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Kosmetiker / Kosmetikerin

Du weißt, dass Microblading nichts mit Inliner fahren zu tun hat und bei Waxing denkst du nicht an Madame Tussauds? Dann könnte dir der Beruf der Kosmetikerin / des Kosmetikers* gefallen. Um dir einen Überblick zu verschaffen, haben wir dir auf dieser Seite die wichtigsten Infos zusammengestellt und bieten dir wertvolle Bewerbungstipps.

Ein Beitrag von Jan Werk

Berufsbild Kosmetikerin

Wenn es uns in die heiligen Hallen der Kosmetikerinnen verschlägt, dann wollen wir doch eigentlich nur eins: Entspannung – und das ist dein Stichwort. Du verwöhnst deine Kunden mit diversen Massagen, Peelings und Co. Bei dir sollen sie so richtig relaxen können und den Alltag vergessen.


Außerdem bist du für die Schönheit deiner Kunden zuständig. Mit Gesichtsreinigungen, Epilation, Permanent Make-up oder Hand- und Nagelpflege bietest du ihnen alles, was das Herz begehrt. Um ihre Wünsche in die Tat umzusetzen, benötigt es zudem Fingerspitzengefühl und ein umfassendes Know-how über Trends, verschiedene Produkte oder die Anwendungen selbst. Eine gute Beratung ist hier da A und O.


Täglich erwarten dich neue Aufgaben, langweilig wird dir als Kosmetikerin sicherlich nicht. Dazu kommt, dass du nicht zwangsläufig in einem Kosmetiksalon arbeiten musst. Bei der Wahl deines Arbeitgebers hast du mehr als nur eine Möglichkeit. Kosmetikerinnen werden nämlich auch in Parfümerien, in Wellnesshotels oder bei Hautärzten benötigt.

Bewerbung als Kosmetikerin

Da es für den Beruf als Kosmetikerin verschiedene (teils englischsprachige) Bezeichnungen gibt, solltest du auch diese Begriffe in deiner Jobsuche beachten, um mehr Jobangebote zu sehen. Verwende die folgenden Bezeichnungen:

  • Schönheitspflegerin

  • Stylistin

  • Visagistin

  • Make-up Artist

  • Beautician

  • Cosmetician

Die Bewerbung ist nun deine Eintrittskarte in die Berufswelt. Überzeugt sie, wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Bis zu deinem Traumjob ist es nun nur noch ein kleiner Schritt.


Deshalb ist es immens wichtig, mit deinen Bewerbungsunterlagen einen sehr guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Damit du punkten kannst, sollte deine Bewerbung frei von Rechtschreib- oder Grammatikfehlern sein. Außerdem muss auch die Optik stimmen.


Lebenslauf und Bewerbungsschreiben sollten perfekt in Szene gesetzt werden. Ebenfalls solltest du daran denken, in deinem Anschreiben auf die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen einzugehen. Das gilt auch für das Vorstellungsgespräch. Bereite dich gut auf bevorstehende Fragen vor und studiere das Unternehmen.

Kosmetikerinnen sollten:

  • Gut mit Menschen umgehen können

  • Keine Berührungsängste haben

  • Kreativ sein

  • Sich für Beauty und Pflege interessieren

  • Ein ruhiges Händchen haben

Da nicht jede Bewerbung der anderen gleicht, haben wir für dich drei kostenlose Anschreiben zum Download fertiggestellt. Egal ob du eine Stelle als Azubi, Berufseinsteiger oder Berufserfahrener suchst: Wir haben für jeden Fall etwas dabei.

Ausbildung zur Kosmetikerin

Um Kosmetikerin zu werden, gibt es nicht den einen, richtigen Weg. Ganz im Gegenteil: Es gibt einige Möglichkeiten, diese Ausbildung zu absolvieren. Du hast die Wahl zwischen einer betrieblichen und einer schulischen Ausbildung.


Beides hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Die betriebliche Ausbildung findet beispielsweise in einem Kosmetikstudio oder einem Wellnesshotel statt. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, besuchst du außerdem die Berufsschule. Nach drei Jahren darfst du dich dann Kosmetikerin nennen. Großer Vorteil, wenn du dich für diesen Weg entscheidest: Du erhältst eine Vergütung.


Absolvierst du die rein schulische Variante, verzichtest du auf dein Gehalt oder zahlst sogar noch Gebühren, da du in der Regel an einer privaten Schule ausgebildet wirst. Dafür dauert deine Lehre hier nur ein Jahr. Danach kannst du direkt durchstarten. Einen bestimmten Schulabschluss benötigst du im Übrigen nicht. Bevorzugt werden aber meist Bewerber mit Bildungsabschluss. Neben einer ansprechenden Bewerbungsmappe können gute Noten in Chemie, Biologie oder Kunst dir bessere Chancen verschaffen.

Gehalt als Kosmetikerin

Ausbildungsgehalt Kosmetikerin

Gehalt während der Ausbildung

Hier hängt dein Gehalt vor allem davon ab, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist. Außerdem spielen mitunter Bundesland oder die Art und Größe deines Unternehmens eine Rolle.

Gehaltsvergleich Kosmetikerin

Gehalt nach der Ausbildung

Dein Lohn ist abhängig von Faktoren wie Standort, Betrieb, Branche und Unternehmensgröße. Zusatzqualifikationen wirken sich positiv auf deinen Lohn aus und steigen dein monatliches Einkommen.

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Die Berücksichtigung vielseitiger Faktoren wie Unternehmensstandort und Berufserfahrung ermöglicht eine umfangreiche Analyse, die dich bestens auf deine nächste Gehaltsverhandlung vorbereitet.

Karriere als Kosmetikerin

Willst du die Karriereleiter erklimmen und nicht dein Leben lang als Angestellte arbeiten, kannst du dich beispielsweise selbstständig machen. Möchtest du damit Erfolg haben, braucht es einen gewissen Kundenstamm und natürlich gute Führungsfähigkeiten. Zudem muss die Buchhaltung erledigt und Rechnungen bearbeitet werden – um nur zwei Zusatzbereiche zu nennen. Ein eigener Salon bedeutet auch viel Verantwortung und einige Kosten. Denn Miete, Strom oder neue Kosmetikprodukte bezahlen sich nicht von allein.


Des Weiteren kannst du diverse Weiterbildungen absolvieren. Schau einfach, welcher Bereich dir besonders liegt. Zur Auswahl stehen unter anderem Weiterbildungen im Bereich Fußpflege, Nageldesign oder Typberatung. Außerdem kannst du dich zum Make-up Artist ausbilden lassen.


Hast du Abitur, kannst du ohne Weiteres auch ein Studium im Bereich Maskenbild anstreben. Im Schnitt dauert ein solches Studium drei bis vier Jahre –sofern du in Vollzeit studierst. Oft werden solche Studiengänge an privaten Hochschulen angeboten und sind kostenpflichtig. Staatliche Studiengänge gibt es in Deutschland nur zwei: In München und Dresden.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Berufsbezeichnungen und berufsbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die weibliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Danke für dein Verständnis.

Ein Foto von Jan Werk

Autor: Jan Werk

Jan ist seit Anfang 2018 für die webschmiede GmbH tätig und ständig auf der Suche nach aktuellen Trends und Informationen rund um die Themen Bewerbung und Karriere. Dadurch garantiert er, dass unsere Leser immer auf dem neuesten Stand sind. Als Teil des Marketing-Teams konzipiert, lektoriert, erstellt und optimiert er Fachartikel für Bewerbung.net, die-bewerbungsschreiber.de und weitere Bewerbungsportale und ist somit an jeder Phase der Content-Erstellung beteiligt.


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