Soziale Netzwerke im Bewerbungsprozess
Für die Bewerbungen hat man an alles gedacht. Ein aussagekräftiges Anschreiben verfasst, einen detaillierten Lebenslauf, man war beim Friseur, hat neue Bewerbungsfotos gemacht und sich ein neues Business-Outfit zugelegt. Man hat alle Regeln befolgt, die man im Internet und Büchern nachlesen konnte. Dann kann bei den Bewerbungsgesprächen ja nichts mehr schief gehen.
Viele vergessen jedoch einen wichtigen Teil. Das Internet. Im Internet finden sich teilweise Dinge über Sie, die der neue Arbeitgeber nicht unbedingt über Sie erfahren sollte. Es müssen nicht immer Dinge sein, die stimmen, oder die Ihre heutige Persönlichkeit wiederspiegeln. Es sind Dinge, die sich über die Jahre im Internet angesammelt haben und die für jeden Abrufbar sind, also auch für einen Abreitgeber. Bevor Sie also mit dem Bewerbungsprozess starten, sollten Sie schauen, was das Internet über Sie verrät. Dabei sollten Sie ähnlich vorgehen, wie es ein potentieller Arbeitgeber tun würde.
Nicht immer hat man die Möglichkeit alles aus dem Netz entfernen zu lassen, was einem nicht gefällt, man sollte es zumindest versuchen und gleichzeitig negative Einträge durch positive anzureichern, damit diese nicht zu viel Gewicht erhalten. Wir empfehlen folgendes vorgehen:
Die erste Anlaufstelle sollte Google sein. Geben Sie dazu einfach Ihren Namen in den Suchschlitz ein. Jetzt kommt es etwas auf die Häufigkeit des Namens an. Wer einen Namen hat, der nicht allzu oft vorkommt, wird bereits Ergebnisse über sich finden. Man sollte nun die ersten zwei Seiten der Suchergebnisse von google anschauen, es werden rund 20 verschiedene Einträge sein. Diese sollten man nach und nach anschauen und überlegen, welche Einträge ok sind und was gelöscht werden sollte. Wer nur wenige Ergebnisse über sich findet, der sollte die Suche nach seinem Namen erweitern. Geben Sie Stadt, Geburtsdatum und weitere Informationen bei google ergänzend zu Ihrem Namen ein, erst wenn die Suchergebnisse über Sie etwas aussagen sollten Sie diese bewerten. Ein potentieller Arbeitgeber würde ähnlich vorgehen.
Bei allen Seiten wo Sie negative Einträge über sich finden, sollten Sie eine Mail an den Webmaster schreiben, mit der Bitte diesen zu entfernen. In vielen Fällen geschieht das sehr rasch. Wer feststellt, dass er sehr viele negative Ergebnisse gibt, vor allem bei Einträgen wo es um Mobbing oder Rufmord geht, sollte sich unbedingt einen speziellen Anwalt als Verstärkung suchen. Hier ist professionelles Vorgehen angesagt, zudem übt ein Schreiben eines Anwalts mehr Druck auf Webmaster aus, die Einträge zu entfernen.
Bei der Reinigung der google Suchergebnisse sollte es vor allem um Seiten gehen, wo Sie keinen Einfluss darauf haben, Soziale Netzwerke, wo wir die Einträge selber bestimmen können werden wir uns einzeln vornehmen.
Soziale Netzwerke
Wer ist heute schon nicht bei Facebook, Wer kennt wen, Lokalisten oder den VZ Netzwerken angemeldet? Eigentlich jeder hat irgendwo einen Account. Wenn diese Accounts bei unserer google Suche gelistet wurden, sollte man hier definitiv durchgehen, was man zeigen möchte und was nicht.
Schauen Sie zuerst die Fotos durch, sowohl die eigenen Fotos, als auch die, auf denen Sie markiert wurden. Löschen Sie alle Fotos, die einen negativen Eindruck vermitteln könnten. Fotos die Sie rauchend oder mit Alkohol zeigen, Partyfotos, Fotos mit obszönen Gesten, Fotos mit protzigen Posen etc. Laden Sie stattdessen positive Fotos hoch. Sie sollen sich dabei nicht als Klosterschüler präsentieren, aber dem Betrachter einen guten Eindruck von ihnen vermittelt. Bei der Wahl der Fotos kommt es natürlich darauf an, für welchen Berufszweig Sie sich entscheiden. Wer Tätowierer werden möchte kann Fotos hochladen bei denen er auf einer Tattoo Convention war, als Autoverkäufer kann man Fotos von sich mit entsprechenden Autos hochladen, als Reisekaufmann diverse Urlaubsfotos. Zeigen Sie mit den Fotos durchaus Ihre Affinität zu dem gewünschten Beruf.
Als nächstes sollten Sie Pinnwand Einträge und Postings bearbeiten. Auch hier gehen Sie nach dem Schema vor, was sollte ein potentieller Arbeitgeber nicht sehen. Entfernen Sie die Beiträge entsprechend und Fragen Sie Freunde nicht gewünschte Kommentare und Postings zu entfernen. Sie können zudem Freunde ansprechen, positive Posting auf Ihre Pinnwand zu schreiben. Das ganze sollte natürlich nicht gestellt aussehen. Denken Sie auch an Ihr Profilbild, Seiten deren Fan Sie sind oder Freunden. Machen Sie bei Ihrem Profil einen richtigen Frühjahrsputz und polieren Sie diese auf Hochglanz.
Weitere Schritte
In manchen Berufen macht es Sinn in bestimmten Foren oder Netzwerken aktiv zu sein. Suchen Sie im Internet nach bestimmten Plattformen, wo ein Austausch zu Ihrem Beruf stattfindet und melden Sie sich dort an. Werden Sie dort auch aktiv, dann können Sie zum Beispiel Ihre Teilnahme in dem Forum oder der Plattform in Ihre Bewerbung mit aufnehmen und darauf verweisen.
Einen guten Eindruck macht es, wenn man in Business Plattformen wie Xing aktiv ist. Hier kann man ähnlich wie bei Sozialen Netzwerken ein Profil erstellen und sich mit anderen Mitgliedern verknüpfen. Man sammelt dort Kontakte für das Berufsleben und kann sich dort in einem professionellen Umfeld präsentieren. Versuchen Sie anfangs so viele Kontakte wie möglich zu schließen. Suchen Sie nach Bekannten, Freunden, Mitgliedern aus Sportvereinen oder alten Kommilitonen. Je mehr Kontakte Sie haben, desto besser.
Versuchen Sie ebenfalls ein aussagekräftiges Profil zu erstellen, indem Sie auch Ihren Berufswunsch klar äußern. Manche Firmen nutzen diese Plattformen auch zur Suche nach neuen Mitarbeitern, nicht selten kann man so an einen guten Job kommen. Auch das Xing Profil kann bereits in Ihre Bewerbungsunterlagen mit einfließen. Somit lenken Sie die potentiellen Arbeitgeber direkt auf die Profile, die Sie für die Jobsuche erstellt haben.
Fazit: Bei der Bewerbung sollten Sie mit Ihrem Anschreiben und dem Lebenslauf Aufmerksamkeit des Jobgebers auf sich ziehen, Sie sollten aber ebenso darauf achten, dass diese Aufmerksamkeit bei der Recherche nach Ihnen im Internet steigt und nicht dafür sorgt, dass Sie auf dem Stapel für die Absagen landen. Bereinigen Sie daher Ihre Profile von ungewünschten Einträgen und Fotos und erstellen Sie sich ein professionelles Profil bei einem Business Netzwerk wie Xing.

Inzwischen finden in allen grösseren deutschen Städten Job-Messen mindestens einmal pro Jahr statt. Dabei stellen sich im Durchschnitt 50 bis 200 Unternehmen vor. Die Job-Messen bieten Bewerbern eine gute Möglichkeit verschiedene Unternehmen kennenzulernen und bereits erste Kontakte mit Personalern zu knüpfen.
Bei einer sehr guten Bewerbungsmappe kommt es neben den Inhalten auch auf die Präsentation an. Gute Qualifikationen helfen einem Bewerber nicht, wenn seine
In Deutschland ist es üblich, der
Es wird zwar in Stellenanzeigen nicht explizit nach Zeitmanagement verlangt, aber sich seine Arbeitszeit strukturiert einzuteilen, stellt immer einen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern da. Dadurch wird ein strukturiertes, effizientes Arbeiten möglich und vermindert so den empfundenen Stress im Arbeitsalltag. Im
Bei einem Assessment-Center (AC) müssen neben Einzelaufgaben auch Aufgaben in der Gruppe gelöst werden, um das Verhalten des Bewerbers innerhalb einer Gruppe bewerten zu können. Eine gute Teamfähigkeit sowie eine hohe soziale Kompetenz sind für heutige Unternehmen neben den beruflichen Qualifikationen wichtige Einstellungskriterien.
Das Arbeitszeugnis hilft dem Personaler, anhand versteckter Bewertungen, das Verhalten sowie die beruflichen Erfahrungen des Bewerbers bei seinen früheren Arbeitgebenr besser einzuschätzen.
Da man direkt nach der Schule entscheiden muss, welchen Beruf man ausüben möchte, kommt es vielfach vor, dass man später das Gefül hat, die falsche Entscheidung getroffen zu haben.
Früher gab es für viele Frauen nur die Möglichkeit zwischen Beruf oder Familie zu wählen. Der Mann ging arbeiten und die Frau kümmerte sich um den Haushalt und die Kindererziehung. Heutzutage können sich viele Familien gar nicht mehr den „Luxus“ leisten, dass die Frau zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert, da das Gehalt des Mannes oftmals zur Bestreitung des Lebensunterhaltes nicht mehr ausreicht. Ausserdem möchte die Frau auch neben der Familie ebenfalls Erfolg im Beruf haben, so dass sie auch Anerkennung ausserhalb der Familie erhält.