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Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Dein Vorstellungsgespräch ist bestätigt und der Termin rückt immer näher? Kein Grund zur Panik! Mit einer guten Organisation nimmst du auch die letzte Hürde auf dem Weg zu deinem Traumjob. Wir zeigen dir, wie du dich optimal auf das Bewerbungsgespräch vorbereitest und geben dir hilfreiche Tipps, um den Arbeitgeber ein letztes Mal von dir zu überzeugen.

Anreise planen

Sobald der Termin des Vorstellungsgesprächs feststeht, solltest du beginnen, diesen Tag zu strukturieren. Informiere dich über sämtliche Anfahrtswege oder unternimm eine Testfahrt zu deinem potenziellen Arbeitgeber.


Plane einen ausreichenden Zeitpuffer ein. Nichts ist ärgerlicher, als unpünktlich zu sein, weil du im Stau standest, dich verlaufen hast oder die Bahn Verspätung hatte. Pünktlichkeit ist enorm wichtig, denn es sagt viel über deine Zuverlässigkeit aus und bildet einen Grundpfeiler im Berufsleben.


Vor allem wenn du eine lange Anfahrt hast, ist es ratsam, bereits einen Tag zuvor anzureisen. So ermöglichst du dir eine entspannte Anreise und beugst einer Verspätung vor.

Richtig kleiden

Ein weiterer Teil der Vorbereitung umfasst die Planung deines Outfits. Informiere dich vorab, welcher Dresscode gewünscht ist und ob dein Kleiderschrank passende Kleidung hergibt. Oftmals geben die Unternehmensstruktur und die Branche Aufschluss über die richtige Kleidung für ein Vorstellungsgespräch.


In konservativen Branchen punktest du als Mann mit einem Anzug und als Frau mit einem Business-Kostüm. In innovativen Branchen ist dagegen eine Jeans mit Hemd bzw. Bluse ausreichend. Ein wichtiges Augenmerk solltest du zudem auf deine Schuhe legen: Sie sollten angemessen zu deinem gewählten Outfit passen und sauber sein.


Zudem solltest du darauf achten, dass du zwar passend gekleidet bist, dich aber dennoch wohlfühlst und du selbst bleibst. Was du noch beachten solltest und weitere Informationen findest du in unserem Beitrag: „Die richtige Kleidung im Vorstellungsgespräch“.

Ausführliche Recherche

Neben der grundlegenden Planung gehört zu jeder guten Vorbereitung vor allem die Recherchearbeit. Du solltest dich dabei intensiv mit deinem potenziellen Arbeitgeber auseinandersetzen.

Stelle dir folgende Fragen für deine Recherche, um gut organisiert ins Bewerbungsgespräch zu gehen:

  • Was sind die Tätigkeitsfelder des Unternehmens? z. B. Produktion von Konsumgütern

  • Wofür steht es und welche Ziele hat es? z. B. für Innovation und nachhaltige Ziele

  • Welche Trends / Herausforderungen beschäftigen den Betrieb bzw. die gesamte Branche aktuell? z. B. Umweltschutz oder die Corona-Pandemie

  • Welche konkreten Aufgaben erwarten dich? z. B. Durchführung von verschiedenen Projekten

  • Wie beteiligt sich die Firma an einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung? z. B. Nachhaltigkeit, Umweltschutz-Maßnahmen, soziale Projekte etc.

  • Wodurch positioniert sich das Unternehmen nach Außen als attraktiver Arbeitgeber? z. B. gutes Image, interne Weiterbildungen und faire Arbeitsbedingungen

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, kannst du auf der Firmenhomepage, in den sozialen Netzwerken, Zeitungsarchiven und aktuellen Pressemitteilungen recherchieren. Dadurch kannst du dir ein ganzheitliches Bild verschaffen und einen fachkundigen sowie informierten Eindruck hinterlassen.


Darüber hinaus solltest du dich unbedingt darüber informieren, ob ein Einstellungstest oder Persönlichkeitstest durchgeführt wird und du dich entsprechend vorbereiten musst.

Selbstpräsentation

„Erzählen Sie doch mal etwas über sich“ ist einer der häufigsten Bitten zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs. Wichtig ist, dass du dich auf diese Situation schon im Vorfeld vorbereitest und dich gekonnt in Szene setzt.


Bei der Selbstpräsentation musst du dich kurz vorstellen und dem Personaler beweisen, wieso gerade du der perfekte Kandidat für den Job bist. Erläutere nur die grundlegendsten Punkte aus deinem Werdegang und sei stets ehrlich und authentisch, ohne zu übertreiben.


Allerdings reicht es nicht, dass du deinen Lebenslauf nacherzählst, denn den hat der Personaler bereits gelesen. Stattdessen möchte der Arbeitgeber sehen, dass du einen Bezug zum Unternehmen, der ausgeschriebenen Stelle und deinen Kompetenzen herstellen kannst.

Antworten vorbereiten

Jeder kennt sie: Die typischen Fragen eines Personalers. Jedes Vorstellungsgespräch verläuft zwar individuell, dennoch gibt es einige Fragen, die sehr häufig gestellt werden. Hier ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich im Vorfeld damit auseinanderzusetzen.


Das A und O ist, dass du einen guten Grad findest, nicht überheblich und arrogant zu wirken, sondern souverän und selbstbewusst. Nichtsdestotrotz sollten deine Antworten individuell und auf deine Kompetenzen und deinen Werdegang angepasst sein sowie einen Bezug zur Stelle und dem Unternehmen herleiten.


Du kannst bereits im Vorfeld auf mögliche Fragen des Personalers abzielen, wenn du z. B. extravagante Hobbys in deinem Lebenslauf angibst. Diese machen dich einerseits interessanter, andererseits können daraus Anhaltspunkte für Small Talk entstehen.

Besonders typische Fragen:

  • Warum sind Sie der Richtige für den Job?

  • Warum haben Sie Ihren bisherigen Job aufgegeben?

  • Wie sind Sie auf unser Unternehmen aufmerksam geworden?

  • Was wissen Sie über unser Unternehmen / unsere Branche?

  • Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

  • Wo sehen Sie sich in 5 bis 10 Jahren?

Standard-Antworten auf Standard-Fragen sind nicht nur langweilig, sondern erschweren dir auch deinen Weg zum Traumjob.


Damit du dich bestmöglich auf das Bewerbungsgespräch und die Fragen des Arbeitgebers vorbereiten kannst, gibt es keine bessere Hilfe als das Wissen eines bereits angestellten Mitarbeiters. Solche Kontakte knüpfst du am leichtesten in Karrierenetzwerken wie zum Beispiel XING und LinkedIn. Ohne viel Aufwand kommst du so an Tipps und Insider-Informationen.

Eigene Fragen überlegen

Insbesondere zum Schluss kommt die Frage von den Personalern auf, ob du noch irgendwelche eigenen Fragen hast. Und dies solltest du niemals verneinen. Überlege dir während des Recherche-Prozesses interessante Fragen zum Unternehmen, um so dein Interesse zu signalisieren und gleichzeitig zu zeigen, dass du dich umfangreich vorbereitet hast.


Stelle ausschließlich relevante Fragen, um deine Intelligenz zu untermauern. Erkundige dich z. B. nicht nach der Mitarbeiterzahl, denn diese solltest du bereits recherchiert haben.

Mit diesen Rückfragen machst du nichts falsch:

  • Welche Ziele befolgen Sie mit dieser Besetzung?

  • Mit welchen Abteilungen würde ich zusammenarbeiten?

  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

  • Wieso haben Sie sich für dieses Unternehmen entschieden?

  • Wie kann ich mir die Einarbeitung vorstellen?

  • Wann kann ich mit Ihrer Entscheidung rechnen?

Welche Fragen du stellen kannst und wie du sie besser nicht formulieren solltest, findest du auf unserer Seite: „Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch stellen“.

Bewerbung einprägen

Du musst die Angaben in deiner Bewerbung und deinen Werdegang sehr gut kennen.

Der Personaler könnte überprüfen, ob du richtige Angaben in deinen Bewerbungsunterlagen gemacht hast:

Deshalb lies dir noch einmal alle Unterlagen sorgfältig durch. So kannst du dir sicher sein, dass du auf alle Fragen eine Antwort parat hast und eventuell kritische Fragen erahnen kannst.

Körperhaltung und -sprache üben

Trotz Nervosität solltest du den Fokus auf deine Körpersprache und -haltung legen, denn diese macht in einem Gespräch 55 % der Kommunikation aus.


Achte deshalb auf deine Gestik und Mimik, deinen Blickkontakt sowie deine Sprechweise. Übe dies vor dem Spiegel oder frage deine Familie und Freunde, wie du durch deine Körpersprache auf sie wirkst.

Trainiere insbesondere folgende Dinge:

  • Blickkontakt, ohne zu starren

  • Freundliches Lächeln, ohne gekünstelt zu wirken

  • Aufrechte Körperhaltung durch Sitzen an der Rückenlehne

  • Dein Sprechen mit Gestiken unterstützen, ohne herumzuwirbeln

  • Kurzer und fester Händedruck, ohne schwach zu wirken

  • Arme locker lassen, ohne sie zu verschränken

Notizen machen und Tasche packen

Die beste Vorbereitung bringt nicht viel, wenn du vor Ort auf einmal einen Blackout hast und dich z. B. an gute Fragen für den Personaler nicht mehr erinnern kannst. Deshalb ist es wichtig, dass du dir vorher ein paar Notizen machst und Wesentliches aufschreibst. Diese nimmst du mit zum Vorstellungsgespräch, denn das zeigt, dass du gut vorbereitet bist. Natürlich solltest du nicht die ganze Zeit runterschauen und deine Notizen ablesen.

In deiner Tasche solltest du zudem folgende Dinge dabeihaben:

  • Neutrales Notizbuch mit mehreren Stiften

  • Vorbereitete Notizen

  • Stellenanzeige

  • Einladungsschreiben zum Bewerbungsgespräch

  • Kopie der vollständigen Bewerbungsunterlagen und Nachweisen

  • Aufgeladenes Smartphone, um erreichbar zu sein (Vor dem Vorstellungsgespräch in den Flugmodus stellen)