Das Deckblatt

Die Nutzung eines Deckblatts empfiehlt sich, um die Bewerbung abzurunden. So wie ein Buch ein Cover hat, so erzeugt ein Deckblatt den Rahmen für die Bewerbungsmappe und fasst sie somit zu einem Dokument zusammen.

Wo ist das Deckblatt in der Bewerbungsmappe zu finden?

Lampe Stelle dir vor, du bekommst Werbung von einem Unternehmen per Post. Meistens erhältst du erst ein Anschreiben, in welchem erklärt wird, worum es geht. Daraufhin folgt der Anhang, zum Beispiel ein Flyer. Ähnlich verhält es sich mit Anschreiben, Deckblatt und den restlichen Unterlagen.

Das Deckblatt wird in die Bewerbungsmappe gelegt und bildet so einen Deckel für Lebenslauf und Anlagen. Da das Anschreiben vorne an die Mappe geheftet wird, ist das Deckblatt folglich an 2. Stelle der Unterlagen.

Ausnahmsweise kann das Deckblatt an erste Stelle gebracht werden, wenn der Bewerber eine vollständige PDF-Datei mit allen Unterlagen erstellt oder ausdrücklich um Bewerbungsunterlagen auf einem Heftstreifen gebeten wurde (teilweise bei Bewerbung um Plätze als studentische Hilfswissenschaftler an Universitäten).

Brauche ich ein Deckblatt?

PRO Das Deckblatt ist besonders nützlich, um dort das Bewerbungsfoto zu platzieren, anstatt dieses auf dem Lebenslauf anzubringen. Nicht nur, dass so der Lebenslauf mehr Platz erhält, auch das Foto des Bewerbers kann besser in Position gebracht werden. Beispielsweise Bewerbungsfotos im Querformat haben auf dem Lebenslauf nur wenig Platz und kommen nicht infrage. Dabei sind solche modernen Formate gut geeignet, um für Aufmerksamkeit zu sorgen.

    • Gerade wenn viele Unterlagen vorhanden sind, bietet das Deckblatt ein Gefühl von Zusammenhang innerhalb der Dokumente, so wie ein Buchdeckel das Buch einleitet und zusammenhält.
    • Das Deckblatt bietet darüber hinaus mehr visuellen Spielraum, sodass der Bewerber mehr Möglichkeiten hat, den ersten Eindruck beim Unternehmen zu gestalten.
    • Auf dem Deckblatt werden zudem wichtige Informationen über den Bewerber zusammengefasst, wie beispielsweise Adresse, Kontaktdaten und Berufswunsch.

CON Gegen ein Deckblatt spricht vor allem der Mehraufwand, den der Bewerber durch die Erstellung hat. Zudem enthält ein Deckblatt keine neuen Informationen, die nicht auf anderen Unterlagen der Bewerbung untergebracht sind. Daher ist ein Deckblatt durchaus als ein Zusatz zu verstehen, welcher allerdings die oben genannten Vorteile mit sich bringt und daher den Aufwand lohnt.

Was gehört auf das Deckblatt?

Hauptaugenmerk des Deckblatts sollten Bewerbungsfoto und Name sein.

Der Titel lautet häufig: „Bewerbung als Beispielberuf“. Die Berufsbezeichnung sollte sich dabei mit der der Stellenausschreibung gleichen. Es ist auch denkbar, „Bewerbung als XY bei Beispielunternehmen“ als Titel zu verwenden oder nur „Bewerbung“. Besonders professionell wirkt es, wenn berufserfahrene und Spezialisten ihren aktuellen Beruf angeben, z.B. „Vertriebsmanager“. Zudem sollten die Kontaktdaten des Bewerbers und vor allem sein Name auf dem Deckblatt erkenntlich sein.

Der Personaler sollte sofort erkennen:

  • Worum geht es?
  • Wer bewirbt sich?

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Die Gestaltung des Deckblatts

Das Deckblatt sollte in einem Stil mit Lebenslauf und Anschreiben gehalten sein. Das heißt, dass sich Farbgebung und Schriftart sowie bestimmte Elemente nicht voneinander unterscheiden sollten.
Deckblatt der Bewerbung - einheitlicher Look

Beispiele, wie eine Bewerbung nicht gestaltet sein sollte:

  • Lebenslauf in rötlichen Farben, Deckblatt in Blau
  • Lebenslauf mit Kreiselementen, Deckblatt mit Dreiecken
  • Deckblatt mit farbigem Rand, Lebenslauf ohne
  • Lebenslauf in Arial, Deckblatt in Times New Roman

Bei der Gestaltung hat der Bewerber einiges an Freiraum. Gerade das kann jedoch dazu führen, dass Bewerber mit der Erstellung eines Deckblatts überfordert sind. Gestalterische Möglichkeiten sind zum einen die Anordnung der Elemente, zum anderen die Farbgebung und zuletzt visuelle Elemente wie Ränder, Formen, Rahmen und Weitere, um das Cover ansprechend zu gestalten.

Anordnung

Der Bewerber hat eine Menge Freiraum: Die Elemente können rechtsbündig, linksbündig oder auch zentral angeordnet sein. Dabei empfiehlt es sich, die Ausrichtung so zu wählen, dass dem Personaler vor allem Titel, Name und Foto sofort in das Blickfeld fallen.

Beispiele(zentral angeordnet und bündig):

Das Deckblatt: Variationen für das Layout

Farbe:

Das Deckblatt sollte nach einer primären Farbe gestaltet sein. Diese sollte dann höchstens in helleren oder dunkleren Tönen verwendet werden, um auf Nummer sicher zu gehen, denn bei Farbkombinationen kann einiges schief gehen. Das Bewerbungsfoto sollte mit den verwendeten Farben stimmig sein. Der Bewerber sollte zudem keine zu grellen Farben nutzen. Wer seine Bewerbung ausdruckt, sollte außerdem darauf achten, dass der Drucker die Farben auch richtig darstellen kann.

Deckblatt Design Farbschema

Wir empfehlen Bewerbern, sich die Bewerbung selbst anzusehen und sich zu Fragen: Kann ich diese Bewerbung angenehm und einfach lesen? Regt sie mich zum Lesen an? Dazu am besten Freunde/Bekannte/Familie befragen, da man die eigene Bewerbung nicht objektiv beurteilen kann.

Visuelle Elemente:

Der Bewerber kann verschiedene Elemente nutzen, um Teile des Deckblattes hervorzuheben oder abzugrenzen. Beliebt sind kreis- und bogenförmige Elemente sowie Balken und Viereckige Elemente.

Einfache Designs enthalten beispielsweise einen Balken an einem Rand des Deckblattes.
Richtig gute Designs nutzen verschiedene Elemente in Zusammenhang mit Format und Farbgebung des Bewerbungsfotos, um die Aufmerksamkeit, des Personalverantwortlichen auf sich zu ziehen und das Unternehmen somit von seiner Professionalität zu überzeugen.

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Unser Deckblatt als Design Vorlage zum kostenlosen Download:

Kostenlose Vorlage:
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