Hebamme / Entbindungspfleger2018-10-05T15:37:30+00:00

Hebamme / Entbindungspfleger

Was würden wir nur ohne die Hebammen / Entbindungspfleger machen? Täglich helfen sie unzähligen Frauen bei der Geburt ihrer Kinder. Viele Schwangere wären ohne sie wohl oft verloren. Du hast kein Problem damit Blut zu sehen und möchtest gerne mit Babys arbeiten? Dann solltest du dir diesen Beruf einmal genauer ansehen.

Hebamme / Entbindungspfleger - Geburt

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Berufsbild Hebamme / Entbindungspfleger

Als Hebamme / Entbindungspfleger bist du für Schwangere ein wichtiger Ansprechpartner. Sowohl vor als auch nach der Geburt. Du betreust werdende Mütter schon während der Schwangerschaft und stehst ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Unter anderem hilfst du bei der Geburtsvorbereitung oder erklärst mögliche Entspannungs- oder Atemtechniken. Da du außerdem den gesundheitlichen Zustand des ungeborenen Kindes überwachst, solltest du sehr sorgfältig arbeiten. Fällt dir beispielsweise auf, dass mit den Herztönen etwas nicht stimmt, muss umgehend ein Arzt zur Beratung hinzugezogen werden.

Gibt es keine Komplikationen, darfst du die Entbindungen selbständig durchführen. Ansonsten assistierst du dem Arzt. Nach der Geburt kümmerst du dich sowohl um die Versorgung der Mutter als auch um die des Kindes.

Du führst die Nachsorge durch und untersuchst in regelmäßigen Abständen Blutdruck und Gebärmutterrückbildung der Mutter sowie Gewicht, Nabelwunde und Temperatur des Säuglings.

Des Weiteren dokumentierst du jeden Geburtsverlauf und reinigst mitunter auch die Zimmer. Entscheidest du dich für diesen Beruf, solltest du außerdem nicht vergessen, dass es nicht nur schöne Momente gibt. Stirbt das Kind oder die Mutter bei der Geburt, musst du das verkraften können.

Arbeit findest du in Krankenhäusern oder Hebammenpraxen. Du kannst aber auch als freiberufliche/r Hebamme / Entbindungspfleger tätig sein.

Bewerbung als Hebamme / Entbindungspfleger

Um deine berufliche Karriere als Hebamme / Entbindungspfleger zu starten, musst du als erstes eine Bewerbung an deinen Wunschbetrieb senden. Deine Bewerbungsmappe vermittelt den Personalern einen ersten Eindruck über dich und deine Fähigkeiten.

Daher ist es enorm wichtig, dass deine Unterlagen fehlerfrei sind. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind genauso tabu wie ein unstrukturierter Lebenslauf oder ein unprofessionelles Bewerbungsfoto. Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Anschreiben an das Unternehmen und die Stellenanzeige angepasst ist.

Konnten deine Bewerbungsunterlagen überzeugen, steht schon bald das Vorstellungsgespräch bevor. Damit alles glatt läuft, informiere dich vorab über das Unternehmen und bereite dich auf mögliche Fragen der Personaler vor. Um besonderes Interesse zu zeigen, kannst du dir auch eigene Fragen überlegen.

Hebammen / Entbindungspfleger sollten:

  • Kein Problem mit Schichtdienst haben
  • Stressresistent sein
  • Gut mit Menschen umgehen können
  • Eine gute Selbstorganisation besitzen
  • Geduldig und einfühlsam sein
  • Gute Noten in Biologie und Deutsch vorweisen

Je nachdem, in welcher Ausgangslage du dich befindest, variieren die Anforderungen, die an dich gestellt werden. Eine Bewerberin, die frisch aus der Schule kommt und sich für eine Ausbildung als Hebamme bewirbt, wird naturgemäß wenig bis gar keine praktische Erfahrung vorweisen können. Bei jemandem, der die Ausbildung bereits seit längerem absolviert hat, schon berufstätig ist und sich womöglich weitergebildet hat, zeichnet sich natürlich ein ganz anderes Bild ab. Für jede dieser Situationen haben wir euch daher ein kostenloses Bewerbungsmuster zum Download erstellt.

Bewerbungsmuster für Hebammen / Entbindungspfleger

Bewerbung für die Ausbildung zur Hebamme:

Bewerbung Entbindungspfleger / Hebamme Ausbildung

Berufseinstieg als Entbindungspfleger:

Bewerbung Entbindungspfleger / Hebamme Berufseinstieg

Bewerbung für Berufserfahrene Hebammen:

Bewerbung Entbindungspfleger / Hebamme berufserfahren

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Ausbildung zur Hebamme / zum Entbindungspfleger

Die Ausbildung als Hebamme / Entbindungspfleger absolvierst du schulisch. Das bedeutet, dass du drei Jahre lang an einer der 58 Hebammenschulen in Deutschland alle theoretischen Grundlagen erlangst.

Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Anatomie und Physiologie, Geburtshilfe sowie Schwangerenbetreuung und Psychologie. Dies sind aber nur einige spannende Bereiche, die dich in der Ausbildung erwarten.

Damit du deine theoretischen Kenntnisse direkt praktisch einbringen kannst, gibt es Praxisphasen. Hier lernst du verschiedene medizinische Abteilungen, wie den Kreißsaal, die Wochenstation und die Neugeborenenzimmer, kennen. Außerdem wirst du auch hier bereits im Schichtdienst eingesetzt.

Am Ende deiner Ausbildung legst du dann ein Staatsexamen ab. Die Prüfung beinhaltet einen schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil. Hast du bestanden, darfst du dich staatlich anerkannte/r Hebamme / Entbindungspfleger nennen.

In der Regel wird für die Ausbildung als Hebamme / Entbindungspfleger die mittlere Reife vorausgesetzt. Des Weiteren werden auch Bewerber mit einem Hauptschulabschluss angenommen, insofern sie eine mindestens 2-jährige abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können oder die Arbeitserlaubnis als Krankenpflegehelfer/-in haben.

Gehalt als zur Hebamme / Entbindungspfleger

Gehalt während der Ausbildung

Hebamme / Entbindungspfleger Gehalt Ausbildung

Gehalt nach der Ausbildung

Wie sich dein Gehalt nach der abgeschlossenen Ausbildung gestaltet, hängt davon ab, ob du im öffentlichen Dienst oder in privaten Praxen tätig bist. Ist ersteres der Fall, wirst du tariflich bezahlt. Dein Verdienst hängt hier insbesondere von Berufserfahrung oder Bundesland ab. Als Berufseinsteiger erhältst du einen Bruttolohn zwischen 1.800 und 2.400 Euro monatlich. Bist du einige Jahre als Hebamme / Entbindungspfleger tätig, sind auch Gehälter bis zu 3.700 Euro möglich.

In privaten Praxen oder als Freiberufler legt der Arbeitgeber deinen Lohn fest. Daher wirst du oft schlechter bezahlt als in öffentlichen Einrichtungen. Weniger als den gesetzlichen Mindestlohn von 1.470 Euro brutto im Monat wirst du aber nicht verdienen.

Karriere als Hebamme / Entbindungspfleger

Als Hebamme / Entbindungspfleger hast du zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beispielsweise kannst du einen Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege absolvieren oder ein Studium im Bereich Hebammenkunde beginnen.

Fachwirt / Fachwirtin in der Alten- und Krankenpflege

Als Fachwirt / Fachwirtin bist du insbesondere für die Leitung von Einrichtungen oder Teilbereichen der Alten- und Krankenpflege zuständig. Dein Schwerpunkt liegt hier mehr im wirtschaftlichen Bereich, denn du kümmerst dich auch um Kostenkalkulationen oder organisatorische Vorgänge.

Du kannst diese Weiterbildung sowohl in Voll- als auch in Teilzeit absolvieren. Insgesamt umfasst sie 605 Lehrstunden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung, inklusive einer zweijährigen Berufstätigkeit.

Die Kosten belaufen sich meist auf mehrere tausend Euro. Informiere dich am besten vorab in deinem Betrieb, ob er dich finanziell unterstützt oder du die Weiterbildung selbst bezahlen musst.

Studium Hebammenkunde

Hast du bereits das (Fach-)Abitur erlangt, kannst du jederzeit ein Studium beginnen. Aber auch ohne Hochschulzulassung gibt es Mittel und Wege. Oft können beispielsweise deine Berufserfahrung und die abgeschlossene Ausbildung angerechnet werden. Ob und inwiefern dies möglich ist, hängt von deiner Hochschule ab.

Die Regelstudienzeit beträgt in Vollzeit vier Jahre. Studierst du berufsbegleitend kann es durchaus doppelt so lange dauern. Außerdem ist es möglich, dass du einen guten Notendurchschnitt im Abitur benötigst, um angenommen zu werden.

Die Kosten für ein Studium belaufen sich oft auf mehrere tausend Euro. Gerade an privaten Hochschulen sind solche Summen keine Seltenheit. Daher lohnt es sich beim Arbeitgeber nachzufragen, ob er dich bei deinem Vorhaben finanziell unterstützt.