Die Kurzbewerbung 2017-10-18T16:21:47+00:00

Die Kurzbewerbung

„Kurz“ ist ein Lieblingswort vieler Personalmanager. Warum? Weil die Sichtung von Bewerbungen eine Menge Arbeit sein kann – vor allem, wenn Zeitdruck besteht. Diesen Umstand können Bewerber nachvollziehen. Die Erstellung von Bewerbungsunterlagen geschieht eben auch nicht von jetzt auf gleich. Auf beiden Seiten heißt es daher: In der Kürze liegt die Würze!

Doch was ist eigentlich eine Kurzbewerbung und wieso macht sie Lust auf mehr? Wie ist sie aufgebaut und wann ist es besser, eine vollständige Bewerbung zu versenden? Wir haben die Antworten!

Definition

Eine Kurzbewerbung ist ein Jobgesuch, welches nicht den vollen Umfang an Unterlagen einer durchschnittlichen Bewerbung enthält.

Die Kurzbewerbung soll kurz und knapp alle wichtigen Informationen über den Bewerber liefern.

Einen naheliegenden Vergleich bietet ein Teaser eines Kinofilms: Um zu überprüfen, ob das Publikum überhaupt Interesse am Film hat bzw. um selbiges zu steigern, wird ein kurzes Video produziert.

Die Kurzbewerbung dient einem ähnlichen Zweck: Um die Neugierde von Arbeitgebern zu wecken bzw. zu überprüfen, ob überhaupt Interesse seitens des Arbeitgebers besteht, beinhaltet eine Kurzbewerbung daher keine Leistungsnachweise.

Genauer ausgeführt bedeutet das, dass keine Zeugnisse und sonstige Zertifikate beigelegt werden und der Inhalt von Anschreiben und Lebenslauf angepasst wird. Wie genau, erfahrt ihr jetzt.

Inhalt

In einer Kurzbewerbung sind Bewerbungsunterlagen enthalten, welche die Qualifikationen des Bewerbers auf einen Blick darlegen.

Eine Kurzbewerbung besteht aus folgenden Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben bzw. kurzer „Über mich“-Text
  • Tabellarischer Lebenslauf (idealerweise auf eine Seite gekürzt)
  • Bewerbungsfoto (nicht obligatorisch)

Nicht enthalten sind alle Bewerbungsunterlagen, welche als Belege der Qualifikation eines Bewerbers dienen. Arbeitszeugnisse sowie Zertifikate von Fort- und Weiterbildungen werden also zunächst weggelassen. Diese Vorgehensweise soll bewirken, dass Arbeitgeber sich einen schnellen ersten Eindruck über den Bewerber erhalten und entscheiden, ob ihr Interesse so groß ist, dass sie die vollständigen Bewerbungsunterlagen erhalten und sichten möchten.

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten für den Aufbau einer Kurzbewerbung:

  1. Klassischer Aufbau: 1. Seite: Anschreiben, 2. Seite: Lebenslauf + Bewerbungsfoto
  2. Der Bewerbungsflyer: Anschreiben/„Über mich“-Text + Bewerbungsfoto (Vorderseite), Lebenslauf (Rückseite)

Kurzbewerbungen können sich zudem, insbesondere bezogen auf das Anschreiben, inhaltlich unterscheiden und haben andere Einsatzmöglichkeiten als die „üblichen“ Bewerbungsunterlagen für eine Stelle.

Gibt es ein Unternehmen, das ihr toll findet, aber leider aktuell keine Stellen ausgeschrieben hat? Erfahrt jetzt, warum eure Kurzbewerbung euch trotzdem die Stelle verschafft und als Initiativbewerbung selbst unausgeschriebene Jobs in greifbare Nähe rückt!

Einsatz der Kurzbewerbung

Früher wurde jede Bewerbung per Post versendet. Heute macht uns der Versand per E-Mail das Leben leichter und verschafft Personalmanagern mehr Freiraum auf ihren Schreibtischen.

Der Trend ist klar: Kürzer, schneller und effizienter – so soll eine Bewerbung sein!

Die Kurzbewerbung vereint all diese Anforderungen und ist gleichzeitig übersichtlicher als eine komplette Bewerbungsmappe. Sie ist schnell gesichtet und somit die perfekte Lektüre für Personalmanager, wenn die Zeit knapp ist. Für Bewerber ist sie daher auch auf Jobmessen ein idealer Begleiter.

Doch aufgepasst: Wer seine Kurzbewerbung direkt an den Mann bringen will, sollte für jede Situation gewappnet sein. Vielleicht gibt es eine favorisierte Branche oder Tätigkeit, auf die sich Anschreiben und Lebenslauf beziehen. Da jedoch zuvor kein bestimmter Ansprechpartner auszumachen ist, muss der Bewerber sein Anliegen und seine Qualifikationen so allgemein wie möglich darlegen.

Etwas leichter haben es Bewerber, die einen bestimmten Arbeitgeber im Blick haben und ihr Wissen über das Unternehmen im Anschreiben voll und ganz ausnutzen können. Am effektivsten ist eine Kurzbewerbung somit, wenn Sie als Initiativbewerbung genutzt wird.

Kurzbewerbung offen initiativ Unterschiede

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Eine kurze Zusammenfassung

Kurzbewerbungen können einem Bewerber die Jobsuche erleichtern und sind wie geschaffen, um ein schnelles Feedback einzuholen. Jedoch müssen die Inhalte auf den ersten Blick überzeugen. Wer bereits eine konkrete Stellenausschreibung im Auge hat, sollte daher kein Risiko eingehen und auf eine vollständige Bewerbung bauen.

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