Egal, ob Betriebspraktikum während der Schulzeit oder Pflichtpraktikum im Zuge des Studiums: Es bietet dir die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Tätigkeitsfelder zu erhalten und dient vor allem der beruflichen Orientierung. Der Praktikumsbericht kann eine große Hilfe sein, den Überblick zu behalten und dich auch nach späteren Praktika noch an alles Gelernte zu erinnern. Du kannst die wichtigsten Daten, Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse einfach erneut aufrufen.

Da du deine Erfahrungen im Praktikumsbericht festhältst, wird er häufig als reflektierter Tätigkeits- und Erfahrungsbericht bezeichnet.

Neben den Vorteilen, die der Praktikumsbericht für dich bietet, dient er deiner Schule oder Universität als Bestätigung deiner Leistungserbringung. So kann überprüft werden, welche Aufgaben zu erledigen sind, inwiefern du dich mit den Inhalten auseinandergesetzt hast und ob Fachinhalte aus dem Unterricht aufgegriffen wurden. Dein Betreuer (z. B. dein Lehrer oder Dozent) ist schließlich nicht beim Praktikum dabei, kann aber mithilfe des Praktikumsberichtes deine Gedankengänge und Erlebnisse nachvollziehen.

Bei freiwilligen Praktika ist ein Praktikumsbericht in der Regel nicht nötig. Es kann sein, dass das Unternehmen sich einen solchen Bericht von dir wünscht – das kommt jedoch eher selten vor.

Vorbereitung auf das Schreiben des Berichts

Einige Vorbereitungsmaßnahmen kannst du bereits vor und während deines Praktikums treffen, um anschließend nur noch deine gesammelten Informationen zusammenfassen zu müssen:

  • Informiere dich über bestimmte Vorgaben seitens deines Betreuers bezüglich Länge und Aufbau des Berichts. Oft wird ein Handout mit den wichtigsten Vorgaben ausgehändigt, an dem du dich orientieren kannst.
  • Halte deine Aufgaben, Erlebnisse und möglichen Probleme schon während des Praktikums fest, um sie am Ende nicht zu vergessen.
  • Halte immer einen Block und Stift bereit, um interessante Gedankengänge, Formulierungsideen oder spannende Vorkommnisse zu dokumentieren.

Inhalt & Aufbau eines Praktikumsberichtes

Was genau von deinem Praktikumsbericht erwartet wird, hängt immer von deiner Schule oder Hochschule ab. Ob z. B. nur eine Aufzählung der Aufgaben, eine Tätigkeitsbeschreibung oder eine Reflexion und Bewertung des ganzen Praktikums verlangt wird, solltest du vorher abklären. Formalitäten wie Schriftgröße, Seitenzahlen, etc. können davon ebenfalls betroffen sein.

Die Inhalte eines Praktikumsberichtes sind:

  1. Unternehmensporträt & Bewerbungsverlauf: Infos zur Praktikumsstelle
  2. Tätigkeitsbeschreibung / Dein Projekt
  3. Persönliche Erwartungen
  4. Tagesberichte: Beschreibungen, was war positiv / negativ
  5. Reflexion / Bewertung: Rolle für die Berufswahl / Studienwahl

Die Inhalte werden aufgeteilt in Untergliederungen eines allgemeinen Aufbaus:

  • Deckblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung: Der beschreibende Teil
  • Hauptteil: Die Einordnung des Praktikums
  • Schluss: Bewertung des Praktikums und Fazit
  • Anhang: Praktikumszeugnis, ggf. Literaturverzeichnis, usw.

Formale Vorgaben

Die üblichste Darstellung ist die schriftliche Variante. Falls es erlaubt oder sogar erwünscht ist, kannst du dich kreativerer Methoden bedienen. Gestalte deinen Bericht in Form eines Karrieremagazins, einer PowerPoint-Präsentation oder eines Videotagebuchs.

Falls es keine strikten Vorgaben seitens deiner Schule / Uni gibt, kannst du dich für die schriftliche Fassung deines Praktikumsberichtes an Folgendem orientieren:

  • Der Zeilenabstand sollte einzeilig sein
  • Den Abstand der Seitenränder nicht zu groß wählen
  • Die passende Zeitform (Präsens und Präteritum)
  • Nutze selten oder gar kein Fett- und Kursivdruck
  • Nutze Zwischenüberschriften für einen besseren Überblick und Lesefluss
  • Gut lesbare Schriftgröße (11 oder 12) und neutrale Schriftart (Calibri, Times New Roman)

Neben diesen Formatierungspunkten sollte der Stil, in dem du schreibst, angemessen neutral und wissenschaftlich sein. Rechtschreib- und Grammatikfehler sollten auf keinen Fall im Text auftauchen.

Aus Datenschutzgründen dürfen keine Namen in deinem Praktikumsbericht erwähnt werden! Stattdessen kannst du Begriffe wie Vorgesetzter, Kollege oder Geschäftsleiter, etc. verwenden.

Deckblatt

Auf dem Deckblatt sollten sich alle wichtigen Daten auf einen Blick wiederfinden lassen. Dazu gehören:

  • Der Titel deiner Arbeit: Praktikumsbericht (evtl. mit Bezug zum Studium)
  • Deine persönlichen Daten: Name, Adresse, Hochschule / Schule
  • Unternehmensdaten: Name, Adresse
  • Daten zum Praktikum: Einsatzbereich, Dauer & Zeitraum (ggf. Wochenstunden)
Praktikumsbericht Deckblatt

Falls es Vorgaben für dein Deckblatt gibt, musst du diese natürlich beachten. In manchen Fällen kommt es vor,, dass es eine Vorlage für das Deckblatt gibt, die du nutzen kannst. Somit musst du lediglich die Informationen darauf austauschen. Sollte dies nicht der Fall sein, kannst du auch gerne unsere kostenlosen Vorlagen nutzen. Du findest sie am Ende dieses Beitrags.

Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis werden alle folgenden Kapitel deines Praktikumsberichtes in der richtigen Reihenfolge aufgeführt.

Zu jedem gelisteten Thema wird die entsprechende Seitenzahl angegeben.

Inhaltsverzeichnis Praktikum

Häufig reicht ein sehr kurzer Praktikumsbericht, der aus folgenden Kapiteln besteht:

  • Einleitung
  • Unternehmensbeschreibung
  • Tätigkeitsbericht / -beschreibung
  • Fazit

Das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis selbst sind keine Bestandteile des Inhaltsverzeichnisses und sollten dementsprechend auch keine Seitenzahlen erhalten.

Einleitung

Mit der Einleitung startet der eigentliche Inhalt deines Praktikumsberichts. Nutze sie, um einen kurzen Überblick über das Praktikum und die Tätigkeit zu geben. Eine spannende Gestaltung der Einleitung regt zum Weiterlesen an.

Zu Beginn werden Zeitraum, Art des Praktikums (Schülerpraktikum, freiwilliges oder Pflichtpraktikum für ein Praxissemester) und die Bezeichnung der Praktikumsstelle – z. B. „PraktikantIn im Online Marketing“ / „PraktikantIn in der Pflege“ – aufgeführt.

Eine Einleitung für einen Praxisbericht enthält dann eine kurze Vorstellung des Unternehmens, deine Motivationsbegründung sowie deine Erwartungen an das Praktikum. Achte darauf, dass du dich ausreichend über den Betrieb informiert hast und ausschließlich korrekte und sachliche Informationen diesbezüglich angibst.

Das Unternehmensporträt

Du kannst zum Beispiel folgende formale Aspekte zum Betrieb und zum Praktikum aufführen:

  • Name des Unternehmens, Gründungsjahr
  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig?
  • Gesellschaftsform, Standort / -e, Mitarbeiterzahl
  • Was sind Produkte / Leistungen und Zielgruppen des Unternehmens?
  • Eine Zusammenfassung der Unternehmenshistorie
  • Wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden und wie verlief der Bewerbungsprozess?

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Beispiele für die Beschreibung des Praktikumsbetriebes:

„Das Unternehmen XY wurde 1896 von Max Mustermann in Musterstadt gegründet. Der Betrieb begann mit fünfzehn Mitarbeitern in einer kleinen Produktionshalle. Hergestellt wurden zunächst nur Drahtgewebeprodukte. Bis 1905 hat sich die Belegschaft dann auf 30 Mitarbeiter verdoppelt.“

„Zum Jahr 2013 hat die Firma XY die Geschäftsführung an die nächste Generation übergeben. Der neue Geschäftsführer erweiterte das Unternehmen seitdem um drei weitere Tochtergesellschaften, welche im Ausland tätig sind.“

„Das Praktikum war auf Jobportal XY ausgeschrieben. Die Zusendung der Bewerbung erfolgte online. Nach einer Woche erhielt ich bereits einen Anruf der Personalerin, die mit mir einen geeigneten Termin für ein Vorstellungsgespräch vereinbart hat. Das Gespräch am TT.MM.JJJJ wurde dann mit dem Verkaufsleiter und der Personalchefin abgehalten, welches ich als angenehm empfand. Es waren noch drei weitere Kandidaten für die Stelle vorgesehen, jedoch bekam ich schon nach fünf Tagen eine Zusage.“

Deine Motivation

Weshalb hast du dich für ein Praktikum in dieser Branche und ein bestimmtes Unternehmen entschieden? Erläutere deine Motivation – was sind ausschlaggebende Punkte, die zu deiner Entscheidung beigetragen haben?

  • Die Praktikumsinhalte decken sich mit den Studieninhalten
  • Ein Beruf in der „Beispielbranche“ war schon immer dein größter Traum, weil…
  • Du bist von der Unternehmensphilosophie begeistert
  • Deine Eltern sind im selben Beruf tätig und du interessierst dich dafür

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Beispiele für die Formulierung deiner Motivation:

„Bereits während meiner Studienzeit habe ich festgestellt, dass mir die Auswertung und Analyse von Fragebögen sehr liegt. Dies hat sich auch mit den Kompetenzen der Stellenausschreibung gedeckt, was anschließend zu meiner Entscheidung beigetragen hat, mich in der Marktforschung zu bewerben.“

„Ich wollte schon immer Tierärztin werden. Bereits in meiner Kindheit habe ich auf unserem Hof viel mit Tieren zu tun gehabt. Das hat sich über die Jahre nie geändert, somit habe ich die Initiative ergriffen und mich in der Tierarztpraxis XY beworben, um einen richtigen Einblick in den Alltag einer Tierarzthelferin zu bekommen.“

Deine Erwartungen

Führe kurz deine Erwartungen an das Praktikum auf.

  • Was möchtest du aus der Praxis lernen?
  • Wie stellst du dir einen typischen Arbeitstag vor?
  • Wie würdest du gerne betreut werden?
  • Was erhoffst du dir, inwiefern dir das Praktikum bei deinen Zukunftsentscheidungen weiterhelfen wird?

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Beispiele für die Formulierung deiner Erwartungen:

„Ich stelle mir das Praktikum als Floristin sehr abwechslungsreich vor. Neben dem Arrangieren von Blumensträußen, ist der Umgang mit Kunden und die Kenntnis über verschiedene Pflanzenarten sehr wichtig. Ich erwarte, dass ich Einblicke in diese Bereiche bekomme und meinen Berufswunsch dadurch festigen kann.“

„Mir ist es wichtig, am Ende meines Praktikums feststellen zu können, ob mir der Beruf einer Friseurin liegt. Zudem benötige ich die Praxiserfahrung, um meine Kompetenzen für mein zukünftiges Berufsleben zu erweitern.“

Hauptteil

Deine Tätigkeit ist der Kern des Praxisberichtes und muss im Detail beschrieben werden. Gib als erstes einen generellen Überblick darüber, welche Aufgaben dir zugeteilt wurden und welche Zielsetzung diese verfolgten. Nach der generellen Übersicht kannst du typische Arbeitsabläufe auf verschiedenen Abstraktionsniveaus beschreiben:

  • Beschreibung deines Arbeitsplatzes und deiner Kollegen
  • Detaillierter Ablauf mindestens eines Arbeitstages
  • Grobe Zusammenfassung eines typischen Wochenablaufs
  • Überblick über den Gesamtverlauf deines Praktikums
  • Konkrete Aufgabenstellungen und Lösungswege
  • Bewältigung unerwarteter Vorkommnisse und Probleme

Zusätzlich dazu kannst du Fakten zu deinen Arbeitsbedingungen einbauen, also ob du im Großraumbüro, im Freien oder in einer ärztlichen Praxis usw. tätig warst. Arbeitszeiten zählen ebenfalls dazu – Gab es Besonderheiten oder hast du beispielsweise im Schichtdienst gearbeitet?

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Beispiel für die Beschreibung eines Tagesablaufs im Kindergarten:

„Am TT.MM.JJJJ beginnt mein Arbeitstag um 7:00 Uhr in der Kita in Musterstadt. Ich beginne wie gewohnt mit der Vorbereitung. Während die Räume noch leer sind, schaue ich in aller Ruhe, ob noch etwas vom Tag zuvor liegen gelassen wurde oder ob noch etwas aufgebaut werden kann. Heute wollen wir nach dem Frühstück mit einem Stuhlkreis beginnen, also stelle ich schonmal alle Stühle bereit.“

„Gegen 14:30 Uhr wird gemeinsam zu Mittag gegessen. Da sich jedes Kind seine Portion selbst auf den Teller legen darf, achte ich darauf, dass auch alles geordnet vonstatten läuft. Heute fällt einem Kind der Teller herunter und es beginnt zu weinen.“

Wichtig ist, dass du bei den Beschreibungen stets objektiv bleibst. Die Bewertung des Ganzen erfolgt im Schlussteil.

Im Hauptteil sind vor allem Hintergrundinformationen gerne gesehen, die zum Verständnis des Lesers beitragen. Gehe in der genauen Beschreibung deines Praktikumsplatzes auf die Unternehmensstrukturen ein, insbesondere auf die Abteilung, in der du gearbeitet hast und beschreibe dort die charakteristische Organisation und Abläufe.

Als weiteren Punkt kannst du die verschiedenen Abteilungen oder Fachbereiche voneinander abgrenzen. Hast du das bereits in der Einleitung getan, bedarf es dem nicht erneut. Erwähne außerdem, welche Zugangsmöglichkeiten es für den jeweiligen Beruf gibt und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Schluss

Der Schlussbericht bildet den abschließenden inhaltlichen Teil deines Praktikumsberichtes. Du solltest kurz alles Wichtige zusammenfassen, was du dann folgend subjektiv bewertest.

Beantworte zum Beispiel folgende Fragen:

  • Wie hat dir das Praktikum insgesamt gefallen?
  • Wie haben dir deine Aufgaben gefallen und wie kamst du damit zurecht?
  • Was hast du alles gelernt?
  • Wie war der Umgang mit anderen Mitarbeitern / deinem Ansprechpartner?
  • Wurden deine Erwartungen erfüllt, übertroffen oder enttäuscht und wieso?
  • Welche Relevanz hatte das Praktikum für dich persönlich?
  • Welche Rolle spielt es für Entscheidungen bzgl. deines beruflichen Lebens?
  • Wie wurde dein Bild von dem Beruf geprägt?
  • Kannst du dir vorstellen, in dieser Firma später zu arbeiten?
  • Konntest du dich während des Praktikums weiterentwickeln?

Beim Verfassen deines Praktikumsberichtes bist du nicht dazu verpflichtet, dich allein auf die Aufführung positiver Dinge zu beschränken. Eine kritische Reflexion des Praktikums ist erwünscht und zeigt, dass du mögliche zukünftig relevante Entscheidungen in deiner Bewertung aufgreifst und sie verknüpfst.

Schreibe nicht das nieder, was du denkst, was der Lehrer oder Dozent hören möchte. Die Reflexion soll in erster Linie an dich gerichtet sein.
Wenn deutlich wird, dass du dich intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt hast, kann sich das positiv auf die Benotung auswirken.

Anhang & Zusätze

Jetzt hast du bereits den wichtigsten Teil geschafft – der Text für deinen Praktikumsbericht ist fertig. Nun fehlen nur noch das Literaturverzeichnis und der Anhang, um deinen Praktikumsbericht zu vervollständigen.

Nach dem schriftlichen Teil sollte ein Literaturverzeichnis folgen, in dem sich alle relevanten Quellenangaben wiederfinden lassen, auf die du im Text verwiesen oder aus denen du zitiert hast. Falls du beispielsweise bei der Zusammenfassung der Unternehmenshistorie mit Büchern oder Websites gearbeitet hast, müssen diese im Literaturverzeichnis aufgeführt werden.

Spätestens beim wissenschaftlichen Arbeiten an der Uni wird dir das Literaturverzeichnis über den Weg laufen. Also nutze die Gelegenheit und wage dich auch gerne schon als Schüler an das Thema heran.

Der Anhang

Nach dem Text und dem Literaturverzeichnis folgt der Anhang. Der Anhang ist vor allem dafür da, wichtige Informationen und Zusatzmaterial in den Praktikumsbericht aufzunehmen, ohne seine Qualität und die Leserlichkeit negativ zu beeinflussen.

Es können Bilder, Diagramme oder Illustrationen eingefügt werden, um Aussagen im ausformulierten Teil des Praktikumsberichtes verständlicher darzustellen oder Inhalte anschaulicher zu gestalten. Wichtig ist, dass du an der jeweiligen Stelle im Text auf eine ausführliche Darstellung im Anhang verweist.

In Berichten zu Praxissemestern ist Bildmaterial im Fließtext nicht gerne gesehen. Füge das Material einfach dem Anhang bei und verweise im Text darauf. Frage bei Unsicherheit deinen Betreuer. Er wird dir sagen, welche Handhabung er sich wünscht.

Wie die Verwendung von Zusatzmaterial gehandhabt wird, ist von der Art des Praktikums abhängig. Bei technischen Praktika bieten sich Diagramme an, um z. B. komplizierte Inhalte zu beschreiben. Bei künstlerischen oder kreativen Praktika sind Skizzen und Bilder quasi unumgänglich.

Weitere Bestandteile des Anhangs können sein:

Die Selbsständigkeitserklärung

Du musst deinen Praktikumsbericht mit einer Erklärung abschließen, mit der du bestätigst, dass du den Bericht eigenständig und mit ausschließlich erlaubten Hilfsmitteln verfasst hast.

Es gibt vorgefertigte Varianten, die du lediglich mit deinem Namen und einer Unterschrift versehen musst. Lege sie ganz am Ende deiner Praktikumsmappe bei. Auch in unseren Vorlagen ist solch eine Erklärung enthalten.

Besonderheiten für Studenten

Die grundlegenden Inhalte stimmen für den Praktikumsbericht eines Schülers und eines Studenten überein. Alle Informationen, die du in diesem Beitrag findest, können übergreifend verwendet werden. Allerdings muss der Praktikumsbericht eines Praxissemesters für eine Universität zusätzliche Kriterien erfüllen:

  • An der Uni ist wissenschaftliches Arbeiten Pflicht. Du wirst bestimmte Vorgaben erhalten, wie du zitieren oder formatieren musst.
  • Ein Teil deines Praktikumsberichtes sollte der Verknüpfung der Studieninhalte mit den Praktikumsaufgaben gewidmet werden, denn die praktische Umsetzung deiner Kenntnisse ist das Ziel des Praktikums.
  • Neben dem ausführlicheren Inhalt müssen auch weitere Formalitäten beachtet werden: Gibt es zusätzliche Bescheinigungen, die ausgefüllt abgegeben werden müssen?

6 Expertentipps für deinen Praktikumsbericht

  • Fange nicht zu spät mit dem Ausformulieren an
    Schreibe am besten immer alles auf, wenn es noch frisch im Kopf ist. Sonst wirst du dich am Ende schwertun, alle Aufgaben zusammenzukriegen und womöglich Zeitprobleme bekommen.
  • Nutze das Internet zur Inspiration
    Im Internet findest du viele Beispielformulierungen und Vorlagen für deinen Praktikumsbericht. Achtung! Schreibe niemals 1:1 aus dem Internet ab!
  • Frage bei fachlichen Unklarheiten deinen Ansprechpartner beim Unternehmen
    Du hast offene fachliche Fragen, die wichtig für deinen Bericht sind? Stelle sie deinem Vorgesetzten!
  • Speichere deine Zwischenergebnisse
    Wenn du immer wieder ein bisschen an deinem Bericht arbeitest, solltest du immer darauf achten, abzuspeichern. Sonst kann alles Geschriebene weg sein.
  • Vergiss die Nachbereitung nicht
    Prüfe deinen Bericht nach Fertigstellung erneut auf Fehler! Du kannst ihn auch fachlich von deinem Vorgesetzten absegnen lassen. Falls nicht vorgegeben, musst du nur noch entscheiden, ob du ihn gedruckt oder digital einreichst.
  • Schließe mit schlechten Erfahrungen ab
    Praktika sollen dir auch dabei helfen, herauszufinden, was du nicht möchtest. Ein schlechtes Praktikum kann dir dabei helfen, negative Erlebnisse in der Zukunft zu vermeiden.
Mirko Bettenhausen

„Falls du einem Thema besondere Aufmerksamkeit widmen willst, weil es für dich sehr relevant ist, kannst du auch deinen Vorgesetzten interviewen. Von deinen Chefs wird das als zusätzliche Bemühung wahrgenommen und ehrlich interessierte Fragen sind immer willkommen.“

Mirko Bettenhausen Fachautor von Bewerbung.net

Checkliste & Vorlagen für deinen Praktikumsbericht

Erhalte mit unserer Checkliste einen Überblick über die wichtigsten Bestandteile eines Praktikumsberichtes und stelle sicher, dass du nichts vergisst.

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