Das Bewerbungsfoto2018-11-30T15:57:32+00:00

Das Bewerbungsfoto

Die anonyme Bewerbung, also eine Bewerbung ohne Bewerbungsfoto, hat in den letzten Jahren immer mehr an Aufmerksamkeit und auch Einsatz erhalten.
Nichtsdestotrotz ist ein Bewerbungsbild für rund 80% der Personaler nach wie vor wünschenswert.

Bewerbungsfoto

Bewerbungsbild – ja oder nein?

Grundsätzlich bist du nicht dazu verpflichtet, deiner Bewerbung ein Foto beizulegen. Rechtlich gesehen darf ein Unternehmen sich auch nicht gegen dich entscheiden, nur weil deine Bewerbung kein Foto enthält. Dennoch ist die Verwendung eines Bewerbungsfotos in Deutschland üblich und beeinflusst häufig unterbewusst die Entscheidung des Personalers.

Vor- und Nachteile eines Bewerbungsfotos

PRO Das Bewerbungsfoto macht eine Bewerbung persönlicher – neben den passenden Qualifikationen muss es bei der Zusammenarbeit schließlich auch menschlich stimmen. Spätestens im Vorstellungsgespräch lernt der Personaler dich sowieso kennen – auch dann können Entscheidungen unterbewusst noch anhand des Aussehens getroffen werden

CONTRA Das Bewerbungsfoto kann zusammen mit den ganzen anderen Informationen in einer Bewerbung von den wesentlichen Qualifikationen eines Bewerbers ablenken. Durch das Foto kann der Personaler einen Bewerber leicht „verurteilen“, wenn auch unterbewusst.

Grundlegende Regeln für das Bewerbungsbild

Ein gutes Bewerbungsfoto kann im Rennen um die Einladung zum Vorstellungsgespräch eine wichtige Rolle spielen. Ein schlechtes Bild kann hingegen schnell zu einem K.O.-Kriterium werden.

Die Qualität des Bewerbungsfotos muss stimmen

Ein professioneller Fotograf kann dich optimal in Szene setzen. Weder das Bewerbungsfoto aus dem Automaten noch ein Schnappschuss aus dem Urlaub können da mithalten. Ein professionelles Bewerbungsfoto unterstreicht deine Seriosität und die Qualität deiner Unterlagen, wohingegen ein schlechtes Foto deine Unterlagen deutlich abwertet.

Professionelle Fotografen haben darüber hinaus umfangreiches Wissen über die Ausleuchtung von Fotos und verfügen in der Regel über deutlich bessere Kameras als Privatpersonen. Es besteht jedoch auch bei einem Fotografen die Gefahr, dass das Foto nicht deinen Vorstellungen entspricht.

Achte darauf, dass der Fotograf sich einige Minuten mit dir befasst, um das „perfekte“ Bild aufzunehmen. Er sollte dir seine Aufnahmen auf jeden Fall zeigen, damit du selbst auch überprüfen kannst, ob die Beleuchtung und dein Gesichtsausdruck stimmen. Es geht bei dem Foto darum, deine Persönlichkeit zu zeigen und einen gezielten Eindruck zu vermitteln. Wenn dir das Foto dahingehend nicht gefällt, solltest du es auch nicht verwenden.

TIPP Du suchst einen professionellen Fotografen für dein Bewerbungsfoto? Mit dem Bewerbungsfoto-Navigator findest du schnell und einfach den richtigen Bewerbungsfotografen in deiner Nähe.

Das Bewerbungsfoto muss aktuell sein

Die Aktualität des Bewerbungsfotos ist ein häufig unterschätztes, jedoch sehr wichtiges Kriterium. Eine Faustregel besagt, dass das Bewerbungsfoto maximal ein Jahr alt sein darf. Erhältst du eine Einladung zum Bewerbungsgespräch und dein Aussehen entspricht nicht dem Foto, ist die erste Reaktion Verwirrung.

Dein Ziel sollte es sein, möglichst wenige negative Gefühle bei deinem Gegenüber zu erzeugen. Diese bleiben im Kopf des Personalers und beeinflussen seine Entscheidungen. Zudem ist ein aktuelles, modernes Bewerbungsfoto ein Zeichen, dass du dir bei der Erstellung deiner Bewerbung wirklich Mühe gegeben hast.




Bewerbungsfoto selber machen?

Ein professionelles Shooting kostet je nach Umfang und Art des Studios zwischen 20 und 150 €. Viele schrecken davor zurück und entscheiden sich, das Bewerbungsfoto selbst oder mit Hilfe von Freunden oder Familie zu machen. Wenn du oder ein Bekannter sich mit Beleuchtungstechniken auskennen und du eine gute Kamera zur Verfügung stehen hast, ist ein selbst aufgenommenes Bewerbungsfoto durchaus eine mögliche Alternative zum Fotografen.

Was brauche ich für ein gutes Bewerbungsfoto?

  • Kamera (mit Blitzlicht und ordentlicher Auflösung)
  • Einfarbiger, (heller) Hintergrund, evtl. einen Vorhang oder Stoff
  • Beleuchtung: Stehlampen und Deckenlampe, andere kleine Lampen und bestenfalls Tageslicht
  • (selbstgebauter) Reflektor
  • Stativ und festen Untergrund
  • Zeit und Geduld
  • Optimalerweise eine 2. Person, die die Kamera bedient und die Fotos mit dir prüft

Die oben genannten Faktoren sind für ein wirklich gutaussehendes Bewerbungsbild unerlässlich. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du das alles wirklich hinbekommst, suche lieber einen professionellen Fotografen auf. Schließlich handelt es sich hierbei auch um eine Investition in deine berufliche Zukunft!

Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

Ein Foto ist eine Momentaufnahme. In dem Moment, in dem der Auslöser gedrückt wird, sollte alles passen. Ein optimales Bewerbungsfoto aufzunehmen bedarf jedoch auch einiges an Vorbereitung und Überlegung.

Die richtige Kleidung für das Bewerbungsfoto

Eine der größten Fragen im Vorfeld eines Bewerbungsfoto-Shootings ist wohl „Was soll ich anziehen?“. Grundsätzlich solltest du für das Bewerbungsfoto schlichte und elegante Kleidung wählen. Gleichzeitig sollte dein Outfit zu dir und dem Unternehmen deiner Wahl passen. Je nach Branche gibt es unterschiedlich strenge Richtlinien bezüglich der Kleidung.

Bewerbungsfoto Kleidung

 
In konservativen Jobs wie beispielsweise in einer Bank oder einer Versicherung sind Anzug und Krawatte für Männer beziehungsweise Bluse oder Kostüm für Frauen nach wie vor Pflicht. Daran solltest du dich auch auf deinem Bewerbungsfoto halten. Die Farben sollten zurückhaltend gewählt werden. Dunkelblau oder Grau sind immer eine gute Wahl, von schwarzer Kleidung wird im Allgemeinen eher abgeraten. Das Hemd oder die Bluse können passend in weiß oder hellblau gewählt werden. Grelle Farben und auffällige Muster sind ein absolutes No-Go!

Bewirbst du dich auf einen kreativeren Beruf oder bei einem weniger konservativen Unternehmen, hast du etwas mehr Spielraum. Oft reichen ein Hemd oder eine Bluse, teilweise kann sogar ein gut wirkendes T-Shirt zielführend sein. Bezüglich der Farbauswahl kannst du die mögliche Farbpalette um Beige- und Bordeauxtöne (möglichst kein grelles Rot!) erweitern.

TIPP Wenn du das Unternehmen oder Angestellte des Unternehmens kennst, kannst du dir einen guten Eindruck über deren Kleidungsstil verschaffen. Darüber hinaus kann die Webseite des Unternehmens nützliche Informationen in Form von Bildern liefern.

Im Zweifel gilt: Präsentiere dich dem Unternehmen lieber overdressed als underdressed. So vermittelst du, dass du den Job ernst nimmst.

Das Styling auf Bewerbungsbildern – weniger ist mehr

Ebenso wie bei der Kleidung ist in puncto Styling eher Zurückhaltung gefragt. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

  • Schmuck: Verzichte auf große Ketten und Ohrringe oder auffällige Uhren, wähle lieber eine dezente Variante oder gar keinen Schmuck.
  • Make-up: Ein dezentes Make-up, das deinen Charakter unterstreicht und dich allgemein frischer aussehen lässt, ist vollkommen okay. Nimm jedoch Abstand von zu viel Schminke und vor allem auffälligen Farben.
  • Frisur: Das Bewerbungsfoto sollte so natürlich wie möglich aussehen. Generell sind frisch gewaschene, gepflegte Haare ein absolutes Muss. Bei Frauen können zusammengebundene Haare professioneller wirken, aber offene Haare sind ebenso gut geeignet. Auf aufwändige Föhn- oder Flechtfrisuren sollte jedoch verzichtet werden.

Der Gesichtsausdruck – lächeln oder nicht?

Das oberste Gebot hier ist, wie schon beim Styling, die Natürlichkeit. Der Gesichtsausdruck beeinflusst maßgeblich deine Ausstrahlung auf einem Bewerbungsfoto. Du solltest motiviert, offen und freundlich wirken. Ein natürliches lächeln und ein gerader Blick sind immer der richtige Weg. Dabei ist Zähne zeigen weder ein Muss noch ein No-Go! Auch in seriösen und konservativen Branchen spricht nichts gegen ein nettes Lächeln. Schließlich bist du in eben diesen Branchen häufig in Kontakt mit Kunden.

Der Hintergrund deines Bewerbungsfotos

Der Hintergrund des Bewerbungsfotos ist ein häufig vernachlässigter Aspekt, vor allem bei selbst gemachten Bewerbungsbildern. Besonders im Zusammenspiel mit deiner Kleidung ist er jedoch ein entscheidender Faktor für die Wirkung des Bildes. Es empfiehlt sich ein ruhiger, neutraler Hintergrund, der von der eigentlichen Hauptattraktion – dir – nicht ablenkt. Es muss nicht unbedingt ein einfacher weißer Hintergrund sein, eine einfarbige oder dezente Wand oder Mauer können genauso gut wirken.

Schwarz-weiß oder in Farbe?

Die Antwort auf diese Frage lautet: es kommt drauf an. Grundsätzlich ist dieser Aspekt reine Geschmackssache. Nichtsdestotrotz sollte die gewählte Farbe zu den restlichen Unterlagen und der angestrebten Position passen.

Schwarz-weiße Bewerbungsfotos sind zeitlos, elegant und lassen den Bewerber seriös wirken. Sie wirken jedoch auch schnell sehr hart, da Konturen mehr in den Vordergrund treten.

Farbfotos wirken hingegen häufig authentischer und natürlicher. Vor allem für kreativere Berufe wird diese Version in der Regel verwendet. So kann man anhand der Bewerbungsunterlagen vorab sein Geschick für Gestaltung beweisen. Hier ist die Kleiderwahl natürlich deutlich wichtiger als auf schwarz-weiß Fotos.

TIPP Wenn du dir unsicher bist, für welche Farbgestaltung du dich entscheiden sollst, gestalte deine Unterlagen mit beiden Bewerbungsfoto-Varianten und frage Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung.




Körperhaltung auf dem Bewerbungsfoto

Aus diesem Thema wird im Allgemeinen eine große Wissenschaft gemacht – und das nicht unberechtigt. Die Haltung hat einen großen Effekt auf deine Wirkung auf den Personaler. Am wichtigsten ist, sich nicht zu verkrampfen. Wer starr steht, kann auch kein offen wirkendes Lächeln aufsetzen.

Die Position der Arme kann ebenfalls je nach Ausrichtung des Körpers variieren. Du kannst deine Arme zum Beispiel verschränken, locker am Körper runterhängen lassen oder einfach einen Arm in die Seite stützen.

Hier findest du einige Beispiele zu Bewerbungsfotos und deren Wirkung:

Der überzeugte Bewerber

Diese Körperhaltung vermittelt: „Ich bin standhaft und kompetent!“ Ein sehr klassisches Bewerbungsfoto, bei dem jedoch auch einige Details wichtig sind.

Körperhaltung Bewerbungsfoto: Überzeugter Bewerber

 
Mit einer lockeren Haltung und einem freundlichen, offenen Lächeln ist dieses Posing sehr vorteilhaft. Es zeigt, dass du deine eigene Meinung vertreten kannst, trotzdem aber freundlich und vor allem aufgeschlossen gegenüber anderen bist.

Minimale Veränderungen an der Pose ändern jedoch diese Message. Stehst du hier verkrampft und hast ein gezwungenes Lächeln aufgesetzt, wirkst du eher stur. Die positive Wirkung: du scheinst ein Fels in der Brandung zu sein. Trotzdem schreit eine solche Haltung nicht gerade nach Teamplayer.

Der offene Bewerber

Eine offene, empathisch wirkende Pose. Der Bewerber soll durch diese Haltung jung und frisch wirken.

Körperhaltung Bewerbungsfoto: Offener Bewerber

 
Gerade bei älteren Bewerbern wird diese Pose häufig genutzt, um ein paar Jahre zu kaschieren. Aber Achtung! Die Schultern sollten niemals zu weit nach vorne fallen, das wirkt eingeschüchtert.

Außerdem solltest du auf deine Handposition achten, falls die Hände auf dem Foto zu sehen sind. Händekneten wird als Zeichen von Nervosität, Angst und Sorge interpretiert. Falte sie lieber locker zusammen und lege sie auf den Beinen ab.

Der Halt suchende Bewerber

Der Griff an das Revers des Jacketts oder Blazers ist von vielen Modebildern bekannt und wurde von einigen Fotografen als Idee für Bewerbungsbilder übernommen.

Körperhaltung Bewerbungsfoto: Halt suchender Bewerber

 
Im Bezug auf Kleidung wird dieses Posing häufig verwendet, um die Qualität des Stoffes darzustellen. Bei deinem Bewerbungsfoto geht es jedoch um dich! Das Festhalten der Kleidung kann unterschiedlich auf einen Personaler wirken.

Zum einen zeigt es Stärke, Standhaftigkeit und Überzeugung. Diese positiven Assoziationen kommen jedoch vor allem durch das ehrliche Lächeln zustande. Stell dir dieses Bild ohne dieses Lächeln und mit nach vorne gekippten Schultern vor. Diese Körperhaltung würde Unsicherheit ausdrücken.

TIPP Deine Körperhaltung auf dem Bewerbungsfoto sollte deinem Charakter entsprechen. Achte darauf, dass du den auf dem Bild vermittelten Eindruck auch im Vorstellungsgespräch bestätigen kannst. Ein sehr hohes Maß an Selbstsicherheit auf dem Bewerbungsbild und ein Lebenslauf ohne wirklichen Inhalt sowie ein schüchterner Auftritt bei einem persönlichen Gespräch passen nicht zusammen.

Bewerbungsfoto in der Bewerbungsmappe

In den vergangenen Jahren wurde der Umgang mit Bewerbungsfotos deutlich kreativer. Bei der Positionierung deines Bewerbungsbildes hast du zwei Möglichkeiten: entweder du fügst es auf dem Lebenslauf oder auf dem Deckblatt deiner Bewerbung ein. Der Vorteil am Deckblatt liegt darin, dass du Platz im Lebenslauf sparst und dort dann mehr zu deinem Werdegang schreiben kannst. Auf deinem Anschreiben hat das Bewerbungsfoto nichts verloren!

In welcher Größe du das Foto auf deinen Unterlagen unterbringst, bleibt dir überlassen. Auch bezüglich der Frage, ob das Foto in Hoch- oder Querformat eingefügt werden sollte, gibt es keine festen Vorschriften. Hier gilt wie bei allem: es sollte ins Gesamtbild der Bewerbung passen und diese abrunden.

Wichtig ist, dass der Bewerber in das Blatt „hineinguckt“. Ist das Foto rechts positioniert, sollte dein Blick auf dem Foto nicht vom Inhalt weg nach rechts gehen. Das gleiche gilt natürlich für den umgekehrten Fall.

TIPP Der postalische Versand von Bewerbungsmappen wird immer seltener gefordert. Trotzdem kann es natürlich sein, dass das Unternehmen klassisch ausgedruckte Unterlagen bevorzugt.

Kläre mit deinem Fotografen, ob du das Foto nur digital, oder auch ausgedruckt bekommst. Solltest du dein Foto nur in digitaler Form erhalten, musst du es ausdrucken lassen. Neben dem Fotografen selbst, können Drogerie-Ketten eine akzeptable Anlaufstelle dafür sein. Das Foto zu Hause auf normales Papier drucken wirkt unprofessionell.




Bildrechte an deinem Bewerbungsfoto

„Ich bin auf dem Foto, deshalb habe ich auch Rechte an meinem Bewerbungsfoto, richtig?“ Falsch! Der Umfang der Nutzungsrechte für ein Bild hängt grundsätzlich von der Art des Bildes ab.

Bei einer klassischen Porträtaufnahme liegt beispielweise das Urheberrecht beim Fotografen (§ 72 UrhG). Diese Bilder sind ausschließlich für den privaten Gebrauch hergestellt. Du darfst sie dementsprechend deinem unmittelbaren Umfeld, also der Familie und Freunden, präsentieren. Ebenso ist es dir erlaubt, die Bilder an dein privates Umfeld zu verschenken. Die Nutzung der Bilder zu anderen Zwecken, zum Beispiel online als Profilfoto, ist dir jedoch nicht gestattet.

Mit Bewerbungsfotos ist das ähnlich. Bewerbungsfotos werden für den erwerbswirtschaftlichen Zweck erstellt, dürfen also auf dem Lebenslauf oder dem Deckblatt platziert werden. Das gilt sowohl für die Print-Bewerbung als auch für Online-Bewerbungen.

Folgende Punkte sind in deinen Bildrechten jedoch nicht enthalten:

  • Nutzung des Bildes als Profilbild in sozialen Netzwerken (XING, LinkedIn, Facebook, etc.)
  • Gebrauch des Bewerbungsfotos für Stellenportale
  • Veröffentlichung des Fotos auf der eigenen Webseite (z.B. Bewerbungshomepage)
  • Verwendung für die Homepage des Unternehmens

TIPP 2006 sprach das Landgericht Köln dem Fotografen eines Bewerbungsfotos einen Anspruch auf Schadensersatz zu. Dieser hatte geklagt, nachdem das von ihm gemachte Bewerbungsbild zu Werbezwecken auf einer Unternehmens-Webseite veröffentlicht wurde. (Urteil Landgericht Köln)

Wer denkt, sein Bild sei im Netz sowieso nicht auffindbar, täuscht sich. Viele Fotografen arbeiten mit kaum sichtbaren Tricks in der Bilddatei. Dabei handelt es sich um eine Art Wasserzeichen auf dem Bewerbungsfoto, welche es dem Fotografen ganz leicht macht, seine Bilder mithilfe einer Suchmaschine ausfindig zu machen.

TIPP Kläre im Vorfeld des Fotoshootings, ob der Fotograf mit der geplanten Nutzung des Bildes einverstanden ist. So kommt es ihm Nachhinein nicht zu Unstimmigkeiten. Am besten lässt du dir diese Vereinbarung schriftlich geben, damit du in jedem Fall auf der sicheren Seite bist.

Checkliste: Dos und Don’ts bei Bewerbungsbildern

Dos

  • Dress in unauffälligen Farben, passend zum Unternehmen
  • Dezentes Make-up, gepflegte und frisch gewaschene Haare
  • Natürliches, offenes Lächeln
  • Körperhaltung, die deiner Persönlichkeit entspricht
  • Aktuelles Bewerbungsbild
  • Professionelle Aufnahme (am besten vom Profi Fotografen)
  • Positionierung auf dem Lebenslauf oder Deckblatt
  • Format, Auszug und Farbe so wählen, dass die Unterlagen insgesamt stimmig sind

Don’ts

  • Kleidung in auffälligen Farben
  • Starkes Make-up und aufwändige Frisuren
  • Auffälliger Schmuck
  • Ungepflegte / zerzauste Haare
  • Zu ernster Gesichtsausdruck (Auch Führungskräfte dürfen ein dezentes Lächeln tragen!)
  • Künstliches Lachen
  • Schlechte Belichtung
  • Unruhiger Hintergrund
  • Urlaubs- und Freizeitfotos