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Das Bewerbungsfoto

Das professionelle Bewerbungsfoto ist für einen guten ersten Eindruck beinahe unerlässlich, denn schon für rund 80 % der Personaler ist es nach wie vor wünschenswert. Doch auch die anonyme Bewerbung ohne Foto kommt in den letzten Jahren immer mehr zum Einsatz. Wer jedoch nicht darauf verzichten möchte, muss die wichtigsten Grundregeln beachten. Worauf es bei einem perfekten Bewerbungsfoto ankommt, hilfreiche Tipps und Beispiele sowie welche aktuellen Trends es in diesem Bereich gibt, erfährst du hier.

Bewerbungsbild – ja oder nein?

Grundsätzlich bist du nicht dazu verpflichtet, deiner Bewerbung ein Foto beizulegen. Rechtlich gesehen darf ein Unternehmen sich auch nicht gegen dich entscheiden, nur weil deine Bewerbung kein Foto enthält. Dennoch ist die Verwendung eines Bewerbungsfotos in Deutschland üblich und beeinflusst häufig unterbewusst die Entscheidung des Personalers.

Vor- und Nachteile eines Bewerbungsfotos


  • Vorteil: Das Bewerbungsfoto macht eine Bewerbung persönlicher – neben den passenden Qualifikationen muss es bei der Zusammenarbeit schließlich auch menschlich stimmen. Spätestens im Vorstellungsgespräch lernt der Personaler dich sowieso kennen – auch dann können Entscheidungen unterbewusst noch anhand des Aussehens getroffen werden.

  • Nachteil: Das Bewerbungsfoto kann zusammen mit den anderen Informationen einer Bewerbung von den wesentlichen Qualifikationen eines Bewerbers ablenken. Durch das Foto kann der Personaler den Bewerber leicht „verurteilen“, wenn auch nur unterbewusst.

Grundlegende Regeln für das Bewerbungsbild

Ein gutes Bewerbungsfoto kann im Rennen um die Einladung zum Vorstellungsgespräch eine wichtige Rolle spielen. Ein schlechtes Bild kann hingegen schnell zu einem K.O.-Kriterium werden.

Die Qualität des Bewerbungsfotos muss stimmen

Ein professioneller Fotograf kann dich optimal in Szene setzen. Weder das Bewerbungsfoto aus dem Automaten noch ein Schnappschuss aus dem Urlaub können da mithalten. Ein professionelles Bewerbungsfoto unterstreicht deine Seriosität und die Qualität deiner Unterlagen, wohingegen ein schlechtes Foto deine Unterlagen deutlich abwertet und dich sogar vom Auswahlverfahren ausschließen kann.

Bewerbungsfoto Beispiel richtig/falsch

Professionelle Fotografen haben darüber hinaus umfangreiches Wissen über die Ausleuchtung von Fotos und verfügen in der Regel über deutlich bessere Kameras als Privatpersonen. Es besteht jedoch auch bei einem Fotografen die Gefahr, dass das Foto am Ende nicht deinen Vorstellungen entspricht.


Achte darauf, dass der Fotograf sich einige Minuten mit dir befasst, um das „perfekte“ Bild aufzunehmen. Er muss dir seine Aufnahmen auf jeden Fall zeigen, damit du selbst überprüfen kannst, ob die Beleuchtung und dein Gesichtsausdruck stimmen. Es geht bei dem Foto darum, deine Persönlichkeit zu zeigen und einen gezielten Eindruck zu vermitteln. Wenn dir das Foto dahingehend nicht gefällt, musst du es auch nicht verwenden.

An diesen Kennzeichen erkennst du einen guten Bewerbungsfotografen:

  • Berufserfahrung: Schau dir im Vorfeld seine Arbeitsproben an und entscheide, ob sie deinen Ansprüchen genügen.

  • Professionalität: Verfügt er über das nötige Equipment und Wissen?

  • Beratung: Ein guter Fotograf weiß, welche Kleidung, welches Styling und welches Posing das beste Ergebnis erzielen.

  • Transparenz: Er entscheidet am Ende mit dir gemeinsam, was die besten Bewerbungsfotos sind.

Du suchst einen professionellen Fotografen für dein Bewerbungsfoto? Gebe einfach Bewerbungsfoto + deine Stadt (z. B. Bewerbungsfoto Heidelberg / Berlin) in die Suchmaschine ein oder finde mit dem Bewerbungsfoto-Navigator schnell und einfach den richtigen Bewerbungsfotografen in deiner Nähe.

Das Bewerbungsfoto muss aktuell sein

Die Aktualität des Bewerbungsfotos ist ein häufig unterschätztes, jedoch sehr wichtiges Kriterium. Eine Faustregel besagt, dass das Bewerbungsfoto maximal ein Jahr alt sein darf. Erhältst du eine Einladung zum Bewerbungsgespräch und dein Aussehen entspricht nicht dem Foto, ist die erste Reaktion Verwirrung.


Dein Ziel sollte es sein, möglichst wenige negative Gefühle bei deinem Gegenüber zu erzeugen. Diese bleiben im Kopf des Personalers und beeinflussen seine Entscheidungen. Zudem ist ein aktuelles, modernes Bewerbungsfoto ein Zeichen, dass du dir bei der Erstellung deiner Bewerbung wirklich Mühe gegeben hast.

Bewerbungsfoto selber machen?

Die Kosten für ein professionelles Bewerbungsshooting liegen je nach Umfang und Art des Studios zwischen 20 und 150 €. Viele schrecken davor zurück und entscheiden sich, das Bewerbungsfoto selbst oder mithilfe von Freunden oder Familie zu machen. Wenn du oder ein Bekannter sich mit Beleuchtungstechniken auskennen und du eine gute Kamera zur Verfügung stehen hast, ist ein selbst aufgenommenes Bewerbungsfoto durchaus eine mögliche Alternative zum Fotografen.

Was brauche ich für ein gutes Bewerbungsfoto?

  • Kamera (mit Blitzlicht und ordentlicher Auflösung)

  • Einfarbiger, (heller) Hintergrund, evtl. ein Vorhang oder Stoff

  • Beleuchtung: Stehlampen und Deckenlampe, andere kleine Lampen und bestenfalls Tageslicht

  • (selbstgebauter) Reflektor

  • Stativ und fester Untergrund

  • Zeit und Geduld

  • Optimalerweise eine 2. Person, die die Kamera bedient und die Fotos mit dir prüft

Die oben genannten Faktoren sind für ein wirklich professionelles Bewerbungsbild unerlässlich. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du das alles wirklich hinbekommst, suche lieber einen professionellen Fotografen auf. Schließlich handelt es sich hierbei auch um eine Investition in deine berufliche Zukunft!

5 hilfreiche Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

Ein Foto ist eine Momentaufnahme. In dem Moment, in dem der Auslöser gedrückt wird, muss alles passen. Ein optimales Bewerbungsfoto aufzunehmen bedarf jedoch auch einiges an Vorbereitung und Überlegung.

Bewerbungsfoto Kleidung Mann

1. Die richtige Kleidung für das Bewerbungsfoto

Eine der größten Fragen im Vorfeld eines Bewerbungsfoto-Shootings ist wohl „Was soll ich anziehen?“. Grundsätzlich solltest du für das Bewerbungsfoto sowie für das spätere Vorstellungsgespräch schlichte und elegante Kleidung wählen. Gleichzeitig sollte dein Outfit zu dir und dem Unternehmen deiner Wahl passen. Je nach Branche gibt es unterschiedlich strenge Richtlinien bezüglich der Kleidung.


In konservativen Jobs wie beispielsweise in einer Bank oder einer Versicherung sind Anzug und Krawatte für Männer beziehungsweise Bluse oder Kostüm für Frauen nach wie vor Pflicht. Halte dich auch auf deinem Bewerbungsfoto daran.

Folgendes gilt außerdem zu beachten:

  • Die Farben sollen zurückhaltender sein

  • Dunkelblau oder Grau sind immer eine gute Wahl, von schwarzer Kleidung wird im Allgemeinen eher abgeraten

  • Das Hemd oder die Bluse können passend in Weiß oder Hellblau gewählt werden

  • Grelle Farben und auffällige Muster sind ein absolutes No-Go!

Bewirbst du dich auf einen kreativeren Beruf oder bei einem weniger konservativen Unternehmen, hast du etwas mehr Spielraum. Oft reichen ein Hemd oder eine Bluse, teilweise kann sogar ein hochwertiges T-Shirt zielführend sein. Bezüglich der Farbauswahl kannst du die mögliche Farbpalette um Beige- und Bordeauxtöne (möglichst kein grelles Rot!) erweitern.


Wenn du das Unternehmen oder Angestellte des Unternehmens kennst, kannst du dir einen guten Eindruck über deren Kleidungsstil verschaffen. Darüber hinaus kann die Webseite des Unternehmens nützliche Informationen in Form von Bildern liefern. Im Zweifelsfall gilt: Präsentiere dich dem Unternehmen lieber overdressed als underdressed. So vermittelst du, dass du den Job ernst nimmst.

2. Das Styling auf Bewerbungsbildern – weniger ist mehr

Ebenso wie bei der Kleidung ist in puncto Styling eher Zurückhaltung gefragt. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

  • Schmuck: Verzichte auf große Ketten und Ohrringe oder auffällige Uhren, wähle lieber eine dezente Variante oder gar keinen Schmuck.

  • Make-up: Ein dezentes Make-up, das deinen Charakter unterstreicht und dich allgemein frischer aussehen lässt, ist vollkommen okay. Nimm jedoch Abstand von zu viel Schminke und vor allem auffälligen Farben.

  • Frisur: Das Bewerbungsfoto muss so natürlich wie möglich aussehen. Generell sind frisch gewaschene, gepflegte Haare ein absolutes Muss. Bei Frauen können zusammengebundene Haare professioneller wirken, aber offene Haare sind ebenso gut geeignet. Auf aufwendige Föhn- oder Flechtfrisuren verzichtest du jedoch am besten.

3. Der Gesichtsausdruck – lächeln oder nicht?

Das oberste Gebot hier ist, wie schon beim Styling, die Natürlichkeit. Der Gesichtsausdruck beeinflusst maßgeblich deine Ausstrahlung auf einem Bewerbungsfoto. Versuche motiviert, offen und freundlich zu wirken. Ein natürliches Lächeln und ein gerader Blick sind immer der richtige Weg. Dabei ist Zähne zeigen weder ein Muss noch ein No-Go! Auch in seriösen und konservativen Branchen spricht nichts gegen ein nettes Lächeln. Schließlich bist du in eben diesen Branchen häufig in Kontakt mit Kunden.

4. Der Hintergrund deines Bewerbungsfotos

Der Hintergrund des Bewerbungsfotos ist ein häufig vernachlässigter Aspekt, vor allem bei selbst gemachten Bewerbungsbildern. Besonders im Zusammenspiel mit deiner Kleidung ist er jedoch ein entscheidender Faktor für die Wirkung des Bildes. Es empfiehlt sich ein ruhiger, neutraler Hintergrund, der von der eigentlichen Hauptattraktion – dir – nicht ablenkt. Es muss nicht unbedingt ein einfacher weißer Hintergrund sein, eine einfarbige oder dezente Wand und Mauer können genauso gut wirken.

5. Schwarz-weiß oder in Farbe?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Es kommt darauf an. Grundsätzlich ist dieser Aspekt reine Geschmackssache. Nichtsdestotrotz sollte die gewählte Farbe zu den restlichen Unterlagen und der angestrebten Position passen.


Schwarz-weiße Bewerbungsfotos sind zeitlos, elegant und lassen den Bewerber seriös wirken. Sie wirken jedoch auch schnell sehr hart, da Konturen mehr in den Vordergrund treten.


Farbfotos wirken hingegen häufig authentischer und natürlicher. Vor allem für kreativere Berufe wird diese Version in der Regel verwendet. So kann man anhand der Bewerbungsunterlagen vorab sein Geschick für Gestaltung beweisen. Hier ist die Kleiderwahl natürlich deutlich wichtiger als auf schwarz-weiß Fotos.

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von Bewerbung.net

„Wenn du dir unsicher bist, für welche Farbgestaltung du dich entscheiden sollst, gestalte deine Unterlagen mit beiden Bewerbungsfoto-Varianten und frage Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung.“

Die Körperhaltung – Beispiele für dein Bewerbungsfoto

Aus diesem Thema wird im Allgemeinen eine große Wissenschaft gemacht – und das nicht unberechtigt. Die Haltung hat eine große Wirkung auf den Personaler. Am wichtigsten ist, sich nicht zu verkrampfen. Die Position der Arme kann je nach Ausrichtung des Körpers variieren. Du kannst deine Arme verschränken, locker am Körper runterhängen lassen oder einfach einen Arm in die Seite stützen. In jedem Fall muss deine Haltung deinem Charakter entsprechen.


Achte darauf, dass du den auf dem Bild vermittelten Eindruck auch im Vorstellungsgespräch bestätigen kannst. Ein sehr hohes Maß an Selbstsicherheit auf dem Bewerbungsbild und ein Lebenslauf ohne wirklichen Inhalt sowie ein schüchterner Auftritt bei einem persönlichen Gespräch passen nicht zusammen. Hier findest du einige Beispiele zu Bewerbungsfotos und deren Wirkung:

Bewerbungsfoto Beispiel

Der überzeugte Bewerber

Diese Körperhaltung vermittelt: „Ich bin standhaft und kompetent!“ Ein sehr klassisches Bewerbungsfoto, bei dem jedoch auch einige Details wichtig sind. Die positive Wirkung: Du scheinst ein Fels in der Brandung zu sein. 


Minimale Veränderungen an der Pose können diese Message schnell ändern. Stehst du hier verkrampft herum oder hast ein gezwungenes Lächeln aufgesetzt, wirkst du eher stur.

Deine Haltung und Wirkung:

  • Lockere Haltung und ein freundliches, offenes Lächeln

  • Du zeigst, dass du deine eigene Meinung vertreten kannst und dennoch aufgeschlossen bist

  • Das Festhalten am Jackett vermittelt Stärke, Standhaftigkeit und Überzeugung

Bewerbungsfoto Beispiel

Der offene Bewerber

Diese Körperhaltung ist gerade für den Beruf als Ingenieur oder Erzieher gut geeignet, denn sie wirkt professionell und sympathisch zugleich. 


Achte vor allem auf deine Handposition, um Zeichen von Nervosität, Angst und Sorge zu vermeiden. Lasse außerdem deine Schultern niemals zu weit nach vorne fallen, denn das wirkt eingeschüchtert.

So wirkst du:

  • Durch das Anlehnen an eine Wand wirkt diese Pose offen und leger

  • Mimik und Ausstrahlung wirken freundlich und sympathisch

  • Strahlt Ruhe und Selbstbewusstsein aus, denn beide Hände liegen ruhig auf den Beinen

Bewerbungsfoto Beispiel

Der selbstbewusste Bewerber

Gerade für Führungskräfte ist es wichtig, sich professionell und selbstbewusst zu präsentieren. Personen aus der Führungsebene verwenden gerne eine Haltung mit verschränkten Armen, diese kann jedoch unterschiedliche Signale an den Personaler senden.


Doch Achtung! Da diese Körperhaltung auch oft mit Dominanz, Sturheit und Distanz assoziiert wird, raten wir eher davon ab. Stattdessen reicht es, wenn du die Arme ruhig am Körper liegen hast und vor allem mit deiner Mimik Selbstbewusstsein ausstrahlst.

Deine Wirkung:

  • Wirkt selbstbewusst und standhaft

  • Hat eine zuverlässige und intelligente Wirkung auf den Betrachter

  • Positive Assoziationen kommen vor allem durch ein dezentes Lächeln zustande

Bewerbungsfoto Beispiele

Weitere Beispiele für Körperhaltungen:


Oben links: Leicht zur Seite gedreht – Eine simple und bewährte Pose


Oben rechts: Hände in die Hosentaschen wirken leger und freundlich


Unten links: Halt suchen – Ein angenehmer und authentischer Charakter


Unten rechts: Sitzend und leicht zur Seite geneigt macht einen kompetenten Eindruck

Bewerbungsfoto in der Bewerbung

In den vergangenen Jahren wurde der Umgang mit Bewerbungsfotos deutlich kreativer. Bei der Positionierung deines Bewerbungsbildes hast du zwei Möglichkeiten: entweder du fügst es auf dem Lebenslauf oder auf dem Deckblatt deiner Bewerbung ein. Der Vorteil am Deckblatt liegt darin, dass du Platz im Lebenslauf sparst und dort dann mehr zu deinem Werdegang schreiben kannst. Auf deinem Anschreiben hat das Bewerbungsfoto nichts verloren!


Wichtig dabei ist, dass der Bewerber in das Blatt „hineinguckt“. Das bedeutet, der Text befindet sich immer dort, wo das Gesicht oder der Körper sich hinneigt.

Bewerbungsunterlagen Beispiel

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Beispiel für die richtige Platzierung des Bewerbungsfotos:


Links: Deckblatt


Rechts: Lebenslauf

Welches Format soll ich wählen?

In welcher Größe du das Foto auf deinen Unterlagen unterbringst, bleibt dir überlassen. Auch bezüglich der Frage, ob das Foto in Hoch- oder Querformat eingefügt wird, gibt es keine festen Vorschriften. Hier gilt wie bei allem: Es muss ins Gesamtbild der Bewerbung passen und diese abrunden.

Dennoch kannst du dich beim Bewerbungsfoto Format an folgende Maße halten:

  • Klassisch: ca. 4,5 x 6 cm

  • Für das Deckblatt geeignet: ca. 6,5 x 9 cm

  • Modern und quadratisch: 6,5 x 6,5 cm oder 9 x 9 cm

Mirko Bettenhausen

Mirko Bettenhausen

Fachautor von Bewerbung.net

„Der postalische Versand von Bewerbungsmappen wird immer seltener gefordert. Trotzdem kann es natürlich sein, dass das Unternehmen klassisch ausgedruckte Unterlagen bevorzugt.“

Bewerbungsfoto drucken lassen

Kläre mit deinem Fotografen, ob du das Foto nur digital, oder auch ausgedruckt bekommst. Solltest du dein Foto nur in digitaler Form erhalten, musst du es dir ausdrucken lassen. Neben dem Fotografen selbst können auch Drogerie-Ketten wie Rossmann oder DM eine akzeptable Anlaufstelle sein. Das Foto zu Hause auf normales Papier zu drucken wirkt nämlich ziemlich unprofessionell.


Achte dabei auf eine hohe Auflösung und hochwertiges Papier, denn deine Professionalität und Qualifikation spiegelt sich schon in der Qualität deines Fotos wider.

Bewerbungsfoto in Bewerbung einfügen

Du kannst dein Foto in den Lebenslauf oder auf das Deckblatt deiner Bewerbung einfügen.


Bei einer ausgedruckten Bewerbung befestigst du das Bild ordentlich mit einem Klebestift. Notiere vorsichtshalber deinen Namen auf der Rückseite, falls es sich doch mal löst. So kann der Personaler dein Bewerbungsbild wieder schneller zuordnen. Wir raten davon ab, dein Bewerbungsfoto mit einer Büroklammer zu befestigen, denn das vermittelt, dass du eine Massenbewerbung herausgeschickt hast und diese noch mal wiederverwenden möchtest.


Wie du das Bewerbungsfoto in Word oder OpenOffice einfügst, erklären wir dir hier Schritt-für-Schritt. Am einfachsten funktioniert dies in einer unserer Bewerbungsvorlagen. In unseren Word-Dateien (.docx) kannst du den vorhandenen Platzhalter ganz einfach austauschen:

Bewerbungsfoto einfügen bei Word

Bewerbungsfoto in Word einfügen


1. Mit der rechten Maustaste den Platzhalter anklicken


2. „Bild ändern“ auswählen


3. „Aus Datei“ – dein Bewerbungsfoto von deinem Computer wählen


Solltest du ein eigenes Word-Dokument verwenden, kannst du über die Menüleiste in Word gehen und dort die Option „Einfügen“ und dann „Bilder“ wählen. Dann öffnet sich ebenfalls ein Fenster, in dem du dein Bewerbungsfoto auswählst. Für die passende Formatierung und Größe kannst du das Bild wieder mit der rechten Maustaste anklicken und dann unter „Größe und Position“ die Größe anpassen und auch den Textumbruch. „Vor den Text“ oder „Hinter den Text“ ermöglicht dir ein relativ freies Verschieben im Dokument.

In OpenOffice (.odt) kannst du dein Bild in deine Bewerbung oder deinen Lebenslauf per „Drag&Drop“ einfügen. Dabei öffnest du ein Fenster deines Explorers, verkleinerst es etwas und ziehst von da aus das Bewerbungsfoto in das OpenOffice-Dokument. Die Größe des Bildes änderst du ebenfalls über einen Rechtsklick auf das Bild und wählst dann „Bild“ aus. Dort kannst du dann die Größe dementsprechend anpassen. Dann ziehst du das Bild an die passende Stelle.

Bildrechte an deinem Bewerbungsfoto

„Ich bin auf dem Foto, deshalb habe ich auch Rechte an meinem Bewerbungsfoto, richtig?“ Falsch! Der Umfang der Nutzungsrechte für ein Bild hängt grundsätzlich von der Art des Bildes ab.


Bei einer klassischen Porträtaufnahme liegt beispielsweise das Urheberrecht bei dem Fotografen (§ 72 UrhG). Diese Bilder sind ausschließlich für den privaten Gebrauch erstellt. Du darfst sie dementsprechend nur deinem unmittelbaren Umfeld, also der Familie und Freunden, präsentieren. Die Nutzung der Bilder zu anderen Zwecken, zum Beispiel online als Profilfoto, ist dir jedoch nicht gestattet.


Mit Bewerbungsfotos ist das ähnlich. Bewerbungsfotos werden nur für den erwerbswirtschaftlichen Zweck erstellt, dürfen also auf dem Lebenslauf oder dem Deckblatt platziert werden. Das gilt sowohl für die Print- als auch für Online-Bewerbungen.

Folgende Punkte sind in deinen Bildrechten jedoch nicht enthalten:

  • Nutzung des Bildes als Profilbild in sozialen Netzwerken (XING, LinkedIn, Facebook, etc.)

  • Gebrauch des Bewerbungsfotos für Stellenportale

  • Veröffentlichung des Fotos auf der eigenen Webseite (z.B. Bewerbungshomepage)

  • Verwendung für die Homepage des Unternehmens

Wer denkt, sein Bild sei im Netz sowieso nicht auffindbar, täuscht sich. Viele Fotografen arbeiten mit kaum sichtbaren Tricks in der Bilddatei. Dabei handelt es sich um eine Art Wasserzeichen auf dem Bewerbungsfoto, welche es dem Fotografen ganz leicht macht, seine Bilder mithilfe einer Suchmaschine ausfindig zu machen.


Kläre im Vorfeld des Fotoshootings, ob der Fotograf mit der geplanten Nutzung des Bildes einverstanden ist. So kommt es im Nachhinein nicht zu Unstimmigkeiten. Am besten lässt du dir diese Vereinbarung schriftlich geben, damit du in jedem Fall auf der sicheren Seite bist.

Checkliste – Dos und Don’ts bei Bewerbungsbildern

Für ein professionelles Bewerbungsfoto muss auf die Qualität des Fotos, die richtige Kleiderwahl und eine angemessene Körperhaltung geachtet werden. Hier erhältst du einen Überblick über die Dos und Don’ts.

Dos

  • Kleidung in unauffälligen Farben, passend zur Branche

  • Dezentes Make-up, gepflegte und frisch gewaschene Haare

  • Körperhaltung, die deiner Persönlichkeit entspricht

  • Professionelle Aufnahme (am besten vom Profi Fotografen)

  • Positionierung auf dem Lebenslauf oder Deckblatt

  • Format, Auszug und Farbe so wählen, dass die Unterlagen insgesamt stimmig sind

  • Natürliches, offenes Lächeln

  • Aktuelles Bewerbungsbild

Don’ts

  • Kleidung in knalligen Farben und auffälliger Schmuck

  • Starkes Make-up, aufwendige Frisuren, ungepflegte / zerzauste Haare

  • Zu ernster oder aufgesetzter Gesichtsausdruck

  • Urlaubs- und Freizeitfotos sowie schlechte Belichtung

  • Foto im Anschreiben einfügen oder nur der Bewerbung beilegen

  • Unruhiger Hintergrund, Farben unstimmig mit dem Bewerbungsdesign

  • Künstliches Lachen

  • Veraltetes Bewerbungsfoto


Die hier gezeigten Bewerbungsfotos wurden von unserem Partner PicturePeople angefertigt, welcher deutschlandweit sowie in Österreich und den Niederlanden an über 50 Standorten vertreten ist.