7 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Das Web 2.0 hat eine neue Ära in Sachen Bewerbungsschreiben und Lebenslauf eingeläutet. Online-Bewerbungen liegen im Trend und die Jobsuche gestaltet sich mit sozialen Netzwerken, Blogs und Podcasts immer interaktiver. Mithilfe von Business Netzwerken wie z.B. XING oder LinkedIn kann sogar die herkömmliche Form der Bewerbung umgangen werden, indem man sich ein aussagekräftiges Profil erstellt und von Personaler selbst gefunden wird.

Trend Online-Bewerbung

Die Papierbewerbung gerät langsam in Vergessenheit und die klassische Bewerbungsmappe scheint ausgedient zu haben. Immer mehr Unternehmen setzen auf Online-Bewerbungen und sind von der Zeitersparnis und der Kosteneffizienz überzeugt. Durch den Wegfall der Kosten für Bewerbungsmappe, Drucken etc. kommen aber auch insgesamt mehr Bewerbungen in viel kürzerer Zeit beim Personaler an. Durch die daraus resultierenden kürzeren Bearbeitungszeiten wird vermehrt ausgesiebt und kleine Fehler können umso mehr ein vorschnelles Ausscheiden bedeuten. Auch das Auswahlverfahren verlagert sich weiter ins Netz. Elektronische Assessment-Center und Vorstellungsgespräche via Skype sind keine Seltenheit mehr. Des Weiteren werden Bewerberportale immer beliebter und viele Unternehmen versuchen mittlerweile, auf der eigenen Website Bewerbungsaktivitäten zu bündeln und einen standardisierten Prozess ein zu führen. Dazu füllt jeder Interessent ein Profil mit seinen Bewerbungsdaten aus und stellt es dem Unternehmen zu Verfügung.

Die Zukunft der Bewerbung

Der Trend für Bewerbungen geht zur visuellen, bunten Gestaltung. Tools wie beispielsweise Vizualize.me erfreuen sich immer mehr Beliebtheit und ermöglichen es den Usern einen illustrierten Lebenslauf als Infografik zu erstellen. Oftmals kommen dabei die wichtigen Informationen beim Personaler nicht an und die Bewerbung wirkt schnell unseriös. Man sollte sich verdeutlichen, in welcher Branche man sich bewirbt und dementsprechend seine Bewerbung anpassen. Ein Personaler bei einer Bank wird z.B. eher eine Bewerbung mit schlichtem Design bevorzugen, da sie Professionalität und Seriosität suggeriert. Bewerben sie sich allerdings für einen Job, in dem sehr viel Kreativität gefordert wird, z.B. Webdesigner, dann können sie mit einer einfallsreichen Bewerbung ordentlich punkten. Viele Bewerber sind angesichts des rasanten Umschwungs und der Vielzahl an unterschiedlichen Bewerbungsmöglichkeiten überfordert und verunsichert. Lassen sie sich dadurch nicht entmutigen. Wir haben für sie die wichtigsten Faktoren zusammengestellt, auf die es bei der Bewerbung ankommt.

7 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Rechtschreibung: Obwohl es eigentliche selbstverständlich sein sollte, gibt es viele Bewerber, denen immer wieder kleine Flüchtigkeitsfehler oder grobe Grammatikfehler unterlaufen. Studien belegen, dass die Zeit für das Screening einer Bewerbung immer geringer wird. Dadurch werden Grammatik- oder Rechtschreibfehler viel schneller bestraft und ihre Bewerbung landet im Papierkorb des Personaler. Wie hoch die Fehlertoleranzgrenze ist, kann pauschal nicht beantwortet werden und variiert je nach Größe des Unternehmens und Anzahl der Bewerber. Nehmen sie sich also die Zeit bei der Verfassung ihrer Bewerbung (der Duden hilft) und lassen sie sie von Freunden Korrektur lesen.

Struktur/Aufbau: Schreiben sie keinen Roman. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein. Konzentrieren sie sich auf die Fähigkeiten und Qualifikationen, die für das Unternehmen auch wichtig sind und in der Stellenausschreibung angesprochen wurden. Haben sie bereits viel Berufserfahrung gesammelt, dann bietet die dritte Seite ihrer Bewerbung (Motivationsschreiben) Ihnen die Möglichkeit noch spezieller auf Ihre Motivation für die neue Arbeitsstelle oder auf besondere Qualifikationen einzugehen. Vermeiden sie außerdem lange, verschachtelte Sätze. Eine übersichtliche, klar strukturierte Bewerbung fördert zudem die Lesbarkeit für den Personaler.

Individualität: Ein Personaler merkt recht schnell, ob es sich bei der ihm vorliegenden Bewerbung um eine Standardversion oder Mustervorlage handelt. Vermeiden sie veraltete Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz“. Dass sie sich bewerben, sollte bereits aus der Betreffzeile hervorgehen. Große Unternehmen benutzen zudem oft Scansoftware, die bei Online-Bewerbungen das Dokument nach Schlüsselwörtern durchsuchen. Markieren sie sich aus der Stellenausschreibung wichtige Schlüsselbegriffe wie z.B. ihr Anforderungsprofil und heben sie die gewünschten Qualifikationen in ihrem Anschreiben vor.

Formulierung: Ein gern gemachter Fehler bei Bewerbungen sind eine zu passive Sprache, die Verwendung des Konjunktivs. Lenken sie das Augenmerk des Personaler auf ihre guten Leistungen und Stärken, indem sie eine lebendige, aktive Sprache benutzen. Schreiben sie statt „Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen“ lieber etwas direkter: „Wenn sie mich kennen lernen wollen, dann stelle ich mich ihnen gerne persönlich vor.

Anhang: Neben dem eigentlichen Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und gegeben falls Motivationsschreiben sollten der Bewerbung typischerweise Zeugnisse und Zertifikate angehängt. Zu beachten ist, dass sie es nicht mit der Anzahl der Zeugnisse übertreiben. Kein Personaler hat Lust sich durch Stapel von Zertifikaten und Urkunden zu kämpfen. Konzentrieren sie sich deshalb auf 2-3 Urkunden bzw. Zeugnisse, die für die Stelle am wichtigsten erscheinen. Wichtig! Bei Online-Bewerbungen ist darauf zu achten, dass alle Dateien in einem PDF Dokument zusammengefasst werden. So vermeidet man einerseits unschöne Formatierungsverschiebungen bei Word, falls der Personaler eine andere Version benutzt, und zusätzlich sind alle wichtigen Informationen auf einen Blick gesammelt.

Lücken im Lebenslauf: Ob ein abgebrochenes Studium. eine längere Reise oder einfach mal eine Auszeit genommen – Es gibt Dinge, die man im Lebenslauf lieber verschweigen möchte. Stellen sie sich darauf ein, dass Personaler sie gezielt darauf ansprechen werden. Verzichten sie allerdings auf fadenscheinige Ausflüchte, sondern überlegen sie sich im Vorfeld, wie sie diese Lücke in Pluspunkte umwandeln können und gehen Sie selbstbewusst mit Fehlversuchen und Auszeiten um. Stellen sie eine Weltreise beispielsweise als Auslandserfahrung dar, bei der sie ihre Sprachkenntnisse ausgebaut haben.

Online-Bewerbung: Bei der Online-Bewerbung kommt es vor allem auf den Stil an. Dieser sollte an einem normalen Geschäftsbrief orientiert sein. Viele machen den Fehler und wählen eine zu lockeren Umgangston. Achten sie deshalb auf einen seriösen Umgangston und vermeiden sie Smileys oder E-Mailadressen wie z.B. hotgirl@xxx.de Empfehlenswert ist auch, seine Kontaktdaten in einer Signatur am Ende der E-Mail anzugeben. Des Weiteren muss aus der Betreffzeile eindeutig hervorgehen, um was es sich bei der E-Mail handelt. Benennen Sie deshalb nicht nur, dass es sich um eine Bewerbung handelt, sondern auch, auf welche Position Sie sich bewerben. Gerade bei E-Mailverkehr kann es immer mal wieder vorkommen, dass die Mail aus diversen Gründen beim Empfänger nicht ankommt oder ungelesen bleibt. Fragen sie ruhig. Sollte sie nach zwei Wochen noch keine Reaktion auf die Bewerbung bekommen haben, sollte sie sich nicht scheuen, telefonisch nachzuhaken.

Fazit

Obwohl sich das Bewerbungsverfahren stark verändert hat und Sie mit Kreativität durchaus aus der Masse heraus stechen können sollte man trotzdem nie aus den Augen verlieren, dass es bei Bewerbungen vor allem darum geht, den Personaler mit seinen Fähigkeiten und Kenntnissen zu überzeugen. Und daher ist und bleibt der Inhalt bei der Bewerbung das entscheidendste Kriterium.

Dieser Artikel wurde von Stefan Gerth verfasst, der den Bewerbungs-Service Die-Bewerbungsschreiber.de betreibt.


Soziale Netzwerke im Bewerbungsprozess

Für die Bewerbungen hat man an alles gedacht. Ein aussagekräftiges Anschreiben verfasst, einen detaillierten Lebenslauf, man war beim Friseur, hat neue Bewerbungsfotos gemacht und sich ein neues Business-Outfit zugelegt. Man hat alle Regeln befolgt, die man im Internet und Büchern nachlesen konnte. Dann kann bei den Bewerbungsgesprächen ja nichts mehr schief gehen.

Viele vergessen jedoch einen wichtigen Teil. Das Internet. Im Internet finden sich teilweise Dinge über Sie, die der neue Arbeitgeber nicht unbedingt über Sie erfahren sollte. Es müssen nicht immer Dinge sein, die stimmen, oder die Ihre heutige Persönlichkeit wiederspiegeln. Es sind Dinge, die sich über die Jahre im Internet angesammelt haben und die für jeden Abrufbar sind, also auch für einen Abreitgeber. Bevor Sie also mit dem Bewerbungsprozess starten, sollten Sie schauen, was das Internet über Sie verrät. Dabei sollten Sie ähnlich vorgehen, wie es ein potentieller Arbeitgeber tun würde.

Nicht immer hat man die Möglichkeit alles aus dem Netz entfernen zu lassen, was einem nicht gefällt, man sollte es zumindest versuchen und gleichzeitig negative Einträge durch positive anzureichern, damit diese nicht zu viel Gewicht erhalten. Wir empfehlen folgendes vorgehen:

Google

Die erste Anlaufstelle sollte Google sein. Geben Sie dazu einfach Ihren Namen in den Suchschlitz ein. Jetzt kommt es etwas auf die Häufigkeit des Namens an. Wer einen Namen hat, der nicht allzu oft vorkommt, wird bereits Ergebnisse über sich finden. Man sollte nun die ersten zwei Seiten der Suchergebnisse von google anschauen, es werden rund 20 verschiedene Einträge sein. Diese sollten man nach und nach anschauen und überlegen, welche Einträge ok sind und was gelöscht werden sollte. Wer nur wenige Ergebnisse über sich findet, der sollte die Suche nach seinem Namen erweitern. Geben Sie Stadt, Geburtsdatum und weitere Informationen bei google ergänzend zu Ihrem Namen ein, erst wenn die Suchergebnisse über Sie etwas aussagen sollten Sie diese bewerten. Ein potentieller Arbeitgeber würde ähnlich vorgehen.

Bei allen Seiten wo Sie negative Einträge über sich finden, sollten Sie eine Mail an den Webmaster schreiben, mit der Bitte diesen zu entfernen. In vielen Fällen geschieht das sehr rasch. Wer feststellt, dass er sehr viele negative Ergebnisse gibt, vor allem bei Einträgen wo es um Mobbing oder Rufmord geht, sollte sich unbedingt einen speziellen Anwalt als Verstärkung suchen. Hier ist professionelles Vorgehen angesagt, zudem übt ein Schreiben eines Anwalts mehr Druck auf Webmaster aus, die Einträge zu entfernen.

Bei der Reinigung der google Suchergebnisse sollte es vor allem um Seiten gehen, wo Sie keinen Einfluss darauf haben, Soziale Netzwerke, wo wir die Einträge selber bestimmen können werden wir uns einzeln vornehmen.

Soziale Netzwerke

Wer ist heute schon nicht bei Facebook, Wer kennt wen, Lokalisten oder den VZ Netzwerken angemeldet? Eigentlich jeder hat irgendwo einen Account. Wenn diese Accounts bei unserer google Suche gelistet wurden, sollte man hier definitiv durchgehen, was man zeigen möchte und was nicht.

Schauen Sie zuerst die Fotos durch, sowohl die eigenen Fotos, als auch die, auf denen Sie markiert wurden. Löschen Sie alle Fotos, die einen negativen Eindruck vermitteln könnten. Fotos die Sie rauchend oder mit Alkohol zeigen, Partyfotos, Fotos mit obszönen Gesten, Fotos mit protzigen Posen etc. Laden Sie stattdessen positive Fotos hoch. Sie sollen sich dabei nicht als Klosterschüler präsentieren, aber dem Betrachter einen guten Eindruck von ihnen vermittelt. Bei der Wahl der Fotos kommt es natürlich darauf an, für welchen Berufszweig Sie sich entscheiden. Wer Tätowierer werden möchte kann Fotos hochladen bei denen er auf einer Tattoo Convention war, als Autoverkäufer kann man Fotos von sich mit entsprechenden Autos hochladen, als Reisekaufmann diverse Urlaubsfotos. Zeigen Sie mit den Fotos durchaus Ihre Affinität zu dem gewünschten Beruf.

Als nächstes sollten Sie Pinnwand Einträge und Postings bearbeiten. Auch hier gehen Sie nach dem Schema vor, was sollte ein potentieller Arbeitgeber nicht sehen. Entfernen Sie die Beiträge entsprechend und Fragen Sie Freunde nicht gewünschte Kommentare und Postings zu entfernen. Sie können zudem Freunde ansprechen, positive Posting auf Ihre Pinnwand zu schreiben. Das ganze sollte natürlich nicht gestellt aussehen. Denken Sie auch an Ihr Profilbild, Seiten deren Fan Sie sind oder Freunden. Machen Sie bei Ihrem Profil einen richtigen Frühjahrsputz und polieren Sie diese auf Hochglanz.

Weitere Schritte

In manchen Berufen macht es Sinn in bestimmten Foren oder Netzwerken aktiv zu sein. Suchen Sie im Internet nach bestimmten Plattformen, wo ein Austausch zu Ihrem Beruf stattfindet und melden Sie sich dort an. Werden Sie dort auch aktiv, dann können Sie zum Beispiel Ihre Teilnahme in dem Forum oder der Plattform in Ihre Bewerbung mit aufnehmen und darauf verweisen.

Einen guten Eindruck macht es, wenn man in Business Plattformen wie Xing aktiv ist. Hier kann man ähnlich wie bei Sozialen Netzwerken ein Profil erstellen und sich mit anderen Mitgliedern verknüpfen. Man sammelt dort Kontakte für das Berufsleben und kann sich dort in einem professionellen Umfeld präsentieren. Versuchen Sie anfangs so viele Kontakte wie möglich zu schließen. Suchen Sie nach Bekannten, Freunden, Mitgliedern aus Sportvereinen oder alten Kommilitonen. Je mehr Kontakte Sie haben, desto besser.

Versuchen Sie ebenfalls ein aussagekräftiges Profil zu erstellen, indem Sie auch Ihren Berufswunsch klar äußern. Manche Firmen nutzen diese Plattformen auch zur Suche nach neuen Mitarbeitern, nicht selten kann man so an einen guten Job kommen. Auch das Xing Profil kann bereits in Ihre Bewerbungsunterlagen mit einfließen. Somit lenken Sie die potentiellen Arbeitgeber direkt auf die Profile, die Sie für die Jobsuche erstellt haben.

Fazit: Bei der Bewerbung sollten Sie mit Ihrem Anschreiben und dem Lebenslauf Aufmerksamkeit des Jobgebers auf sich ziehen, Sie sollten aber ebenso darauf achten, dass diese Aufmerksamkeit bei der Recherche nach Ihnen im Internet steigt und nicht dafür sorgt, dass Sie auf dem Stapel für die Absagen landen. Bereinigen Sie daher Ihre Profile von ungewünschten Einträgen und Fotos und erstellen Sie sich ein professionelles Profil bei einem Business Netzwerk wie Xing.


Job-Messen als Alternative zur schriftlichen Bewerbung?

jobmesseInzwischen finden in allen grösseren deutschen Städten Job-Messen mindestens einmal pro Jahr statt. Dabei stellen sich im Durchschnitt 50 bis 200 Unternehmen vor. Die Job-Messen bieten Bewerbern eine gute Möglichkeit verschiedene Unternehmen kennenzulernen und bereits erste Kontakte mit Personalern zu knüpfen.

Ein Bewerber sollte nicht unvorbereitet auf eine Job-Messe gehen, da eine Vielzahl von potenziellen Mitbewerbern auf der Messe sein werden, und die Firmen nur begrenzt Zeit für jeden Interessenten haben. Daher muss sich der Bewerber von der Masse abzuheben. Nur mit Hilfe einer guten Vorbereitung kann ein Messebesuch erfolgreich sein.

Tipps für einen erfolgreichen Messebesuch

Bereits im Vorfeld sollte der Bewerber, die fürihn interessanten Unternehmen identifizieren und sich mit Hilfe des Internetauftrittes und/oder Broschüren über die Firma und deren Karrieremöglichkeiten informieren. Die Vorbereitung ist quasi diesselbe wie für ein Vorstellungsgespräch, da am Messestand eventuell bereits ein Vorabgespräch mit einem Personaler stattfinden könnte. Anhand dieses ersten Eindruckes wird dieser schnell entscheiden, ob der Bewerber für sein Unternehmen interessant sein kann. Aufgrund der begrenzten Zeit sollte eine kurze und präzise Vorstellung der Qualifikationen und Berufslaufbahn vorher geübt werden.

Ebenso ist es hilfreich sich offene Fragen aufzuschreiben und diese gezielt am Stand nachzufragen. Damit zeigt der Bewerber, dass er sich vorab über das Unternehmen informiert hat und echtes Interesse an einen Arbeitsplatz dort hat. Allgemeine Fragen, wie z.B. „Welche Stellenangebote haben Sie?“ oder „Was genau macht Ihr Unternehmen?“ sind oftmals bereits K.O-Kriterien für das Standpersonal, da diese klare Signale für fehlendes Interesse sind.

Das Mitbringen von Bewerbungsmappen ist unbedingt notwendig. Falls ein Unternehmen Interesse an weiteren Informationen hat, sollte sofort die Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse abgegeben werden. Positiv fällt es auf, wenn das Anschreiben an das jeweilige Unternehmen gerichtet ist und nicht ein 08/15 Schreiben ist. Für die im Vorfeld der Messe ausgesuchten Unternehmen sollten daher personalisierte Anschreiben erstellt werden.


Tipps für eine perfekte Bewerbungsmappe

bewerbungsmappeBei einer sehr guten Bewerbungsmappe kommt es neben den Inhalten auch auf die Präsentation an. Gute Qualifikationen helfen einem Bewerber nicht, wenn seine Bewerbung aufgrund einer schlechten Präsentation, z.B. einfach als eine lose Blättersammlung schnell im Papierkorb des Personalers landet.

Im Folgenden werden ein paar Tipps gegeben, um die Personalabteilung des potenziellen Arbeitgebers durch Inhalte und Form von sich zu überzeugen.

Was sollte beim Briefumschlag beachtet werden?

Oftmals besteht schon anfangs die Unsicherheit, ob der Bewerber bereits aufgrund des Briefumschlages aus dem Bewerbungsprozess ausscheiden könnte. Für einen zerknickten Briefumschlag wird ein Personaler niemals den Bewerber verantwortlich machen. Wohingegen darauf geachtet wird, ob der Name der Firma und der Ansprechpartner korrekt geschrieben sind.

Generell empfiehlt es sich, die Adressen auf Etiketten auszudrucken, insbesondere wenn der Bewerber nicht über eine schöne Handschrift verfügt. Im Vorfeld sollte auch der Ansprechpartner für die Stelle beim Unternehmen nachgefragt werden, falls die Information nicht in der Stellenanzeige angegeben ist. Ein personalisiertes Anschreiben zeigt immer ein grösseres Interesse des Bewerbers am Job.

Wie sollte die Bewerbungsmappe aussehen?

Die Bewerbungsmappe sollte schlicht, einfach und farblich gedeckt gehalten sein. Nur bei Bewerbungen für kreative Jobs eignen sich knallige, bunte Farben bei der Bewerbungsmappe. Die Verwendung von Klarsichtshüllen für die einzelnen Blätter wird heute nicht mehr empfohlen, da insbesondere in grösseren Unternehmen die Bewerbungsunterlagen oftmals eingescannt werden. Die Klarsichtdhüllen verursachen dabei einen grösseren Zeitaufwand. Teure dreiseitig aufklappbare Bewerbungsmappen werden häufig zur Benutzung empfohlen, aber Personaler empfinden diese eher als unhandlich und unpraktisch. Schlichtheit siegt über Schönheit.

Was sind die Inhalte der Bewerbungsmappe?

Die Bewerbungsmappe muss das Anschreiben, den Lebenslauf und die Zeugnisse beinhalten. Gegebenenfalls kann am Anfang ein Deckblatt eingefügt werden, auf dem neben einem Bewerbungsfoto die wichtigsten Daten des Bewerbers (Name, Adresse, E-Mail. Telefon) zu sehen sind. So erhält der Personaler schnell und einfach auf einen Blick alle notwendigen Informationen, um dem Bewerber zu kontaktieren.


Das richtige Bewerbungsfoto für eine erfolgreiche Bewerbung

bewerbungsfotoIn Deutschland ist es üblich, der Bewerbung ein Foto von sich beizulegen. Dieses wird entweder beim Lebenslauf befestigt oder in einem grösseren Format auf einem eigenen Deckblatt positioniert. Zum Befestigen sollte ein leicht löslicher Kleber verwendet werden. Das Foto muss immer auf der Rückseite mit dem Namen und der Telefonnummer beschrieben werden, um zu verhindern, dass der Personaler eventuell das Foto nicht mehr zuordnen kann.

Generell ist der Bewerber gesetzlich nicht dazu verpflichtet, ein Foto bei der Bewerbung mitzuschicken, aber es würde negativ auffallen. Ein Unternehmen darf sich rechtlich gesehen, nicht aufgrund des Fotos für oder gegen einen Bewerber entscheiden, aber eine unbewusste Beeinflussung wird immer stattfinden.

Aus diesem Grund kann das richtige Bewerbungsfoto eine wichtige Rolle dabei spielen, einen Schritt weiter im Bewerbungsprozess zu kommen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Ein schlechtes Bewerbungsfoto kann dagegen schnell zu einem K.O-Kriterium werden.

Die richtige Wahl des Fotografen

Der Bewerber sollte sich für einen Fotografen entscheiden, der sich auf Bewerbungsfotos spezialisiert hat. Wenn der Fotograf nicht sofort am Anfang nach der Branche und der angestrebten Position fragt, dann ist er nicht geeignet. Anhand dieser Informationen wird ein professioneller Fotograf im Vorfeld bereits Tipps zur Kleidung, Frisur, Schmuck und ggf. Make-up geben.

Das richtige Auftreten

Neben den Tipps des Fotografens sollte sich der Bewerber im Vorfeld über den Dresscode des Unternehmens informieren. Meist kann dieser mit Hilfe der im Internetauftritt oder in Broschüren verwendeten Fotos ermittelt werden. Bei Banken und Versicherungen sind z.B. ein Anzug mit Krawatte bzw. ein Kostüm mit Bluse in gedeckten Farben (Grau, Weiss, Schwarz) Pflicht.

Eine gepflegte Frisur ist immer ein Pluspunkt. Frauen mit langen Haaren sollten eher einen Pferdeschwanz wählen, damit die Haare nicht vom Gesamtbild ablenken. Zusammengebundenen Haare vermitteln ebenfalls generell mehr Durchsetzungskraft. Auf übertriebenen Schmuck sowie Schminke sollte auf jeden Fall verzichtet werden. Das Make-up dient vor allem dazu, glänzende Stellen im Gesicht zu vermeiden.

Mehr Tipps fürs richtige Bewerbungsfoto im JOBlog, oder auch auf Bewerbungsfotos.com.


Ist eine Guerilla-Bewerbung erfolgsversprechend?

Oftmals ist der Bewerbungsprozess sehr frustrierend, da man auf seine Vielzahl von Bewerbungen keine Antwort oder nur Absagen erhält. Die Gründe können vielfältig sein. Z.B. unzureichende Qualifikation oder sogar schwerwiegende formale Fehler im Anschreiben und/oder im Lebenslauf.

Besonders in grossen Unternehmen kann es von Vorteil sein, wenn sich die Bewerbung äusserlich (Form, Farbe etc.) von den restlichen Bewerbungsunterlagen abhebt. Die Personalabteilungen erhalten so viele Unterlagen mit oftmals sehr ähnlichen Qualifikationen, dass ein Unterschied in der Präsentation viel ausmachen kann.

Was ist eine Guerilla-Bewerbung?

Bei sogenannten Guerilla-Bewerbungen versucht der Bewerber sich bewusst durch kreative Bewerbungsformen von seiner Konkurrenz abzuheben. Diese Art von Bewerbungen ruft auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Personalers hervor, aber ob es eine positive oder negative ist, kann oftmals nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden.

Generell eignet sich diese Form von Bewerbungen für kreative Berufe und junge Bewerber. Es wirkt eher befremdlich, wenn ein 45-jähriger Bankkaufmann seine Bewerbung an den Filialleiter, z.B. in einer Pizzaschachtel versteckt, verschickt.

Beispiele für Guerilla-Bewerbungen

Natürlich soll die Kreativität nicht erzwungen werden. Ein schlechte Idee ohne Konzept kann genauso schnell dazu führen, dass die Bewerbung im Papierkorb landet. Jedoch gibt es auch einige positive Beispiele, z.B. die Bewerbung in Form einer Bratpfanne eines Koches, der Aufruf eines Bewerbers im Internet das Praktikum bei einem Radiosender durch Fanpost zu erhalten, oder das Verschicken eines Osterhasens vor Weihnachten mit dem Spruch, dass der Bewerber eben seiner Zeit voraus ist.

Einige Bewerber haben auch schon verderbliche Lebensmittel an die Personalabteilung verschickt, was immer ein grosses Risiko ist, da man nie sicher sein kann, wann die Bewerbungsunterlagen geöffnet werden. In diesem Falle wird das Öffnen der Unterlagen nach einiger Zeit definitv einen bleibenden Eindruck beim Personaler hinterlassen, aber leider mit negativen Beigeschmack.

Sehr im Trend ist/war auch die Idee seinen Lebenslauf auf Toilettenpapier zu schreiben und in öffentlichen Toiletten zu verteilen, in der Hoffnung, dass ein zukünftiger Arbeitgeber diese liest. Die Erfolgsquote scheint mir in diesem Fall, aber sehr klein zu sein.


Optimales Zeitmanagement als wichtige Soft Skill-Eigenschaft

zeitmanagementEs wird zwar in Stellenanzeigen nicht explizit nach Zeitmanagement verlangt, aber sich seine Arbeitszeit strukturiert einzuteilen, stellt immer einen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern da. Dadurch wird ein strukturiertes, effizientes Arbeiten möglich und vermindert so den empfundenen Stress im Arbeitsalltag. Im Bewerbungsgespräch kann man gezielt auf seine Erfahrungen im Zeitmanagement eingehen und dabei kurz ausführen, welche Methode sich bewährt hat.

Für ein optimales Zeitmanagement können die folgenden Methoden angewandt werden:

  • ALPEN-Methode
  • Eisenhower-Prinzip
  • Pareto-Prinzip

Jeder muss selber ausprobieren, welche Methode für sich am geeignesten ist.

ALPEN-Methode zur Erstellung des Tagesplanes

Das Akronym ALPEN steht für die Begriffe Aktivitäten/Aufgaben, Länge, Pufferzeit, Entscheidungen und Nachkontrolle. Im ersten Schritt müssen alle Aufgaben und Aktivitäten des Tages schriftlich festgehalten werden. Als nächstes wird für jede Aufgabe die Arbeitszeit geschätzt. Da man nie weiss, welche unvorgesehenen Aufgaben (z.B. Übernahme von Aufgaben eines kranken Kollegen, Kundentelefonate etc.) anfallen können, sieht die ALPEN-Methode eine Pufferzeit vor. Generell soll nur 60 Prozent der gesamten Arbeitszeit auf die Aufgaben verteilt werden. 20 Prozent sind für die unvorgesehenen Aktivitäten eingeplant, und die restlichen 20 Prozent für soziale Kontakte (Gespräche mit Kollegen etc.).

Natürlich hängt die Effektivität der Methode stark vom jeweiligen Beruf ab. Die Aufgaben eines kreativen Jobs sind mit Sicherheit insbesondere bzgl. des Zeitfensters schwerer zu definieren.

Eisenhower-Prinzip zur Gewichtung der Aufgaben

Beim Eisenhower-Prinzip (benannt nach dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower) wird jede Aufgabe in einer Matrix nach der Wichtigkeit (wichtig/unwichtig) und Dringlichkeit (dringend/nicht dringend) eingeteilt.

Die wichtigen und dringenden Aufgaben müssen als Erstes erledigt werden. Danach folgen die Tätigkeiten, die als wichtig, aber als nicht so dringend bewertet wurden. Diejenigen Aktivitäten die dringend, aber nicht wichtig sind, können an Kollegen delegiert oder zeitlich verschoben werden. Aufgaben, die als unwichtig und nicht dringend eingestuft werden, können ggf. auf die nächsten Tage verschoben werden.


Gruppenaufgaben beim Assessment Center

gruppenaufgabenBei einem Assessment-Center (AC) müssen neben Einzelaufgaben auch Aufgaben in der Gruppe gelöst werden, um das Verhalten des Bewerbers innerhalb einer Gruppe bewerten zu können. Eine gute Teamfähigkeit sowie eine hohe soziale Kompetenz sind für heutige Unternehmen neben den beruflichen Qualifikationen wichtige Einstellungskriterien.

Im Folgenden werden die klassischen Gruppenaufgaben näher vorgestellt:

Gruppendiskussion zur Beurteilung der sozialen Kompetenz und Rhetorik

Bei Gruppendiskussionen kommt es darauf an, dem Unternehmen zu zeigen, dass man einerseits teamfähig und kompromissbereit ist, aber andererseits auch über Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit verfügt. Die richtige „Mischung“ der verschiedenen Eigenschaften ist entscheidend.

Bei Gruppendiskussionen werden den Teilnehmern entweder Themen vorgegeben, oder es muss gemeinsam ein Thema gefunden werden. In einigen Fällen werden auch verschiedene Rollen an die Bewerber verteilt, um die Pro- und Kontraseite zu vertreten. Auch wenn die Meinung persönlich nicht vertreten wird, kommt es bei dieser Aufgabe nur darauf an, seine rhetorischen Fähigkeiten zu beweisen.

Bei der Gruppendiskussion sollte man seine Gegenüber nie persönlich angreifen und immer auf der sachlichen Gesprächsebene bleiben. Aufgrund des Stresses und des Zeitdruckes kann es öfters zu agressivem Verhalten der Teilnehmer kommen. Hier zeigt sich, wer stressresistent ist und über die Fähigkeit des Konfliktmanagements verfügt.

Gruppenpräsentation als Variante der Vorstellungsrunde

Bei der Gruppenpräsentation werden die Teilnehmer in Gruppen von meist 4 Personen eingeteilt. Die Präsentation dient der Vorstellung der Biografien der einzelnen Bewerber sowie die Heraushebung der Gemeinsamkeiten. Dabei muss ein Gleichgwicht zwischen Teamfähigkeit und der Werbung in eigener Sache gefunden werden, da die Präsentation den ersten Eindruck stark prägt.

Alle Teilnehmer sollten über dieselbe Sprechzeit verfügen. Dies muss jedoch zusammen in der Gruppe beschlossen werden. Die Inhaltsaufteilung sollte schnell erfolgen, damit noch genug Zeit zur Vorbereitung bleibt. Eine gewisse Dramaturgie innerhalb der Präsentation sollte auch nicht fehlen, damit der Vortrag auch gleichzeitig zur Hervorhebung der rhetorischen Fähigkeiten genutzt werden kann.


Codes in Arbeitszeugnissen – Bedeutung der Formulierungen

arbeitszeugnisDas Arbeitszeugnis hilft dem Personaler, anhand  versteckter Bewertungen, das Verhalten sowie die beruflichen Erfahrungen des Bewerbers bei seinen früheren Arbeitgebenr besser einzuschätzen.

Falls ein ehemaliger Arbeitgeber ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hat, sollte am Besten darauf verzichtet werden, dieses den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Ein schlechtes Arbeitszeugnis ist bereits im Vorfeld ein K.O-Kriterium, um nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.

Personaler benutzen in den Zeugnissen ganz spezielle Formulierungen und Codes, um den Arbeitnehmer zu benoten. Dabei werden genau wie in der Schule, Noten von 1 bis 6 verwendet. Oftmals ist es für den Arbeitnehmer schwer zu durchschauen, welche Note, welcher Formulierung entspricht. Auf den ersten Blick erscheinen viele Sätze sehr positiv, aber in Wirklichkeit  ist die Bewertung oft mangelhaft.

In vielen kleineren Unternehmen werden die scheidenden Arbeitnehmer aufgefordert, dass Zeugnis selber zu schreiben. Dies ist nicht verboten und in der Praxis auch sehr gängig. Aus diesem Grund ist es auch wichtig die richtigen Formulierungen zu kennen, um sich das bestmögliche Zeugnis auszustellen.

Die wichtigsten Codes in Arbeitszeugnissen

Die wohl bekannteste Formulierung ist „Er arbeitete zu unserer vollsten Zufriedenheit“, was der Bewertung einer 2 entspricht. Eine Einser-Benotung erhält der Arbeitnehmer durch den Zusatz „stets“.

Falls in dem Arbeitszeugnis explizit die Worte „ehrlich“ und „pünktlich“ erwähnt werden, sollte man sofort stutzig werden, da diese Eigenschaften von einem Arbeitnehmer automatisch vorausgesetzt werden. Wenn der Arbeitgeber keine anderen positiven Eigenschaften gefunden hat, dann wird das von Personaler als sehr negativ bewertet. Eine Ausnahme gibt es aber: In den Arbeitszeugnissen der Gastronomie und Einzelhandel ist die Eigenschaft „ehrlich“ besonders wichtig und muss daher besonders hervorgehoben werden.

Durch die Verwendung des Wortes „Betriebsklima“ wird nichts anderes ausgedrückt, als das der Arbeitnehmer ein Alkoholproblem hat. Also, bloss nicht denken, dass ein Beitrag „zur Verbesserung des Betriebsklimas“ eine positive Bewertung der sozialen Kompetenz ist!


Falschen Beruf ausgewählt?

falscher_jobDa man direkt nach der Schule entscheiden muss, welchen Beruf man ausüben möchte, kommt es vielfach vor, dass man später das Gefül hat, die falsche Entscheidung getroffen zu haben.

Der Arbeitnehmer wird für Jahrzehnte in einem bestimmten Berufsfeld arbeiten und wenn er nicht zufrieden mit seiner Berufswahl ist, dann kann sich dies auch in manchen Fällen negativ auf das Privatleben ausüben. Der Arbeitnehmer kommt unzufrieden von der Arbeit nach Hause zurück und sieht darin nur die Pflicht Geld für die Familie zu verdienen. Den Spass, den man an seiner Arbeit haben sollte, ist nicht vorhanden.

Daher sollte man sich überlegen, ob man nicht noch mal von vorne anfangen kann und einen Berufswechsel anstrebt. Natürlich muss man sich im Vorfeld darüber klar werden, ob einem der Beruf nicht glücklich macht oder einfach nur der derzeitige Arbeitgeber. Ist man unzufrieden mit dem Arbeitsklima im Unternehmen, besteht eine Unter- oder Überforderung der täglichen Aufgaben oder sind die Arbeitszeiten nicht mit dem Privatleben vereinbar etc. In vielen Fällen reicht ein Wechsel des Arbeitsgebers, um sich auch wieder wohl in seinem Berufsfeld zu fühlen.

Was sollte bei einem Berufswechsel beachtet werden?

Wenn man tatsächlich einen beruflichen Neuanfang wagen will, dann braucht man vor allem Durchhaltevermögen, einen starken Willen, grosse Lust was Neues zu lernen und die Unterstützung seines privaten Umfeldes. Dabei ist es egal wie alt man ist. Hauptsache man ist sich sicher, was man will.

Bei seiner neuen Berufswahl sollte man realistisch bleiben. Wer kein Abitur gemacht hat, kann nicht plötzlich Rechtsanwalt werden, aber z.B. vielleicht Rechtsanwaltsgehilfe. Es ist wichtig sich genau über die neue Berufsbranche zu informieren: Welche Berufe werden angeboten, wie lange dauern die Ausbildungen, was sind die Inhalte der jeweiligen Ausbildungen etc. Neben der Lust was Neues zu lernen, sollte auch ein gewisses Talent vorhanden sein. Wer plötzlich z.B. Modedesigner werden will, aber kein Talent zum Zeichnen hat, wird es sehr schwer haben.

Ein Berufswechsel ist eine grosse Entscheidung und sollte daher nicht nur aus einer Laune heraus getroffen werden.


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