Anonyme Bewerbung

Du willst ein Zeichen gegen Rassismus und jede andere Form von Diskriminierung setzen oder bist vielleicht selbst betroffen? Du willst deinen Beitrag für eine inklusivere Gesellschaft leisten? Anonyme Bewerbungen könnten dein Weg zu einem möglichst vorurteilsfreien und gerechten Bewerbungsverfahren sein. In den USA bereits etwa seit den 1960er-Jahren gang und gäbe, findet dieses Bewerbungsverfahren in Deutschland noch kaum Anwendung. Es stellt sich vielen folgerichtig die Frage: Was überhaupt ist eine anonyme Bewerbung?

Ein Beitrag von Ben Dehn

Was ist eine anonyme Bewerbung?

Als anonyme Bewerbung kannst du eine Bewerbungsart verstehen, die die Informationen zur Identität der Bewerber*innen schützt und somit auf alle persönlichen Daten, also Bewerbungsfoto, Name, Alter, Interessen, Familienstand, Herkunft usw., verzichtet. Fähigkeiten und Berufserfahrung werden dennoch übermittelt und so ein möglichst vorurteilsfreier, chancengleicher und gerechter Bewerbungsprozess ermöglicht, in welchem die Qualifikationen der Bewerber*innen in den Mittelpunkt rücken soll.

Wie ist der Aufbau einer anonymen Bewerbung?

Eine anonyme Bewerbung kann alles das enthalten, was deine normalen Bewerbungsunterlagen auch enthalten hätten, also Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und ggf. Motivationsschreiben. Allerdings müssten alle Angaben, die auf die Identität deiner Person schließen lassen, entfallen oder unkenntlich gemacht werden. Einzig das Bewerbungsfoto ist im Vergleich zu einer standardisierten Bewerbung, nicht zu inkludieren.


Eine anonyme Bewerbung besteht aus:

  • Lebenslauf

  • Anschreiben (ggf. Motivationsschreiben)

  • Bearbeitetes Zeugnis (Achtung: Auch anhand der Schule könnten Personaler*innen die soziale Herkunft vermuten)

Folgende Dinge lässt du bei einer anonymen Bewerbung weg:

  • Bewerbungsfoto

  • Eigene Adress- und Kontaktangaben, dazu zählt auch eine identifizierende E-Mail-Adresse

  • Jede Nennung des eigenen Namens, dazu zählt auch die Unterschrift

  • Deckblatt (kann verwendet werden, allerdings ohne Foto und sonstige zur Identifikation beitragende Daten)

  • Geschlechtsspezifische Angaben zur eigenen Person (darunter auch geschlechtsspezifische Berufsbezeichnungen z.B. „Kauffrau“ oder „Kaufmann “)

  • Angaben zur Konfession / Religionszugehörigkeit 

  • Angaben zum Familienstand

  • Angaben zum Alter und generelle Zeitangaben

  • Angaben zur sexuellen Orientierung 

  • Angaben zur Nationalität, Migrationsgeschichte oder sozialer Herkunft

  • Begriffe wie „Muttersprache“ bei der Bezeichnung der Sprachkenntnisse

  • Angaben zu Krankheiten 

  • Hobbys

  • Angaben zum ehem. Arbeitgeber 

Verfahren der Anonymisierung von Bewerbungsunterlagen

Eine Bewerbung kann sowohl beim Entstehungsprozess, indem du Angaben verschweigst, als auch nachträglich anonymisiert werden. Daneben ist zu beachten, ob das Unternehmen bereits ein standardisiertes Formular für eine anonyme Bewerbung anbietet. Sollte das der Fall sein, so nutze diese Möglichkeit.


Sinnvoll ist es, nicht nur optisch, eine anonyme Bewerbung von Beginn an als solche zu verfassen. Achtest du bereits beim Schreiben des Anschreibens auf Anonymität, läufst du beispielsweise weniger Gefahr, identifizierende Begriffe zu übersehen. Gleiches gilt selbstredend für das ggf. geforderte Motivationsschreiben.


Den Lebenslauf durch Überarbeitung zu anonymisieren, ergibt ebenfalls mehr Sinn, als die identifizierenden Angaben einfach zu schwärzen. Das ist zwar möglich, allerdings wirkt das eher unbeholfen und dein Curriculum Vitae ist optisch nicht mehr so ansprechend.


Anders verhält es sich bei den Zeugnisunterlagen. Hier ist es schlichtweg nicht möglich, etwas zu überarbeiten. Es bleibt dir zum Anonymisieren deshalb nur das Schwärzen der relevanten Angaben. Besonders wichtig ist es, Namen und Logos der Bildungsträger sowie der Arbeitgeber zu beachten. Bei schulischen Zeugnissen darf auch die möglicherweise angegebene Konfession neben der Religionszensur nicht lesbar bleiben.

Bewerbungseditor anonymes Anschreiben

Wenn dir das Konzept einer anonymen Bewerbung gefällt, kannst du dein persönliches anonymes Anschreiben in unserem Bewerbungs-Editor direkt in deinem Webbrowser verfassen. Die eingerahmte anonymisierte Bewerbungsvorlage kannst du in Gänze nach deinen Bedürfnissen umschreiben – probiere es doch direkt mal aus! Hast du alle gewünschten Änderungen vorgenommen, kannst du dein Bewerbungsschreiben ganz einfach kopieren und in ein Textverarbeitungsprogramm (z.B. Microsoft Word) einfügen. Viel Erfolg!






Kaufen-Kaufen-Kaufen GmbH
Max Mustermann
Musterstraße 123
12345 Musterstadt


TT.MM.JJJJ



Bewerbung als Verkäufer*in



Sehr geehrter Herr Mustermann,

für meinen nächsten Entwicklungsschritt suche ich nach einer neuen beruflichen Herausforderung. In der Kaufen-Kaufen-Kaufen GmbH sehe ich die Chance, mich persönlich zu entfalten und meine fachlichen Kompetenzen einzubringen sowie auszubauen. Ihr Unternehmen überzeugt mich vor allem mit dem hohen Qualitätsanspruch und dem Fokus auf Innovation. Zudem bin ich sehr an den zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten interessiert.

Seit meinem Ausbildungsabschluss arbeite ich in einem Verkaufsunternehmen und berate dort täglich Kunden ebenso service- wie umsatzorientiert. Mein Arbeitsfokus liegt stets auf einer organisierten und ergebnisorientierten Arbeitsweise, die ich besonders bei Verkaufsgesprächen unter Beweis stelle. Seitdem ich den Fernlehrgang für Marketing abgeschlossen habe, unterstütze ich darüber hinaus die Marketingabteilung bei der Analyse und Planung verschiedener Werbestrategien. Des Weiteren können Sie eine hohe Flexibilität und einen sicheren Umgang mit der branchenüblichen EDV voraussetzen.

Als wissbegieriger und zielfokussierter Mensch habe ich die Bereitschaft, ständig dazuzulernen und bestmögliche Resultate zu erzielen. Meine Arbeitskollegen schätzen vor allem meine ausgeprägte Teamfähigkeit und meine Kommunikationsstärke. Außerdem zeichnen mich ein hohes Verantwortungsbewusstsein und stetige Zuverlässigkeit aus.

Nach Einhaltung meiner dreimonatigen Kündigungsfrist stehe ich Ihnen hoch motiviert zu einem Bruttojahresgehalt von 30.000 Euro zur Verfügung. Ich bitte Sie, meine Bewerbung vertraulich zu behandeln und freue mich, Sie bei einem persönlichen Gespräch von meinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen

Warum sind anonyme Bewerbungen wichtig?

Diskriminierung ist kein neues Phänomen, nur weil wir es seit Neuestem eindeutiger benennen können. Wichtig ist es besonders, Betroffenen und ihren Erfahrungen zuzuhören, denn nicht-Betroffene bekommen diese meist nicht mit.


Ob wegen des kulturellen Hintergrunds, der Herkunft, des Namens, des Geschlechts, der Hautfarbe, des Alters, des Gewichts, der Körpergröße, chronischen Erkrankungen, der Religionszugehörigkeit, der sexuellen Orientierung oder sonstigen Äußerlichkeiten einer Person, Rassismus und Diskriminierung finden überall statt und deshalb auch in Bewerbungsverfahren, allerdings nicht nur, wie du vielleicht vermuten könntest, aktiv und bewusst, sondern oft passiv und unbewusst.

Vorteile anonymer Bewerbungen

Der besondere Vorteil anonymisierter Bewerbungen ist, dass sie Rassismus und Diskriminierung entgegenwirken und so für mehr Chancengleichheit in der Arbeitswelt sorgen. Abseits dessen lassen sich auch andere Argumente für ein anonymes Bewerbungsverfahren finden.


Es vereinfacht bspw. die Arbeit der Personaler*innen, da diese sich auf die Qualifikationen der Bewerber*innen konzentrieren können und weniger vom Unwesentlichen abgelenkt werden und sorgt so neben der gesteigerten Effizienz für eine höhere Vergleichbarkeit unter den Bewerber*innen. Das Verfahren kann ebenfalls zu einem Imagegewinn für das Unternehmen als „weltoffener Arbeitgeber“ beitragen.


Auch wenn du keiner Betroffenengruppe angehörst, birgt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren für dich möglicherweise ungeahnte Vorteile. Durch das anonyme Verfahren kannst du sicherstellen, ob das Unternehmen tatsächlich an dir und deinen Qualifikationen interessiert ist, du also speziell die ideale Besetzung und nicht nur das „geringere Übel“ bist. So können möglichen späteren Konflikten im Berufsalltag vorgebeugt werden.


Die Vorteile sind also:

  • Höhere Chancengleichheit durch Anonymisierung in erster Instanz.

  • Bessere Vergleichbarkeit zwischen Bewerber*innen.

  • Höhere Effizienz der Personaler*innen.

  • Möglichkeit sowohl für Firmen als auch späteren Arbeitnehmern Konflikten durch Falschbesetzung vorzubeugen.

  • Imagegewinn als „offener Arbeitgeber“.

Nachteile anonymer Bewerbungen

Was spricht gegen anonyme Bewerbungen? Schüler*innen und Berufseinsteiger*innen könnten mit dieser Bewerbungsart ihre Schwierigkeiten haben, beispielsweise können Angaben zur besuchten Schule der Bewerber*innen ungewollt Aufschluss auf die Herkunft geben. Lässt du diese wegen mangelnder anderer Optionen weg, können suboptimale Lücken im Lebenslauf entstehen.


Weiterhin können ausländische Fachkräfte nicht gezielt gesucht oder geschlechtsbezogene Einstellungen nicht gezielt getätigt werden. Das ist besonders dann relevant, wenn Unternehmen eine bestimmte Quote in puncto Mitarbeiter*innenvielfalt, Stichwort „Diversity“, erreichen wollen.


Abseits dessen kann es für Bewerbende schwierig sein, konstant zu anonymisieren, beispielsweise bei der Verwendung der für das eigene Geschlecht zutreffenden Berufsbezeichnung – Frauen sprechen von „Kauffrau“, Männer sprechen von „Kaufmann“, statt die neutrale Form „Kaufleute“ zu verwenden.


Die Nachteile sind also:

  • Nur funktionsfähig, wenn konsequent durchgeführt, sowohl in der Masse der Bewerber*innen (Anonymität durch Quantität) als auch im Einzelfall in den Unterlagen (z.B. genderneutrale Berufsbezeichnung).

  • Bei manchen Bewerber*innen, besonders bei Schüler*innen oder Berufseinsteiger*innen, entsteht durch das gezielte Weglassen identifizierender Daten eine unschöne Lücke im Lebenslauf.

  • Es erschwert die gezielte Suche nach ausländischen Fachkräften oder die konsequente Umsetzung anderer geschlechtergerechter Einstellungsmaßnahmen, wie beispielsweise die Frauenquote.

Lohnt sich eine anonyme Bewerbung für mich?

Ein Anonymisieren der Bewerbungsunterlagen mag zuerst ungewohnt und neu wirken, könnte aber ein wichtiger und richtiger Schritt in eine inklusivere Arbeitswelt sein, die sich besonders durch Chancengleichheit auszeichnet. Am Ende musst du für dich selbst Pro und Contra abwägen. Ob es dir Nutzen bringt und ob du das Projekt unterstützen möchtest, ist allein deine Entscheidung. Möglich wäre es aber, dass sowohl nicht betroffene Bewerber*innen, als auch Personaler*innen von der Etablierung dieses neuen Verfahrens profitieren.


Festzustellen ist jedoch, ein wirklich anonymes Bewerbungsverfahren kann nur über Einheitlichkeit in der Quantität gewährleistet werden, denn sonst bleiben Betroffene trotz vermeintlicher Progressivität der Methodik weiter diskriminiert.

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von bewerbung.net

„Wichtig ist: Anonymisierte Bewerbungsverfahren lösen nicht das bestehende Rassismus- und Diskriminierungsproblem in der Gesellschaft und speziell in der Arbeitswelt, aber sie verhelfen betroffenen Personen z. B. zu Vorstellungsgesprächen eingeladen zu werden, für die Personaler*innen sie sonst möglicherweise ausgeschlossen hätten. Es geht also mehr um die Entgegenwirkung struktureller, passiver und somit unbewusster Diskriminierung.“

Gibt es wissenschaftliche Studien zu anonymen Bewerbungen?

Anders als in den USA sind anonyme Bewerbungsverfahren in Deutschland bisher unbeachtet. Das Thema polarisierte kurz 2012 und fand seitdem nur sporadisch im öffentlichen Diskurs statt.

Pilotprojekt Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Exemplarisch ist hier das nichtrepräsentative Pilotprojekt „anonymisierte Bewerbungsverfahren“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu nennen, an dem neun, mal mehr mal weniger große, deutsche Arbeitgeber teilnahmen und ein Jahr anonyme Bewerbungsverfahren anwendeten. Im Anschluss an das Pilotprojekt entschloss sich die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen, trotz mehrfach positiver Rückmeldungen seitens ihrer Personaler*innen, gegen ein weiteres Nutzen des anonymen Bewerbungsverfahrens.


Unter anderem sind folgende Tendenzen für Bewerber*innen relevant:

  • Bei einem anonymisierten Verfahren herrscht tendenziell Chancengleichheit für alle Bewerber*innengruppen insbesondere für Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte.

  • Zeitlicher Mehraufwand seitens der Bewerber*innen ist, laut Befragung, tendenziell nicht gegeben.

Projekt Baden-Württemberg

Des Weiteren ist ein Projekt der Landesregierung in Baden-Württemberg aus dem Jahr 2013 zu nennen. Dieses wurde vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) wissenschaftlich begleitet


Im Abschlussbericht aus dem Oktober 2014 kam man zu folgenden Ergebnissen:

  • Anonyme Bewerbungsverfahren tragen zu erhöhter Chancengleichheit bei.

  • Betroffene fanden anonyme Bewerbungsverfahren gut.

  • Zeitlicher Mehrwert konnte generiert werden: Durch standardisierte Bewerbungsunterlagen konnten Personaler*innen die für die Stelle relevanten Informationen schneller auslesen, was den ersten Auswahlprozess beschleunigte.

  • Es konnte, neben einem Rückgang der Quantität der Bewerbungseingänge, ein Anstieg der Qualität dieser verzeichnet werden.

  • Eine 60-prozentige Mehrheit der Personaler*innen gab an, personenbezogene Informationen hätten bei normalen Bewerbungsverfahren zumindest geringen Einfluss.

Fälschliche Kritik an anonymisierten Bewerbungsverfahren

Dass eine anonyme Bewerbung die Diskriminierung im Bewerbungsprozess nicht, wie Kritiker*innen behaupten könnten, nur aufschiebt und diese dann spätestens im Vorstellungsgespräch zum Tragen kommt, lässt sich leicht entkräften, denn laut Antidiskriminierungsstelle des Bundes gibt es Hinweise darauf, dass die Diskriminierungsrate im Laufe des Bewerbungsprozesses abnimmt und also besonders in der sog. Erstauswahl relevant ist. Auch ist anzumerken, dass es bei diesen Bewerbungsverfahren eben nicht vornehmlich um die aktive, bewusste Diskriminierung (z. B. in den Bewerbungsgesprächen) geht, sondern um die passive, unbewusste und unpersönliche Diskriminierung.


Mangelnde Individualität, aber auch möglicher höherer zeitlicher Aufwand für die Schwärzung oder Erstellung der Unterlagen seitens der Bewerber*innen wären weitere Aspekte, die gegen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren sprächen. Allerdings muss einerseits betrachtet werden, inwiefern diese Individualität überhaupt verloren geht, da z. B. die Erfahrungen, die angegebenen Soft Skills der Person untermauern, dennoch übermittelt werden und so für Individualität sorgen. Andererseits kommt ein Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu der Tendenz, dass Bewerber*innen den potenziellen zeitlichen Mehraufwand nicht wahrnehmen.


Am Ende lässt sich auch der seitens der Unternehmen häufig erbrachten Kritik, die Erneuerung des Verfahrens wäre mit zu hohem, besonders finanziellem, Mehraufwand verbunden, recht logisch entgegentreten. Innovationen haben es schließlich an sich, mit Mehraufwand verknüpft zu sein. Die Frage ist nur, welchen Nutzen sie, wenn erstmal etabliert, der Gesellschaft bringen


Besonders wenn man den vorherigen Kritikpunkt mit in Betracht zieht, sollte die Fragestellung berechtigt sein: Sollten nicht gerade die Unternehmen, die den Verlust der Individualität durch anonymisierende Verfahren beklagen, keine Kosten und Mühen scheuen, um Individualität auch in ihrer Belegschaft zu gewährleisten und Individuen, die sonst Opfer rassistischer und diskriminierender Strukturen auf dem Arbeitsmarkt würden, zu schützen.


Folgende Kritik lässt sich also entkräfteten:

  • Diskriminierung wird nur zum Vorstellungsgespräch aufgeschoben. Hier widerspricht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Laut ihr gebe es Hinweise auf eine abfallende Diskriminierungsrate nach Erstauswahl.

  • Fehlende Individualität seitens der Bewerber*innen. Hier lässt sich streiten, ob nicht speziell Berufserfahrungen und sonstige Qualifikationen zur Individualität beitragen, indem sie die individuellen Eigenschaften des Bewerbers, z. B. Teamfähigkeit, nachvollziehbar untermauern.

  • Kann für den Bewerbenden zeitlich aufwendiger sein, dies hängt aber auch mit den entsprechenden technischen Fähigkeiten zusammen, auch wird dies durch das Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes tendenziell nicht bestätigt.

  • Hoher logistischer und finanzieller Aufwand für die Unternehmen. Der Kosten/Nutzen Faktor kann mangels großflächiger langjähriger Pilotprojekte noch gar nicht richtig ermittelt werden. Innovationen immer mit Aufwand verbunden, Tendenzen der Forschung sprechen für positive Auswirkungen.


Ein Foto von Ben Dehn

Autor: Ben Dehn

Ben entschied sich nach seinem Lehramtsstudium dazu, seinen Weg zunächst im Journalismus zu bestreiten. Nach sieben Jahren bei Print, Online und Radio heuerte er 2013 bei der webschmiede GmbH an und betreute im „Die Bewerbungsschreiber“ Team Personen auf sämtlichen Hierarchieebenen. Durch seine Tätigkeit konnte er sein Know-how im Karrierebereich stetig vertiefen. Heute schreibt Ben Dehn hilfreiche Fachartikel, hält Vorträge und gibt Interviews, Workshops & Seminare.


Zu Bens Autorenprofil

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