Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau2018-08-13T14:15:37+00:00

Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau

Du liebst Sport und verbringst deine Freizeit lieber im Fitnessstudio anstatt auf der Couch? Sehr gut! Schon mal darüber nachgedacht, deine Leidenschaft zum Beruf zu machen und eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau zu absolvieren? Dich erwarten täglich neue Herausforderungen und ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.

Sport- und Fitnesskaufleute müssen nicht nur körperlich fit sein: Wer in diesem Beruf arbeiten will, der braucht auch Köpfchen.

Sport- und Fitnesskaufmann / Sport- und Fitnesskauffrau - Kundenbetreuung
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Berufsbild Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau

Wenn du denkst, dass du dich als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau nur sportlich betätigen musst, dann irrst du dich. In diesem Beruf kommen auch eine ganze Menge betriebswirtschaftliche und organisatorische Aufgaben auf dich zu. Beispielsweise wirst du im Rechnungswesen eingesetzt und bist für die Planung diverser Abläufe zuständig.

Des Weiteren betreust du Kunden. Du berätst sie rund um das Thema Sport und Ernährung, erstellst Angebote und Trainingspläne oder hilfst ihnen bei der Ausführung verschiedener Sportübungen. Mit den Geräten und Kursen in deinem Betrieb solltest du nicht zuletzt deshalb bestens vertraut sein. Da du die Kunden zum Sport motivierst, solltest du außerdem überzeugend wirken.

Arbeit findest du nicht nur in Fitnessstudios. Unter anderem bieten auch Sportverbände, Fußballstadien oder Gesundheitszentren Arbeitsplätze für Fitnesskaufleute. Bevor du deine berufliche Karriere startest, solltest du übrigens beachten, dass du mitunter am Wochenende, an Feiertagen oder bis spät abends arbeiten musst.

Bewerbung als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau

Die Bewerbung ist deine persönliche Eintrittskarte in die Welt des Sports. Sie ermöglicht dem Personaler einen ersten Eindruck von dir und deinen Fähigkeiten. Damit dieser positiv ausfällt, solltest du dir in deiner Bewerbungsmappe keine Fehler erlauben. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind genauso fehl am Platz wie eine schlechte Formatierung deiner Dokumente.

Glänzen kannst du hingegen mit Anschreiben und Lebenslauf, die auf dein Wunschunternehmen und die angestrebte Stelle angepasst sind. Des Weiteren solltest du darauf achten, ein professionelles Bewerbungsfoto in deine Unterlagen einzubringen.

Wenn deine Bewerbung die Personaler überzeugt hat, erhältst du in der Regel die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Bis hin zu deinem Traumjob ist es nur noch ein kleiner Schritt. Informiere dich vorab gut über dein Wunschunternehmen und sei auf Fragen der Personalverantwortlichen vorbereitet. Es ist außerdem von Vorteil, wenn du auch selbst ein paar Fragen in petto hast. So zeigst du dein Interesse an dem Betrieb.

Sport- und Fitnesskaufleute sollten:

  • Spaß an der Arbeit mit Menschen mitbringen
  • Gute Noten in Mathematik, Deutsch und Sport vorweisen können
  • Geduldig und sorgfältig arbeiten
  • Körperlich fit sein
  • Eine hohe Motivation besitzen
  • Gut erklären können

Je nachdem, in welcher Ausgangslage du dich befindest, variieren die Anforderungen, die an dich gestellt werden. Ein Bewerber, der frisch aus der Schule kommt und sich für eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann bewirbt, wird naturgemäß wenig bis gar keine praktische Erfahrung vorweisen können. Bei jemandem, der die Ausbildung bereits seit längerem absolviert hat, schon berufstätig ist und sich womöglich weitergebildet hat, zeichnet sich natürlich ein ganz anderes Bild ab. Für jede dieser Situationen haben wir euch daher ein kostenloses Bewerbungsmuster zum Download erstellt.

Bewerbungsmuster für Sport- und Fitnesskaufleute

Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau:

Bewerbung Sport- und Fitnesskaufmann / Sport- und Fitnesskauffrau Ausbildung

Berufseinstieg als Sport- und Fitnesskaufmann:

Bewerbung Sport- und Fitnesskaufmann / Sport- und Fitnesskauffrau Berufseinstieg

Berufserfahrene Sport- und Fitnesskauffrauen:

Bewerbung Sport- und Fitnesskaufmann / Sport- und Fitnesskauffrau berufserfahren
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Ausbildung Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau

Als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau absolvierst du eine dreijährige duale oder rein schulische Ausbildung. Entscheidest du dich für Variante Nummer eins, bist du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule zu finden.

Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Sportpraxis und -theorie, Rechnungswesen und Betriebswirtschaftslehre. Daher ist es von Vorteil, wenn du bereits mathematische Vorkenntnisse besitzt.

Dein theoretisch erlerntes Wissen bringst du bei der dualen Ausbildung direkt in den Betrieb ein. Du durchläufst verschiedene Stationen des Unternehmens und wirst dabei sowohl im Studio als auch im Büro eingesetzt.

Ein bestimmter Schulabschluss ist für die Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau gesetzlich nicht vorgeschrieben. Viele Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber, die mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können.

Doch deine berufliche Zukunft hängt nicht nur von deiner schulischen Laufbahn ab. Eine aussagekräftige Bewerbungsmappe kann deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz ebenfalls positiv beeinflussen.

Gehalt als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau

Gehalt während der Ausbildung

Sport- und Fitnesskaufmann / Sport- und Fitnesskauffrau Gehalt Ausbildung

Gehalt nach der Ausbildung

Bist du in tarifgebundenen Betrieben, wie Krankenhäusern oder Reha-Kliniken tätig, fällt dein Gehalt oft höher aus. Löhne zwischen 2.000 und 2.850 Euro brutto im Monat sind hier durchaus möglich. Natürlich hängt die Höhe deiner Vergütung auch von deiner Berufserfahrung, dem Betrieb oder Bundesland ab. Bist du in einer privaten Einrichtung angestellt, kann das Unternehmen selbst über dein Gehalt entscheiden. Den gesetzlichen Mindestlohn von circa 1.498 Euro brutto monatlich erhältst du aber auf jeden Fall.

Karriere als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau

Du möchtest die Karriereleiter erklimmen oder einfach deine Fähigkeiten erweitern? Kein Problem! Als Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau kannst du dich zwischen zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten entscheiden. Wie wäre es beispielsweise mit einer Spezialisierung als Personalsachbearbeiter / Personalsachbearbeiterin oder einer Aufstiegsweiterbildung zum Fachwirt/ zur Fachwirtin?

Spezialisierung als Personalsachbearbeiter / Personalsachbearbeiterin

Als Personalsachbearbeiter / Personalsachbearbeiterin bist du insbesondere für die administrativen Aufgaben zuständig. Du erstellst beispielsweise Gehaltsabrechnungen oder verwaltest das Personal.

Eine Weiterbildung in diesem Bereich wird von etlichen Bildungsinstituten angeboten. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von zehn Stunden dauert es 18 Monate bis du dich Personalsachbearbeiter / Personalsachbearbeiterin nennen darfst.

Du kannst deine Weiterbildung aber auch schneller abschließen oder dir mehr Zeit lassen. Vorausgesetzt wird ausschließlich eine kaufmännische Ausbildung. Über die möglichen Kosten kannst du dich vorab bei deinem gewünschten Bildungsinstitut informieren. Da die Preise unterschiedlich ausfallen können, lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter.

Weiterbildung als Sport- und Fitnessfachwirt / Sport- und Fitnessfachwirtin

Diese Aufstiegsweiterbildung ermöglicht es dir, im Unternehmen unter anderem Führungsaufgaben zu übernehmen und den Übungsbetrieb im Fitnessbereich zu leiten. Du kannst sie sowohl in Voll- als auch in Teilzeit absolvieren.

Voraussetzung ist, dass du entweder die (Fach-) Hochschulreife besitzt oder bereits eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten kaufmännischen Beruf und mindestens zwei Jahre Berufspraxis im Fitnessbereich hast.

Die Kosten für diese Weiterbildung belaufen sich oft auf mehrere tausend Euro. Daher solltest du in deinem Betrieb nachfragen, ob ein Teil der Kosten übernommen wird oder du selbst für deinen Fachwirt aufkommen musst.