Die E-Mail-Bewerbung – online richtig bewerben

Weißt du, worauf es bei der Bewerbung per E-Mail ankommt? Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt und wollen dir eine Anleitung geben, mit der du bei interessanten Unternehmen überzeugst. Lasse dich von uns jetzt durch die komplette Erstellung einer Online-Bewerbung für deinen Wunscharbeitgeber führen! Lese dir alle Punkte aufmerksam durch, um dich in Zukunft auch online richtig zu bewerben.

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Warum die E-Mail-Bewerbung immer wichtiger wird

Für diejenigen, die am Computer nicht fit sind, wird es im Berufsleben nicht einfach. Viele Jobs können erst durch die Nutzung eines Computers umgesetzt werden. Selbst nicht-technische Berufe, werden nach und nach durch die Einführung von Computern modernisiert. Dieser Trend wird bereits bei der Bewerbung deutlich.

Die Bewerbung per E-Mail ist ein Phänomen, das die nächste Generation einläutet. Eine Generation, die mit der Nutzung von Computern aufwuchs und auf dem Arbeitsmarkt heiß umworben wird. Passend zur neuen Generation treten alternative Bewerbungsarten, wie das Interview über Skype und Bewerbungsvideos, in den Vordergrund.

Eine E-Mail hat wohl jeder schon einmal versendet. Eigentlich ganz einfach, oder? Andererseits hat jeder auch schon einmal einen falschen Betreff angegeben oder eine E-Mail an den falschen Empfänger geschickt. Genau da liegt das Problem. Denn wenn es um den Job geht, muss jeder Schritt sitzen.

Der Weg zur Bewerbung per E-Mail

Um welche Schritte es sich dabei genau handelt, erfährst du jetzt. Wir haben die E-Mail-Bewerbung in ihre Einzelteile zerlegt und uns chronologisch durch ihre Erstellung gearbeitet. Die folgenden Punkte sind besonders wichtig und Meilensteine auf dem Weg zur perfekten Bewerbung:

Die E-Mail-Adresse

Alles beginnt natürlich mit deiner E-Mail-Adresse. Was an der falsch sein könnte? Nun, erst einmal kann jeder seine Adresse so benennen, wie er möchte. Im Berufsleben fordern Arbeitgeber (vor allem in konservativen Branchen) jedoch ein gewisses Maß an Professionalität. Betriebe, in denen Spaßadressen den Chef zum Schmunzeln bringen, sind besonders rar gesät.

Die klassische Formel lautet: vorname.nachname(at)anbieter.xx.

Mit dieser Adresse bist du zu 100 % auf der sicheren Seite und lenkst die Aufmerksamkeit nicht von deiner Bewerbung ab.

Die E-Mail

Die E-Mail betrachten wir in diesem Punkt nicht als großes Ganzes. Es geht um den Text, der kurz und knapp beschreibt, warum du das Unternehmen auf diese Weise kontaktierst und der deine E-Mail erklärt. Wichtige Anhaltspunkte sind:

    • Die Begrüßung des Adressaten
    • Der Grund deiner E-Mail (die Bewerbung)
    • Der Inhalt deiner E-Mail
    • Die Schlussformel

 

Eine zweite Option bietet die Verlagerung des Anschreibens. In diesem Fall kopierst du das Anschreiben einfach in das Textfeld der E-Mail, aber führst es dafür nicht im Anhang auf.

Der Anhang

Dateien in den Anhang der E-Mail zu packen ist nicht schwer. Dennoch gibt es ein paar Regeln, die wichtig sind, um maßgebliche Fehler zu vermeiden. Achte unbedingt auf die folgenden Punkte:

    • Die einheitliche Pdf (enthält alle Bewerbungsunterlagen)
    • Die korrekte Benennung angehängter Dateien
    • Die chronologische Ordnung (falls es mehrere Dateien sind)
    • Die Dateigröße (zu „große“ Dateien werden nicht versendet)
    • Das richtige Format (Microsoft Word oder Pdf)

 

TIPP Die einheitliche Pdf ersetzt bei der Online-Bewerbung die Bewerbungsmappe. Sie vereint alle Unterlagen (Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf usw.) und schützt die Bewerbung gleichzeitig vor Formatierungsfehlern beim Versand. Durch ihre Beschaffenheit ist es nämlich nicht möglich, dass der Inhalt verändert oder bearbeitet werden kann. Außerdem kann jeder Personaler Pdfs problemlos an seinem Computer öffnen.

Der Betreff

Der Betreff ist zu vergleichen mit der Headline eines seriösen Zeitungsartikels. In wenigen Worten soll der Empfänger den Inhalt und somit den Grund für dein Schreiben erkennen.

Die klassische Formel lautet: Bewerbung für die Stelle als …

Check Manchmal enthalten Stellenangebote Nummern, die den Job beziffern. Durch diese Nummern können besonders große Unternehmen schnell herausfinden, um welche ausgeschriebene Stelle es genau geht. Steht eine solche Nummer in einer deiner favorisierten Jobanzeigen? Dann gib diese auf jeden Fall zusätzlich im Betreff an!

Der Check

Am Ende ist es wichtig die Mail noch einmal genau zu überprüfen. Hat alles seine Richtigkeit und haben sich keine Fehler eingeschlichen? Dann kommen wir zum letzten Punkt.

Der Adressat

Die Angabe des richtigen E-Mail-Adressaten ist genauso elementar, wie die Angabe des richtigen Ansprechpartners im Anschreiben. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um ein und dieselbe Person. Ein Tippfehler genügt und deine E-Mail wird nicht versendet, der völlig falsche Adressat reicht aus, um deine Chancen auf den Job drastisch zu reduzieren. Mach daher unbedingt den korrekten Adressaten ausfindig und achte auf die Angabe der korrekten E-Mail-Adresse.

Lampe Warum die Angabe des Adressaten erst ganz am Ende erfolgt? Ab und zu kommt es vor, dass eine Mail noch nicht beendet wurde, aber sie aus Versehen losgeschickt wird. Das ist extrem ärgerlich und kann einem einen Strich durch die Bewerbung machen. Solange du jedoch keinen Empfänger angibst, kann die E-Mail auch nicht versendet werden. Warte mit der Angabe daher bis zum Schluss, um den Super-GAU zu vermeiden und dich mit einem ruhigen Gewissen zu bewerben.