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Bewerbung als Aushilfe

Aushilfstätigkeiten sind vor allem neben der Schule oder dem Studium besonders beliebt. In unserem Fachartikel zeige ich dir, wie du dich ohne Erfahrung als Aushilfe bewirbst, welche Unterlagen du benötigst und biete dir eine kostenlose Word-Vorlage zum Herunterladen.

Ein Beitrag von Ben Dehn

Wenn du dich für eine Aushilfstätigkeit bewerben möchtest, reicht in der Regel eine sogenannte Kurzbewerbung. Diese umfasst lediglich ein Bewerbungsschreiben sowie einen Lebenslauf. Lies dir die Stellenausschreibung jedoch immer aufmerksam durch und informiere dich über den erwarteten Umfang der Unterlagen. Manche Unternehmen fordern auch bei Aushilfsjobs vollständige Bewerbungsunterlagen. In diesem Fall solltest du deiner Bewerbung ein ansprechendes Deckblatt sowie relevante Zeugnisse beifügen.


Ein Motivationsschreiben wird in den meisten Fällen nicht verlangt. Sollte dies doch der Fall sein, ist es zwingend erforderlich, dass du ein Schreiben einreichst, da deine Bewerbung sonst höchstwahrscheinlich direkt aussortiert wird. Hast du bereits berufliche Erfahrungen sammeln können, kannst du die dir zuvor / aktuell vorgesetzte Person um ein Referenzschreiben oder ein Empfehlungsschreiben bitten.

Das Anschreiben für einen Aushilfsjob

Das Bewerbungsschreiben ist auch bei einer Aushilfstätigkeit unerlässlich. Es ist die erste Seite deiner Bewerbungsunterlagen, auf der du deine Persönlichkeit und Motivation darstellst. Da es sich bei einer Aushilfstätigkeit um eine von weniger Verantwortung geprägte Stelle handelt, sollte der Fokus hier auf deinen Soft Skills und deinem aufrichtigen Interesse an dem Job liegen.

Bewerbung Aushilfe - Briefkopf des Anschreibens

Briefkopf

Der Briefkopf deiner Bewerbung als Aushilfe wird wie folgt aufgebaut:


1. Deine Kontaktdaten

2. Kontaktdaten des Unternehmens, im besten Fall mit konkreter Ansprechperson

3. Dein Wohnort und das aktuelle Datum

4. Die Betreffzeile: Hier gibst du eindeutig an, auf welche Stelle du dich bewirbst. Falls vorhanden, fügst du direkt darunter die Kennnummer der Stelle ein. Sollte es diese nicht geben oder es sich um eine Initiativbewerbung handeln, fällt diese Information ersatzlos weg.

Einleitung

Unter der Betreffzeile beginnst du mit dem inhaltlichen Teil deines Bewerbungsschreibens. Der erste Absatz des Anschreibens ist besonders wichtig, da er den Personalverantwortlichen einen ersten Eindruck von dir vermittelt, für den du bekanntlich keine zweite Chance erhältst. Hier musst du von dir überzeugen. Ich empfehle dir daher ausdrücklich, von standardisierten Einleitungssätzen wie „Ihre auf dem Karriereportal XY ausgeschriebene Stelle als Verkäuferin hat mein Interesse geweckt, weshalb ich mich hiermit auf sie bewerben möchte.“ Abstand zu nehmen.


Verwende stattdessen einen individuellen Einleitungssatz, mit dem du das Interesse der Personalentscheidenden weckst. Du kannst dich beispielsweise auf aktuelle Gegebenheiten, persönliche Stärken oder Zitate beziehen:

  • „>>Verkaufen ist ein Marathon, kein Hundertmeterlauf<<. Dieses Zitat von Alfred G. Lämmle beschreibt meine kundenorientierte und gewissenhafte Arbeitsweise bestmöglich, die ich gerne als Verkaufshilfe in Ihrem renommierten Unternehmen einbringen möchte.“

  • „In Zeiten des Internets wird eine kundenorientierte und ausführliche Beratung immer wichtiger. Dass die Kundschaft auch für mich im Fokus steht, möchte ich gerne als Aushilfe in Ihrem Unternehmen unter Beweis stellen.“

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von Bewerbung.net

„Du beziehst dich bereits in der Betreffzeile auf die ausgeschriebene Stelle. Wiederhole dich also nicht, indem du im Einleitungssatz erneut auf die Stellenbeschreibung verweist. Solch redundante Informationen können dazu führen, dass deine Bewerbung vorzeitig aussortiert wird.“  

Bewerbung Aushilfe - Anschreiben

Hauptteil

Solltest du bereits praktische Erfahrungen gesammelt haben, nennst du diese im Hauptteil des Anschreibens. Achte dabei darauf, nur für die Position relevantes im Bewerbungsschreiben zu erwähnen. Nutze deine praktische Erfahrung zudem, um deine Soft Skills zu belegen. Auf diese solltest du dich im Anschluss daran fokussieren, da sie für eine Aushilfstätigkeit von besonderer Bedeutung sind.


Soft Skills sind deine persönlichen Stärken, die dich als Mensch auszeichnen. Sie sind für Arbeitgebende besonders wichtig und helfen dabei, dich als Person besser einzuschätzen. Soft Skills sind ein guter Indikator für Personalverantwortliche, ob du zum Unternehmen passt.


Im Anschreiben solltest du darauf verzichten, deinen Lebenslauf auszuformulieren und alle Stationen deines beruflichen oder schulischen Werdegangs aufzuzeigen. Stelle deine Werte vor und beschreibe deine Charaktereigenschaften. Was zeichnet dich aus? Warum bist du für die Stelle geeignet? Mache deutlich, dass du dem Unternehmen einen Mehrwert bietest und du eine verlässliche, wertvolle Arbeitskraft bist.

Du kannst deine Soft Skills beispielsweise anhand deiner bisherigen Tätigkeiten beschreiben. Solltest du noch keine beruflichen Erfahrungen haben, erkläre deine Werte, Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale beispielsweise anhand deiner Hobbys.


Beispielformulierungen für die Beschreibung der eigenen Soft Skills:

  • „Meinen Ehrgeiz konnte ich bereits in meinem Studium unter Beweis stellen, welches ich aktuell mit einer Durchschnittsnote von 1,7 absolviere. Zudem bin ich ein sehr zielstrebiger und disziplinierter Mensch, weshalb ich das Studium ohne Verzögerung in Regelstudienzeit abschließen werde.“

  • „Mich zeichnet vor allem Teamgeist aus. Diesen kann ich aktuell mit meinem sozialen Engagement verbinden, indem ich die Jugendmannschaft des ortsansässigen Fußballklubs trainiere. Dort bringe ich zudem mein strategisches Geschick ein.“

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von Bewerbung.net

„Deine Soft Skills solltest du immer anhand von Beispielen belegen. So zeigst du, dass du dich gut einschätzen kannst und deine genannten Stärken keine leeren Versprechungen sind.“

Schlussteil

Beende dein Bewerbungsschreiben, indem du in deinem Schlusssatz dein Interesse an einem Vorstellungsgespräch betonst. Achte dabei darauf, eine aktive Formulierung und niemals den Konjunktiv zu verwenden.


Eine aktive Formulierung zeugt von Interesse und Selbstbewusstsein:

  • „Einem persönlichen Gespräch sehe ich mit Freude entgegen.“

  • „Weitere Informationen zu meiner Person erzähle ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.“

Muster Anschreiben – Aushilfe im Supermarkt

Wir bieten dir hier eine Vorlage, die du kostenlos im Word-Format herunterladen kannst. Das Anschreiben wurde für eine Aushilfe im Supermarkt erstellt, lässt sich jedoch einfach bearbeiten und individuell auf deine Bedürfnisse (Job, Qualifikationen) anpassen. Bedenke jedoch immer, dass Personalverantwortliche Musterbewerbungen sofort erkennen, sodass du unsere Vorlage lediglich als Inspiration nutzen solltest.

bewerbung.net_Bewerbung-aushilfe_Vorlage.png

Davon profitierst du: 

Kostenloses Muster
Microsoft Word-Format (.docx)
Individuell anpassbar
Jederzeit wiederverwendbar
Beispielformulierungen
Jetzt herunterladen

Der Lebenslauf für einen Aushilfsjob

Der tabellarische Lebenslauf ist fester Bestandteil jeder Bewerbung und ist auch für eine Kurzbewerbung um eine Aushilfsstelle unerlässlich. Dieser sollte nicht mehr als eine DIN A4-Seite umfassen.

Bewerbung Aushilfe - Lebenslauf

Beginne deinen Lebenslauf mit deinen persönlichen Daten. Nenne deinen Namen, deine Adresse sowie aktuelle Kontaktdaten (E-Mail, Telefon). Zudem sollte dein Geburtsort und -datum nicht fehlen.


Diese persönlichen Angaben finden bestenfalls im oberen Bereich des Lebenslaufs, entweder in der Kopfzeile oder links neben dem Bewerbungsfoto Platz. Anschließend listest du deinen bisherigen Werdegang auf. 

Ben Dehn

Ben Dehn

Fachautor von bewerbung.net

„Ordne deinen Werdegang in antichronologischer Reihenfolge an. Beginne mit deiner aktuellen / letzten Tätigkeit und ende mit deiner ersten Station. So sehen die Personalverantwortlichen sofort, wo du zuletzt tätig warst. In der Regel besteht hier auch die größte Relevanz für den angestrebten Job.“

Bewerbung Aushilfe - Lebenslauf

In erster Linie ist der Lebenslauf dazu da, deine bisherigen Stationen und daraus resultierende fachliche Kompetenzen zu präsentieren. Solltest du jedoch noch keine oder kaum praktische Erfahrung in der Berufswelt gesammelt haben, ist das kein Problem. Vor allem von Studierenden oder Personen, die noch zur Schule gehen, wird niemand erwarten, zeilenweise berufliche Erfahrungen auflisten zu können.


Im unteren Teil des Dokuments kannst du sonstige Kompetenzen auflisten. Hast du beispielsweise Kurse oder Fortbildungen besucht, solltest du diese hier nennen. Weitere Pluspunkte, wie der Besitz eines Führerscheins, finden hier ebenfalls ihren Platz.


Auch dein soziales Engagement und deine Hobbys kannst du integrieren. Besonders Ehrenämter oder Vereinstätigkeiten solltest du auflisten.

Achte bei der Angabe deiner Hobbys darauf, aussagekräftige Tätigkeiten auszuwählen. Dein Hobby, Ferienfreizeiten zu leiten, lässt beispielsweise auf großes Verantwortungsbewusstsein schließen, während „Ich treffe mich gerne mit Freunden“ wenig spezifisch ist und lieber außen vor gelassen werden sollte.

Was ist der Unterschied zwischen Aushilfsjob und Minijob?

Vielleicht fragst du dich, wo der Unterschied zwischen einer Aushilfstätigkeit und einem Minijob liegt. Diese Frage beantworte ich dir in den folgenden Abschnitten:

Aushilfstätigkeit 

Im Rahmen eines Aushilfsjobs erledigst du einfache Tätigkeiten, für die du keine Vorkenntnisse benötigst. Meistens bewerben sich Personen, die noch zur Schule gehen oder Studierende auf Stellen als Aushilfskräfte und bringen dementsprechend wenig oder gar keine Berufserfahrung mit. Dessen sind sich die Personalverantwortlichen bewusst und achten deshalb verstärkt auf Soft Skills, Motivation und Interesse an dem Job und dem Unternehmen.

  • Zeitlicher Umfang: Eine Aushilfstätigkeit zeichnet sich entweder durch eine kurze Dauer oder durch eine geringe Anzahl an Wochenstunden aus. Ersteres bedeutet, dass ein Unternehmen für kurze Zeit Hilfe benötigt. Dies kann beispielsweise bei Branchen der Fall sein, die saisonbedingte Schwankungen erleben. Solltest du beispielsweise auf einem Weingut bei der Ernte helfen, bist du in deren Erntesaison angestellt. Aber auch langfristig kannst du in vielen Bereichen arbeiten. Vor allem im Einzelhandel und der Gastronomie werden diese Anstellungen häufig vergeben. In diesen Bereichen ist Flexibilität besonders wichtig, da es beispielsweise durch Schwankungen des Gästeaufkommens dazu kommen kann, dass du kurzfristig arbeiten musst.

  • Gehalt: Als Aushilfe verdienst du in der Regel maximal 450 € monatlich. Du bist in diesem Fall geringfügig beschäftigt und musst keine Steuern zahlen. Durch einen Antrag kannst du dich ebenso von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Es ist jedoch auch möglich, monatlich mehr zu verdienen. Solltest du beispielsweise 600 € monatlich verdienen, bist du steuerpflichtig, da deine Tätigkeit nicht mehr in den Bereich der geringfügigen Beschäftigung fällt.

  • Verantwortung: Die meisten Aushilfsjobs verlangen keine große Verantwortungsbereitschaft von dir. Du bist eine helfende Hand und unterstützt das Unternehmen bestmöglich. Dementsprechend fällt die Einarbeitung in der Regel kurz und unkompliziert aus, sodass du sehr früh in die praktische Arbeit einsteigst.

Minijob

Die Merkmale eines Minijobs unterscheiden sich nur geringfügig von denen einer Aushilfsstelle. Dennoch gibt es einige Unterschiede, die du bei der Wahl deines Arbeitsmodells bedenken musst. 

  • Zeitlicher Umfang: Du arbeitest maximal 45 Monatsstunden, weswegen der Minijob vor allem Personen, die noch zur Schule gehen, bei Studierenden und rentenbeziehenden Personen beliebt ist. Wichtig ist jedoch, dass du flexibel bist. Du agierst als helfende Hand, die das Unternehmen teilweise kurzfristig braucht.

  • Gehalt: Ein Minijob ist vor allem durch das Gehalt geprägt. Als Minijobber verdienst du maximal 450 € im Monat. Dadurch oder weil die Tätigkeit nur an maximal 70 Tagen im Jahr ausgeführt wird, gilt sie als geringfügige Beschäftigung und ist deshalb nicht sozialversicherungspflichtig. Das bedeutet, dass du deine Einkünfte nicht in der Steuererklärung angeben musst. Das heißt allerdings nicht automatisch, dass das Arbeitsentgelt steuerfrei ist. Die Einkommensgrenze von 450 € darfst du zwar einmal jährlich überschreiten, durchschnittlich darfst du jedoch nicht mehr als 450 € pro Monat verdienen.

  • Verantwortung: Im Rahmen eines Minijobs trägst du in der Regel eine geringe Verantwortung. Minijobs werden oft im Einzelhandel und in der Gastronomie vergeben. Auch stellen Firmen viele Minijobber ein, die im Lager aushelfen oder sonstige Hilfstätigkeiten erledigen. Die Einarbeitung ist nicht sehr umfangreich oder komplex. In der Regel verspürst du bei deiner Tätigkeit wenig Druck, nimmst die Arbeit nicht mit nach Hause und hast keine Pflichten außerhalb deiner Arbeitszeit.

Beispiele für Jobs als Aushilfe

Du bist auf der Suche nach einem Job als Aushilfe und weißt nicht, wo du dich bewerben kannst? Aushilfsjobs kannst du in den verschiedensten Branchen ausüben.


In der folgenden Liste findest du einige Ideen für Aushilfstätigkeiten: 

  • Im Supermarkt oder Drogeriemarkt

  • Im Einzelhandel

  • In der Apotheke (z. B. Medikamente ausfahren)

  • In der Bäckerei

  • In der Gastronomie (z. B. als Küchenhilfe, Spülhilfe, Kellner, Barkeeper)

  • In der Bibliothek

  • In Universitäten und Hochschulen

  • An der Tankstelle

  • Als Reinigungskraft

  • Als Babysitter

  • Als Hundesitter

  • Als Umzugshelfer

  • Als Nachhilfelehrer

  • Als Eventpersonal

  • Als Produktionshelfer

Weitere häufig gestellte Fragen zum Aushilfsjob

Muss ich als Aushilfe Steuern zahlen?
Steuern musst du nur dann zahlen, wenn du monatlich über 450 € verdienst. Manchmal kann es vorkommen, dass du größere saisonbedingte Schwankungen bei deinem Gehalt in Kauf nehmen musst. Du solltest dann individuell mit dem Finanzamt abklären, ob du weiterhin steuerfrei bleibst. Grundsätzlich gilt: Einen Monat pro Jahr darfst du die 450 € überschreiten, durchschnittlich musst du jedoch unter dieser Grenze bleiben.
Wo finde ich einen Aushilfsjob?
Wir raten dir, dich erst einmal in den bekannten Jobbörsen umzuschauen. Solltest du dort keine passende Ausschreibung finden, hast du jedoch noch andere Möglichkeiten. Viele Unternehmen, vor allem in der Gastronomie und im Einzelhandel, schreiben ihre offenen Aushilfsstellen gar nicht bei bekannten Karriereportalen aus. Stattdessen drucken sie die Stellenbeschreibung und -anforderung aus, um sie im Schaufenster oder am Eingang zu platzieren. Halte also die Augen offen, wenn du an geeigneten Läden vorbeigehst. Wenn du bereits eine Idee hast, wo du gerne arbeiten würdest, kannst du direkt nach offenen Stellen fragen. Das sogenannte Klinkenputzen ist auch heute noch oft von Erfolg gekrönt.
Wie viel verdienen Aushilfen und geringfügig Beschäftigte?
Wie viel du genau verdienst, hängt stark von der Branche ab, in der du arbeitest. Zudem spielen individuelle Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise die Unternehmensgröße und der Standort deines Arbeitgebers. Grundsätzlich ist dein Arbeitgeber jedoch verpflichtet, Mindestlohn zu zahlen. Dieser liegt um die zehn Euro und erhöht sich nahezu jährlich. Da du in der Regel geringfügig beschäftigt bist, verdienst du maximal 450€ im Monat. Bei kurzfristigen Aushilfsbeschäftigungen kann dies auch deutlich mehr sein. Hilfst du beispielsweise bei der Ernte und arbeitest dort 40 Stunden in der Woche, verdienst du für die Zeit deutlich über 450€. Bedenke jedoch, dass dann eventuell Steuern fällig werden.
Welche Aufgaben haben Aushilfen?
Da du in nahezu jeder Branche als Aushilfe tätig sein kannst, lassen sich die genauen Aufgaben nicht verallgemeinern. Grundsätzlich sind es meist unterstützende Tätigkeiten wie beispielsweise das Abräumen des Geschirrs im Restaurant oder das Einsortieren von Briefen bei der Post. Jedoch gibt es auch Aushilfsstellen mit mehr Verantwortung. Im Einzelhandel bist du womöglich für die Warenverräumung und das Beraten der Kundschaft zuständig und auch das Kassieren kann zu deinem Tätigkeitsbereich zählen.
Kann ich auch als Schüler eine Aushilfstätigkeit ausüben?
Ja, das ist möglich. In der Regel dürfen Jugendliche ab 15 Jahren höchstens 8 Stunden am Tag arbeiten. Mit Einwilligung der Eltern dürfen Schüler und Schülerinnen ab 13 Jahren 2 Stunden pro Tag unter altersgerechten Bedingungen arbeiten. Diese vorgeschriebenen Altersgrenzen gelten, weil die Entwicklung der schulischen Leistungen nicht gefährdet werden dürfen.
Kann ich mich ohne Erfahrung als Aushilfe bewerben?
Da es sich bei Aushilfstätigkeiten in der Regel um Jobs handelt, für die keine Vorkenntnisse notwendig sind, kannst du dich auf jeden Fall ohne Erfahrung bewerben. Ein Aushilfsjob kann dir sogar die Möglichkeit bieten, erste Einblicke in die Berufswelt zu erhalten und Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu sammeln.

Ein Foto von Ben Dehn

Autor: Ben Dehn

Ben entschied sich nach seinem Lehramtsstudium dazu, seinen Weg zunächst im Journalismus zu bestreiten. Nach sieben Jahren bei Print, Online und Radio heuerte er 2013 bei der webschmiede GmbH an und betreute im „Die Bewerbungsschreiber“ Team Personen auf sämtlichen Hierarchieebenen. Durch seine Tätigkeit konnte er sein Know-how im Karrierebereich stetig vertiefen. Heute schreibt Ben Dehn hilfreiche Fachartikel, hält Vorträge und gibt Interviews, Workshops & Seminare.


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