ist.

Ein Foto von Ben Dehn

Autor: Ben Dehn

Ben entschied sich nach seinem Lehramtsstudium dazu, seinen Weg zunächst im Journalismus zu bestreiten. Nach sieben Jahren bei Print, Online und Radio heuerte er 2013 bei der webschmiede GmbH an und betreute im „Die Bewerbungsschreiber“ Team Personen auf sämtlichen Hierarchieebenen. Durch seine Tätigkeit konnte er sein Know-how im Karrierebereich stetig vertiefen. Heute schreibt Ben Dehn hilfreiche Fachartikel, hält Vorträge und gibt Interviews, Workshops & Seminare.


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