Wie wichtig ist Selbstvermarktung?
Selbstmarketing spielt beim Vorstellungsgespräch, aber auch bei der Arbeit eine wichtige Rolle. Untersuchungen haben gezeigt, dass immerhin 30 Prozent aller Stellen aufgrund einer überzeugenden Selbstpräsentation vergeben werden. Nicht nur die Qualifikationen zählen, sondern auch wie man diese und sich selber vermarket.
Es geht aber nicht darum, seine Qualifikationen „aufzubauschen“ und Unwahrheiten erzählen. Selbstmarketing hingegen dient dazu die eigenen Qualifikationen und Arbeitsleistungen seinem (potenziellen) Arbeitgeber klar zu kommunizieren, um ein Jobangebot zu bekommen bzw. Karriere innerhalb eines Unternehmenz zu machen.
Sich seiner Stärken und Schwächen bewusst sein
Um ein gutes Selbstmarketing zu machen, muss man sich zunächst seiner Stärken und Schwächen bewusst sein. Die Stärken müssen im Vordergrund stehen um weiter an ihrer Verbesserung zu arbeiten. Bezüglich der eigenen Schwächen sollte man vor allem ehrlich zu sich selber sein. Wer noch nie gut in Mathe war, wird dies mit Sicherheit auch nicht später sein. Lieber an dem Ausbau der Stärken arbeiten, als an der Verbesserung der Schwächen verzweifeln. Schliesslich sucht man sich seinen Beruf aufgrund seiner Stärken und nicht seiner Schwachstellen aus.
Wichtig ist es vor allem, sich über die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein und zu entscheiden, in welcher Form man daran arbeiten kann. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „Selbsterkenntnis ist der Weg zur Besserung.“
Seine Arbeitsleistungen hervorheben
Vor allem Frauen fällt es nicht leicht, ihren Vorgesetzten ihre guten Leistungen zu kommunizieren. Um aber von seinem Arbeitgeber positiv wahrgenommen werden, reicht es leider meist nicht aus, einfach gute Leistungen zu erbringen. Der Vorgesetzte muss auch wissen, wer die Leistung erbracht hat. Man darf nie davon ausgehen, dass dieses Wissen automatisch vorhanden ist. Genauso gut können sich Kollegen mit den fremden Lorbeeren schmücken.
Sich selber loben ist damit notwendig, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Selbstverständlich wandelt man dabei auf einem sehr schmalen Grat, da zuviel Selbstlob auch negativ bewertet werden und vor allem bei den Kollegen auf Unverständnis stossen kann. Es muss daher ein gesundes Mittelmass gefunden werden.

