Wann muss ich mich 2019 bewerben?

Auch in diesem Jahr gibt es einige Fristen, die du einhalten musst. Grundlegend gilt: Den perfekten Bewerbungszeitpunkt gibt es nicht. Ganz allgemein kann man jedoch sagen, dass du lieber zu früh als zu spät dran sein solltest, um deine Chancen zu steigern.

Arbeitsleben

Wenn du bereits mit beiden Beinen im Arbeitsleben stehst und dich auf eine neue Stelle bewirbst, dann hängt der ideale Zeitpunkt von der Unternehmensbranche, der wirtschaftlichen Situation und der betriebsinternen Entwicklung ab. Das sind schwer vorhersehbare Faktoren, dennoch gibt es auch hier einige Tricks.

Viele Bewerber unterschätzen beispielsweise die Effektivität des Jahresabschlusses. Es herrscht noch immer der Irrglaube, dass alle Firmen ihr Budget zum Jahresende bereits ausgeschöpft haben. Dies ist jedoch längst nicht bei jedem Unternehmen der Fall.

Einige Betriebe stellen im Dezember bereits die Weichen für das nächste Jahr und nutzen ihren restlichen Etat, um neue Stellen zu schaffen. Das Jahresende ist daher vor allem aufgrund der vergleichsweise niedrigen Bewerberquote ein guter Zeitpunkt, um aktiv zu werden.

Ausbildungsstelle

Wenn du deine Wunschausbildungsstelle direkt nach dem Schulabschluss antreten möchtest, dann solltest du dein Versetzungszeugnis nutzen und deine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bereits ein Jahr vor deinem Schulabschluss abschicken. Hast du diese Möglichkeit bereits verpasst oder bist noch unschlüssig, dann solltest du deine Bewerbung spätestens mit Erhalt deines Abschlusshalbjahreszeugnisses verschicken.

STIFT Als Faustregel gilt, dass die meisten Unternehmen bereits ein Jahr vor Ausbildungsbeginn anfangen, nach geeigneten Auszubildenden zu suchen.

Studienplatz

In Deutschland beginnt die Mehrzahl der Studiengänge zum Wintersemester. Der Bewerbungszeitraum für einen Studienplatz mit einer Platzbegrenzung erstreckt sich in der Regel von Mai bis Juli.

Die Fristen für zulassungsfreie Studiengänge variieren je nach Universität oder Hochschule und sind meist von Mitte August bis Mitte Oktober. Auch hier gilt das gute alte Sprichwort: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

Bewerbungen für zulassungsbeschränkte Studiengänge im Sommersemester sind in der Regel von Dezember bis Februar möglich. Für zulassungsfreie Studiengänge sind die Einschreibungen etwas später und können im Zeitraum von Januar bis März durchgeführt werden.




Aktuelle Trends im Bewerbungsbereich

Ein überzeugendes Motivationsschreiben oder doch lieber gar kein Anschreiben? Ein Bewerbungsgespräch per Skype oder ein Assessment Center vor Ort? Die Bewerbungstrends ändern sich von Jahr zu Jahr. Damit du genau weißt, worauf es in diesem Jahr bei deiner Bewerbung ankommt, haben wir dir hier die aktuellen Trends kurz und übersichtlich zusammengefasst.

Online-Bewerbungen und Mobile Recruiting

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und macht auch vor der Bewerbungswelt nicht Halt.

Das neue Schlagwort ist „Mobile Recruiting“. Darunter versteht man die Nutzung mobiler Endgeräte für die Personalbeschaffung, sowohl seitens der Bewerber als auch der Arbeitgeber. Dabei machen sich die Unternehmen die Tatsache zunutze, dass die Handynutzung immer weiter zunimmt.

TIPP Eine Studie ergab, dass rund 76 % der Befragten ihr Smartphone dafür nutzen, online nach geeigneten Stellen zu suchen, sich über Arbeitgeber zu informieren und sich mobil zu bewerben.

Im Rahmen des Mobile Recruiting hat sich daher vor allem auf diversen Jobbörsen und Unternehmensseiten der Bewerbungstrend der „One-Click-Bewerbung“ etabliert. Für dich als Bewerber bedeutet das eine starke Vereinfachung der Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern.

Du musst zunächst nicht für jede Bewerbung erneut alle Unterlagen zusammensuchen, sondern hinterlegst deine Daten einmal auf einer entsprechenden Plattform wie beispielsweise XING oder LinkedIn und kannst dich mit nur einem Klick bei deinem Wunschunternehmen bewerben

Bewerbung.net Jobbörse - powered by Jobware

Bis sich dieser Trend flächendeckend durchsetzt, wird es jedoch noch eine Weile dauern. Denn fast die Hälfte aller Unternehmen haben noch keine optimierte, mobile Webseite und schon gar keinen mobilen Bewerbungsprozess.

Trotz der aktuell geringen Verbreitung ist es wahrscheinlich, dass sich der Trend verfestigen wird. Du solltest dich daher zumindest mit den Basics dieses Recruiting-Tools vertraut machen und am besten dein XING- und LinkedIn-Profil professionalisieren lassen.

TIPP Unser Partner Die Bewerbungsschreiber sind nicht nur Experten auf dem Gebiet Bewerbungen, sondern kennen sich auch bestens mit der Erstellung und Optimierung von Xing– und LinkedIn-Profilen aus. So kannst du dich bestmöglich in den sozialen Netzwerken präsentieren.

Die One-Click-Bewerbung hat zunächst den Sinn, dein grundlegendes Interesse für eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen zu signalisieren.

Auch wenn hierbei auf den ersten Blick harte Fakten zählen, wirkst du mit einem 0815-Profil schnell uninteressant. Und nur weil die One-Click-Bewerbung selbst ein schneller Prozess ist, heißt es nicht, dass Qualität und ein individuelles Anschreiben in Zukunft unwichtig werden. Die klassischen Bewerbungsunterlagen werden nämlich nicht ersetzt, sondern oft nur zu einem späteren Zeitpunkt eingefordert.

TIPP Neben den neueren Recruiting Tools gehören die E-Mail-Bewerbungen und Online-Bewerbungsgespräche per Skype mittlerweile in vielen Unternehmen zum Alltag.

Diese Trends bedeuten für dich, dass du dir spätestens im Rahmen deines Bewerbungsprozesses eine angemessene E-Mail- und Skype-Adresse zulegen solltest.

Social Media Profile

Der Social Media Trend im Bewerbungsprozess und speziell das „Social Recruiting“ hält an und ist heute präsenter denn je. Gemeint ist damit, dass Personaler über aktive Twitter-Accounts, die Nutzung von Instagram, Facebook, YouTube und vor allem über LinkedIn und Xing nach passenden Kandidaten suchen.

Wie bei fast allem gibt es auch bei der Nutzung von Social Media zwei Seiten der Medaille. Bevor du dich auf deinen Traumjob bewirbst, solltest du dir daher bewusst machen, dass im Internet und vor allem auf sozialen Netzwerken Dinge über dich zu finden sein könnten, die ein Personaler nicht sehen sollte.

TIPP Um dich vor unnötigen Absagen und peinlichen Fragen zu schützen, ist es daher empfehlenswert, die Privatsphäre-Einstellung deiner jeweiligen Accounts zu überprüfen und deinen Namen einmal selbst zu googeln. Schaue dir dabei am besten mehrere Seiten der Google Suche an und veranlasse – wenn nötig – die Löschung unerwünschter Ergebnisse.

Denn im schlimmsten Fall können selbst uralte Posts von Partys oder anderen Aktivitäten, die nicht mehr aktuell sind, ausschlaggebend für eine Absage sein.

Neben den klassischen sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook, gewinnt vor allem in der Arbeitswelt die Plattform LinkedIn immer mehr an Bedeutung. Sie dient dazu, Kontakte mit Geschäftspartnern, Kollegen und potenziellen Kooperationspartner zu knüpfen und Informationen aus der Wirtschafts- und Geschäftswelt zu teilen.

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Arbeitgeberbewertungen und Employer Branding

Der Begriff “War of Talents” wurde in den Medien bereits 2018 unzählige Male genutzt. Wer immer noch denkt, dass den Unternehmen die guten Arbeitskräfte in den Schoß fallen, der irrt sich gewaltig. Im Zuge des Fachkräftemangels und den immer höheren Anforderungen der Generationen X, Y sowie den Millennials müssen sich die heutigen Arbeitgeber besonders ins Zeug legen.

Hinzu kommt, dass Portale wie Kununu es aktiven und ehemaligen Mitarbeitern ermöglichen, auf mittlerweile sogar anonyme Weise ihre Meinung zu den Unternehmens- und Arbeitsbedingungen zu veröffentlichen und die Arbeitgeber so zu bewerten.

Durch diese Transparenz steigt der Druck und die Betriebe müssen sich Einiges einfallen lassen, um auch weiterhin attraktiv für potenzielle Arbeitskräfte zu sein. Das beginnt bei ausgefallenen Recruiting Maßnahmen und geht über außergewöhnliche Stellenausschreibungen bis hin zu Goodies und besonderen Arbeitsbedingungen.

PRO Schon gewusst? Die großen Vorbilder in diesem Bereich sind zum Beispiel Facebook und Google. Sie bieten ihren Mitarbeitern zum Beispiel Schlafräume, Entertainment-Center und kostenfreie Restaurant- und Café-Komplexe.

In Deutschland versuchen die Unternehmen ihr Bestmögliches und werben mit Sportangeboten, Gratisgetränken, einer Obstversorgung und gemeinsamen Teamabenden. Diese Maßnahmen und noch andere Aspekte sind Teil des „Employer Brandings“, welches für Firmen immer relevanter wird.

Es geht hierbei darum, eine aussagekräftige Arbeitgebermarke für das Unternehmen zu kreieren. Dieses Branding soll die Stärken und Besonderheiten des Unternehmens nach Außen kommunizieren und umfasst alle Maßnahmen und Strategien, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Dabei geht es nicht um leere Versprechungen, sondern um eine offene Kommunikation der Werte und Ideale des Unternehmens, sodass sich passende Bewerber angesprochen fühlen.

TIPP Wir empfehlen dir, dass du dir schon im Vorfeld zum Bewerbungsprozesses Gedanken machst, was für dich in dem „Employer Branding“ deines zukünftigen Arbeitgebers enthalten sein sollte. Dann kannst du gezielt nach Arbeitgebern suchen, die deine Anforderungen erfüllen.




Messen und Recruiting-Events

Immer mehr Unternehmen setzen auf sogenannte „Recruiting-Events“, die das Ziel haben, neue Mitarbeiter zu finden und die Attraktivität des Unternehmens bei Arbeitnehmern zu erhöhen (Employer Branding.) Dabei gibt es viele Arten von „Recruiting Events“:

  • Messen
  • Karrieretage
  • Expertenpanels
  • Barcamps
  • Networking Events
  • Tage der „offenen Tür“ mit Betriebsbesichtigungen

Im Rahmen dieser Events können Unternehmen einen ersten persönlichen Eindruck von ihren potenziellen Bewerbern gewinnen und unpassende Kandidaten direkt aussortieren.

Ein neuer Trend ist dabei die Vergabe von „Bewerbercodes“. Im optimalen Fall erhältst du auf deinem Eventbesuch also von einem Unternehmensvertreter einen Code, den du bei deiner späteren Online-Bewerbung unbedingt angeben solltest. Die Personalabteilung weiß dadurch bereits beim Eingang deiner Unterlagen, dass du ein interessanter Kandidat bist.

TIPP Manche Unternehmen setzen auf persönliche Headhunter, die sich auf den Recruiting-Events unters Volk mischen. Grundlegend gilt daher immer: „Der erste Eindruck zählt“.

Wenn du also auf solchen Veranstaltungen unterwegs bist, sei freundlich, offen und seriös, denn du weißt nie, wer dein Gegenüber (wirklich) ist.

Speed Recruiting

Einen weiteren Trend im Bewerbungsprozess 2019 stellt das „Speed Recruiting“ dar. Ganz ähnlich wie beim Speed Dating geht es hier darum, sich selbst in kürzester Zeit möglichst optimal zu präsentieren. Dabei sitzen sich der Recruiter und der Bewerber gegenüber und haben jeweils wenige Minuten Zeit, um sich vorzustellen und sein Gegenüber von sich zu überzeugen.

Die stark limitierte Zeit zwingt den Sprecher dazu, alle relevanten Informationen prägnant auf den Punkt zu bringen. Klingt erst einmal herausfordernd und das ist es sicherlich auch, wenn du nicht vorbereitet bist. Mit einer guten Vorbereitung ermöglicht dir diese Form des Recruitings jedoch, mehreren Personalern in kurzer Zeit ein positives Bild von dir zu vermitteln.

Was du trotz guter Vorbereitung jedoch nicht erwarten solltest, ist den direkten Abschluss eines Arbeitsvertrages. In der Regel handelt es sich beim Speed Recruiting nämlich nur um ein erstes Kennenlernen oder “Beschnuppern“, auf welches in der Regel der normale Bewerbungsprozess samt professioneller Bewerbungsmappe folgt.

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Recruitainment

Die wohl neueste Entwicklung innerhalb der Personalbeschaffung ist das sogenannte „Recruitainment“. Eine Wortschöpfung, die sich aus den Wörtern Recruiting (engl. für Personalbeschaffung) und Entertainment (engl. für Unterhaltung) zusammensetzt und dazu dient, passende Mitarbeiter und Unternehmen auf eine spielerische Art und Weise zusammenzubringen.

Wenn du jetzt denkst: „Cool, ein spielerischer Bewerbungsprozess.“, dann ist das zwar einerseits richtig, anderseits solltest du dich von dem spielerischen Charakter jedoch nicht täuschen lassen.

Die Unternehmen investieren teils große Summen in die Planung und Umsetzung solcher Maßnahmen und wollen dadurch gezielte Einblicke in die Persönlichkeit und fachlichen Kompetenzen der Bewerber gewinnen. Dies soll sicherstellen, dass ein neuer Angestellter tatsächlich zum Unternehmen passt und nicht innerhalb der Probezeit wieder abspringt.

Darüber hinaus ist Recruitainment für die Unternehmen eine gute Möglichkeit, dem herrschenden Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen und vor allem junge Talente der Generationen X, Y und Z anzusprechen.

Die Instrumente des Recruitainments sind dabei vielfältig:

  • Onlinespiele
  • Live-Wettbewerbe
  • Video-Interviews
  • Workshops
  • Spezielle Assessment Center
  • Größere Events
  • Und viele weitere

Konkrete Beispiele gefällig? Sehr gerne:

  • Der Elektronik-Konzern Rohde und Schwarz setzt beispielsweise auf Live Events und forderte potenzielle Bewerber auf der GamesCon mit einem Live Escape Game heraus.
  • Der Kosmetikriese L’Oréal hingegen testet seine potenziellen Mitarbeiter in Form des Online-Spieles „Reveal“, indem er sie Aufgaben aus unterschiedlichen Konzern-Bereichen lösen lässt.

Den Gewinnern winken Einladungen zum Bewerbungsgespräch, denn auch in diesem Fall ist es so, dass das „Recruitainment“ nicht die klassischen Vorstellungsgespräche ersetzt. Dieser spielerische Ansatz kann für dich also sehr spannend und auch spaßig sein. Nichtsdestotrotz gilt auch hier die Faustregel: „Eine gute Vorbereitung ist das A und O.

(Corporate) Social Responsibility und Cultural Fit

Der Begriff “Corporate Social Responsibility” bezieht sich im Unternehmenskontext auf die unternehmerische Sozialverantwortung und damit auf den Beitrag, den eine Firma hinsichtlich einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung freiwillig leistet.

Hinsichtlich der Firmenziele und der Unternehmenskultur gehören dazu Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz-Maßnahmen, soziale Projekte, Diversität und der Umgang mit den eigenen Mitarbeitern.

STIFT Ein gutes Beispiel für die Umsetzung seiner unternehmerischen Sozialverantwortung bietet der Elektronikhersteller Bosch:

Das Unternehmen unterhält mehrere nationale und internationale Stiftungen für wohltätige Zwecke und engagiert sich in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Flüchtlingshilfe und Katastrophenschutz.

Vor allem junge Führungskräfte aber auch moderne Unternehmen möchten, dass sich ihre jeweiligen Werte mit denen ihres Gegenübers decken. Der Mehrwert ist dabei auf beiden Seiten gegeben.

Vorteile für den Arbeitnehmer:

  • Identifikation mit den Zielen und Wertvorstellungen deiner Firma
  • Mehr Freude bei der Arbeit
  • Erhöhte Leistungsfähigkeit

Vorteile für den Arbeitgeber:

  • Erhöhte Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer
  • Geringe Fluktuationsrate

Um diese Win-Win-Situation zu erreichen, setzen Unternehmen 2019 bei der Kandidatensuche auf den sogenannten „Cultural Fit“. Dieser bezieht sich auf die Übereinstimmung der Unternehmenswerte mit den Werten des potenziellen Mitarbeiters.

Es wird zwar bereits an webbasierten „Cultural Fit Evaluator“-Tools gearbeitet, aktuell ist die klassischste Methode um den „Cultural Fit“ einzuschätzen jedoch immer noch das klassische Bewerbungsgespräch.

Um die gemeinsamen Werte zu hinterfragen, könnten dich innerhalb des Gespräches zum Beispiel folgende Fragen erwarten:

  • „Wie definieren Sie für sich beruflichen Erfolg?“
  • „Welche Werte sind Ihnen besonders wichtig?“
  • „Was bedeutet es für Sie, Verantwortung zu übernehmen?“
  • „Wie würden Sie ein Arbeitsumfeld beschreiben, in dem Sie maximal produktiv und zufrieden sein können?“

Darüber hinaus lohnt sich für eine optimale Vorbereitung neben einem Blick in die Social-Media-Kanäle des Unternehmens und die „Über uns“-Seite der Firmenhomepage, auch die persönliche Kontaktaufnahme mit Menschen aus dem Unternehmen.

Wenn du diese Aspekte abgedeckt hast, solltest du dir noch einmal Zeit nehmen und hinterfragen, was deine Werte sind und ob diese wirklich zu deinem potenziellen Arbeitgeber passen. Oft ist das gar nicht so einfach, aber du solltest es trotzdem tun, immerhin geht es in erster Linie immer um deine Zufriedenheit und deinen zukünftigen Traumjob.




Bewerbung 2019: Anschreiben und Lebenslauf

Natürlich gibt es immer wieder neue Trends im Personalwesen. Das bedeutet aber nicht, dass damit alle Bewerbungsstandards ihre Gültigkeit verlieren.
Ganz im Gegenteil: Die „All Time Favorites“ zählen auch in der Bewerbung 2019!

  • Aussagekräftiges Anschreiben
  • Fehlerfreie Rechtschreibung
  • Korrekte Grammatik
  • Lückenloser Lebenslauf
  • Bezug zur Stellenausschreibung

Bewerbungsschreiben

Auch wenn in 2019 immer mehr kurzweilige und digitale Bewerbungstrends den Markt überschwemmen, so hat das klassische Anschreiben dennoch nicht an Bedeutung verloren. Daher gibt es auch hier Einiges zu bedenken. Inhaltlich ist es wichtig, sich auf die neuen Trends einzulassen.

Daher sollte dein Anschreiben neben deiner grundlegenden Motivation auch deine Top-Werte enthalten. Viele Firmen legen immer mehr Wert auf Cultural Fitting und können so direkt erkennen, ob deine Werte zum Unternehmen passen.

Um die passende Formulierung zu finden und auf Nummer sicher zu gehen, kannst du dir das Employer Branding deines Wunsch-Unternehmens zunutze machen und eure Werte noch einmal abgleichen.

Beispiele:

Das Unternehmen wirbt mit der Unterstützung von Flüchtlingen und du engagierst dich ebenfalls in diesem Bereich.

  • Besonders überzeugt hat mich dabei Ihr Engagement für Flüchtlinge, da dieses Thema mir ebenfalls sehr am Herzen liegt und ich seit mehreren Jahren in der Flüchtlingsarbeit tätig bin.

Das Unternehmen wirbt mit Familienfreundlichkeit.

  • Die Möglichkeit, trotz Festanstellung in Notfällen immer für meine Kinder sorgen zu können, liegt mir sehr am Herzen. Daher betrachte ich Ihr familienfreundliches Unternehmen als ideales Arbeitsumfeld.

Das Unternehmen wirbt mit Nachhaltigkeit.

  • Neben der wie auf mich zugeschnittenen Stellenbeschreibung hat mir Ihr Engagement für Nachhaltigkeit sehr überzeugt. Auch ich versuche, späteren Generationen eine genauso atemberaubende Natur zu ermöglichen, wie wir es erleben dürfen.
TIPP Dein Text sollte nicht nur fehlerfrei sein, sondern sich auch durch einen individuellen Schreibstil und eine ansprechende Optik von der Masse abheben. Du bist somit gut beraten, wenn du deine Bewerbungsunterlagen mit einem professionellen Layout optisch attraktiv und individuell gestalten lässt.

Lebenslauf

Im Rahmen von „One Klick Bewerbungsverfahren“ und den Social Media Netzwerken für eine berufliche Vernetzung wie XING und LinkedIn mag es so scheinen, als wäre der Lebenslauf nicht mehr so relevant. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Auch 2019 wird der klassische Lebenslauf immer noch regelmäßig gefordert und sollte sich daher im besten Fall von den Lebensläufen deiner Mitbewerber abheben.

Da die Variationsmöglichkeiten hier sehr eingeschränkt sind, kannst du dich auch hier durch eine optisch ansprechende, kreative Gestaltung hervortun. Durch die Nutzung von verschiedenen Schriftarten und Farben kannst du deinen Lebenslauf beispielsweise übersichtlicher gestalten.

Bei all den Gestaltungsmöglichkeiten solltest du jedoch darauf achten, dass deine Bewerbungsmappe einheitlich aussieht und nicht überladen wirkt. Hier gilt der Leitspruch „weniger ist mehr“. Eine gute Mischung aus Kreativität und Eleganz zählt dabei eindeutig zu den aktuellen Bewerbungstrends für die Bewerbung 2019.

TIPP Ehrenämter bekommen in modernen Bewerbungsprozessen immer mehr Aufmerksamkeit. Bist oder warst du also ehrenamtlich tätig, kannst du dies sehr gut in deinen Lebenslauf schreiben. Wirst du aufgrund dieses Ehrenamtes abgelegt, weißt du, dass die Unternehmenswerte nicht mit deinen persönlichen Werten übereinstimmen.

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Mit unserem Artikel über die neuesten Bewerbungstrends 2019 bist du optimal vorbereitet, um endlich loszulegen.

Um dir deinen Start in Richtung Traumstelle noch leichter zu machen, darfst du auf ein ansprechendes Bewerbungsdesign auf keinen Fall verzichten. Bei uns findest du verschiedene kostenlose Vorlagen und Bewerbungsmuster für deine Bewerbung 2019.

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