Selbstbewusstein im Vorstellungsgespräch und im Berufsleben
Ein selbstbewusstes Auftreten ist im Vorstellungsgespräch genauso wichtig wie später im Berufsleben. Nicht jeder besitzt von Natur aus ein starkes Selbstbewusstsein, aber oftmals muss man nur über seinen eigenen Schatten springen, um selbstsicherer zu werden. Heutzutage werden eine Vielzahl von Seminaren angeboten, um Hilfestellung dabei zu leisten.
Beim Bewerbungsgespräch ist ein sicheres Auftreten gegenüber seinem potenziellen Arbeitgeber aufgrund der speziellen Stressituation sehr schwierig. Aber auch Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und Kollegen verlaufen ganz anders, wenn man selbstsicher auf sein Gegenüber wirkt. Dabei ist die Grenze zur Arroganz meist sehr schmal.
Im Folgenden werden einige Tipps gegeben, um beim Vorstellungsgespräch und im Beruf Selbstsicherheit auf seine Gesprächspartner auszustrahlen.
Klare Aussagen mit Souveränität vorgetragen
Die Sätze sollten klar und gezielt formuliert sein. Füllwörter, lange Nebensätze und/oder ewige Erklärungen zeugen von Unsicherheit des Gesprächsführenden. Dabei sollte immer mit ruhiger und fester Stimme gesprochen werden. Bauchatemübungen können helfen, die Stimme zu beruhigen und tiefer klingen zu lassen. Eine hohe Stimmlage ist meist ein Zeichen von Nervösität und führt oftmals auch zu einer zittrigen Stimme.
Offenheit für überzeugende Argumente
Es ist nie eine Schwäche, wenn man aufgrund von neuen bzw. überzeugenden Argumenten seine Meinung ändert. Im Gegenteil: Dies zeugt von Offenheit. Oftmals enden Arbeitsmeetings ohne klare Ergebnisse, da alle Teilnehmer auf ihre Standpunkte beharren, da sie es als Zeichen von Schwäche ansehen, ihre Meinung im Nachhinein zu ändern. Guten Argumenten gegenüber sollte man jedoch immer aufgeschlossen sein.
Selbstbewusste Körperhaltung
Wichtig ist es, seine Aussagen auch mit der entsprechenden Körperhaltung zu unterstützen. Starke Argumente vorgetragen mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf werden nicht dieselbe Wirkung erzielen wie mit geraden Schultern und erhobenem Kopf. Die Körperhaltung muss die Worte non-verbal unterstützen. Ein Personaler wird der Körperhaltung mehr Beachtung schenken als den Worten, da die Körperhaltung oftmals viel mehr über den Charakter zeigt.

