Friseur*in

Du hattest schon immer ein Händchen für Trends oder liebst es ständig neue Frisuren auszuprobieren? Dann könnte der Beruf des Friseurs / der Friseurin* genau der Richtige für dich sein. Wir stellen dir die Aufgaben dieses abwechslungsreichen Berufs vor, zeigen dir Karrieremöglichkeiten und bieten dir hilfreiche Bewerbungstipps.

Ein Beitrag von Jan Werk

Weitere Berufe:

Bewerbung als Friseur

Ehe du dich für einen Job bewirbst, musst du eine interessante Stelle finden. Hierzu nutzt du am besten verschiedene Stellenportale und Berufsbezeichnungen, da unterschiedliche Suchergebnisse dabei rauskommen können:

  • Hair-Stylist

  • Haarschneider

  • Hair dresser

Hast du dir eine Stelle ausgesucht, folgt auch schon der nächste Schritt: Die Bewerbung. Sie ist deine Eintrittskarte in die Welt der Hochsteckfrisuren und Lockenwickler! Um zu überzeugen, sollte deine Bewerbungsmappe deine persönlichen Stärken hervorheben und optisch ansprechend sein.


Ein gut strukturierter Lebenslauf und fehlerfreie Rechtschreibung / Grammatik inbegriffen. Zudem solltest du im Anschreiben immer auf den Arbeitgeber und die ausgeschriebene Stelle eingehen. Hast du all diese Punkte berücksichtigt, flattert mit Glück schon bald eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch in deinen Briefkasten.


Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Traumjob. Hast du bereits vor der Ausbildung als Friseur Arbeitsproben gesammelt, kannst du diese auch mitbringen. So zeigst du direkt, was du auf dem Kasten hast.

Friseure sollten:

  • Kreativ und geschickt sein

  • Gute Noten in Chemie, Deutsch und Kunst besitzen

  • Spaß am Umgang mit Menschen haben

  • Sowohl gut reden als auch zuhören können

  • Sich und andere gut organisieren können

  • Ein Gespür für die neuesten Trends haben

Je nachdem, in welcher Ausgangslage du dich befindest, variieren die Anforderungen, die an dich gestellt werden. Ein Bewerber, der frisch aus der Schule kommt und sich für eine Ausbildung als Friseur bewirbt, wird naturgemäß wenig bis gar keine praktische Erfahrung vorweisen können. Bei jemandem, der die Ausbildung bereits seit längerem absolviert hat, schon berufstätig ist und sich womöglich weitergebildet hat, zeichnet sich natürlich ein ganz anderes Bild ab. Für jede dieser Situationen haben wir euch daher ein kostenloses Bewerbungsmuster zum Download erstellt.

Bewerbungsmuster für Friseure


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Berufsbild Friseur

Neben einem ruhigen Händchen und deinem Gespür für die neusten Trends solltest du vor allem Aufgeschlossenheit mitbringen. Denn die Beratung von Kunden und die Umsetzung ihrer Wünsche, gehören zu deinen täglichen Aufgaben. Dabei solltest außerdem immer sehr genau arbeiten, denn der berühmte „Friseur-Zentimeter“ ist ebenso unbeliebt bei Kunden wie grünlich schimmernde, blondierte Haare.


Deshalb lernst du schon während deiner Ausbildung die verschiedenen Schnitt- und Färbetechniken kennen und übst fleißig – erst am Modell und dann am Kunden. Ebenfalls zählen Hochsteckfrisuren oder die Einarbeitung von Haarteilen genauso zu deinem Tätigkeitsbereich wie die Terminkoordinierung. Was du vielleicht noch nicht wusstest: Dein Arbeitsort beschränkt sich nicht unbedingt auf einen Salon. Friseure werden auch im Theater, an Filmsets oder auf Kreuzfahrtschiffen gebraucht.

Ausbildung zum Friseur

Entscheidest du dich, Friseur zu werden, erlernst du einen handwerklichen Beruf. Deine Ausbildung verläuft übrigens dual, was bedeutet, dass du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule zu finden bist. Nach zwei Ausbildungsjahren absolvierst du den ersten Teil deiner Gesellenprüfung.


Nach drei Jahren und Abschluss des zweiten Teils der Gesellenprüfung darfst du dich dann anerkannter Friseur nennen. Ein gewisser Schulabschluss ist nicht vorausgesetzt, jedoch bevorzugen Arbeitnehmer Bewerber mit einem Haupt- oder Realschulabschluss.


Falls du keinen Abschluss besitzt aber unbedingt Friseur werden möchtest, solltest du eine besonders überzeugende Bewerbungsmappe abgeben. So sieht der Betrieb, dass du um die Ausbildungsstelle bemüht bist.

Gehalt als Friseur

Gehalt während der Ausbildung

Die Ausbildung zum Friseur kann nach Tarifvertrag vergütet werden. Die Höhe des Ausbildungsgehalts variiert je nach Bundesland. Sollte dein Ausbildungsbetrieb nicht nach Tarif vergüten, muss sich dein Chef an den gesetzlichen Mindestlohn für Auszubildende halten. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, über die Höhe deines Gehalts zu verhandeln. Orientiere dich dabei an den Gehältern in tarifgebundenen Betrieben.

Ausbildungsgehalt Friseur

Gehalt nach der Ausbildung

Wie schon in der Ausbildung zählt dieser Beruf nicht zu den bestbezahlten in Deutschland. Deshalb wäre es von Vorteil, wenn du wirklich Spaß daran hast, als Friseur zu arbeiten. Nach deiner Ausbildung bekommst du ein Einstiegsgehalt. Durch deine Berufserfahrung kann dein Lohn steigen. Solltest du deinen Verdienst noch mehr aufstocken, bleibt noch die Weiterbildung zum Meister.

Gehaltsvergleich Friseur

Karriere als Friseur

Wie schon angesprochen, hast du die Chance, eine Weiterbildung zum Friseurmeister abzuschließen. Diese kannst du in Teil- oder Vollzeit an einem Bildungszentrum der Handwerkskammer absolvieren. Die Kosten musst du in der Regel selbst tragen.


Da diese sich auf mehrere Tausend Euro belaufen können (ca. 2.500 – 6.000 Euro), solltest du vorher etwas Geld gespart haben. Der große Vorteil an dieser Weiterbildung: Du darfst andere Friseure ausbilden und einen eigenen Salon zu führen, was deinen Verdienst weiter steigern kann.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Berufsbezeichnungen und berufsbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Danke für dein Verständnis.


Ein Foto von Jan Werk

Autor: Jan Werk

Jan ist seit Anfang 2018 für die webschmiede GmbH tätig und ständig auf der Suche nach aktuellen Trends und Informationen rund um die Themen Bewerbung und Karriere. Dadurch garantiert er, dass unsere Leser immer auf dem neuesten Stand sind. Als Teil des Marketing-Teams konzipiert, lektoriert, erstellt und optimiert er Fachartikel für Bewerbung.net, die-bewerbungsschreiber.de und weitere Bewerbungsportale und ist somit an jeder Phase der Content-Erstellung beteiligt.


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