Typische Irrtümer über die Karriere einer Frau

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Früher gab es für viele Frauen nur die Möglichkeit zwischen Karriere oder Familie zu wählen. Der Mann ging arbeiten und die Frau kümmerte sich um den Haushalt und die Kindererziehung. Heutzutage können sich viele Familien gar nicht mehr den „Luxus“ leisten, dass die Frau zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert, da das Gehalt des Mannes oftmals zur Bestreitung des Lebensunterhaltes nicht mehr ausreicht. Außerdem möchte die Frau neben der Familie ebenfalls Erfolg im Beruf haben, sodass sie auch Anerkennung außerhalb der Familie erhält. Frauen lassen sich dabei jedoch zu häufig von typischen Irrtümern bezüglich der Karriere abhalten und verzichten auf die Bewerbung für einen Job.

Viele Frauen, die neu ins Berufsleben treten, haben oftmals falsche Vorstellungen über die möglichen Probleme, denen sie gegebenenfalls gegenüberstehen werden. Der Karrierefrau von heute bieten sich jedoch mehr Chancen als die reißerischen Medien oftmals vermuten lassen. Unternehmen vergeben ihre Jobs nicht ungerne an weibliche Bewerber und verzichten dabei sogar nicht selten lieber auf die Dienste ihrer männlichen Konkurrenten. Mit den folgenden Tipps möchten wir euch aufklären!

Frauen haben generell ein schlechteres Einstiegsgehalt als ihre männlichen Kollegen

Diese Aussage stimmt nicht. Studien haben gezeigt, dass Frauen unter 30 in Führungspositionen sieben Prozent mehr Einkommen haben als Männer in vergleichbaren Jobs. Die Entscheidungen der Unternehmen liegen einerseits an den meist besseren Schul- und Hochschulabschlüssen sowie andererseits an den sehr guten sozialen Kompetenzen der Frauen, welche sich sowohl in ihren Bewerbungen als auch im Berufsleben bemerkbar machen.

Im späteren Verlauf der Karriere gleicht sich das Einkommen immer weiter an bzw. die Männer verdienen mehr Geld, was aber meist nicht an einer möglichen Diskriminierung der Frau liegt. Frauen verhandeln oftmals viel schlechter und sind meist nicht an einer leistungsbezogenen Prämie interessiert, welche aber einen Großteil des Gehalts einer Führungskraft ausmacht.

Tipps für die Bewerbung:

Natürlich greifen auch Frauen innerhalb ihrer Karriere auf Bewerbungen zurück. Erfahrungsgemäß präsentieren sich diese jedoch eher zurückhaltend, wohingegen die Anschreiben von Männern oft zu hochtrabend wirken. Für beide Geschlechter ist es somit empfehlenswert auf professionelle Dienstleister zu vertrauen, wenn die Erstellung der eigenen Bewerbung zur Geduldsprobe wird.

Arbeitende Mütter sind immer im Nachteil

Natürlich muss der Alltag perfekt organisiert sein, wenn man Mutter und Karrierefrau zugleich ist, aber genau das ist ein Pluspunkt bei den Arbeitgebern. Wer es schafft seinen Alltag zwischen Kindergarten, Kindergeburtstagen, Arztterminen und Karriere zu planen, wird dieses Organisationstalent auch im Job zeigen. Oftmals erhalten Mütter den Auftrag, schwierige Kunden zu betreuen.

Dass Frauen mit Kindern weniger Gehalt bekommen, ist nicht zwangsläufig so. Durch das Wissen, dass man nun eine Person mehr ernähren muss, führen Mütter oftmals viel härtere Gehaltsverhandlungen mit ihrem Vorgesetzten als z.B. kinderlose Frauen mit denselben Qualifikationen, wenn es um die Karriere bzw. den einen wichtigen Job geht.