Das Deckblatt 2017-10-19T13:15:53+00:00

Das Deckblatt

Die Nutzung eines Deckblatts empfiehlt sich, um die Bewerbung abzurunden. So wie ein Buch ein Cover hat, erzeugt ein Deckblatt den Rahmen für die Bewerbungsmappe und fasst sie zu einem Gesamtdokument zusammen.

Deckblatt

Wozu benötige ich ein Deckblatt?

Stelle dir vor, du bekommst Werbung von einem Unternehmen per Post. Meist erhältst du ein Anschreiben, in welchem erklärt wird, worum es geht. Darauf folgt – zum Beispiel in Form einer Broschüre oder eines Flyers – die eigentliche Werbung für das Produkt.

Ähnlich verhält es sich bei der Bewerbung: Zunächst stellst du dich mit deinem Anschreiben vor. Erst dann kommt deine persönliche Werbebroschüre: die Bewerbungsmappe. Das Deckblatt bildet hier die Titelseite deiner Bewerbungsunterlagen.

Ein Deckblatt eignet sich insbesondere dazu, dein Bewerbungsfoto richtig zu präsentieren. Natürlich kannst du es auch ganz klassisch in den Lebenslauf integrieren, doch der Trend geht eindeutig zu großformatigen Bewerbungsfotos – gerne auch im Querformat.

Welche Informationen kommen auf das Deckblatt?

Beim Deckblatt solltest du dich auf das Wesentliche konzentrieren. Deine Person soll aussagekräftig auf einer DIN-A4-Seite dargestellt werden. Die nötigsten Informationen genügen hier, um den gewünschten Effekt zu erzielen:

  • Dein Name
  • Deine Berufsbezeichnung
  • Dein Bewerbungsfoto
  • Deine Kontaktdaten

Darüber hinaus können weitere Informationen mit aufgenommen werden. Je nach Situation kannst du zum Beispiel folgende Angaben in dein Deckblatt einbauen:

  • Ein Inhaltsverzeichnis deiner Anlagen
  • Ein passendes Zitat oder Motto
  • Eine kurze Auflistung deiner relevantesten Qulifikationen

Bei der Auflistung deiner Qualifikationen solltest du jedoch nicht zu ausführlich werden. Empfehlenswert ist eine Aufzählung von drei bis fünf Kernkompetenzen. Willst du mehr unterbringen, solltest du über ein separates Kurzprofil nachdenken.

Gestaltung des Deckblatts

Das Deckblatt sollte in einem Stil mit Lebenslauf und Anschreiben gehalten sein. Das heißt, dass sich Farbgebung, Schriftarten sowie sonstige Elemente nicht voneinander unterscheiden sollten. Falls allerdings unterschiedliche Farben verwendet werden, müssen die einzelnen Farbtöne miteinander harmonieren.

Deckblatt der Bewerbung - einheitlicher Look

Bei der Gestaltung des Deckblatts hast du viel kreativen Spielraum. Gerade dies kann jedoch dazu führen, dass einige Bewerber mit der Erstellung überfordert sind. Möglichkeiten, sein Deckblatt ansprechend zu gestalten sind beispielsweise die Anordnung der Inhalte,  die Farbgebung und nicht zuletzt visuelle Elemente wie Grafiken, Formen und Rahmen.

Anordnung der Inhalte

Hier bieten sich dem Bewerber mehrere Möglichkeiten: Die Elemente können rechtsbündig, linksbündig oder auch zentral angeordnet sein. Dabei empfiehlt es sich, die Ausrichtung so zu wählen, dass dem Personaler vor allem Titel, Name und Bewerbungsfoto sofort ins Blickfeld fallen.

Das Deckblatt: Variationen für das Layout

Farben auf dem Deckblatt

Das Deckblatt und deine Bewerbungsunterlagen sollten in einer primären Farbe gestaltet sein. Für Akzente kannst du dann hellere oder dunklere Töne dieser Farbe verwenden. Die verwendeten Farben sollten dabei mit deinem Bewerbungsfoto harmonieren. Außerdem ist es empfehlenswert, keine zu grellen Farben zu verwenden. Wer seine Bewerbung ausdruckt, muss außerdem darauf achten, dass der Drucker die verwendeten Farben auch richtig darstellen kann.

Deckblatt Design Farbschema

Visuelle Elemente

Wie schon erwähnt, hast du beim Design deines Deckblatts großen gestalterischen Freiraum. Du kannst verschiedene Elemente nutzen, um einzelne Bereiche hervorzuheben oder abzugrenzen. Beliebt sind kreis- und bogenförmige Elemente sowie Balken und viereckige Elemente. Einfache Designs enthalten beispielsweise einen schlichten Balken am äußeren Rand.

Richtig gute, professionelle Designs verwenden visuelle Elemente im Zusammenspiel mit Format und Farbgebung des Bewerbungsfotos, um die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen auf sich zu ziehen. Oft entstehen hier kleine Kunstwerke, welche in Kreativberufen sogar als erste Arbeitsprobe dienen können.

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