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Krisensichere Jobs

In der heutigen Gesellschaft, welche vielen verschiedenen Unsicherheiten ausgesetzt ist, überrascht es nicht, dass viele Menschen einen zukunftssicheren Job und finanzielle Absicherung suchen. Doch was sind krisensichere Jobs und gibt es überhaupt Jobs, die auch während einer Krise diese Sicherheit bieten? In diesem Artikel findest du alle relevanten Informationen.

Ein Beitrag von Mirko Bettenhausen

Was ist ein krisensicherer Job?

Krisensichere Jobs zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie unabhängig von beispielsweise wirtschaftlichen Verhältnissen unabdingbar für das Wohlbefinden und die Erfüllung der Grundbedürfnisse der Gesellschaft sind. Das gilt zum Beispiel für Jobs im Lebensmitteleinzelhandel oder auch dem Gesundheitswesen und Bildungswesen.


Ein weiteres Merkmal für krisensichere Jobs ist eine Nachfrage nach Arbeitskräften, welche die Anzahl der Bewerbenden übersteigt. Somit kommt es zum Fachkräftemangel und da Arbeitgeber leere Stellen vermeiden möchten, gehören Kündigungen in diesen Jobs eher zur Seltenheit. Dieser Fachkräftemangel kann unter anderem entstehen, wenn für bestimmte Berufe eine besonders lange oder schwierig zu absolvierende Ausbildung vorausgesetzt wird.


Merkmale krisensicherer Jobs können also wie folgt zusammengefasst werden:

  • Ein geringes Interesse bei Nachwuchskräften sorgt für Fachkräftemangel, wodurch das Risiko einer Kündigung sinkt.

  • Der Beruf ist substanziell für den Fortbestand der Gesellschaft. 

  • Die Arbeit kann nicht ohne weiteres von Maschinen übernommen werden.

  • Die Branche ist nicht gefährdet durch Wirtschafts- und Gesundheitskrisen.

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Handwerkliche Berufe

Handwerkliche Berufe zählen häufig zu krisensicheren Jobs, da in dieser Branche dringend Nachwuchskräfte gesucht werden. Bei angemessenen Leistungen bietet dir ein handwerklicher Beruf also einen sicheren Arbeitsplatz

Zerspanungsmechaniker*in

Ein Beispiel für einen handwerklichen Beruf ist der Job als Zerspanungsmechaniker*in. Dabei arbeitest du hauptsächlich in Werk- bzw. Fabrikhallen und bist im Bereich Maschinenbau, Metallbearbeitung bzw. Zerspanungstechnik und Fahrzeugbau tätig. Du fertigst Bauteile für Motoren, Maschinen oder Turbinen. Zu deinen Aufgaben zählt es außerdem, die Bearbeitungsprozesse zu überwachen und regelmäßige Wartung und Inspektion der Maschinen durchzuführen.


Bei diesem Beruf handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf, das heißt, du absolvierst eine 3,5-jährige duale Ausbildung in Industrie und Handwerk. Dabei wirst du zu Teilen die Berufsschule besuchen und auch im Ausbildungsbetrieb eingesetzt. Ein bestimmter Schulabschluss wird nicht vorausgesetzt, jedoch wird von Betrieben häufig ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet.


Neben den gewünschten Abschlüssen solltest du für den Beruf vor allem eine gewisse Sorgfalt, Genauigkeit, Geschicklichkeit und auch technisches Verständnis mitbringen. Auch körperlich anspruchsvolleren Tätigkeiten solltest du gewachsen sein. 

Im Schnitt verdienen Zerspanungsmechaniker*innen monatlich zwischen 2800€ und 3600€ brutto

Elektroniker*in

Die Branche der Elektrotechnik ist einer der wichtigsten deutschen Industriezweige. Außerdem gibt es eine große Anzahl an möglichen Einsatzbereichen. Als Elektroniker*in arbeitest du grundsätzlich entweder im Handwerk oder in der Industrie. Je nach Bereich bist du beispielsweise für die Planung, fachgerechte Wartung und Installation und auch die Überwachung und gegebenenfalls Reparatur elektronischer Anlagen und Systeme zuständig.


Um als Elektroniker*in tätig zu sein, musst du zuvor eine 3,5-jährige Ausbildung absolvieren, welche ab dem zweiten Ausbildungsjahr eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich beinhaltet. Während der Ausbildung hast du theoretische Phasen in der Berufsschule und praktische Phasen im Unternehmen. Ein bestimmter Schulabschluss wird nicht vorausgesetzt, jedoch werden meist Bewerbende mit der Mittleren Reife oder der Hochschulreife eingestellt.


Für den Job als Elektroniker*in solltest du eine gewisse technische Affinität und Offenheit gegenüber Themen der Bereiche Mathematik und Physik mitbringen. 

Als Elektroniker*in verdienst du im Schnitt zwischen 2400€ und 3500€ brutto monatlich.

Muster für deine Bewerbung um einen handwerklichen Beruf

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Berufe im medizinischen Bereich

Da die Gesundheit der Menschen immer von essenzieller Bedeutung ist, sind Jobs im medizinischen Bereich besonders zukunftssicher. Im Bereich der Medizin gibt es unterschiedlichste Tätigkeiten, die du ausüben kannst. 

Virolog*in

Als Virolog*in befasst du dich mit der Erforschung der Merkmale und Lebensbedingungen von Viren. Du beschäftigst dich mit der Prävention und der Bekämpfung von Viruserkrankungen und der Diagnose von Patient*innen. Ein großer Bereich, in dem Virolog*innen tätig sind, ist demnach die Forschung, um beispielsweise hemmende Mittel zu identifizieren, die eine Ausbreitung und das Wachstum von Viren reduzieren können.


Die Arbeit als Virolog*in findet hauptsächlich im Labor, in Gesundheitsbehörden oder in Unternehmen der Pharma-Industrie statt. Um als Virolog*in tätig zu sein, musst du ein Medizinstudium abschließen, danach den Facharzt-Titel erlangen und darauf aufbauend eine mehrjährige Weiterbildung zum/zur Virolog*in absolvieren. 

Das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt als Virolog*in liegt ungefähr zwischen 4000€ und 5100€

Pflegefachkraft

Da in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels immer mehr Personen auf Pflege angewiesen sind, ist die Nachfrage nach Pflegepersonal sehr groß, wodurch der Job sehr zukunftssicher ist. Zu den Aufgaben einer Pflegefachkraft gehören unter anderem die Körperpflege der zu pflegenden Person, die Versorgung von Wunden und das Wechseln von Verbänden. Darüber hinaus misst die Pflegefachkraft Puls, Blutdruck und auch Temperatur und dokumentiert verschiedenste Befunde. Die Hauptaufgabe einer Pflegefachkraft ist die Unterstützung pflegebedürftiger Personen in verschiedensten Bereichen.


Neben den genannten Aufgaben bist du als Pflegefachkraft auch Ansprechperson für Angehörige, gibst Antworten auf pflegerelevante Fragen und bietest Unterstützung bei der Planung anstehender Schritte und der Beantragung von Hilfsmitteln. Als Pflegefachkraft arbeitest du vor allem in Kliniken und Krankenhäusern und verrichtest deine Tätigkeiten häufig vor allem in Altenheimen und in der häuslichen Pflege.


Um als Pflegefachkraft tätig zu sein, musst du eine 3-jährige Ausbildung absolvieren. Dabei bekommst du die theoretischen Grundlagen in einer Pflegeschule vermittelt und diese theoretischen Einheiten werden durch praktische Einsätze in verschiedenen Pflegeeinrichtungen ergänzt. 

Das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt einer Pflegefachkraft liegt zwischen 2500€ und 3400€.

Berufe im sozialen Bereich

Soziale Berufe sind vor allem auch in Krisenzeiten unabdingbar, da sie essenziell für die Aufrechterhaltung des Systems und des Bildungsangebots sind. Diese Berufe sind auch während einer wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Krise unbedingt notwendig.

Lehrperson

Bei dem Job einer Lehrperson handelt es sich um einen äußerst krisensicheren Job, weil die Bildung zu den substanziellen Grundlagen unserer Gesellschaft gehört. Durch den Beamtenstatus, den viele Lehrpersonen im Laufe ihrer Karriere erhalten, sind sie zudem finanziell abgesichert, da ihnen ein festes Einkommen zusteht. 


Die Arbeit als Lehrperson unterscheidet sich vor allem abhängig von der Schulform. In der Grundschule wird den Schüler*innen das Lesen und Schreiben und die Grundrechenarten beigebracht und zusätzlich wird ein gewisses Maß an Erziehungsarbeit abverlangt. In der weiterführenden Schule unterscheidet sich die Art und Weise des Unterrichtens zwischen der Haupt- und Realschule und dem Gymnasium.


An der Haupt- und Realschule wird das Wissen eher praxisorientiert vermittelt und die Schüler*innen werden auf den Beruf vorbereitet. An Gymnasien hingegen wird das Wissen an die Schüler*innen auf wissenschaftliche Weise weitergegeben, wodurch sie auf das Abitur und ein eventuelles Studium vorbereitet werden sollen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Bereiche, in denen Lehrpersonen arbeiten können, wie zum Beispiel im Bereich Sonderpädagogik oder Berufspädagogik.


Um als Lehrperson tätig zu sein, musst du ein Lehramtsstudium mit zwei Fächern absolvieren, welches aus einem Bachelor- und einem Masterstudiengang besteht. In den meisten Fällen wird zusätzlich ein Eignungs- bzw. Orientierungspraktikum verlangt. Im Anschluss an das Studium folgt dann noch ein 18-monatiges Referendariat

Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen von Lehrpersonen liegt zwischen 3000€ und 4600€.

Erzieher*in

Das Alter, mit dem sich Kinder im Kindergarten befinden, ist sehr bedeutsam für die weitere Entwicklung. Um die Phase so lehrreich und erfolgreich wie möglich zu gestalten, werden talentierte Erzieher*innen benötigt. Als Erzieher*in bist du für die Förderung der sozialen, psychischen und körperlichen Entwicklung der Kinder zuständig.


Zu deinen Aufgaben gehört zum Beispiel die Betreuung von Kleinkindern, die Hausaufgabenbetreuung von Schulkindern, die Unterstützung bei der Körperhygiene von hilfsbedürftigen Personen und die Arbeit mit Jugendlichen. Die Einsatzorte als Erzieher*in sind beispielsweise Kinder- und Jugendheime, Kindertagesstätten, Jugendzentren oder Ganztagsschulen.


Um als Erzieher*in tätig zu sein, musst du eine schulische Ausbildung in Vollzeit absolvieren, welche zwischen zwei und vier Jahren in Anspruch nimmt. Diese kann auch in Teilzeit absolviert werden, in diesem Fall dauert sie zwei bis sechs Jahre. Alternativ gibt es weitere landesrechtlich geregelte Aus- und Weiterbildungen im Bereich Erziehung, welche 15 Monate bis 3 Jahre andauern.


Um die Ausbildung antreten zu dürfen, wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss und entweder eine abgeschlossene Ausbildung in einem verwandten Bereich oder mehrjährige Berufserfahrung in einer sozialen Tätigkeit verlangt. Darüber hinaus ist der Zugang zur Ausbildung über die (Fach-)Hochschulreife in Verbindung mit einem Praktikum möglich.


In manchen Fällen (je nach Bundesland unterschiedlich) wird zusätzlich ein ärztliches Attest oder ein Führungszeugnis gefordert. 

Das durchschnittliche Bruttogehalt als Erzieher*in liegt monatlich zwischen 2500€ und 3100€.  

Bestattungsfachkraft

Der Tod eines Menschen ist leider unvermeidbar. Um diesen mit Würde und Respekt zu behandeln, werden Personen gebraucht, die unter anderem die Beerdigung und Trauerfeier planen und den Hinterbliebenen beistehen und Unterstützung leisten. Eine Bestattungsfachkraft kümmert sich darüber hinaus um alle anfallenden Formalitäten. Ein weiterer Bestandteil der Tätigkeiten ist die hygienische und kosmetische Versorgung der Verstorbenen.


Manche Personen planen ihre eigene Beisetzung bereits im Voraus und in dem Fall bieten Bestattungsfachkräfte die nötige Beratung zum Beispiel in Bezug auf die Details der Bestattung, die Auswahl des Grabsteins und auch die dabei anfallenden Kosten. Als Bestattungsfachkraft findest du Beschäftigung auf Friedhöfen, in Krematorien oder in Bestattungsinstitutionen. Voraussetzung für die Ausübung dieser Tätigkeiten ist eine abgeschlossene 3-jährige Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. 

Das durchschnittliche Bruttoeinkommen einer Bestattungsfachkraft liegt zwischen 1800€ und 2700€ monatlich. 

IT-Berufe

Durch die fortschreitende Digitalisierung sind Berufe im IT-Bereich gefragter denn je. Viele Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die Internetpräsenz ihres Unternehmens zu optimieren und benötigen dazu fachkundiges Personal. 

Programmierer*in

Programmierer*innen sind vor allem bei der Entwicklung und Konzeption von Software gefragt. Sie befassen sich zudem damit, Verbesserungspotenzial und Fehlerquellen zu identifizieren und diese zu optimieren und zu beheben. 


Programmierer*innen sind keiner bestimmten Branche zugeordnet. Durch die Digitalisierung sind sie in sämtlichen Bereichen zu finden und identifizieren dort Möglichkeiten, wie sie die Zufriedenheit der Kund*innen durch passende Softwarelösungen und Fehlerkorrekturen steigern können. Du sorgst dafür, dass alle technischen Aspekte einer Website reibungslos funktionieren, um das Nutzererlebnis der Kundschaft so angenehm wie möglich zu gestalten.


Um als Programmierer*in zu arbeiten, musst du in den meisten Fällen entweder ein abgeschlossenes Studium zum Beispiel im Bereich Informatik oder Ingenieurswesen oder eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker vorweisen können. Aber auch nach einem Quereinstieg ist es möglich, als Programmierer*in zu arbeiten. 

Das durchschnittliche Monatsgehalt als Programmierer*in liegt zwischen 3400€ und 4800€ brutto.  

Datenwissenschaftler*in (Data Scientist)

Neben talentierten Programmierer*innen brauchen Unternehmen genauso talentierte Datenwissenschaftler*innen, die die große Menge an Daten beherrschen und damit umzugehen wissen. Als Datenwissenschaftler*in oder auch Data Scientist genannt, ist es deine Aufgabe, große Datenmengen systematisch auszuwerten und Wissen aus den Daten abzuleiten.


Bei der Analyse der Daten hört es jedoch nicht auf. Du musst die Daten auch anschaulich aufbereiten und präsentieren können. Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist die Unternehmensberatung, bei der Datenwissenschaftler*innen der Unternehmensführung bezüglich strategischer Unternehmensentscheidungen beratend zur Seite stehen.


Der Job als Datenwissenschaftler*in setzt in den meisten Fällen ein Studium im Bereich Informatik, Mathematik oder Ingenieurwesen voraus, aber teilweise eignet sich auch ein Wirtschaftswissenschaftsstudium mit entsprechender Fortbildung. Mittlerweile gibt es auch eigene Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Titel „Data Science“, welche unter anderem Kenntnisse in den Bereichen IT, Statistik und Mathematik vermitteln. 

Datenwissenschaftler*innen verdienen im Schnitt monatlich zwischen 3500€ und 5500€ brutto.  

Kreative Berufe

Jobs, in denen Kreativität gefragt ist, werden in der heutigen Gesellschaft immer beliebter. Während kreative Berufe lange Zeit nur eine Nische waren, gewinnt Kreativität mittlerweile in vielen Branchen an Bedeutung und in vielen Berufen wird mittlerweile ein gewisses Maß an Kreativität vorausgesetzt. 

Architekt*in 

Ob Wohnhäuser oder Firmengebäude: Für den Bau von Gebäuden werden Expert*innen benötigt, die das Vorhaben konzipieren. Als Architekt*in planst du nicht nur verschiedene Bauwerke, du entwirfst auch Skizzen und schaust später auf der Baustelle nach dem Rechten. Bei der Planung berücksichtigst du technische, wirtschaftliche, gestalterische, soziale und ökologische Aspekte, sodass du Kenntnisse aus verschiedenen Bereichen verknüpfen musst, um ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln.


Als Architekt*in findest du zum Beispiel in Architektur-, Ingenieur- oder Konstruktionsbüros, in Immobilienfirmen, im öffentlichen Dienst, bei Wohnungsbaugesellschaften oder in Unternehmen der Bauindustrie eine Beschäftigung.


Um als Architekt*in tätig zu sein, wird ein abgeschlossenes Studium im Bereich Architektur vorausgesetzt. Dieses Studium dauert in der Regel sechs bis acht Semester und wahlweise kann danach noch ein Masterstudium angeschlossen werden, welches meist noch mal vier Semester in Anspruch nimmt. Neben räumlichem Vorstellungsvermögen solltest du auch ein gewisses mathematisches Verständnis und Interesse für Design und Architektur mitbringen. Aber auch eine wirtschaftliche und analytische Denkweise und Organisationstalent sind wichtige Kompetenzen, die im Bereich Architektur von Bedeutung sind.

Das durchschnittliche Monatsgehalt als Architekt*in liegt zwischen 2800€ und 4000€ brutto

Social Media Manager*in

Das Online-Marketing erstreckt sich mittlerweile auch zu großen Teilen über die sozialen Netzwerke. Aufgrund dessen suchen viele Firmen professionelle Mitarbeiter*innen, die sich als Social Media Manager*innen um die Pflege und Organisation der Profile in sozialen Netzwerken kümmern.


Deine Aufgaben als Social Media Manager*in umfassen sowohl das Bearbeiten von Anfragen über soziale Medien als auch die passende Zielgruppenansprache und das Verfassen und Veröffentlichen von Content. Du bist insgesamt für die Unternehmenskommunikation in sozialen Netzwerken verantwortlich. Auch die Planung von Kampagnen und die Entwicklung einer Erfolgsstrategie fallen in deinen Aufgabenbereich. Darüber hinaus musst du die Performance deiner Kampagnen und der Unternehmensaktivitäten in den sozialen Medien analysieren und optimieren.


Um als Social Media Manager*in tätig zu sein, hast du verschiedene Möglichkeiten, die notwendigen Qualifikationen zu erreichen. Du kannst zum Beispiel eine Ausbildung in den Bereichen Mediengestaltung, Marketingkommunikation oder E-Commerce absolvieren. Aber auch ein Studium kann die Grundlage für deine Tätigkeit sein. Dabei eignen sich unter anderem die Studiengänge der Bereiche Marketing, Journalismus, Medienwissenschaft, Medieninformatik, Kommunikation oder Germanistik. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, durch ein (Fern-)Studium im Bereich Marketing Management direkt die nötigen Kompetenzen in dem Bereich zu erlangen.


Unabhängig von deinem Abschluss solltest du außerdem ein gutes Auge für Design und Ästhetik, Kreativität, ein Gespür für Trends und einen sicheren Umgang mit Sozialen Netzwerken mitbringen.

Das monatliche Bruttogehalt als Social Media Manager*in liegt durchschnittlich zwischen 2400€ und 3400€

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Vom unsicheren zum krisensicheren Job

Durch die Corona-Pandemie wurde deutlich, dass es auch Jobs gibt, in denen Personen bei einer Gesundheitskrise mit sehr großen Herausforderungen umgehen müssen. Der Grund dafür kann sein, dass einige Firmen so stark von den festgelegten Beschränkungen betroffen sind, dass sie ihrem Kerngeschäft nicht nachgehen können. 


Ein weiterer Faktor für einen unsicheren Arbeitsplatz ist, wenn dieser durch die fortschreitende Digitalisierung teilweise oder komplett von Maschinen oder Programmen erledigt werden kann. Beispielhaft zu nennen ist hier die Veranstaltungsbranche, da aufgrund getroffener Vorsichtsmaßnahmen während der Corona-Pandemie viele Events und Veranstaltungen abgesagt oder nur unter streng kontrollierten Bedingungen stattfinden konnten, wodurch viele Personen ihren Arbeitsplatz zumindest zeitweise verloren haben. Einige Personen waren deshalb gezwungen, sich beruflich neu zu orientieren. 

Als Quereinsteiger zu einem krisensicheren Job

Krisensichere Jobs lassen sich generell häufig in handwerklichen oder medizinischen Branchen finden. In diesen Bereichen kann es als Quereinsteiger*in schwieriger sein Fuß zu fassen. Es gibt jedoch auch andere Jobs, die du ohne die passende Ausbildung oder ein Studium ausüben kannst. Vor allem im Lebensmitteleinzelhandel kann dir ein Quereinstieg gut gelingen. In anderen Bereichen kann dir eine Weiter- bzw. Fortbildung helfen, einen zukunftssicheren Job zu finden.


Solltest du darüber nachdenken, deinen Job zu wechseln, solltest du dir zuerst folgende Fragen stellen:

  • Bin ich bereit, mich noch einmal neu zu orientieren und gegebenenfalls einen Nachteil gegenüber Bewerbenden zu haben, die schon länger in der Branche arbeiten?

  • Wie sehr würde mich eine wirtschaftliche oder gesundheitliche Krise finanziell oder psychisch beeinflussen?

  • Kann ich mir überhaupt vorstellen, meinen jetzigen Job zu kündigen, um woanders zufriedener zu sein?

Erstelle am besten eine Liste mit Argumenten, die für einen Jobwechsel sprechen und mit Argumenten, die dagegensprechen.


Ein Foto von Mirko Bettenhausen

Autor: Mirko Bettenhausen

Nach seinem Studium der Medienwissenschaften und Anglistik hat Mirko als Texter im „Die Bewerbungsschreiber“ Team Bewerbungen für Personen aus verschiedenen Berufszweigen und mit diversen Bildungshintergründen verfasst. Durch den engen Kundenkontakt in der telefonischen Beratung lernte er die Probleme und Bedürfnisse der Bewerber kennen. Dieses Wissen verarbeitet er nun in Artikeln für unsere Webseiten sowie in den Videos für den YouTube Kanal von Bewerbung.net.


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