Business Development Manager

Du interessierst dich für den Beruf des Business Development Managers* (BDM) und fragst dich, was genau diese spannende und dynamische Position in Unternehmen mit sich bringt? Du bist am richtigen Ort! In diesem Artikel erfährst du alles, was du über diesen Beruf wissen musst - von den grundlegenden Aufgaben und Herausforderungen bis hin zu den Karrierechancen und Gehaltsaussichten.

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Berufsbild - Das ist ein Business Development Manager

In einer Welt, die von Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, sich ständig anzupassen und weiterzuentwickeln. Hier spielt das Business Development eine Schlüsselrolle. Es befasst sich mit dem Ausbau oder der Erschließung neuer Produkte oder ganzer Geschäftsfelder, um mit den Marktentwicklungen Schritt zu halten.


In kleineren Unternehmen übernimmt oft der Geschäftsführer diese Aufgaben, während in größeren Unternehmen wegen der enormen Aufgabenfülle der Business Development Manager, kurz BDM, diese zentrale Funktion einnimmt.

Der Business Development Manager entwickelt neue Geschäftsideen und Strategien im Rahmen der strategischen und operativen Weiterentwicklung des Unternehmens. Sein Ziel ist es, den Umsatz zu steigern, Marktanteile auszubauen und Kunden mit innovativen Produkten zufriedenzustellen. Dafür ist es entscheidend, dass der BDM in der Lage ist, Trends frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.


Das Berufsbild des Business Development Managers beinhaltet:

  • Junior Business Development Manager: Die Einsteiger in diesem Beruf, in der Regel mit einem Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, Management oder einem verwandten Feld sind die Junior Business Development Manager. Sie konzentrieren sich auf das Erlernen der Grundlagen der Geschäftsentwicklung, Marktanalysen und der Kundenkommunikation. Ihre Aufgaben umfassen häufig die Unterstützung bei Projekten unter Anleitung erfahrener Kollegen.

  • Senior Business Development Manager: Senior Business Development Manager kommen mit mehreren Jahren Berufserfahrung, oft ergänzt durch weiterführende Qualifikationen wie einen Masterabschluss. Sie übernehmen komplexere Herausforderungen, sind zum Beispiel verantwortlich für die Leitung von Projekten, die Entwicklung und Implementierung von Geschäftsstrategien oder fungieren als Schnittstelle zur Geschäftsführung.

Was macht ein Business Development Manager? - Die Tätigkeiten im Überblick

Der Arbeitsbereich eines Business Development Managers ist vielseitig und dynamisch. Die Hauptaufgaben umfassen die Identifizierung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie die Pflege von Kundenbeziehungen und strategischen Partnerschaften. 


Business Development Manager sind allerdings in einer Vielzahl von Branchen und Geschäftsfeldern tätig. Ihre spezifischen Rollen und Verantwortlichkeiten können sich daher je nach Unternehmensgröße, Branche und Marktsituation deutlich unterscheiden.


Jede dieser Rollen trägt auf ihre Weise zur Steigerung des Geschäftswachstums und zum Erreichen der Unternehmensziele bei. Die Vielfalt innerhalb des Berufsfelds ermöglicht es Business Development Managern, ihre spezifischen Fähigkeiten und Interessen zu nutzen, um einen signifikanten Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.


Die Aufgaben des Business Development Managers erfordern ein breites Spektrum an Fähigkeiten, darunter Marktkenntnisse, strategisches Denken, Verhandlungsgeschick und Kommunikationsstärke. Sie müssen in der Lage sein, sowohl das große Ganze zu sehen als auch auf Details zu achten, um das Wachstum und den Erfolg ihres Unternehmens zu fördern.


Hier sind einige der Schlüsselaufgaben detailliert aufgeführt:

  • Marktanalyse: Die Marktanalyse beinhaltet nicht nur das Sammeln von Daten über aktuelle Markttrends und Wettbewerber, sondern auch das Interpretieren dieser Informationen, um Chancen und Risiken zu erkennen. Business Development Manager müssen in der Lage sein, aus diesen Analysen strategische Schlüsse zu ziehen, die das Unternehmen in eine erfolgreiche Richtung lenken.

  • Geschäftsplanung und -entwicklung: Hier geht es darum, realistische Ziele zu setzen und innovative Strategien zu entwickeln, um diese zu erreichen. Dies kann die Einführung neuer Produkte, die Erschließung neuer Märkte oder die Optimierung bestehender Prozesse umfassen. Eine effektive Geschäftsplanung erfordert Kreativität, analytisches Denken und ein tiefes Verständnis für die Dynamik des Marktes.

  • Kundenakquise und -bindung: BDMs identifizieren potenzielle Kunden und entwickeln Strategien, um diese zu gewinnen. Gleichzeitig arbeiten sie daran, bestehende Kundenbeziehungen durch ausgezeichneten Service und das Verständnis für Kundenbedürfnisse zu stärken.

  • Verhandlung und Vertragsabschluss: Business Development Manager verfügen über ausgeprägte Verhandlungsfähigkeiten und sind häufig in den Abschluss wichtiger Verträge und Vereinbarungen involviert. Dies erfordert nicht nur ein gutes Geschick im Umgang mit Zahlen, sondern auch diplomatisches Geschick und Überzeugungskraft.

  • Kooperationen und Partnerschaften: Die Entwicklung von Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Organisationen kann neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Business Development Manager erkennen und bewerten potenzielle Partner und arbeiten an der Gestaltung und Pflege dieser Beziehungen.

  • Produkt- und Dienstleistungsentwicklung: In Zusammenarbeit mit den Teams für Produktentwicklung und Marketing tragen BDMs dazu bei, neue Produkte oder Dienstleistungen zu konzipieren, die den Bedürfnissen des Marktes entsprechen und das Unternehmensangebot erweitern.

  • Reporting und Erfolgskontrolle: Eine kontinuierliche Überwachung und Bewertung der umgesetzten Strategien ist entscheidend, um deren Wirksamkeit sicherzustellen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Dies erfordert ein systematisches Vorgehen und die Fähigkeit, aus Daten Schlüsse zu ziehen.

Du hast es eilig? Dann lade dir hier unseren Steckbrief mit allen wichtigen Informationen rund um den Beruf des Business Development Managers kostenlos herunter.

Wo arbeiten Business Development Manager?

Business Development Manager finden sich in einer Vielzahl von Branchen und Unternehmensformen. Ihre Fähigkeiten und Strategien sind in fast jedem Sektor gefragt, in dem Wachstum und Entwicklung eine Rolle spielen.


In jeder dieser Branchen sind die Aufgaben eines Business Development Managers darauf ausgerichtet, neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und zu nutzen, langfristige Wachstumsstrategien zu entwickeln und das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.


Hier sind einige der häufigsten Branchen und Unternehmensarten, in denen Business Development Manager tätig sind:

  • Technologie- und Softwareunternehmen: In dieser schnelllebigen Branche sind Business Development Manager entscheidend für die Einführung neuer Technologien, die Erschließung neuer Märkte und die Entwicklung von Geschäftsstrategien, die mit den neuesten technologischen Fortschritten Schritt halten. Große Player wie SAP, Siemens und Intel sowie zahlreiche Start-ups und mittelständische Unternehmen im Bereich Software und IT bieten Positionen für BDMs, um neue Technologien und Softwarelösungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

  • Finanzdienstleistungen und Bankwesen: Im Bankenwesen und bei Finanzdienstleistern konzentrieren sich BDMs auf die Entwicklung neuer Finanzprodukte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, um auf Veränderungen in der globalen Wirtschaft und im Verbraucherverhalten zu reagieren. Institutionen wie die Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz suchen diese BDMs, um ihr Unternehmen an die sich verändernde Finanzlandschaft anzupassen.

  • Gesundheitswesen und Pharmaindustrie: In diesem Sektor spielen BDMs eine wichtige Rolle bei der Einführung neuer medizinischer Produkte und Dienstleistungen, der Erschließung noch unbespielter Märkte und der Anpassung an sich ändernde Gesundheitsvorschriften und Patientenbedürfnisse. Unternehmen wie Bayer, Merck und B. Braun benötigen BDMs.

  • Produktion und Industrie: BDMs in der Produktionsbranche fokussieren sich auf die Erschließung neuer Absatzmärkte, die Optimierung der Produktionsprozesse und die Entwicklung von Strategien zur Steigerung der Produktionseffizienz. Großkonzerne wie Porsche, BMW und BASF sowie zahlreiche mittelständische Produktionsunternehmen setzen BDMs ein.

  • Einzelhandel und Konsumgüter: Im Bereich des Einzelhandels und der Konsumgüter arbeiten BDMs an der Einführung neuer Produkte, der Erweiterung der Kundenbasis und der Entwicklung von Strategien, um auf veränderte Verbrauchertrends zu reagieren. Einzelhandelsriesen wie Lidl, Aldi und Metro Group sowie Konsumgüterunternehmen wie Beiersdorf und Henkel beschäftigen BDMs, um neue Produkte zu entwickeln und auf sich ändernde Verbrauchertrends zu reagieren.

  • Dienstleistungssektor: Im Dienstleistungssektor konzentrieren sich BDMs auf die Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote, die Verbesserung der Kundenbindung und die Anpassung an die sich ändernden Anforderungen des Marktes. Dienstleistungsunternehmen wie Deutsche Post DHL und Deutsche Bahn beschäftigen Business Development Manager.

Karriere als Business Development Manager

Eine Karriere als Business Development Manager bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und ist geprägt von Dynamik und Innovation. Der Arbeitsmarkt für BDMs in Deutschland bietet Chancen in verschiedensten Branchen. Der Einstieg in die Rolle eines Business Development Managers erfolgt selten direkt nach Abschluss eines Studiums. Zwar qualifiziert ein Studium in Wirtschaftswissenschaften, Marketing oder einem verwandten Bereich, allerdings wünschen sich viele Unternehmen Bewerber, die bereits einige Jahre beruflicher Erfahrung sammeln konnten.


BDMs, die direkt nach ihrem Studium einsteigen, beginnen ihre Karriere als Junior Manager. In dieser Funktion sammeln sie grundlegende Erfahrungen, bevor sie zu Senior Positionen aufsteigen. In diesen höheren Positionen übernehmen sie umfassendere Verantwortlichkeiten, führen Teams und sind maßgeblich an strategischen Entscheidungen beteiligt. Langfristig können erfahrene BDMs in Führungspositionen wie Leitung von Abteilungen oder sogar in die Geschäftsführung aufsteigen.


Die Nachfrage nach qualifizierten BDMs ist in Deutschland hoch, vor allem in wachstumsorientierten Sektoren wie der Technologiebranche, der Pharmaindustrie und im Finanzsektor. In Zukunft wird die Rolle des Business Development Managers voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen.


Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem ständigen Wandel der Marktbedingungen sind Unternehmen mehr denn je auf Fachkräfte angewiesen, die Geschäftschancen erkennen und nutzen können. Insbesondere in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, nachhaltige Technologien und E-Commerce werden BDMs eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und -strategien spielen.


Für eine erfolgreiche Karriere als BDM ist es entscheidend, sich kontinuierlich weiterzubilden und auf dem Laufenden zu bleiben. Dies umfasst sowohl das Erlernen neuer Fähigkeiten als auch das Vertiefen von Branchenkenntnissen. Spezialisierungen in Bereichen wie digitales Marketing, Datenanalyse oder internationales Geschäftsmanagement können die Karrierechancen erheblich verbessern.

Diese Voraussetzungen solltest du als Business Development Manager mitbringen

Jeder Beruf erfordert eine Reihe an Fähigkeiten. Es wird unterschieden zwischen fachbezogenen und nicht fachbezogenen Fähigkeiten. Letztere, auch Soft Skills genannt, beschreiben die zwischenmenschlichen Kompetenzen und Verhaltensweisen des Bewerbenden. Sie zeigen also, ob deine Persönlichkeit und dein Verhalten dem Anforderungsprofil der Stelle entsprechen. Oft ziehen Personaler darüber hinaus Rückschlüsse auf deine menschliche Eignung in Bezug auf die gelebte Unternehmensphilosophie.

Diese Soft Skills benötigst du als Business Development Manager:

  • Kommunikative Fähigkeiten: Exzellente kommunikative Fähigkeiten, sowohl mündlich als auch schriftlich, sind unerlässlich, um komplexe Ideen effektiv zu vermitteln und überzeugende Präsentationen zu halten.

  • Verhandlungsgeschick: Fähigkeiten in der Verhandlungsführung sind entscheidend, um erfolgreiche Geschäftsabschlüsse zu tätigen und vorteilhafte Partnerschaften aufzubauen.

  • Strategisches Denkvermögen: Die Fähigkeit, sowohl kurzfristige als auch langfristige Unternehmensziele zu entwickeln und umzusetzen, ist für den Erfolg im Business Development entscheidend.

  • Anpassungsfähigkeit: Angesichts des ständigen Wandels in der Geschäftswelt müssen BDMs flexibel und anpassungsfähig sein, um auf neue Herausforderungen und Chancen schnell reagieren zu können.

  • Analytische Fähigkeiten: Die Fähigkeit, aus komplexen Datenmengen strategische Schlüsse zu ziehen, ist für eine fundierte Ausrichtung des Unternehmens von großer Bedeutung.

  • Führungskompetenzen: Die Stelle des Business Development Managers ist eine höhere Position und somit sind Führungsfähigkeiten gefragt. Du musst Teams leiten und strategische Entscheidungen treffen können.

Soft Skills sind zwar sehr wichtig, aber in den seltensten Fällen alleinig entscheidend. Sie sind meist dann ausschlaggebend, wenn zwei Bewerber ähnliche oder gleichwertige Hard Skills, also fachliche Fähigkeiten, mitbringen. Letztere lassen sich von Personalern besser nachvollziehen, weil sie in der Regel durch Zertifikate oder Abschlüsse nachweisbar sind.

Diese Hard Skills solltest du als Business Development Manager mitbringen:

  • Akademische Bildung: Ein Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften, Marketing, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Feld ist oft grundlegend. Dabei sind Studiengänge mit Schwerpunkten in strategischem Management, International Business oder Marketing besonders vorteilhaft.

  • Branchenspezifisches Wissen: Detaillierte Kenntnisse in der spezifischen Branche, in der man tätig sein möchte, sind entscheidend. Dies beinhaltet ein tiefes Verständnis für die Marktmechanismen, Kundenpräferenzen, Wettbewerbsanalyse und Branchentrends.

  • Technische Fähigkeiten: In der heutigen digitalen Welt sind Kenntnisse in digitalen Tools und Plattformen wie CRM-Systemen, Datenanalysetools und digitalen Marketingplattformen von großer Bedeutung. Zudem wird ein Verständnis für neue Technologien wie KI und Big Data immer wichtiger. Standardmäßige EDV-Kenntnisse in Excel und Word sind also für diesen Beruf zu wenig.

  • Sprachkenntnisse: Gute Englischkenntnisse sind in der globalisierten Geschäftswelt unerlässlich. Zusätzliche Fremdsprachen können in international agierenden Unternehmen einen bedeutenden Vorteil darstellen.

Ausbildung oder Studium - Wie werde ich Business Development Manager?

Der Beruf des Business Development Manager ist in Deutschland noch nicht standardisiert. Deshalb gibt es keine festgeschriebene Ausbildung, die auf eine Ausübung dieses Berufs vorbereiten. Auch wenn eine kaufmännische Ausbildung in Ausnahmefällen den Grundstein für die Tätigkeit als Business Development Manager bildet, ist ein Studium doch der bessere Weg.


Bei der Wahl des geeigneten Studiums gibt es ebenfalls kein Richtig und kein Falsch. Zumindest in dem Sinne, dass es keinen wie bei der Ausbildung keinen genormten Bildungsgang gibt. Allerdings decken einige Studiengänge relevante Bereiche des Business Developments besser ab als andere. Die beste Grundlage schafft jedenfalls eine akademische Bildung mit wirtschaftlichem Bezug.


Ein Studium alleine reicht jedoch in den meisten Fällen nicht aus. Zwar kann es sein, dass einige Firmen auch Berufseinsteigern eine Chance geben, allerdings suchen die meisten Unternehmen Kandidaten mit Berufserfahrung.


Diese Studiengänge können dich für die Arbeit als Business Development Manager qualifizieren:

  • Betriebswirtschaftslehre (BWL): Dieser Studiengang bietet ein umfassendes Verständnis für verschiedene Geschäftsbereiche wie Marketing, Management, Finanzen und Rechnungswesen. Spezialisierungsmöglichkeiten in Bereichen wie Marketing, strategisches Management oder International Business sind für angehende BDMs besonders wertvoll.

  • Wirtschaftswissenschaften: Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften kombiniert Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und bietet Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge und Managementstrategien. Kurse in Mikro- und Makroökonomie, Wirtschaftsrecht und Unternehmensführung legen den Grundstein für das Verständnis von Geschäftsprozessen.

  • International Business and Management: Dieser Studiengang konzentriert sich auf die Herausforderungen und Strategien des Managements in einem globalen Kontext. Er kombiniert Elemente des internationalen Geschäfts mit tiefgehenden Managementkenntnissen und bereitet auf Führungspositionen in einem internationalen Umfeld vor.

  • Volkswirtschaftslehre (VWL): Ein Studium der Volkswirtschaftslehre liefert Kenntnisse über makroökonomische Trends, Wirtschaftspolitik und ökonomische Theorien, die für die strategische Marktanalyse und -entwicklung hilfreich sind.

  • Wirtschaftsingenieurwesen: Dieser interdisziplinäre Studiengang verbindet technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Er ist ideal für Business Development Manager in technologieorientierten Branchen, da der Studiengang ein Verständnis für technische Prozesse und deren wirtschaftliche Anwendung bietet.

Quereinstieg in Business Development - Vielfältige Anknüpfungspunkte

Ein Quereinstieg in die Rolle eines Business Development Managers ist besonders für erfahrene Fach- und Führungskräfte eine interessante Option. Personen mit Berufserfahrung in anderen Unternehmensbereichen bringen oft wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten mit, die für eine erfolgreiche Tätigkeit im Business Development nützlich sind.


Für einen gelingenden Quereinstieg ist es wichtig, die eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten im Kontext des Business Developments darzustellen und zu zeigen, wie diese zum Wachstum und Erfolg des Unternehmens beitragen können. Mit der richtigen Einstellung, fortlaufender Bildung und der Bereitschaft zur Anpassung an neue Herausforderungen können Quereinsteiger eine Karriere im Bereich Business Development aufbauen.


Hier sind einige mögliche Anknüpfungspunkte für einen Quereinstieg:

  • Erfahrung in Führungspositionen: Führungskräfte, die Teams geleitet oder Projekte gesteuert haben, besitzen oft bereits wichtige Kompetenzen wie strategische Planung, Teamführung und Entscheidungsfindung. Diese Erfahrungen können direkt auf Aufgaben des Business Developments angewendet werden, insbesondere bei der Leitung von Projekten zur Geschäftsentwicklung und der Steuerung interdisziplinärer Teams.

  • Vertrieb und Marketing: Fachkenntnisse aus den Bereichen Vertrieb und Marketing sind im Business Development besonders wertvoll. Erfahrungen in Kundenakquise, Marktanalyse und der Entwicklung von Marketingstrategien bieten eine hervorragende Grundlage. Die Fähigkeit, Marktchancen zu identifizieren und in Geschäftsstrategien umzusetzen, ist ein Schlüsselaspekt des Business Developments.

  • Branchenspezifische Erfahrungen: Tiefe Einblicke in eine bestimmte Branche können einen Quereinsteiger im Business Development besonders wertvoll machen. Dieses spezifische Wissen kann bei der Identifizierung neuer Marktchancen und der Anpassung von Strategien an branchenspezifische Bedingungen genutzt werden.

  • Technischer Hintergrund: Personen mit einem technischen Hintergrund beispielsweise in Ingenieurwissenschaften oder IT können im Business Development wertvolle Beiträge leisten, insbesondere in technologieorientierten Branchen. Das Verständnis technischer Prozesse und Innovationen kann dabei helfen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und Produktentwicklungen voranzutreiben.

  • Weiterbildung und Umschulung: Spezialisierte Weiterbildungsprogramme und Kurse können helfen, spezifische Kenntnisse des Business Development zu erwerben oder zu vertiefen. Themen wie strategisches Management, internationales Geschäft und digitale Transformation sind dabei besonders relevant.

  • Netzwerk und Branchenkontakte: Ein etabliertes professionelles Netzwerk und Kontakte in der Branche können den Einstieg in Business Development-Positionen erleichtern. Networking-Veranstaltungen und Branchenkonferenzen bieten Gelegenheiten, Kontakte zu knüpfen und über aktuelle Trends und Chancen im Business Development informiert zu bleiben.

Gehalt - Das verdienen Business Development Manager

Business Development Manager gehören in Deutschland zu den Bestverdienern. Sie beziehen hierzulande ein Durchschnittsgehalt zwischen 64.700 und 85.100 € brutto im Jahr. Allerdings gibt es unterschiedliche Faktoren, die bei der Zusammensetzung deines persönlichen Gehalts eine Rolle spielen.


Das wäre zunächst deine Berufserfahrung. Bist du beispielsweise lange im Business Development oder in einer leitenden Funktion tätig, dient dieser Faktor als Zeichen deiner beruflichen Fähigkeiten. Unternehmen sind in der Regel bereit, solchen Bewerbern höhere Gehälter zu zahlen. Eine längere Berufserfahrung bedeutet also in den meisten Fällen auch ein höheres Gehalt.

Das durchschnittliche Bruttogehalt im Monat beträgt, gemessen an der Berufserfahrung, bei einer 40-Stunden-Woche:

  • Einer Berufserfahrung von unter drei Jahren: 4.900 €

  • Einer Berufserfahrung von drei bis sechs Jahren: 5.200 €

  • Einer Berufserfahrung von sieben bis neun Jahren: 5.600 €

  • Einer Berufserfahrung von über neun Jahren: 6.800 €

Doch es gibt einen weiteren Faktor, der auch für Berufseinsteiger ohne Berufserfahrung von Nutzen ist. Die Rede ist von der Unternehmensgröße. Diese ist im Kontext des Business Developments gleich doppelt entscheidend. Während sich bereits allgemein feststellen lässt, dass größere Unternehmen in der Regel zu höheren Gehaltszahlungen bereit sind als kleinere Firmen, wird dieses Phänomen bei Business Development Managern noch bestärkt. Der Grund? Bei dem Beruf handelt es sich um eine Führungsposition, die bei größeren Unternehmen natürlich mit einer ebenfalls größeren Verantwortung einhergeht. Diese wird entsprechend vergütet.

Gemessen an der Unternehmensgröße liegt das Bruttomonatsgehalt bei einer 40-stündigen Arbeitswoche im Schnitt bei:

  • Einer Unternehmensgröße von unter 100 Mitarbeiter*innen: 5.100 €

  • Einer Unternehmensgröße von 101 bis 1000 Mitarbeiter*innen: 5.900 €

  • Einer Unternehmensgröße von 1001 bis 20.000 Mitarbeiter*innen: 6.500 €

  • Einer Unternehmensgröße von über 20.000 Mitarbeiter*innen: 7.300 €

Bundesländervergleich

Die geografische Lage hat ebenfalls Einfluss auf dein Gehalt. Selbst innerhalb Deutschlands, zwischen den einzelnen Bundesländern, kommt es teils zu gravierenden Unterschieden.

Durchschnittsgehälter Bundesländer Business Development Manager

Durchschnittsgehalt (Brutto/Jahr):

Baden-Württemberg: 77.700 €

Bayern: 75.800 €

Berlin: 71.500 €

Brandenburg: 65.200 €

Bremen: 72.600 €

Hamburg: 76.400 €

Hessen: 77.200 €

Mecklenburg-Vorpommern: 63.800 €

Niedersachsen: 70.900 €

Nordrhein-Westfalen: 74.500 €

Rheinland-Pfalz: 73.500 €

Saarland: 72.000 €

Sachsen: 65.400 €

Sachsen-Anhalt: 64.700 €

Schleswig-Holstein: 70.100 €

Thüringen: 65.400 €

Bei den hier genannten Werten handelt es sich nur um Näherungswerte. Wir empfehlen, diese nicht für konkrete Gehaltsverhandlungen zu nutzen.

Bewerbung als Business Development Manager

Die Bewerbung für Führungsposition wie der des Business Development Managers hat sich in letzter Zeit massiv verändert. Statt der früher üblichen vollständigen Bewerbungsmappe, bestehend aus Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Deckblatt wird heutzutage auf eine Bewerbung ohne Anschreiben gesetzt. Bei dieser Bewerbungsform fällt namensgebend das Anschreiben weg und stattdessen wird nur der Lebenslauf als einzige Bewerbungsunterlage eingereicht.


Dieses neue Verfahren stellt Bewerber in Deutschland vor ein Problem. Der herkömmliche Lebenslauf bietet standardmäßig keinerlei Optionen, wichtige Elemente aus dem Anschreiben unterzubringen. So ist es einzig durch den Lebenslauf nicht möglich, Angaben zur Motivation, zur Persönlichkeit oder zur Verfügbarkeit und der persönlichen Gehaltsvorstellung zu machen.


Darüber hinaus ist es für Laien extrem schwer, diese Elemente in den Lebenslauf einzufügen, ohne dass die Übersichtlichkeit oder die elektronische Auslesbarkeit durch sogenannte CV-Parser darunter leidet. Gerade letztere zu gewährleisten, ist für aktuelle Bewerbungsverfahren obligatorisch. Oft kommen bei begehrten Positionen mehrere hundert Bewerber auf eine Stelle, sodass Unternehmen elektronische Helferlein verwenden, um dieses Ansturms Herr zu werden. Durch das Auslesen der Daten kann so eine Vorauswahl getroffen werden, ohne dass ein Personaler die Unterlagen zu Gesicht bekommen hat.


Leider ist jedoch nicht jeder Lebenslauf ohne weiteres auslesbar. Oft scheitern Bewerber nur, weil der CV-Parser über einen Rechtschreibfehler gestolpert ist oder weil nicht das richtige Schlagwort gewählt wurde. Damit das nicht geschieht, gibt es professionell angefertigte Bewerbungsvorlagen, die für das elektronische Auslesen optimiert wurden.

Neu: CV+ | Bewerbung ohne Anschreiben
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Vorstellungsgespräch als Business Development Manager - So überzeugst du Personaler

Mit dem Einreichen deiner Bewerbungsunterlagen beginnt der eigentliche Bewerbungsprozess. Erhältst du dann statt einer Absage einen Terminvorschlag für ein persönliches Gespräch oder ein Assessment Center solltest du unbedingt auf die Einladung antworten. Anschließend kann deine Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch beginnen.


Einen zentralen Punkt der organisatorischen Vorbereitung bildet die Wahl der richtigen Kleidung. Da es sich beim Beruf des Business Development Managers um eine leitende Position handelt, herrscht hier ein besonderer Dresscode vor. Wir empfehlen deshalb unbedingt einen Look um Business Stil. Von der Kleidung abgesehen ist es von Vorteil, die Bewerbungsunterlagen in gedruckter Form und Schreibmaterial mitzubringen. Das erlaubt dir, direkt anhand deines Lebenslaufs zu argumentieren und dir gegebenenfalls Notizen zu machen.

Das solltest du für dein Vorstellungsgespräch als Business Development Manager unbedingt beachten:

  • Richtige Kleidung wählen

  • Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen und Schreibmaterial mitbringen

Die inhaltliche Vorbereitung ist wesentlich komplexer und hilft dir dabei, aufkommende Nervosität bereits im Keim zu ersticken. Als ersten Schritt einer solchen Vorbereitung ist es unabdingbar, die Abläufe des Vorstellungsgesprächs zu kennen.


Einführend in das Bewerbungsgespräch wird in der Regel auf mehr oder weniger generischen Smalltalk gesetzt. Meist werden in dieser Phase Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht, um die angespannte Atmosphäre aufzulockern. Hast du dir hier ein paar Sätze zurechtgelegt, kann das der perfekte Einstieg in ein gelungenes Gespräch sein. In der zweiten Phase stellt sich das Unternehmen vor. Hier werden allgemeine Informationen über die Unternehmensgeschichte, die spezielle Philosophie und die ausgeschriebene Stelle noch einmal aufgefrischt.


Auf die Vorstellung des Unternehmens folgt deine Selbstpräsentation. Hier stellst du dich nicht nur selbst vor, du argumentierst gleichzeitig, warum du für die Stelle geeignet bist. Vergiss nicht, deine Stärken und Schwächen angemessen herauszustellen. Bestenfalls kannst du diese sogar durch Verweise auf Stationen deines beruflichen Werdegangs veranschaulichen.


Oft wirst du als Business Development Manager im Bewerbungsgespräch mit Case Studies konfrontiert. Dabei handelt es sich um einen praxisnahen Problemfall, den es zu lösen gilt. Dabei ist jedoch die tatsächliche Lösung für das Unternehmen weniger interessant als dein Lösungsansatz. Auch zeigt es deinem Gegenüber, wie du in Stresssituationen reagierst.


Zwischendurch hast du immer wieder die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Diese kannst du dir hervorragend bereits im Vorfeld zurechtlegen. Doch die meiste Zeit wird das Unternehmen Fragen an dich stellen. Neben typischen Fragen werden deine Ziele, deine Motivation, aber auch dein Führungsstil erfragt. Speziell Business Development Manager können bei der Beantwortung dieser Fragen punkten, indem sie gleich mal ihr strukturiertes und analytisches Denken unter Beweis stellen. Die Rede ist von der STAR-Methode.


STAR-Methode eine Antworttechnik, die dem Antwortenden eine spezielle Struktur für seinen Wortbeitrag vorgibt. STAR ist dabei ein Akronym gebildet aus den die Reihenfolge vorgebenden englischen Wörtern Situation (Situation), Task (Aufgabe), Action (Aktion) und Result (Ergebnis). In einem Bewerbungsgespräch lassen sich so sehr gut Verweise auf Erfahrungen des Bewerbers ziehen.

Hier findest du ein geeignetes Beispiel für eine Antwort, die mit der STAR-Methode strukturiert wurde:

  • Können Sie mir von einer Gelegenheit erzählen, bei der Sie eine neue Geschäftsmöglichkeit identifiziert und erfolgreich umgesetzt haben? „In meiner vorherigen Position als Vertriebsleiter bei Unternehmen X habe ich festgestellt, dass unser Unternehmen trotz hoher Marktnachfrage keine Präsenz in der Region Asien-Pazifik hatte. Meine Aufgabe war es, eine Strategie zu entwickeln, um in diesen Markt einzutreten und unsere Produkte in der Region zu etablieren. Ich führte Marktforschungen durch und baute ein lokales Vertriebsteam auf. Wir passten unsere Marketingstrategien an die regionalen Bedürfnisse an und etablierten Partnerschaften mit lokalen Distributoren. Innerhalb von zwei Jahren konnten wir unseren Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 150% steigern, was einen bedeutenden Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens ausmachte. Diese Expansion trug wesentlich zur Steigerung unserer globalen Marktposition bei.“

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Berufsbezeichnungen und berufsbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Danke für dein Verständnis.


Ein Foto von Jan Werk

Autor: Jan Werk

Jan ist seit Anfang 2018 für die webschmiede GmbH tätig und ständig auf der Suche nach aktuellen Trends und Informationen rund um die Themen Bewerbung und Karriere. Dadurch garantiert er, dass unsere Leser immer auf dem neuesten Stand sind. Als Teil des Marketing-Teams konzipiert, lektoriert, erstellt und optimiert er Fachartikel für Bewerbung.net, die-bewerbungsschreiber.de und weitere Bewerbungsportale und ist somit an jeder Phase der Content-Erstellung beteiligt.


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