Industriekaufmann / Industriekauffrau2018-08-13T10:21:34+00:00

Industriekaufmann / Industriekauffrau

Wer Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau werden möchte oder es bereits ist, dem wird mit Sicherheit nicht langweilig! Schließlich können Industriekaufleute überall dort eingesetzt werden, wo kaufmännische und betriebswirtschaftliche Aufgaben erledigt werden müssen – oder anders gesagt:

Industriekaufleute werden in jedem Unternehmen und in jeder Branche benötigt.

Industriekaufmann / Industriekauffrau - Büroleben
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Berufsbild Industriekaufmann / Industriekauffrau

Die Arbeit, die klassischerweise hauptsächlich im Büro stattfindet, erstreckt sich von der Kundenberatung über Tätigkeiten im Einkauf bis hin zum Personalmanagement, um nur eine kleine Auswahl des breiten Aufgabenspektrums zu nennen. Wenn du eine Affinität zu wirtschaftlichen Themen und Vorgängen hast, wirst du hier mit Sicherheit einen Bereich finden, der deinen Interessen und Vorstellungen gerecht wird.

Im Hinblick auf die abwechslungsreichen Tätigkeitsfelder ist es wenig verwunderlich, dass der Beruf des Industriekaufmanns oder der Industriekauffrau eine große Beliebtheit genießt. 2016 wurden knapp 18.000 neue Ausbildungsverträge für diesen Beruf geschlossen – das bedeutet Platz 5 auf der Hitliste der Berufe des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Angesichts der damit einhergehenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist es umso wichtiger, eine überzeugende Bewerbung abzuliefern.

Bewerbung als Industriekaufmann / Industriekauffrau

Deine Bewerbung ist die Eintrittskarte zum weiteren Auswahlverfahren bzw. zum Vorstellungsgespräch. Deshalb ist es immens wichtig, mit deinen Bewerbungsunterlagen einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen. Eine zweite Chance erhalten die Wenigsten. Deine Bewerbung sollte natürlich frei von Fehlern jeglicher Art sein – Rechtschreib- und Grammatikfehler sind damit genauso tabu, wie etwa eine mangelhafte Formatierung der Dokumente. Der mit Abstand wichtigste Punkt ist jedoch, dein Bewerbungsschreiben und deinen Lebenslauf individuell zu gestalten und speziell auf die angestrebte Stelle und das Wunschunternehmen anzupassen.

Mit deiner Bewerbung als Industriekaufmann / Industriekauffrau zeigst du, dass du die gewünschten Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringst und weißt, was dich im Job erwartet. Studiere deshalb die jeweilige Stellenausschreibung genau und prüfe, welche expliziten Anforderungen das Unternehmen an die Bewerber stellt.

Die grundlegenden Fähigkeiten, die das Berufsbild des Industriekaufmanns bzw. der Industriekauffrau ausmachen, werden sich nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Dennoch kann der eine Arbeitgeber beispielsweise bestimmte IT-Kenntnisse voraussetzen, während der andere Arbeitgeber dies außer Acht lässt. Generell gilt sowohl für angehende als auch für „fertige“ Industriekaufleute, dass bestimmte Kompetenzen so gut wie immer erforderlich sind.

Industriekaufleute sollten:

  • Keine Angst vor Mathe, Zahlen, Tabellen und Daten haben
  • Sehr gute Deutschkenntnisse mitbringen
  • Interesse für wirtschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge zeigen
  • Kontaktfreudig sein und auf Menschen zugehen können
  • Sich und andere gut organisieren können
  • Computerprogramme wie Excel nicht als Buch mit 7 Siegeln betrachten

Je nachdem, in welcher Ausgangslage du dich befindest, variieren die Anforderungen, die an dich gestellt werden. Ein Bewerber, der frisch aus der Schule kommt und sich für eine Ausbildung als Industriekaufmann bewirbt, wird naturgemäß wenig bis gar keine praktische Erfahrung vorweisen können. Bei jemandem, der die Ausbildung bereits seit längerem absolviert hat, schon berufstätig ist und sich womöglich weitergebildet hat, zeichnet sich natürlich ein ganz anderes Bild ab. Für jede dieser Situationen haben wir euch daher ein kostenloses Bewerbungsmuster zum Download erstellt.

Bewerbungsmuster für Industriekaufleute

Ausbildung zum Industriekaufmann:

Bewerbung Industriekaufmann / Industriekauffrau Ausbildung

Berufseinstieg als Industriekauffrau:

Bewerbung Industriekaufmann / Industriekauffrau Berufseinstieg

Bewerbung für erfahrene Industriekaufleute:

Bewerbung Industriekaufmann / Industriekauffrau berufserfahren
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Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau

Da es sich bei Industriekaufleute in der Regel eine duale Ausbildung absolvieren, werden die Ausbildungsinhalte zu Teilen im Ausbildungsbetrieb und zudem in der Berufsschule gelehrt. So erhältst du eine umfangreiche Ausbildung sowohl in der Praxis (Betrieb) als auch in der Theorie (Berufsschule).

Die Ausbildungsdauer beträgt normalerweise 3 Jahre, kann aber im Einzelfall auf 2 Jahre verkürzt werden. Im Rahmen der theoretischen Ausbildung wirst du mit Inhalten aus den Bereichen Wirtschafts- und SozialprozesseGeschäftsprozesse sowie deren Steuerung und Kontrolle in Kontakt kommen.

Nach eineinhalb Jahren wirst du eine neunzigminütige Zwischenprüfung ablegen, in der deine aktuellen Kenntnisse und somit der Stand deiner Ausbildung abgefragt werden. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung. Diese besteht aus insgesamt drei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Nach bestehen dieser Prüfungen kannst du als staatlich anerkannter Industriekaufmann ins Berufsleben starten.

Gehalt als Industriekaufmann / Industriekauffrau

Gehalt während der Ausbildung

Industriekaufmann Gehalt Ausbildung

Gehalt nach der Ausbildung

Nach Abschluss deiner Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industirekauffrau liegt das Einstiegsgehalt zwischen 1.800 € und 2.400 €. Der genaue Wert ist abhängig von der Größe und der Art des Betriebs und ob du in West- oder Ostdeutschland arbeitest. Große Firmen zahlen in der Regel mehr als kleine und mittelständische Betriebe. In Unternehmen aus der Lebensmittelbranche wird meist etwas weniger gezahlt als beispielsweise in einem Chemiekonzern. Zu deinem Festgehalt kommen in der Regel noch ein 13. Gehalt und Urlaubsgeld hinzu.

Karriere als Industriekaufmann / Industriekauffrau

Wenn du dich nach der abgeschlossenen Ausbildung weiterbilden möchtest, um bessere Aufstiegschancen zu haben, stehen dir als Industriekaufmann/-frau alle Türen offen. Denn eine kaufmännische Ausbildung qualifiziert dich für zahlreiche Weiterbildungen im wirtschaftlichen Bereich. Sehr beliebte Weiterbildungen sind der Fachkaufmann (IHK) oder der staatlich geprüfter Betriebswirt.

Fachkaufmann / Fachkauffrau (IHK)

Als weitergebildete(r) Fachkaufmann / Fachkauffrau der Industrie- und Handelskammer steigen deine Karrierechancen bereits deutlich. Dabei handelt es sich um einen Fernlehrgang, den du mit unterschiedlichem Schwerpunkt, etwa als Fachkaufmann/-frau für Außenhandel, Marketing, Vertrieb oder Büromanagement, absolvieren kannst. Voraussetzung hierfür ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung sowie mehrjährige Berufserfahrung in deinem jeweiligen Schwerpunktbereich.

Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in)

Als Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) erhöhen sich deine Karrierechancen und somit deine Gehaltseinstufung nochmals. Dabei handelt es sich um einen der höchsten nicht-akademischen betriebswirtschaftlichen Abschlüsse in Deutschland, der dir auch eine Führungsposition in Aussicht stellen kann. Die Weiterbildung dauert zwischen zwei und vier Jahren – je nachdem, ob du sie in Voll- oder Teilzeit absolvierst. In dieser Zeit wirst du vor allem in wirtschaftlichen Fächern wie BWL, VWL und Wirtschaftsrecht geschult und erwirbst zudem zusätzliches Fachwissen in einem von dir gewählten Schwerpunkt.

Anbieter dieser Weiterbildung sind Fachschulen und Fachakademien. Um die Prüfung ablegen zu können, benötigst du eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung – zudem ist die Seminarteilnahme verpflichtend.

Das durchschnittliche Gehalt eines staatlich geprüften Betriebswirts liegt bei 2.900 €. Allerdings ist der reale Betrag abhängig von der Position, die du nach deiner Weiterbildung übernimmst, der damit verbundenen Verantwortung sowie deinem Alter und deiner bisherigen Berufserfahrung. Dein monatliches Gehalt als staatlich geprüfter Betriebswirt kann bis zu 9.000 € betragen.

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