Mehr Geld verdienen – So besserst du dein Gehalt auf

Wenn im Vorstellungsgespräch die Frage nach dem Gehalt kommt, kann es für beide Parteien unangenehm werden. Nicht selten gehen die Vorstellungen von Arbeitgeber und Bewerber auseinander. Flexibel gestaltete Gehälter sind heute jedoch nicht mehr unüblich und neben den Anpassungen von Arbeitgeberseite, gibt es weitere Möglichkeiten, dein Einkommen zu verbessern. Einige Tipps was du tun kannst, um Geld zu sparen oder sogar mehr Geld von deinem Unternehmen zu bekommen, zeigen wir dir in diesem Artikel.

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Extrazahlungen vom Unternehmen zur Verbesserung deines Gehaltes

Das Einkommen durch Fahrtkostenübernahme aufbessern

Zahlreiche Firmen übernehmen die Fahrtkosten für deinen Berufsweg. Ob du das Benzin von deinem Einkommen zahlst oder von der Firma direkt bezahlt bekommst, spielt für dich aber keine Rolle. Die Abrechnung läuft meist nach der Entfernungspauschale. Pro Kilometer erhältst du einen Betrag x, der dir erstattet wird. Der Pauschalbetrag richtet sich in der Regel nach den aktuellen Benzinpreisen. Wenn du also zu einem günstigen Zeitpunkt tankst, bleibt am Ende mehr Geld für dich übrig.

TIPP Fahrgemeinschaften sind sowohl für den Geldbeutel als auch für die Umwelt immer eine gute Idee. Diese bieten sich besonders an, wenn ein Kollege einen ähnlichen Weg zur Arbeit hat. Wenn du mit einem oder gar mehreren Personen eine Fahrgemeinschaft bildest, wird dir einiges an Geld geschenkt. Jeder Mitfahrer kann die Fahrtkostenübernahme individuell beantragen. Nähere Informationen dazu erhältst du hier.

Tankgutscheine

Tankgutscheine sind eine weitere Möglichkeit Geld zu sparen, denn sie müssen bis zu einem Wert von 44€ monatlich nicht versteuert werden und sind daher bares Geld wert. Sollte deine Firma keine Fahrtkosten übernehmen, können diese immer noch als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden – unabhängig vom verwendeten Verkehrsmittel. Die Höhe der Rückerstattung kannst du dir hier berechnen lassen.

Rabatte und Essensgutscheine statt zusätzliches Geld

So genannte Mitarbeiterrabatte, also Rabatte auf die Produkte der Firma, können je nach deinen persönlichen Vorlieben sehr lukrativ sein. Wenn du dir die Produkte sowieso kaufen würdest oder Bedarf an der Dienstleistung hast, ergibt sich je nach Höhe des prozentualen Nachlasses eine gute Ersparnis.

Ähnlich verhält es sich mit Essensgutscheinen oder vergünstigten Mahlzeiten in der Kantine. Einige Firmen übernehmen – zumindest anteilig – die Kosten für eine der täglichen Mahlzeiten. Das ist genauso gut wie dieselbe Summe netto auf deinem Konto.




Weitere materielle Vorteile

Es gibt eine ganze Palette weiterer materieller Boni, welche dir dein Arbeitgeber einräumen kann:

  • Sachleistungen wie Dienstwagen oder -handy
  • Kostenübernahme für zum Beispiel Fitnessstudio oder Kinderbetreuung
  • Vermögenswirksame Leistungen
  • Pensionszusagen
  • Direktversicherungen

Verbessertes Gehalt durch weniger Steuern

Sowohl für das Unternehmen als auch für dich fallen bei einigen Vergünstigungen oder Extrazahlungen weniger oder keine Steuern an. Sie sind daher für beide Parteien oft sinnvoller als eine Gehaltserhöhung. In Summe erhöht sich das Einkommen durch diese Extras indirekt trotzdem.

Wenn eine geeignete Lohn- und Gehaltssoftware verwendet wird, gestaltet sich die Gehaltsabrechnung für die Personalabteilung dadurch auch nicht schwieriger als gewöhnlich. Einen Download für solch eine Lohn- und Gehaltssoftware findest du zum Beispiel bei Lexware.

Mehr Geld verdienen und eine höhere Motivation durch Umsatzbeteiligungen

Umsatzbeteiligungen spiegeln Vertrauen und Dankbarkeit in die Mitarbeiter wieder. Darüber hinaus sind die ein Zeichen für starken Zusammenhalt und ein ausgeprägtes Teamgefühl. Sowohl der finanzielle als auch der emotionale Anreiz führen zu einer Steigerung der Motivation und Arbeitsleistung. Die Tantieme ist eine Anerkennung für deine erbrachte Leistung, du kannst sie folglich auch auf deine Monatsvergütung runterrechnen.

Work-Life-Balance und Weiterbildungen statt mehr Gehalt

Im Sinne der Work-Life-Balance, die ein immer wichtigeres Thema in der Gesellschaft ist, bist du vielleicht sogar froh, wenn du statt über ein höheres Einkommen, über eine größere Anzahl an Urlaubstagen verfügen kannst. Weitere Maßnahmen, die zwar nicht deinem Geldbeutel, aber deiner Persönlichkeitsbildung zuträglich sind, können folgende sein:

  • Bildungsurlaub
  • Sprachurlaube
  • Bezahlte Weiterbildungsmaßnahmen




Nebenjobs als zusätzliche Geldquelle

Abgesehen von den bisher genannten Zusatzleistungen deines Arbeitgebers kannst du natürlich auch außerhalb deines Hauptberufes Nebenjobs ausüben.

Eine sehr weit verbreitete Möglichkeit neben der Arbeit mehr Geld zu verdienen sind Anstellungen in der Gastronomiebranche. Im Netz existieren jedoch ebenso viele Anzeigen für so genannte Heimarbeit. Dieser Begriff umfasst alle Verdienstmöglichkeiten, die man von zu Hause aus abends oder am Wochenende erledigen kann.

Einige Beispiele für typische Tätigkeiten sind Produkttester, Nachhilfelehrer oder freie Texter. Ebenso gibt es die Möglichkeit durch die Teilnahme an Umfragen oder wissenschaftlichen Studien mehr Geld zu verdienen.

Du musst jedoch ein paar rechtliche Regelungen beachten, wenn du einen solchen Nebenjob annimmst:

  1. Deine Nebentätigkeit darf deine vertraglichen Pflichten der Hauptarbeit nicht einschränken
  2. Deine tägliche Höchstarbeitszeit beträgt 8 Stunden. Diese Zeit kann auf 10 Stunden erhöht werden, wenn dabei innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen die 8 Stunden pro Tag nicht überschritten werden. Der Samstag zählt in dieser Rechnung als Arbeitstag.
  3. Zweitjobs werden in der Regel mit der Steuerklasse 6 abgerechnet. Es lohnt sich also durchaus, nicht mehr als 450€ pro Monat durch Nebenverdienste einzunehmen, um möglichst viel von der zusätzlichen Arbeit zu haben.

TIPP Nebenverdienste müssen genau wie die Haupttätigkeit beim Amt gemeldet sein. Darüber hinaus enthalten viele Arbeitsverträge eine Klausel, die dich dazu verpflichtet, deinen Arbeitgeber über Nebentätigkeiten zu informieren.

Fazit

Die Höhe der festen Vergütung sollte bei deiner Bewerbung und dem Bewerbungsgespräch nicht die Hauptrolle spielen. Versuche so früh wie möglich im Bewerbungsverfahren herauszubekommen, welche Leistungen über das Festgehalt hinaus auf dich warten. So kannst du in Gehaltsverhandlungen besser agieren und mehr für dich herausholen, statt lediglich auf der Gehaltsvorstellung aus deinem Bewerbungsschreiben zu beharren.

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Von |2018-08-31T11:58:59+00:0031. August 2018|Berufsleben|