Was ist eine interne Bewerbung?

Ein interner Jobwechsel wird nicht oft als Möglichkeit der beruflichen Veränderung in Betracht gezogen. Dabei bietet er sehr viele Vorteile und ermöglicht es dir, dein Arbeitsfeld zu erweitern oder zu ändern. Wenn du dich danach sehnst, dich neuen inhaltlichen Herausforderungen zu stellen, mehr Geld zu verdienen oder mehr Verantwortung zu übernehmen, könnte die interne Bewerbung eine gute Chance für dich sein.

Aber Achtung: Einfach mal schnell die Abteilung wechseln, ist nicht möglich. Du musst dich genauso dem Bewerbungsprozess ergeben, wie unternehmensexterne Bewerber.

Vorteile der internen Bewerbung

Ein interner Stellenwechsel kann nicht nur für dich vorteilhaft sein. Dein Arbeitgeber kann in vielerlei Hinsicht ebenfalls davon profitieren.

Vorteile eines internen Stellenwechsels für dich:

  • Du kennst die Unternehmenskultur und -abläufe
  • Du kennst die Kollegen und evtl. sogar bereits die Mitarbeiter der neuen Abteilung
  • Du musst keinen Wohnortwechsel in Betracht ziehen
  • Die Einarbeitung nimmt auch bei neuen Aufgaben nicht so viel Zeit ein, wie bei betriebsfremden Bewerbern
TIPP Bei internen Bewerbungen stehen dir die Informationen über die zu besetzende Stelle zur Verfügung, auf die externe Bewerber keinen Zugriff besitzen. Nutze das, wenn möglich, zu deinem Vorteil.

Vorteile für deinen Arbeitgeber:

  • Keine Ressourcenverschwendung für externes Recruiting
  • Weiterentwicklung und Förderung der eigenen Personalkräfte
  • Motivation der Arbeitnehmer, sich längerfristig an das Unternehmen zu binden
  • Kürzere Einarbeitungsphasen

Möglichkeiten für den internen Stellenwechsel

Dass Stellen nicht über Jahrzehnte dauerhaft besetzt sind, ist ganz normal. Durch Elternzeit, Rente, Auslandsaufenthalte, Standortwechsel, etc. werden innerbetrieblich immer wieder Stellen frei. Diese Fluktuation ermöglicht es, Jobs neu zu vergeben. Du musst einfach schnell sein und deine Chance ergreifen!

Dies betrifft nicht nur Stellen eines geringeren Verantwortungsbereichs, sondern auch Führungspositionen. Mit einer überzeugenden Bewerbung kannst du also auch intern zur Führungskraft aufsteigen.

Bedenke, jedoch dass durch einen möglichen Wechsel deinerseits auch deine aktuelle Stelle wieder neu besetzt werden muss. Das kann zu Komplikationen führen, wenn vorher keine geeignete Lösung ausgehandelt wird. Bemühe dich also in Absprache mit deinem Vorgesetzten um eine reibungslose Abwicklung.

TIPP Der Übergang kann kompliziert sein: Wenn du gehst, hinterlässt du eine freie Stelle, die erst wieder besetzt werden muss. Eine Art Übergangszeit kann hier die Lösung sein.

Entweder schließt du erst alle laufenden Projekte ab, oder arbeitest deinen Nachfolger ein, bevor du die Stelle wechselst. Der Vorteil: Bei einem internen Stellenwechsel bist du nicht aus dem Haus, kannst von deinem Nachfolger also immer noch um Rat gefragt werden.




So erfährst du von freien Stellen im eigenen Unternehmen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du von einer neu zu besetzenden Stelle erfahren kannst.

Über dein persönliches Netzwerk oder Kontakte kannst du bereits viele Informationen erlangen. Zusätzlich kannst du einen zeitlichen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern haben, wenn du von der Ausschreibung erfährst, bevor sie offiziell publiziert wird. Eventuell kann ein Kollege oder dein Vorgesetzter dich sogar für die Stelle empfehlen. Sei aber vorsichtig, bei diesen Angelegenheiten entsteht oft Gerede unter Kollegen.

Weitere Wege sind:

  • Mitarbeiterzeitung
  • Intranet (firmeninternes Netzwerk)
  • Klassische Jobbörsen im Internet
  • Das Schwarze Brett oder die Neuigkeiten Seite:
    Hier gilt es, schnell zu sein – Du hast keinen zeitlichen Bonus

Tipps: Vorgehen bei der internen Bewerbung

Wenn du die Chance ergreifen willst und dich bewirbst, musst du auf einige Dinge achten. Was deine interne Bewerbung auf jeden Fall beinhalten sollte und welche Formalitäten wichtig sind, erfährst du jetzt.

STIFT Du musst nicht unbedingt darauf warten, dass eine ganz bestimmte Stelle frei wird. Es bleibt dir auch bei internen Jobwechseln vorbehalten, dich für eine Initiativbewerbung zu entscheiden.

Die kann besonders erfolgversprechend sein, wenn du konkrete Ideen und Vorschläge für die neue Stelle mitbringen kannst.

Darauf musst du achten

Du solltest diskret mit deiner innerbetrieblichen Bewerbung vorgehen. Sprich nur mit ausgewählten Kollegen darüber, andernfalls kann es zu Ungereimtheiten kommen. Außerdem liegt es in deinem Interesse, bei einer Absage nicht der gesamten Abteilung Rede und Antwort stehen zu müssen.

Es soll auf keinen Fall so wirken, als würdest du deine jetzige Arbeit nicht schätzen oder wolltest aus der Abteilung fliehen. Eine gesunde Motivationsbegründung ist hier der Schlüssel, damit du nicht in einem ungünstigen Licht dastehst.

TIPP Setze dich ganz genau mit der neuen Stelle auseinander und sei dir wirklich sicher, dass es das Richtige für dich ist.

Wenn du nach Absenden deiner internen Bewerbung einen Rückzieher machst, kommt das unprofessionell und unentschlossen rüber und könnte im schlimmsten Fall Konsequenzen für deinen aktuellen Job haben. Zwar kann dir dafür nicht gekündigt werden, auf persönlicher Ebene kann es jedoch zu Problemen mit Vorgesetzten kommen.

Solltest du dich aus einem triftigen Grund doch gegen den neuen Job entscheiden oder diesen nicht antreten können, ist es natürlich ratsam, den Personaler darüber zu informieren. Warte nicht erst auf die Zusage, nur um dann abzusagen.

Beim späteren Verfassen deiner Bewerbung kannst du dann gezielt auf die spezifischen Anforderungen und wie du sie erfüllst, eingehen.

Aufbau der Bewerbung

Bezüglich des Aufbaus gibt es keinen Unterschied zu einer normalen Bewerbung. Das bedeutet, dass sie sich aus Folgendem zusammensetzt:

  • Anschreiben
  • Ggf. Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Referenzen / Empfehlungsschreiben / Projektlisten / etc.

Tu dir selbst einen Gefallen und verzichte auf Muster oder Vorlagen, die nicht auf das Anforderungsprofil des Jobs bzw. der Stelle passen. Gib dir Mühe und gleiche deine interne Bewerbung speziell dem Unternehmen und der gewünschten Stelle an, um mit Individualität zu punkten und eine realistische Chance zu haben.

DOKUMENT Wenn deine Branche einen kreativen Spielraum zulässt, kannst du dich beim Verfassen deiner Bewerbung ausleben und eventuell mit einer kreativen Bewerbung glänzen. In unserem Bewerbungsshop findest du außerdem jede Menge professionelle Bewerbungsdesigns & Vorlagen.

Der Aufbau eines Anschreibens

Das Bewerbungsschreiben ist die erste Seite deiner Unterlagen und setzt sich neben deinen Kontaktdaten und der Empfängeradresse aus einer Einleitung, dem Haupt- und einem Schlussteil zusammen. Es sollte gut strukturiert und fehlerfrei sein.

Die eigenen Kontaktdaten werden meist in der Kopfzeile integriert, darunter folgen linksbündig die Empfängerdaten. Eine Zeile darunter werden rechtsbündig Ort und Datum angegeben. Als Überschrift für deine Bewerbung musst du zudem einen Betreff angeben. Dieser sollte dem Personaler auf einen Blick zeigen, worum es sich bei dem Dokument handelt.

Beispiele für den Betreff:

  • Bewerbung für die Stelle XY
  • Bewerbung um XY

Ist die Stelle bereits offiziell ausgeschrieben und es existiert eine Job-ID oder Kennnummer, solltest du diese ebenfalls im Betreff nennen.

Bewerbungsschreiben formaler Aufbau

Die Einleitung sollte fesselnd sein und der erste Satz der Bewerbung sollte den Personaler zum Weiterlesen animieren. Mache dir also ausreichend Gedanken über die Formulierung.

Möglichkeiten, dein Anschreiben zu beginnen:

„Mit Interesse habe ich gelesen, dass die Stelle des Key Account Managers Food zur Neubesetzung ausgeschrieben ist. Diese Möglichkeit möchte ich nutzen, um mich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln und bewerbe mich deshalb auf die ausgeschriebene Position.“

„Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sprach dieses Stellenangebot mich direkt an und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich Ihnen vorzustellen.“

Hast du die Aufmerksamkeit des Lesers erlangt, musst du ihn im Hauptteil noch von dir überzeugen.

Im Hauptteil solltest du folgende Dinge unterbringen:

  • Fachliche Kompetenzen
  • Softskills
  • Unternehmensbezug

Beantworte folgende Fragen, indem du dabei Bezug zur Stellenausschreibung nimmst.

  1. Wieso passt du gut zum Unternehmen?
  2. Welche Vorteile ergeben sich durch deine Anstellung für das Unternehmen?
  3. Welche Qualifikationen bringst du mit und wie möchtest du sie einsetzen?
  4. Welche Charaktereigenschaften bringst du mit, die für die Position nötig bzw. hilfreich sind?

Kurz gesagt – kommuniziere deine Motivation und Qualifikation:

„Mit viel Freude bin ich bereits seit XX Jahren in dieser Position tätig. Meine ausgeprägte interne Erfahrung im Bereich ZZ möchte ich nun in der Position YY einbringen und mich dabei persönlich und fachlich weiterentwickeln.“

„Die Erfahrungen, die ich während meiner beruflichen Laufbahn sammeln konnte, qualifizieren mich bestens für die vakante Stelle. Sowohl meine Kommunikationsfähigkeit als auch das Verantwortungsbewusstsein, was ich beim Leiten der letzten Projekte weiter ausprägen konnte, lassen sich ideal in der Position YY einbringen.“

„In meiner aktuellen Tätigkeit in diesem Unternehmen konnte ich mich hervorragend entwickeln. Nun fühle ich mich einer neuen Herausforderung gewachsen und möchte die Gelegenheit nutzen, dem Unternehmen dabei weiterhin erhalten zu bleiben und meine Kompetenzen einzubringen.“

„Mein bisheriger Werdegang erlaubte es mir, mich stets weiterzuentwickeln. Die vakante Position würde mir erneut die Möglichkeit dazu bieten und ich könnte ein mir bekanntes berufliches Umfeld mit meinen Kompetenzen weiter optimieren.“

Es ist besonders wichtig, dass du ganze Arbeit leistest, was die Überzeugung angeht. Dein Wunsch nach einem Stellenwechsel muss begründet sein. Überzeuge alle davon, dass du einen Mehrwert für das Unternehmen in der neuen Position bietest!

Der Schlusssatz deines Bewerbungsschreibens ist sehr wichtig, um den Personaler zu einer Handlung aufzufordern. Im Schlusssatz kannst du noch einmal kurz deine Motivation benennen und klarstellen, dass du dich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen würdest.

Bewerbungsschreiben Aufbau

Ja, auch bei einer internen Bewerbung ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einer Anstellung erst ein persönliches Gespräch vorausgeht. Sei also darauf gefasst.

Beispiele für einen Schlusssatz sind:

„Ich bedanke mich für die Begutachtung meiner Unterlagen und freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch von mir zu überzeugen.“

„Gerne können wir uns bei einem persönlichen Gespräch über meine Vorstellungen und weitere Bedingungen unterhalten.“

„Gerne überzeuge ich Sie noch einmal persönlich davon, dass ich mich nicht nur aufgrund der langjährigen Unternehmensangehörigkeit, sondern auch wegen meiner Fähigkeiten hervorragend für die Position eigne.“

Vergiss nicht, deine Bewerbung mit einem höflichen Gruß und deiner Unterschrift zu beenden. Erst dann ist alles vollständig und regelkonform.

TIPP Da du ja quasi Insider bist, kannst du besser abschätzen, worauf die Personalabteilung deines Unternehmens Wert legt und dann einen bestimmten Fokus in deiner internen Bewerbung setzen.




Tipps für den Lebenslauf

Nach längerer Tätigkeit im Unternehmen bedarf dein Lebenslauf einer gründlichen Überarbeitung. Passe ihn auf deine aktuelle Tätigkeit an und füge berufliche Weiterbildungen oder besondere Kenntnisse hinzu, die du in den letzten Jahren erwerben konntest.

Generell solltest du darauf achten, dass…

  • … die Tätigkeiten antichronologisch gelistet sind.
  • … links die Zeitangaben und rechts die Tätigkeiten stehen.
  • … dein Lebenslauf nicht länger als zwei DIN A4 Seiten ist.
  • … relevante Weiterbildungen und interne Erfolge aufgeführt sind.
  • … du weißt, wie du mit Lücken im Lebenslauf umgehst.
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Zeugnisse

Neben Lebenslauf und Anschreiben bietet es sich an, deiner internen Bewerbung Empfehlungsschreiben oder Zeugnisse beizufügen.

Arbeitszeugnisse sind bereits in der Personalakte enthalten, allerdings ist es zu empfehlen, dir ein aktuelles Zwischenzeugnis ausstellen zu lassen. So kannst du die Personaler davon überzeugen, dass du zurzeit richtig gute Arbeit leistest und dir bestätigen lassen, wo deine Stärken liegen.

Fehler bei der internen Bewerbung

„Ach, wozu überhaupt eine Bewerbung schreiben? Die kennen mich doch alle schon, da kann ich den Chef doch einfach mal gemütlich beim Feierabendbier auf die neue Stelle ansprechen!“

So solltest du auf gar keinen Fall an den internen Jobwechsel rangehen. Mache nicht den Fehler und unterschätze die Situation und den Aufwand hinter einer internen Bewerbung. Du musst vollständige und fehlerfreie Unterlagen einreichen, genau wie es von externen Bewerbern auch verlangt wird.

Sei dir eben dieser Konkurrenz bewusst, denn es gibt auch andere Bewerber mit hervorragenden Kompetenzen für die ausgeschriebene Stelle. Du hast also keinen riesigen Heimvorteil.

TIPP Auf das Motto: „Die sind sich meiner Stärken schon bewusst“ solltest du nicht setzen. Verfasse die interne Bewerbung so, als wolltest du, dass unbekannte Leute dich und deine Vorzüge dadurch kennenlernen.

Finde einen ausgewogenen Weg, deine Fähigkeiten darzustellen. Unwahrheiten oder Übertreibungen können schnell überprüft werden und sind ein sofortiges K.O.-Kriterium. Gehe aber auch nicht zu wenig auf deine Qualitäten ein.

Vermeide Formulierungen, die überspitzt sind:

„Während den letzten 10 Jahren konnte ich meine Fähigkeiten in den Bereichen XX und YY auf das absolute Maximum optimieren und bin so mit Abstand der bestgeeignetste Bewerber für die ausgeschriebene Stelle.“

Trete im Arbeitsalltag nicht zu siegessicher auf, das könnte jemand schnell in den falschen Hals bekommen und es wirft ein schlechtes Licht auf dich. Außerdem könnten so Gerüchte entstehen, die dir ganz schnell deinen guten Ruf und damit die Chance auf die neue Stelle vermasseln.




Auf keinen Fall solltest du in deinem Anschreiben den Ansprechpartner duzen. Du möchtest schließlich einen seriösen Eindruck vermitteln und kannst nie wissen, wer deine Bewerbung noch liest.

So sollte es NICHT aussehen:

„Hallo Peter,
ich habe gehört, dass bei euch die Stelle frei wird, weil Sabine in Mutterschaftsurlaub geht. Du kannst ja mal in der Mittagspause vorbeischauen, dann bequatschen wir das nochmal genauer.

Bis dann,
Günther“

Setze stattdessen auf die klassischen Formulierungen. Folgend zwei Beispiele, wovon du eins nutzen kannst, wenn dir der Name des Personalers bekannt ist und ein weiteres, was du quasi in jeder Situation nutzen kannst:

„Sehr geehrte Frau Personaler,

die aktuelle Stellenausschreibung der Position (…)

Mit freundlichen Grüßen,
Max Mustermann“

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuelle Stellenausschreibung der Position (…)

Mit freundlichen Grüßen,
Maria Mustermann“

Ein absolutes No-Go ist es, einen mit dem Stellenwechsel verbundenen Gehaltssprung als Motivation deiner Bewerbung zu nennen. Genau das Gleiche gilt für die Begründung durch das Scheitern des aktuellen Anwärters der Stelle, auf die du dich bewirbst.

Nutze also niemals Sätze wie:

„Mit Freude würde ich die vakante Stelle XX übernehmen und für Aufschwung sorgen, da es offensichtlich unter der aktuellen Führung nicht optimal läuft.“

„Da ich auch im Privatleben weitere wichtige Schritte plane, könnte ich den mit einem Stellenwechsel verbunden Gehaltssprung gut gebrauchen.“

DOKUMENT Bewirb dich nicht auf mehrere interne Stellen gleichzeitig. Das wirkt so, als könntest du dich nicht entscheiden und der Personaler wird deine Begründung in Frage stellen.

Sollte es tatsächlich mehr als eine Stelle geben, die dich interessiert, musst du für jede Stelle ein angepasstes, individuelles Bewerbungsschreiben verfassen. Begründe, warum dich die Stellen interessieren.

Internes Vorstellungsgespräch

Wie im Falle einer regulären Bewerbung kann es vorkommen, dass du als Reaktion auf deine interne Bewerbung eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhältst. Grundlegend unterscheidet sich dieses nicht von einem regulären Bewerbungsgespräch.

Tipps für ein gelungenes Gespräch:

  • Deine erbrachten Leistungen hervorheben und mit Beispielen belegen
  • Motivation des Wechsels verdeutlichen
  • Nicht über alte / noch aktuelle Abteilung herziehen
  • Höflich und seriös bleiben (gewählte Ausdrucksweise, die richtige Kleidung wählen, etc.)

Formulierungsideen für das Hervorheben deiner Qualitäten:

„Zu meinen Stärken zählt, dass ich in jeder Situation Ruhe bewahren kann und stets lösungsorientiert handle, um Konflikte zweier Parteien aus der Welt zu schaffen. Aktuell bin ich für das Kundenmanagement zuständig, wo sich diese Stärken als bewährt herausgestellt haben.“

„Ich arbeite zielstrebig und schaffe es so, mich schnell in neue Projekte und Themen einzuarbeiten. Meinen Arbeitszeugnissen können Sie entnehmen, dass ich regelmäßig neue Projekte geleitet habe.“

„.Ich bin kritikfähig und immer offen für Anregungen. Bisher habe ich mich gerne mit Kollegen ausgetauscht und ihre konstruktiven Anmerkungen genutzt, um meine Projekte weiter zu optimieren.“

Sei darüber hinaus darauf vorbereitet, an einem Assessment-Center oder ähnlichen Tests (z. B. an psychologische Untersuchungen) teilnehmen zu müssen. Diese gründliche Untersuchung ist nämlich nicht nur externen Bewerbern vorbehalten.

STIFT Frische deine Kenntnisse über Regeln, No-Gos, etc. in Vorstellungsgesprächen auf, falls das letzte Gespräch bei dir schon eine Weile her ist.

Fazit & kostenlose Musterbewerbung

Zusammenfassend stellt die interne Bewerbung eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, sich beruflich weiterzuentwickeln, ohne das Unternehmen zu wechseln. Dabei tun sich einige Vorteile für dich und deinen Arbeitgeber auf.

Von der Chance einer internen Neuorientierung kannst du unter anderem über dein persönliches Netzwerk, das Intranet oder Jobbörsen erfahren.

Verhandle früh genug ein geeignetes Vorgehen aus, damit du keine Lücke oder einen Haufen unfertige Projekte hinterlässt, wenn du die Abteilung wechselst.

Die Bewerbung stellt im gesamten die gleiche Herausforderung dar, wie sie es auch für eine externe Stelle tut und sollte mit nötigem Ernst betrachtet werden. Gib dir Mühe beim Erstellen deiner Bewerbungsunterlagen und weiche den Stolperfallen aus.

Verlasse dich nicht auf deinen „Heimvorteil“ und erwähne ihn in Auswahlgesprächen nicht zu oft – das erweckt dein Eindruck, du wärst ohnehin überzeugt, alleine durch deine aktuelle Unternehmenszugehörigkeit überzeugen zu können.

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