Verkäufer*in - Bewerbung

Du hast dich für den Beruf als Verkäufer*in entschieden und möchtest dich nun bewerben? Wir helfen dir, deine Traumstelle zu erlangen. Dafür präsentieren wir dir neben kostenlosen Muster-Downloads wichtige Inhalte rund um das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf und Co. Erhalte wichtige Tipps, um mit deiner Bewerbung zu überzeugen!
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Ein Beitrag von Bewerbung.net

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Vorbereitung - Erste Schritte

Bevor du beginnst, dein Bewerbungsschreiben aufzusetzen, musst du einige To-Dos erledigen. Dazu gehört, dich zu informieren, ob der ausgewählte Beruf wirklich deinen Interessen entspricht und ob du die Anforderungen erfüllst. Ist dies erledigt, helfen wir dir, deinen Traumjob zu ergattern. Dabei lernst du, was du beachten musst, bevor du dich ans Anfertigen deiner Dokumente machst.


Du solltest den Beruf als Verkäufer*in wählen, wenn Folgendes auf dich zutrifft:

  • Du magst abwechslungsreiche Arbeiten und kannst dich schnell an neue Situationen gewöhnen.

  • Du kannst auf Menschen zugehen.

  • Auch der Umgang mit schwierigen Kund*innen bereitet dir keine Probleme.

  • Du bist bereit, auch samstags zu arbeiten.

  • Du möchtest schnell ins Berufsleben einsteigen.

Die richtige Jobsuche

Personaler*innen verwenden mittlerweile auch immer häufiger die englische Übersetzung. Um dir also kein Jobangebot entgehen zu lassen, suche auch nach Synonymen zur gängigen Berufsbezeichnung.


Wichtige Alternativbegrifflichkeiten findest du hier:

  • Kaufmännische(r) Angestellte(r) / Mitarbeiter*in

  • Seller

  • Salesman / Saleswoman

  • Shop assistant

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen

Bei der Erstellung deiner Bewerbung spielt neben der Vollständigkeit auch die richtige Anordnung der Bewerbungsunterlagen eine bedeutende Rolle.


Ordne deine Dokumente wie folgt an:

  • Anschreiben

  • Deckblatt + ggf. Kurzprofil (optional)

  • Lebenslauf

  • Motivationsschreiben (optional)

  • Anlagen: Referenzen, Zeugnisse, Zertifikate, etc.

Das Anschreiben

Sind alle Vorkehrungen getroffen, kannst du nun mit dem Verfassen deines Anschreibens beginnen. Im Bewerbungsprozess gilt es, herauszustechen. Überzeuge daher mit Individualität und wähle ein ansprechendes Design. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind unabhängig von der Berufssparte absolute No-Gos!


Beziehe in deinem Bewerbungsschreiben sowohl deine Motivation als auch deine Kompetenzen auf die von dir auserkorene Stelle und erläutere, wieso du dich als passendes Teammitglied siehst. Passend zur Stellenausschreibung solltest du deine persönlichen Stärken in den Fokus stellen, dessen Bedeutung aus der Annonce hervorgehen. Bei der Erstellung deiner Bewerbungsmappe solltest du die genauen Voraussetzungen und Anforderungen des adressierten Unternehmens beachten.


Achte darauf, dich im Anschreiben gekonnt zu verkaufen und folgende Fragen bestenfalls schon zu beantworten:

  • Was motiviert dich dazu, Verkäufer*in zu werden?

  • Was gefällt dir an dem Betrieb, bei dem du dich bewirbst, besonders gut?

  • Warum bist ausgerechnet du der / die richtige Kandidat*in für diese Stelle?

Hast du bereits ein Praktikum im Einzelhandel absolviert oder anderswo Erfahrungen gesammelt, so solltest du diese auch mit in die Bewerbung einfließen lassen. Füge unbedingt deine Praktikumszeugnisse und Arbeitszeugnisse zu deinen Unterlagen hinzu.

Einleitung

Um nicht „mit der Tür ins Haus“ zu fallen, beginnst du deine Bewerbung mit einem gekonnten Einstieg. Dabei verknüpfst du deine Motivation mit einer kurzen Info zu deiner bisherigen Expertise.


Um dein Bewerbungsschreiben ideal zu eröffnen, eignen sich folgende Einleitungssätze:

  • Nach meinem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Verkäufer, möchte ich nun in das Berufsleben starten. Die Beispiel Filiale ist mir schon bekannt seit ich ein kleines Kind war. Aufgrund des hier regelmäßig getätigten Wocheneinkaufs ist mir der Laden mittlerweile so vertraut wie meine eigenen vier Wände.

  • „Schon immer hatte ich großes Interesse daran, einen Beruf auszuüben, welcher meine Fähigkeiten im Umgang mit Menschen und mit meiner Affinität für Zahlen und mathematische Vorgänge verknüpft.“

Hauptteil

In diesem Abschnitt deines Anschreibens sollst du mit deinen Fähigkeiten und Leistungen überzeugen. Wir zeigen dir, wie du dein Können und deine Eigenschaften im Hauptteil deiner Bewerbung bestens in den Vordergrund rückst.


Für einen gelungenen Hauptteil eignen sich folgende Beispielformulierungen:

  • „Durch ein Schülerpraktikum bei der Beispiel GmbH konnte ich bereits erste Erfahrungen im Lager, der Warenannahme und auch an der Kasse sammeln.“

  • „Da mein Vater Filialleiter in einem Baumarkt ist, habe ich schon von klein auf erste Impressionen des Berufsalltags erhalten sowie während meiner Ferien im Lager gearbeitet.“

  • „Dank meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Rahmen eines Integrationsprogrammes behinderter Menschen in der Warenverräumung in der Beispiel Filiale sind mir diverse Prozesse bereits geläufig.“

Schlussteil

Der Schlussteil rundet dein Bewerbungsschreiben noch einmal ab. Vermeide an dieser Stelle den Konjunktiv. Bleibe höflich, aber dennoch selbstbewusst. Bedanke dich zum Beispiel für die Sichtung deiner Unterlagen und gib, sofern es gefordert ist, Gehaltsvorstellungen an.

  • „Über eine positive Rückmeldung freue ich mich sehr.“

  • „Ich freue mich, Sie in einem Bewerbungsgespräch persönlich von mir zu überzeugen.“

  • „Ich bedanke mich für die Sichtung meiner Unterlagen.“

Für mehr gelungene Beispielformulierungen schau dir gern unseren Fachartikel zum Thema Schlusssatz der Bewerbung an!

Das Deckblatt

Wie das Titelbild eines Buchs, stellt das Deckblatt das „Cover“ deiner Unterlagen dar. Es fasst wichtige Elemente aus deinem Lebenslauf zusammen und sorgt für einen Wiedererkennungswert. Gemeinsam mit deinem Foto kann es hilfreich sein, den Personaler*innen aufzufallen und im Gedächtnis zu bleiben


Auf das Deckblatt gehören folgende Elemente:

  • Dein Bewerbungsfoto

  • Dein Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer & E-Mail-Adresse)

  • Dein höchster Bildungsabschluss & deine Berufsbezeichnung

  • Ein Mini-Kurzprofil, das deine wichtigsten Erfolge und Qualifikationen präsentiert

  • Ein Hinweis auf deine Anlagen im Anhang

Das Kurzprofil

Sollte dein Lebenslauf länger ausfallen, eignet sich das sogenannte Kurzprofil. Diese Übersicht ist eine Zusammenfassung deiner Kompetenzen, die in der Fülle deines Lebenslaufs an Beachtung verlieren könnten. 


Berücksichtige beim Erstellen deines Kurzprofils folgende Bestandteile:

  • Deine Erfahrungsfelder und Fachbereiche

  • Deine wichtigsten beruflichen Stationen

  • Dein höchster bzw. relevantester Abschluss

  • Eventuell persönliche Stärken

  • Möglicherweise deine berufliche Zielsetzung / Motivation für die Stelle, um die du dich bewirbst

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist eine Übersicht deines bisherigen BildungswegsÜberschriften, Fettdruck und an geeigneten Stellen auch etwas Farbe können beim Layout für mehr Übersichtlichkeit sorgen. Deine durchlaufenen Etappen listest du antichronologisch auf. Das heißt, dass du die aktuellste Stufe ganz oben nennst, um sie am prägnantesten abzubilden. Die Gliederung erfolgt dann nach thematischen Aspekten.


Für deine Bewerbung um einen Beruf im Verkauf solltest du nachfolgende Kategorien im Lebenslauf aufgreifen: 

  • Deine persönlichen Daten

  • Deine (professionellen) Fähigkeiten

  • Deine Berufserfahrung

  • Deinen Bildungsweg (Schul- und Berufsausbildung)

  • Sonstige Praxiserfahrungen (bspw. Praktika)

  • Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse

Vergiss nicht, deinen Lebenslauf zu unterschreiben. Du hast die Möglichkeit, die Unterschrift direkt digital einzufügen oder zunächst auf ein weißes Blatt Papier zu bringen und dann einzuscannen.

Persönliche Daten

Den Lebenslauf beginnst du mit deinen persönlichen Daten. Auch wenn diese Angabe freiwillig ist, ist es ratsam, Geburtsdatum und -ort sowie Staatsangehörigkeit anzugeben. Ebenso ist die Auskunft zum Familienstandes nicht zwingend erforderlich. Falls du ein kleines Kind hast und dich für die Angabe dessen entscheidest, solltest du ergänzen, dass eine Kinderbetreuung für die Entlastung deiner familiären Verpflichtungen sorgt.


Um eine optimale Übersicht des Lebenslaufs zu erzeugen, empfiehlt es sich, deine Kontaktdaten (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) in einer Kopf- oder Fußzeile anzugeben. Dies begünstigt, dass die Personaler*innen deinen Namen im Kopf behalten und unabhängig davon, auf welcher Seite deiner Unterlagen sie sich befinden, jederzeit Zugriff auf deine Daten haben.

Professionelle Fähigkeiten

Um deine Kompetenzen in ausgewählten Segmenten stärker hervorzuheben, da deren Beachtung in der kurzen Erwähnung auf dem Deckblatt nicht genügend zum Ausdruck gekommen sind, ist es hilfreich, diese in einem gesonderten Abschnitt im Lebenslauf anzugeben. Für eine Berufsausübung als Verkäufer*in könnten diese Fähigkeiten zum Beispiel Marktkenntnisse, Kenntnisse im Bereich Pipeline-Planung und Wettbewerbsanalyse sein.

Berufserfahrung

Um ausreichend Auskunft über deine Qualifikationen im Lebenslauf zu gewährleisten, belege die Angaben deiner Erfahrung durch nachfolgende Bestandteile:

  • Beschäftigungszeitraum

  • Name (inkl. Rechtsform) des Unternehmens

  • Standort

  • Positionsbezeichnung

  • Tätigkeitsbeschreibungen deines Aufgabenbereichs

  • Angaben zu deinen erlangten Erfolgen

Bildungsweg

Ein weiterer Bestandteil deines Lebenslauf sollte eine Kategorie für deinen Bildungsweg sein. Dieser dient der Darstellung deines bisherigen Werdegangs. Der Aufbau hat Ähnlichkeit mit dem Abschnitt der Berufserfahrung. Die Angabe des Zeitraums, in dem du die jeweiligen Einrichtungen besucht hast, steht zu Beginn, gefolgt vom Namen sowie dem Standort der Ausbildungsstätte. Deinen erfolgreichen Abschluss nennst du zum Schluss. Durch Fettdruck kannst du die Bedeutung dessen hervorheben.

Sonstige Praxiserfahrungen

Solltest du bereits vor Berufsantritt praktische Erfahrungen gesammelt haben, eignet sich dieser Abschnitt, um sie zu erwähnen. Hier kannst du auch auf fachfremde Anstellungsverhältnisse eingehen, um zu verdeutlichen, dass du bereits Erfahrungen im Arbeitskontext gesammelt hast und der Arbeitsalltag für dich nicht vollkommen neu ist. 


Zu den typischsten Praxiserfahrungen zählen:

  • Praktika

  • (fachfremde) Aushilfs- und Nebenjobs

Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse

Greife zum Schluss noch relevante Zusatzinformationen auf. Zu diesen zählen beispielsweise Angaben zu Sprachkenntnissen. Solltest du beispielsweise einen Kommunikationsworkshop besucht haben, um deine Kommunikationsstärke zu fördern, kannst du dies ebenfalls an dieser Stelle erwähnen. Du solltest dich dennoch auf relevante Fähigkeiten und Kenntnisse beschränken und deinen Lebenslauf nicht durch das Auflisten sämtlicher Kenntnisse unnötig in die Länge ziehen. 

Wenn du zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, hat deine Bewerbung schon einmal überzeugt. Jetzt musst du nur noch die Personaler*innen von dir persönlich überzeugen. Informiere dich über das Unternehmen und bereite dich auf mögliche Fragen im Bewerbungsgespräch vor.


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