Bewerbungscoaching – Unterstützung auf dem Weg zum Traumjob

Die Bandbreite an Coachings zu den Themen Bewerbung und Karriere ist riesig und reicht von Bewerbungstrainings beim Jobcenter bis hin zu hochprofessionellen Karriereberatern, die nicht selten dreistellige Beträge für eine Stunde in Rechnung stellen. Sie übernehmen dabei nicht nur die Optimierung der Bewerbungsunterlagen sowie die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch, sondern betreuen Ihre Kunden oftmals langfristig und entwickeln gemeinsam mit dem Bewerber eine nachhaltige Karrierestrategie.

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Bewerbungscoaching – was ist das?

Auf der Suche nach Hilfe für den Bewerbungsprozess stößt man auf viele unterschiedliche Begrifflichkeiten. Neben dem Bewerbungscoach(ing) liest man von Bewerbungsberatern und Bewerbungstrainern oder auch Bewerbungsschreibern.

Während es bei einem Bewerbungsschreiber um die reine Dienstleistung geht, also die Erstellung von Bewerbungsunterlagen, helfen Bewerbungstrainer dir dabei, bestimmte Fähigkeiten zu erlernen, vor allem um im Vorstellungsgespräch zu überzeugen. Das geschieht in der Regel in Gruppen und ist daher wenig individuell. Der Bewerbungsberater übernimmt eine sehr aktive Rolle, in dem er dir genau sagt, was du tun musst, um bei der Jobsuche möglichst erfolgreich zu sein.

Der Bewerbungscoach hingegen hat eine nicht ganz so aktive Rolle. Er bietet dir Unterstützung in der Jobsuche, der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und ist auf Wunsch auch danach noch an deiner Seite. Bewerbungscoaches arbeiten häufig eine längere Zeit mit ihren Kunden zusammen und entwickeln einen Schlachtplan für deren gesamte Karriere.




Was bringen Bewerbungscoachings?

Das Ziel aller Bewerber ist gleich: den Traumjob finden und dann auch bekommen. Defizite variieren jedoch von Bewerber zu Bewerber. Der Vorteil eines Bewerbungscoaches ist somit zweifelsohne die Individualität des Coachings. Je nach Ausgangssituation kann dein Coach den Fokus auf unterschiedliche Aufgaben legen.

Ein entscheidender Faktor bei allen Aufgaben ist dabei die Zusammenarbeit. Der Bewerbungscoach übernimmt nicht deine Arbeit, sondern unterstützt dich und erarbeitet alles mit dir gemeinsam. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du im Vorfeld klärst, ob dein ausgewählter Coach auch zu dir passt und dir wirklich weiterhelfen kann.

Meistens klären sich diese Fragen in einem ersten Vorgespräch zwischen dir und dem Coach. In diesem bekommst du außerdem eine genauere Erläuterung über den Umfang, die Art und auch die Kosten des Coachings. Ob sich ein Bewerbungscoaching am Ende lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Vorteile des Bewerbungscoachings

  • Du kannst Fragen klären, auf die du bisher keine eindeutige Antwort finden konntest
  • Du lernst dich selbst besser kennen und hast klare Ziele für deine berufliche Zukunft
  • Du überwindest Ängste und gehst mit mehr Selbstbewusstsein in Vorstellungsgespräche

Kosten eines Bewerbungscoachings

Bei der Entscheidung für oder gegen die Investition in ein Bewerbungscoaching ist die Höhe der Kosten ein bedeutender Faktor. Grundsätzlich geben Bewerbungscoaches auf ihren Webseiten Hinweise auf ihre Preise. Die Preisbildung kann dabei auf der Art der Unterstützung oder auf der Dauer des Coachings, also auf einem Stundensatz, basieren. Wer von wem gecoacht wird und was dabei vermittelt wird, entscheidet über die Höhe des Stundensatzes.

Generell gilt:

  • Freiberufliche Bewerbungscoaches verlangen weniger als institutionelle Einrichtungen
  • Selbstzahler zahlen weniger als Unternehmen
  • Eine weitere Abstaffelung erfolgt nach der sozialen Situation des Coachees (z.B. Studenten bezahlen weniger als Führungskräfte)

Im Schnitt liegt der Stundenlohn eines Coaches zwischen 100 und 200 €. Wie viele Stunden am Ende benötigt werden, lässt sich jedoch pauschal nicht sagen.

TIPP Bei Erfüllung gewisser Kriterien kann bei der Bundesagentur für Arbeit ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) beantragt werden. Durch diesen werden die Kosten für ein Coaching von der Behörde komplett oder anteilig übernommen. Genauere Informationen dazu findest du auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.

Erfüllst du die Kriterien für einen AVGS nicht, kannst du die Ausgaben immerhin von der Steuer absetzen. Als Angestellter werden sie als Werbungkosten geltend gemacht, bist du selbstständig, können die Kosten als Betriebskosten verbucht werden.

Bewerbungscoaching – 5 Schritte zum Erfolg

  1. Den richtigen Coach finden

    Je nach Themengebiet sollte ein Bewerbungscoach gewisse Qualifikationen mitbringen. Idealerweise verfügt er über einen beruflichen Hintergrund im Personalwesen. So kennt er diesen Blickwinkel und kann einschätzen, was Personaler erwarten. Gleichzeitig ist psychologisches Wissen, womit er dich als Bewerber, deine Situation und deine Wünsche analysieren kann, eine wichtige Kompetenz.

  2. Analyse der Situation

    Viele Bewerber wissen gar nicht genau, was Sie überhaupt wollen und wo Ihre eigenen Verkaufsargumente für die Selbstvermarktung liegen. Ein erfahrener Coach kann hier mit seinem objektiven Blick von außen sehr hilfreich sein.

    Neben einer Analyse deiner Stärken, Schwächen und Ziele wird dein Lebenslauf kritisch hinterfragt und mit den vorhandenen Arbeitszeugnissen abgeglichen. Schließlich werden zu deinem Bewerberprofil passende Stellenausschreibungen recherchiert, auf die du dich dann gezielt bewirbst.

  3. Bewerbungsunterlagen erstellen

    Die Bewerbungsunterlagen sind ein entscheidendes Werkzeug im Bewerbungsprozess. Durch sie erhält der Personaler einen ersten Eindruck von dir als Bewerber und entscheidet somit, ob er dich bei einem Vorstellungsgespräch genauer kennenlernen will. Das macht die Erstellung und Korrektur deiner Bewerbungsunterlagen zu einem sehr wichtigen Teil eines Bewerbungscoachings.

    Wie eingangs erklärt, sind Bewerbungscoaches nicht dafür da, dir deine gesamte Arbeit abzunehmen. In der Regel wirst du keine fertigen Bewerbungsunterlagen in die Hand gedrückt bekommen. Der Coach stellt eher eine Unterstützung bei der Ausarbeitung deiner Unterlagen dar.

  4. Gezielte Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche

    Nach Versand der Bewerbung ist der Bewerbungscoach mit seiner Arbeit noch nicht fertig. Meist folgt die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Dabei nimmt der Coach oftmals die Rolle des Personalers ein, sodass das Gespräch vorher geübt werden kann und du für knifflige Fragen im Vorstellungsgespräch gewappnet bist. Sollten Einstellungstests oder ein Assessment Center zum Bewerbungsverfahren gehören, wird diese spezielle Situation im Vorfeld ebenfalls geübt.

  5. Nach der Bewerbung

    Wie eingangs erwähnt, muss die Arbeit des Bewerbungscoaches mit der Einstellung des Kandidaten nicht beendet sein. Es gibt durchaus Menschen, die sich im Laufe Ihrer Karriere immer wieder die Unterstützung professioneller Berater holen.

    Sei es eine Gehaltsverhandlung, eine anstehende Beförderung oder die Vorbereitung auf einen neuen Verantwortungsbereich. Der Vorteil einer langfristigen Zusammenarbeit liegt vor allem darin, dass der Coach seinen Schützling im Laufe der Zeit sehr gut einzuschätzen lernt und somit perfekt auf seine individuelle Situation eingehen kann.

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Die Leistungen eines Bewerbungscoaches

Die oben genannten 5 Schritte bilden das Grundgerüst eines effektiven Bewerbungscoachings. Je nach Kunde gibt es neben der Erstellung der Bewerbungsunterlagen, der Jobsuche und der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch weitere Leistungen, die sinnvoll sein können, um den Bewerber weiterzubringen. Zu diesen Aufgaben gehören:

  • Die Festlegung beruflicher Ziele und einer beruflichen Orientierung (vor allem bei Berufsstartern)
  • Die Ausarbeitung eines Plans zur Erreichung der Karriereziele
  • Das Durchsuchen von Stellenangeboten und die Analyse deren Eignung
  • Die Optimierung des Internetauftritts des Bewerbers
  • Die Vorbereitung auf Assessment Center oder andere Einstellungsverfahren, die über das Vorstellungsgespräch hinausgehen
  • Die Optimierung von Auftreten und Kommunikationsverhalten
  • Das Trainieren von Gehaltsverhandlungen
Von |2018-11-09T12:15:58+00:0013. Januar 2017|Berufsleben, Bewerbungstipps|