Lebenslauf – Kostenlose Vorlagen und Online-Editor

Der Lebenslauf dient dazu, anhand deines Werdegangs auf einen Blick erkennbar zu machen, welche Fähigkeiten und Erfahrungen du für eine Stelle mitbringst. Je übersichtlicher und professioneller dein Lebenslauf also gestaltet ist, umso besser sind deine Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Auf dieser Seite findest du alle notwendigen Bewerbungstipps und Informationen, um deinen Lebenslauf optimal zu erstellen. Mit unseren Ratschlägen und den kostenlosen Lebenslauf Vorlagen mit Mustertext steht der erfolgreichen Gestaltung deiner Vita nichts mehr im Wege.

Unsere Lebenslauf Vorlagen

Lebenslauf Vorlagen: Gratis Muster downloaden

Mit unseren kostenlose Lebenslauf Vorlagen erhältst du eine bearbeitbare Microsoft Word-Datei (.docx), die du ganz individuell an deinen Werdegang anpassen kannst. Darüber hinaus profitierst du von zeitgemäßen Designs mit farblichen Akzenten und Mustertexten zur Inspiration. Zu jedem Lebenslauf Muster bieten wir dir passende Deckblatt- und Bewerbungsvorlagen.

Ideenreich

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Produktiv

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Kreativ

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Facettenreich

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Business

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Kommunikativ

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Authentisch

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Teamfähig

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Dynamisch

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Erfolgreich

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Intellektuell

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Innovativ

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Qualifiziert

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Strategisch

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Erfahren

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Lösungsorientiert

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Ausbildung

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Schüler

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Azubi

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Schule

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Volontariat

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Praktikum

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Trainee

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Schülerpraktikum

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Duales Studium

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Uni

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Berufseinstieg

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Studium

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2020

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Aktuell

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Up to date

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Lebenslauf-Editor: Jetzt deinen Lebenslauf online verfassen

Mit unserem Lebenslauf-Editor kannst du deinen Lebenslauf direkt in deinem Web-Browser verfassen. Die eingerahmte Lebenslauf Vorlage kannst du vollständig nach deinen Vorstellungen umschreiben – probiere es doch direkt mal aus! Nachdem du alle gewünschten Änderungen vorgenommen hast, kannst du deinen Text ganz einfach kopieren und in ein Textverarbeitungsprogramm (z.B. Microsoft Word) einfügen.

Lebenslauf

Persönliche Daten

Geburtsdatum / -ortMM.TT.JJJJ in Geburtsort
Staatsangehörigkeitdeutsch
Familienstandledig
KontaktdatenMusterstraße 78, 44789 Musterstadt
[email protected], 0171 23456789

Berufserfahrung

MM.JJJJ - MM.JJJJMusterfirma, Standort
Jobbezeichnung
- Stichwortartige Beschreibung der Tätigkeiten
- Tätigkeit 1
- Tätigkeit 2
MM.JJJJ - MM.JJJJMusterfirma, Standort
Jobbezeichnung
- Stichwortartige Beschreibung der Tätigkeiten
- Tätigkeit 1
- Tätigkeit 2

Ausbildung

MM.JJJJ - MM.JJJJMuster-Universität, Standort
Abschluss:
 
MM.JJJJ - MM.JJJJMusterschule, Standort
Abschluss:

Weiterbildungen

JJJJBeispielweiterbildung
JJJJMusterweiterbildung

Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse

SprachkenntnisseDeutsch, Muttersprache
Englisch, fließend in Wort und Schrift
EDVMicrosoft Word, Excel, Powerpoint, Outlook
FührerscheinKlasse B

Musterstadt, TT.MM.JJJJ

Unterschrift Dein Name

Lebenslauf: Definition & Arten

Der Aufbau und die Struktur eines Lebenslaufs folgen in der Regel einem ähnlichen Schema. Im Fokus stehen dabei die Übersichtlichkeit und eine lückenlose Wiedergabe von Informationen über den beruflichen Werdegang und einige persönliche Aspekte des Bewerbers.

Grundsätzlich wird der Lebenslauf in zwei verschiedene Varianten unterteilt: dem tabellarischen Lebenslauf und dem ausführlichen Lebenslauf.

Tabellarischer Lebenslauf

Der tabellarische Lebenslauf ist und bleibt der Klassiker unter den Lebensläufen und wird auch heute noch am häufigsten von Bewerbern genutzt.

Vermutlich hast du im Laufe deines Lebens auch schon einmal einen derartigen Lebenslauf erstellt.

Diese klassische Variante überzeugt durch seine übersichtliche Form und die diversen Gestaltungsmöglichkeiten.

Anordnung des Werdegangs

Bei dieser Form der Darstellung geht es darum, dem Arbeitgeber deinen bisherigen Werdegang kurz und bündig darzulegen. Dabei verzichtest du vollständig auf ausformulierte Sätze und Erläuterungen, sondern arbeitest nur mit Stichpunkten und Eckdaten.

Ausführlicher Lebenslauf

Neben dem klassischen Lebenslauf gibt es noch den ausführlichen Lebenslauf. Dieser wird zwar seltener verlangt, sollte dennoch nicht unbeachtet bleiben. Ähnlich wie beim Anschreiben werden die wichtigsten Informationen hier in einem Fließtext ausformuliert.

Nicht selten wird bei dieser Form des Lebenslaufs eine handschriftliche Gestaltung verlangt. Dadurch kann sich dein Arbeitgeber auf eine etwas ungewöhnlichere Art und Weise weitere Informationen über dich einholen.

Lebenslauf schreiben: Inhalt & Aufbau

Der Inhalt deines Lebenslaufs ist relativ begrenzt und konzentriert sich auf 4 Bereiche, denn deine Informationen sollten dem Leser einen Mehrwert bieten. Das heißt, der Inhalt sollte relevant bleiben und entweder einen Bezug zu deiner zukünftigen Stelle haben oder eine deine Charaktereigenschaften untermauern. Die Stellenanzeige bietet dir jede Menge Schlagworte, die du perfekt in deinen Lebenslauf aufnehmen kannst.

Inhalt des Lebenslaufs

Um deinen Lebenslauf übersichtlich zu strukturieren, teilst du ihn durch passende Überschriften in verschiedene Kategorien bzw. Abschnitte ein. Die konkreten Bezeichnungen kannst du dabei individuell wählen und einige Rubriken ggf. auch zusammenfassen. Um die passenden Optionen für dich zu finden, haben wir dir hier einige Beispiele aufgeführt:

  1. Persönliche Daten / Zur Person / Persönliches
  2. Berufserfahrung / Beruflicher Werdegang / Berufstätigkeit / Berufspraxis
  3. Schul- & Berufsausbildung / Studium / Schulischer Werdegang
  4. Weiterbildung(en) / Aktuelle Fort- & Weiterbildungen / Seminare
  5. Weitere Kenntnisse / Besondere Fähigkeiten / Sonstige Qualifikationen
  6. Auslandsaufenthalte / Auslandssemester
  7. Fremdsprachenkenntnisse/ Sprachkenntnisse
  8. EDV-Kenntnisse / EDV-Erfahrungen
  9. Ehrenämter / Ehrenamtliche Tätigkeiten / Engagement und Hobbys / Interessen

Jeder dieser Punkte kann eine eigene Kategorie darstellen, muss dies aber nicht. Hast du beispielsweise keine Weiterbildungen gemacht, entfällt diese Rubrik. Ebenso können Sprachkenntnisse alleine aufgeführt werden, wenn du über besonders viele und gute Kenntnisse verfügst. Andernfalls kann dieser Punkt mit anderen Fähigkeiten (z. B. EDV-Kenntnisse) zusammengefasst in einer Kategorie genannt werden.

Dein Lebenslauf beginnt immer mit deinen Kontaktdaten, welche du am besten in der Kopfzeile einarbeitest.

Wie der Name schon sagt, lautet der Titel deines Schriftstücks „Lebenslauf“. Diesen Titel solltest du als Überschrift des Dokuments wählen. Darunter machst du deine persönlichen Angaben. Diese Daten kannst du wahlweise auch durch deine Kontaktdaten ergänzen und so die Kopfzeile ungenutzt lassen oder lediglich mit deinem Namen versehen.

Lebenslauf Kontaktdaten und persönliche Angaben

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Die weitere Anordnung deiner Inhalte erfolgt antichronologisch, das heißt: Du beginnst mit deiner zuletzt ausgeübten bzw. jetzigen Tätigkeit. Diese Art von Lebensläufen wird von Personalern bevorzugt, da sie so die aktuellsten Stationen sofort im Blick haben.

Solltest du dich gegen ein Deckblatt entscheiden, dann findet dein Bewerbungsfoto rechts oben auf deinem Lebenslauf (neben den persönlichen Daten) seinen Platz.

Persönliche Angaben

Dein Lebenslauf beginnt immer mit einem Abschnitt zu deinen Kontaktdaten wie Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Diese werden oft in einem anschaulichen Design in der Kopfzeile untergebracht.

Dann folgen im Normalfall weitere persönliche Angaben wie Geburtsdatum & -ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand und ggf. Konfession.

Persönliche Daten und Kontaktdaten im Lebenslauf

Du solltest unbedingt darauf achten, keine Inhalte doppelt anzugeben. Hast du also in der Kopfzeile deines Lebenslaufs bereits deine Adresse und Kontaktdaten angegeben, brauchst du diese nicht noch einmal unter dem Punkt „Persönliche Angaben“ aufzulisten.

Informationen zu Konfession und Familienstand sind freiwillig und können im Rahmen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auch weggelassen werden. Solltest du keine Diskriminierung befürchten, ist es dennoch vorteilhaft, zumindest Angaben zu deinem Familienstand zu machen, da sie für viele Personaler zu einem vollständigen Lebenslauf dazugehören.

STIFTDie Nennung der Konfession macht Sinn, wenn das Unternehmen sich öffentlich zu entsprechenden Werten bekennt oder sich in diesem Bereich engagiert. Zudem lohnt es sich, wenn es dir wichtig ist, dass deine Werte akzeptiert oder sogar geteilt werden.

Fachbereiche und Erfahrungsfelder

Die Rubrik Fachbereiche und Erfahrungsfelder ist kein klassischer Absatz des deutschen Lebenslaufs, jedoch sehr zu empfehlen, wenn du bereits über viel praktische Erfahrung verfügst und dich beispielsweise für eine Führungsposition bewirbst.

Dieser Bereich fungiert als „Mini-Kurzprofil“. Du kannst dort deine Kompetenzen, Qualifikationen und Erfahrungsfelder mit hoher Relevanz für den neuen Job aufführen. Das verschaffst dem Personaler einen schnellen Einblick in dein Können.

Mini-Kurzprofil im Lebenslauf

Bildung und Berufserfahrung

Die Wiedergabe deiner beruflichen und schulischen Stationen startet immer mit der Kategorie, die am relevantesten für deine neue Stelle ist. Egal, in welcher Reihenfolge du diese Informationen auflistest, die folgenden Punkte sollten immer abgedeckt sein: Berufserfahrung, Schul- und Berufsausbildung (Ausbildung, Studium, Schule), Praktika sowie Nebenjobs / -tätigkeiten.

Welche Einteilung Sinn ergibt, kommt auf den individuellen Werdegang und die angestrebte Stelle an. Unterschiedliche Herangehensweisen für verschiedene Berufe und Situationen findest du in unserer Rubrik Lebenslauf Beispiele.

Die einzelnen beruflichen Stationen werden antichronologisch angegeben. Sie müssen folgende Infos enthalten: Anfangs- und Enddatum (Monat und Jahreszahlen), Arbeitgeber und Ort, Position sowie Informationen zu deinen Tätigkeiten und Aufgaben.

Vor allem bei relevanten und aktuellen Positionen deines Lebenslaufs ist es wichtig, genauere Tätigkeitsbeschreibungen zu integrieren.

Berufserfahrung und Bildung im Lebenslauf

Besondere Erfolge sowie Budget- oder Personalverantwortungen können an den entsprechenden Stellen im Lebenslauf dazugeschrieben werden. Diese Angaben unterstreichen deine Kompetenz und zeigen dem Personaler, wie viel Verantwortung du bereits hattest und was du mit deiner Arbeit erreichen konntest.

Zitatbox

Beispiele:

  • Budgetverantwortung: 6 Millionen
  • Koordination eines 25-köpfigen Teams
  • Reduktion der Kosten um 16 % durch die erfolgreiche Implementierung des YX-Systems

Bist du in einem projektbasierten Beruf tätig (z. B. ArchitektIn oder GrafikerIn), lohnt sich unter Umständen die Anfertigung einer Projektliste. Alternativ dazu kannst du auf Arbeitsproben zurückgreifen.

Interne Jobwechsel

Wechselst du innerhalb eines Unternehmens deine Position, führst du die einzelnen Positionen einfach unter dem Unternehmen auf.

So erkennt der Arbeitgeber, dass du innerhalb des Unternehmens verschiedene Positionen kennengelernt hast und somit unterschiedliche Berufserfahrung bei deinem Jobwechsel sammeln konntest. Darüber hinaus kannst du deine vielfältigen Aufgaben besser abgrenzen.

Studium im Lebenslauf

Angaben zu Schule und Studium

Bei deinen Angaben zu deinem schulischen und beruflichen Werdegang werden die genauen Berufs- oder Studiengangbezeichnungen und dein erfolgreicher Abschluss in einem extra Abschnitt ergänzt. Hast du eine Spezialisierung erreicht, kannst du diese auch erwähnen.

Hast du während deines Studiums ein Auslandssemester absolviert, kannst du das unter der entsprechenden Position im Lebenslauf ergänzen. Dazu gehören das Land und die Universität.

Darüber hinaus kann es je nach Bewerbung sinnvoll sein, das Thema sowie die Note deiner Abschlussarbeit im Lebenslauf aufzuführen. Erwähnst du Noten im Lebenslauf, musst du sie auch an allen anderen Stellen hinzufügen.

Studium im Lebenslauf

Besondere Qualifikationen & Zusätzliche Kenntnisse

Nachdem du deinen beruflichen und bildungstechnischen Werdegang vollständig dargestellt hast, kannst du deinem Lebenslauf noch weitere Kategorien hinzufügen. Diese können individuell gewählt werden. Der Sinn dieser weiteren Kategorien ist es, deine besonderen Qualifikationen und Erfahrungen deutlich zu machen.

Du solltest dir bei der Wahl deiner Angaben überlegen, welche deiner Kompetenzen am besten deine Eignung für die ausgeschriebene Stelle untermauern können.

Typische Rubriken:

  • Fort- und Weiterbildungen
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Auslandsaufenthalte
  • Publikationen / Projekte (können auch als zusätzliche Projektliste beigelegt werden)

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Beispiel:

Wenn du dich zum Beispiel auf ein duales Studium im Bereich Tourismusmanagement bewirbst, solltest du unbedingt dein Auslandssemester angeben. Bei einer Bewerbung um eine Stelle als Rettungssanitäterin darfst du dein jahrelanges ehrenamtliches Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr gerne in den Fokus stellen.

Am Ende deines Lebenslaufs finden deine zusätzlichen Kenntnisse und sonstige Informationen ihren Platz. Hier ist die Rede von Sprachen, EDV-Kenntnissen, Angaben zum Führerschein, relevante Hobbys und Interessen. Du solltest eine bewusste Auswahl treffen und bei deinen Angaben immer den Bezug zur Stelle im Auge behalten.

In unserer technisierten Welt und im Zuge der Digitalisierung werden ausgeprägte EDV-Kenntnisse immer wichtiger. Daher solltest du diese detailliert angeben. Interessen und Hobbys im Lebenslauf hingegen solltest du nur angeben, wenn sie einen wichtigen Einblick in deine Persönlichkeit ermöglichen und für das Unternehmen relevant sind.

Zitatbox

Zum Beispiel:

Du bewirbst dich in einem großen Unternehmen für eine Stelle im IT-Support. Seit einigen Jahren reparierst du unentgeltlich Computer, sammelst alte Prozessoren oder baust Webseiten. Diese Hobbys und Interessen kannst du in deinem Lebenslauf kurz erwähnen, da sie deine Leidenschaft für Computertechnik unterstreichen. Dass du darüber hinaus z. B. auch noch gerne kochst, interessiert den Leser nicht und bietet keinen wirklichen Mehrwert für das IT-Unternehmen.

Datum und Unterschrift

Wir empfehlen dir, deinen Lebenslauf mit einer Unterschrift zu „beenden“. Mir der Unterzeichnung bestätigst du die Richtigkeit deiner Angaben.

Um die Aktualität deiner Informationen nachzuweisen, sollte das aktuelle Datum und der Ort deiner Unterschrift (Wohnort) ebenfalls ergänzt werden.

Bei einer Online-Bewerbung kannst du deine Unterschrift einfach einscannen und in deinen Lebenslauf einfügen.

Unterschrift und Datum im Lebenslauf

Verschickst du deine Unterlagen postalisch, solltest du bei deiner Unterschrift darauf achten, diese mit einem ordentlichen Stift in Schwarz oder dunklem Blau zu tätigen.

Wir empfehlen dir, die Seiten deines Lebenslaufs zu nummerieren. So verschaffst du dem Personaler eine bessere Übersichtlichkeit. Außerdem gehst du so sicher, dass deine Unterlagen vollständig sind.

Häufige Fragen: Lücken, Elternzeit, Abgebrochenes Studium, Grundschule

Bei der Erstellung des Lebenslaufs stellen sich Bewerber häufig Fragen zur Angabe verschiedener Stationen. Im folgenden zeigen wir dir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Lebenslauf.

Was mache ich mit Lücken im Lebenslauf?

Heutzutage sind Lücken im Lebenslauf nichts Außergewöhnliches mehr. Lücken, die weniger als sechs Monate angedauert haben, sind daher meist unproblematisch. Allerdings solltest du dir vorab überlegen, was du in dieser Zeit gemacht hast und dich fragen, ob du deine „freie“ Zeit als Arbeitsvorbereitung auslegen kannst. Bereite zudem eine passende Antwort auf mögliche Rückfragen im Vorstellungsgespräch vor. Allgemein ist es vorteilhaft, in Phasen der Beschäftigungslosigkeit eine Fortbildung oder passende Kurse zu belegen, um diese später in deinem Lebenslauf angeben zu können.

Muss ich die Elternzeit im Lebenslauf angeben?

Es gibt kein Gesetz oder eine Vorschrift, die dich dazu verpflichtet, deine Elternzeit anzugeben. Wir empfehlen frei nach dem Motto: „Ehrlichkeit währt am längsten.“, die Zeit dennoch anzugeben. Zumal eine Elternzeit auch viel über deine Werte aussagt und heutzutage bereits von vielen Unternehmen unterstützt wird.

Bist du noch bei deinem bisherigen Arbeitgeber angestellt, fügst du die Elternzeit einfach bei der Beschreibung deiner beruflichen Station an.

Elternzeit im Lebenslauf

Solltest du innerhalb deiner Elternzeit eine Weiterbildung oder Ähnliches absolviert haben, bietet es sich an, dies an der gleichen Stelle kenntlich zu machen. Darüber hinaus kannst die die Weiterbildung optisch in den Vordergrund rücken, indem du den Punkt fett oder kursiv formatierst. Wenn du vorab keinen Job hattest oder kurz vor der Elternzeit gekündigt hast, kannst du die Angaben zu deiner Elternzeit als einzelnen Punkt in deinem Lebenslauf aufführen. Sollte es bereits eine Kategorie „Sonstiges“ geben, kannst du die Zeit dort ergänzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, deine Babypause mit der Überschrift „Familienphase“ oder „Elternzeit“ anzugeben.

Wie führe ich ein abgebrochenes Studium / eine abgebrochene Ausbildung auf?

Nicht selten kommt es dazu, dass Bewerber vor der Frage stehen: „Gebe ich mein abgebrochenes Studium an oder verschweige ich es?“ Die Antwort ist: Du solltest es definitiv angeben, aber es dem Personaler nicht unbedingt auf die Nase binden. In deinem Lebenslauf kannst du dein Studium oder die Ausbildung ganz normal angeben, jedoch die Angabe der Abschlussnote und des Abschlusstitels auslassen. Verzichte zudem darauf, deinen akademischen Werdegang als einzelne Rubrik im Lebenslauf zu wählen. Führe diese kleine Schwäche besser zusammen mit deiner schulischen Laufbahn auf.

Gebe ich die Grundschule im Lebenslauf an?

Der Besuch einer Grundschule ist vor allem in Deutschland selbstverständlich und daher für deinen zukünftigen Arbeitgeber und deine Stelleneignung häufig irrelevant. Bewirbst du dich gerade auf ein Schülerpraktikum oder einen Studienplatz im Bachelor, kannst du die Angabe in deinem Lebenslauf lassen. Allerdings reichen an dieser Stelle der Zeitraum und der Name deiner Grundschule. Grundsätzlich zählt immer der höchste Bildungsabschluss, alles andere kann bei Bedarf und Platzmangel gestrichen werden. Generell werden Stationen deines Lebenslaufs meistens unwichtiger, je weiter sie zurückliegen.

Tipps für den Lebenslauf

Dein zukünftiger Arbeitgeber möchte mithilfe deiner Bewerbungsunterlagen ermitteln, ob du als Kandidat für die ausgeschriebene Stelle geeignet bist. Dabei liegen dem Leser nur wenige Unterlagen vor, anhand derer er sich ein erstes, möglichst aussagekräftiges Bild von dir machen kann.

Folgende Dos & Don’ts musst du bei der Erstellung des Lebenslaufs unbedingt beachten:

Don’ts

  • Doppelte / Falsche Angaben und Lügen
  • Rechtschreibfehler
  • Fehler in der Abfolge der Angaben
  • Mehr als drei Seiten
  • Unübersichtliche Struktur
  • Mehr als zwei verschiedene Schriftarten
  • Zu viele visuelle Elemente
  • Angabe der Grundschule (meistens)
  • Auflistung der Eltern und Geschwister
  • Irrelevante Hobbys und Interessen

Dos

  • Anschreiben und Lebenslauf inhaltlich stimmig
  • Übersichtliche Struktur
  • Lückenloser Werdegang
  • Inhalt auf den Mehrwert ausgerichtet
  • Antichronologischer Aufbau
  • Ansprechendes, einheitliches Design wählen
  • Bis zu zehn Tätigkeiten unter den letzten Stellen aufführen

Wichtig ist zudem, den Lebenslauf an der richtigen Stelle deiner Bewerbung einzufügen. Er gehört hinter Anschreiben sowie ggf. Deckblatt und vor deine Zeugnisse, Bescheinigungen und Zertifikate.

Reihenfolge Bewerbungsmappe

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Lebenslauf Unterschiede

Dein Lebenslauf ist neben dem Bewerbungsschreiben die wichtigste Seite in deiner Bewerbungsmappe. Oft wird deine Vita sogar als Erstes angeschaut, um sich einen Überblick zu verschaffen. Je nach Situation und gewünschtem Ziel solltest du deinen Lebenslauf daher unbedingt individuell anpassen.

  • Lebenslauf Schüler, Azubis & Studenten
    Wenn du dich frisch nach der Schule, der Ausbildung oder dem Studium bewirbst, hast du in der Regel noch nicht so viel Berufserfahrung und zusätzliche Kenntnisse sammeln können. Meist liegt der Fokus daher auf der Schulbildung und den erworbenen EDV- und Sprachkenntnissen. Oft lässt sich der Lebenslauf daher bequem auf einer Seite unterbringen oder füllt maximal anderthalb Seiten.
  • Lebenslauf Englisch
    In unserer globalisierten Welt werden Lebensläufe immer häufiger auch in Englisch gefordert. Um dich dabei nicht direkt ins „Aus“ zu befördern, solltest du unbedingt beachten, dass der englische Lebenslauf sich in einigen Punkten vom deutschen unterscheidet. Hinzu kommt, dass es auch hier noch verschiedene Formen und unterschiedliche Einsatzgebiete gibt. Soll es ein Curriculum Vitae (CV) oder ein Resümee sein? Und wird es für den englischen oder amerikanischen Raum benötigt? Egal, um welche Variante es sich handelt, mit unseren Tipps in diesem Artikel bekommst du alles, was du für einen gelungenen Lebenslauf auf Englisch benötigst.
  • Europass Lebenslauf
    Eine weitere Besonderheit stellt der Lebenslauf im Rahmen des Europasses dar. Der Europass verfolgt im Allgemeinen das Ziel, die Qualifikationen und Kompetenzen von Kandidaten im Bewerbungsprozess zu vereinheitlichen, sodass diese sich in allen EU-Staaten einfach bewerben können. Trotz Vereinheitlichung gilt es auch hierbei, einiges zu beachten. Daher haben wir dir die Informationen rund um den Europass übersichtlich aufbereitet, sodass du deinen Europass Lebenslauf mit Leichtigkeit erstellen kannst.

Lebenslauf-Layout: Mit der Optik punkten

Umfragen zeigen, dass eine professionell gestaltete Bewerbung häufig vorgezogen wird, wenn die sonstigen Qualifikationen der Bewerber nahezu identisch sind. Zudem kann ein durchdachtes, modernes Design den Inhalt deines Lebenslaufs unterstreichen.

Zu viel des Guten ist an dieser Stelle jedoch nicht angebracht, denn dein Design soll lediglich der Hervorhebung des Inhalts dienen und nicht von deinen Fähigkeiten ablenken. Generell hat dabei jedes Design verschiedene Facetten, zum Beispiel die Wahl der Farbe und der Formen.

Lebenslauf-Designs Beispiele

| Shop-Vorlagen „Belebend“ & „Zielorientiert“ |

Schriftart und Hervorhebung

Ein Teil des Designs ist natürlich auch die Wahl der Schriftarten und die individuelle Hervorhebung der einzelnen Überschriften. Die Überschrift der einzelnen Blöcke solltest du deutlich hervorheben und dabei auf eine einheitliche Formatierung achten. Insgesamt ist es ratsam, nicht mehr als zwei verschiedene Schriftarten zu verwenden und nicht unbedingt die Standard-Schriftarten zu wählen, die jeder benutzt.

Folgende Schriftarten (serifenfrei) bieten sich für die Angabe der Zwischenüberschriften an:

  • Calibri
  • Helvetica
  • Verdana
  • Tahoma
  • Arial

Für den Fließtext eigenen sich Serifen-Schrift:

  • Times New Roman
  • Cambria
  • Georgia
  • Courier

Die Schriftgrößen solltest du insgesamt auch einheitlich gestalten und wie folgt zwischen 10 und 15 Punkt variieren:

  • Name und Titel („Lebenslauf“): 15 Punkt
  • Zwischenüberschriften: 13 Punkt
  • Fließtext: 11 Punkt
  • Datumsangaben: 10 Punkt

Bei der Hervorhebung einzelner Passagen oder Überschriften solltest du ebenfalls einheitlich vorgehen und nie mehr als zwei Hervorhebungsmöglichkeiten (Fettdruck, kursiv, unterstrichen, farblich) gleichzeitig auf ein Wort anwenden. Du kannst auch auf Farben zurückgreifen, um spezielle Angaben in deinem Lebenslauf hervorzuheben und so für eine bessere Übersichtlichkeit zu sorgen.

Lebenslauf Beispiele Layout

Unsere Shop-Vorlagen „Systematisch“, „Engagiert“ & „Automobilexperte“ |

Formatierung

Bei deinen gesamten Bewerbungsunterlagen solltest du auf eine einheitliche Formatierung achten: Die Datumsangaben stehen immer links und der Titel der einzelnen Station befindet sich davon abgerückt rechts. Unter dem Titel folgen in Stichworten und mit Spiegelstrichen angeordnet eine kurze Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten.

Was die insgesamte Formatierung anbelangt, kannst du dich bei den Seiten- und Zeilenabständen an den folgenden Abständen orientieren:

  • Linker Seitenrand: 2,5 cm
  • Rechter Seitenrand: 2 cm (mindestens jedoch 1,5 cm)
  • Zeilenabstand: einzeilig bis max. anderthalbzeilig

Der untere Seitenrand sollte je nach Länge des Lebenslaufs angepasst werden. Dabei solltest du darauf achten, dass du weder zu viel Platz lässt noch die Unterschrift gequetscht wirkt. Grundlegend empfehlen wir auch hier 2,5 cm Abstand.

Lebenslauf Beispiel: Kostenloser Download

Mustervorlage Lebenslauf

Vorlage mit Mustertext – Das steckt drin:

  • Kostenloser Download
  • Vorlage für deinen Lebenslauf
  • Bearbeitbare Microsoft Word-Datei (.docx)
  • Jederzeit wiederverwendbar

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