Die Bewerbung drucken – so gelingt es dir!

Mit diesen Tipps erzielst du professionelle Druckergebnisse!

Die Bewerbung drucken lassen oder selbst auszudrucken ist out? Denkste! Gleichwohl die Onlinebewerbung in Deutschland bei vielen Unternehmen auf dem Vormarsch ist, gibt es noch immer die sogenannten Traditionsbetriebe. Diese legen einen gesteigerten Wert darauf, dass die Bewerbungen postalisch versendet werden. Wie Bewerber die größten Fehler beim Druck der Bewerbung vermeiden, verraten wir dir in unseren Tipps!

Falsche Vorurteile zum Thema Bewerbung drucken:

  1. Selber drucken ist viel zu teuer!

    Das ist abhängig von dir und deinem Druckverhalten. Wenn du zum Beispiel lediglich Markendrucker samt Markentintenpatronen nutzt, ohne Preise und Alternativen zu vergleichen, dann mag das Vorurteil stimmen.

    Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, um Angebote im Internet für Tintenpatronen einzuholen. Häufig sind die Preise dort wesentlich günstiger, als die Preise im Elektrofachmarkt. So kannst du selbst die Bewerbung drucken, ohne hohe Kosten zu haben!

  2. Die Schrift verwischt, das Bild verschwimmt – das geht nicht!

    Diese Vorurteile sind gängig – aber nicht zu bestätigen. Natürlich, bei deinen Unterlagen geht es um deine Zukunft. Es wäre schlecht für dich, wenn der Personaler weder Anschreiben noch Lebenslauf lesen kann, weil die gesamte Tinte verwischt ist.

    Allerdings kannst du mit nur wenigen Kniffen dein Druckergebnis bei deinen Bewerbungsunterlagen optimieren. Zum Beispiel, indem du einfach ein anderes Papier für die Bewerbung wählst. Mehr dazu erfährst du in wenigen Abschnitten unter dem Punkt „Bewerbung drucken leicht gemacht“.

  3. Der Personaler erkennt die selbst gedruckte Bewerbung

    Grundsätzlich ist diese Annahme nicht zwangsläufig falsch. Wenn du deine Unterlagen selbst ausdrucken willst und an allen Ecken und Enden sparst, oder schlicht und ergreifend einen uralten Drucker zur Verfügung stehen hast, dann stimmt das natürlich.

    Doch in den vergangenen Jahren haben die Drucker für den Privatgebrauch eine riesige Entwicklung vollzogen, sodass es zwischen dem industriellen sowie dem Drucker für den häuslichen Gebrauch kaum Unterschiede gibt.

Vorurteile gegenüber DIY-Druck

© bewerbung.net

Bewerbung drucken leicht gemacht

Wie du siehst, steht es um den eigenen Druck deiner Bewerbungen nicht schlecht. Die meisten Vorurteile sind schnell zu widerlegen. Zumal du bei dem Versand deiner Bewerbung per Post die Kosten u. a. von den Steuern absetzen, oder – bei der Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit heraus – beim Arbeitsamt geltend machen kannst.

Der optimale Drucker für deine Unterlagen

An diesem Punkt scheiden sich die Geister, welches Angebot letztlich für die Bewerbung – und vor allem für das Bewerbungsfoto – richtig ist. Vor 20 Jahren standen gerade Tintenstrahldrucker als Alleskönner im Rampenlicht für den Druck von Fotos. Dies hat sich nicht geändert. Wenn du zu Hause deine Bewerbung direkt mit dem Bewerbungsfoto zusammen, oder eben mit einem speziellen Design drucken möchtest, dann eignet sich noch immer ein Tintenstrahldrucker sehr gut für dein Vorhaben.

Dem gegenüber stehen die Laserdrucker, die eine ganze Zeit lang lediglich schwarz-weiß drucken konnten und primär in Unternehmen vorzufinden waren. Mittlerweile sind auch Laserdrucker dazu in der Lage, mit Farbe zu drucken. Im Hinblick auf die entsprechende Qualität des Ergebnisses wird dir ein Fan der jeweiligen Lager seine eigene Meinung entsprechend darstellen.

Die Tinte

Der Druck deiner Bewerbung ist ebenfalls durch die Wahl der richtigen Tinte zu beeinflussen. Hierzu musst du nicht zwangsläufig auf die Originalpatronen zurückgreifen, sondern kannst dich ebenfalls nach günstigen Alternativen wie kompatiblen Patronen umsehen.

Du kannst keinen Dritthersteller finden?

TIPP Dann kannst du zum einen die Preise im Internet für deine Patronen vergleichen. Zum anderen bieten dir verschiedene Hersteller, wie zum Beispiel HP, Boni für die Benutzung von Originalpatronen an. Des Weiteren gibt es von vielen Herstellern die Möglichkeit, dass du deine alten Patronen abgibst und dafür einen Rabatt für den Neukauf bekommst.

Das Papier

Für den eigenen Druck deiner Bewerbungsunterlagen hast du weitestgehend alle technischen Voraussetzungen geschaffen. Die entscheidende Frage ist nun noch, auf welchem Papier du die Bewerbung drucken solltest.

An diesem Punkt musst du auf Qualität setzen und kannst dich leider nicht mit dem herkömmlichen Papier aus der Affäre ziehen. Wenn sich deine Bewerbungsunterlagen bereits in der Hand gut und (für Papier) schwer anfühlen, vermittelt das unterbewusst direkt einen vertrauensvollen Eindruck. Nutze also am besten Papier zwischen 90 gr./m² und 140 gr./m². Prüfe allerdings vorher, ob dein Drucker dieses Papier auch fassen kann!

Das Bewerbungsfoto selbst drucken – aber wie?

Du willst nicht nur deine Bewerbung drucken, sondern ebenfalls dein selbst ausgedrucktes Bewerbungsfoto anfügen, hast aber Bedenken bzgl. des Papiers, der Auflösung etc.? Brauchst du gar nicht! Du musst nur die folgenden Kniffe beachten:

    • Entscheide dich für das richtige Papier. Wenn du ein dickeres, mattes Fotopapier verwendest, kannst du direkt einen viel besseren Kontrast erzielen. Wenn du dich zugleich für eine körnige Oberfläche entscheidest, verminderst du das sogenannte Rauschen in deinem Bewerbungsfoto.
      Der Nachteil: Du verbrauchst i. d. R. wesentlich mehr Farbe bei einem Druck auf diesem Papier.
    • Der richtige Farbmodus ist ebenfalls entscheidend. Das gilt ebenso für die Auswahl des Farbmodus beim Druck deiner Bewerbung. Entscheide dich in beiden Fällen für das Farbspektrum. Wenn du in Graustufen druckst, verminderst du die Farbintensität. So wird aus einem schönen Design schnell ein grauer Schleier.
    • Die optimale Auflösung zu wählen ist ebenfalls nicht schwierig. Die Auflösung wird in dpi gemessen, was für „dots per inch“ steht. Was du letztlich dazu wissen musst, ist Folgendes: Je höher der dpi-Wert ist, desto hochauflösender wird dein Bewerbungsfoto dargestellt. Schau also nach, welche höchste Auflösung dir dein Drucker sowie dein Schreibprogramm anbieten können und wähle diese.

Übrigens solltest du Selbiges bei deiner restlichen Bewerbung ebenfalls beachten! Wenn schließlich dein Bewerbungsschreiben so verpixelt ist, dass ein Personaler nichts erkennen kann, hast du nichts dabei gewonnen.

Wenn du diese Hinweise befolgst, dann dürfte bei dem Druck deiner Bewerbung nichts schief gehen! Jetzt muss nur alles noch in eine geeignete Bewerbungsmappe.
Zu guter Letzt denke bitte an die richtige Reihenfolge deiner Unterlagen in der Bewerbungsmappe selbst: Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf und anschließend Zeugnisse sowie Bescheinigungen über Weiterbildungen.

Posted in: Bewerbung.net Blog