Bewerbung 2016 – Jeder Trend!

Mit den Bewerbungstrends 2016 zum Traumjob!

Dezember 2015 – der Jahreswechsel steht vor der Tür und damit präsentieren wir dir, wie auch im letzten Jahr, die Trends für die Bewerbung 2016! Sei vorbereitet für den Fall, dass du im kommenden Jahr deinen Traumjob findest, indem du ihn dir mit der passenden Bewerbung sicherst!

Bewerbung 2016 Trend: Feuerwerk

© Kazu End

The same procedure as last year? The same procedure as every year!

Weder der Bewerbungsmarkt, noch Headhunter oder Personalverantwortliche schlafen – im Gegensatz zu Miss Sophie, die ihr Silvesterdinner eisern fortsetzt. Immer wieder gibt es kleine Neuerungen und Veränderungen, die als solche nicht automatisch jedem Bewerber bewusst werden. So kommt es, dass du als Aspirant in dem Glauben bist, alles richtig zu machen. Dann gab es jedoch diese eine kleinere Neuerung und die Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ist vertan – zum Beispiel wurde plötzlich mehr Wert auf das öffentliche Auftreten in Netzwerken von Mitarbeitern gelegt. Du hast dein XING–Profil nur leider so gar nicht optimiert, schließlich ist die Prüfung von Bewerbern auch nur ein Gerücht. Pech für dich, Glück für einen anderen Bewerber!

Damit du nicht in diese kleinen Fallen tappen kannst, haben wir in unseren Tipps die Trends der Bewerbung 2016 für dich zusammengefasst!
Also ganz im Sinne von Miss Sophie: Is everyone here?

Bewerbung 2016 Trend 1 – Miss Sophie

Miss Sophie, ihres Zeichens eine Anstandsdame und gleichzeitig die Gastgeberin, verweist direkt auf das oben genannte Beispiel, den Bereich Social Media. Dieser Bereich ist und bleibt auch künftig für dich als Bewerber aktuell. Der Grund dafür liegt nicht allein darin, dass du für Arbeitgeber leichter zu finden und zu überprüfen sein sollst. Es geht vielmehr darum, dass du auch den verdeckten Stellenmarkt für deine Suche nach einem neuen Job nutzen kannst. Das heißt für dich: Netzwerken sowie für Headhunter attraktiv zu werden. So kannst du bereits auf Vakanzen aufmerksam werden, die noch nicht einmal ausgeschrieben sind. Die Bedingung dafür ist, dass du dein Profil auf eben diesen Netzwerken, wie eben XING und LinkedIN ordentlich aufpoliert hast.

Lampe Passend dazu: Es wird nicht nur immer beliebter, sondern ist auch ratsamer für dich, wenn du deinen Lebenslauf sowie dein Kurzprofil in verschiedene Datenbanken von Talentscouts und/oder Personalvermittlern einspeist. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sowohl der Lebenslauf als auch das Kurzprofil so optimiert wie möglich sind!

Bewerbung 2016 Trend 2 – Sir Tobey

Passend zu dem durch die Gastgeberin Miss Sophie gezeigten Trend, setzt sich die Onlinebewerbung bei Unternehmen immer weiter durch. Die Gründe dafür sind relativ simpel. Für dich ist die Onlinebewerbung wesentlich kostengünstiger, da du weder die Kosten für den Druck, die Bewerbungsmappe selbst, den Brief oder das Porto tragen musst. Des Weiteren ist diese Methode wesentlich ökologischer, was für viele Firmen einen entscheidenden Faktor darstellt. Vor allem, wenn die Firmen ein umweltbewusstes Image vertreten.
Es gibt zwei Varianten der Onlinebewerbung. Zum einen den digitalen Versand der Bewerbungsunterlagen als PDF per Mail oder das Ausfüllen eines Onlineformulars, bereitgestellt von den verschiedenen Unternehmen selbst. Letzteres reduziert den Bewerber selbst häufig auf seine Hard Skills sowie die bisherigen Erfahrungen, bietet jedoch die Möglichkeit, den eigenen Lebenslauf samt Zeugnissen anzuhängen. Das bedeutet gleichzeitig, dass du dort die Stärken betonen musst, auf die du in dem Formular selbst nicht eingehen konntest.

Bewerbung 2016 Trend 3 – Admiral von Schneider

Herr Admiral von Schneider steht für die Vereinfachung des Bewerbungsprozesses: Kurz das Smartphone zücken und „Senden“ drücken, um die Bewerbung dem Wunschunternehmen zukommen zu lassen. Das soll künftig für dich der Weg sein, um ganz einfach und direkt deine Unterlagen deinem Wunschunternehmen zukommen zu lassen. Das Ganze läuft unter dem schönen Namen „Mobile Recruiting“. Was zunächst noch das unbeliebte Stiefkind der Onlinebewerbung war, wird nun immer mehr von Unternehmen angenommen, sodass die entsprechenden Karriereseiten zunehmend für deine Interessen sowie für dein Smartphone optimiert werden.

Eine andere Option für das Mobile Recruiting sind immer mehr erscheinende Apps, die ähnlich wie Jobbörsen funktionieren. Du legst dort dein Bewerberprofil an, lädst zu Hause deine Unterlagen hoch, sodass dich nur ein Klick von deiner Bewerbung trennt. Das Anschreiben selbst ist dabei sekundär. Es geht zunächst primär um dein Bewerberprofil samt Lebenslauf.

Bewerbung 2016 Trend 4 – Mr. Pommeroy

Mr. Pommeroy stellt dir das sogenannte People Analytics vor. Der Name erinnert bereits an den bekannten Dienst von Google (Google Analytics). Diesbezüglich gibt es nicht ein einzelnes Programm, sondern (obwohl der Trend noch recht neu ist) viele verschieden Programme, die ihren Fokus auf ganz unterschiedliche Themengebiete legen. Das Programm arbeitet mit einem von Hypothesen geleiteten Datensatz, der in Kombination mit den selbst eingepflegten Daten als Grundlage für Entscheidungen im Bereich Employer Branding dienen soll.

! Das Ziel ist es mit diesen Programmen zielsicherer Mitarbeiter für das Unternehmen selbst auszuwählen, die eigene Leistung der Mitarbeiter zu überprüfen und rechtzeitig zu erkennen, welche Mitarbeiter das Unternehmen verlassen wollen. Für dich als Bewerber bedeutet das, dass deine Bewerbung noch besser an die Unternehmen im Hinblick auf die Hard und Soft Skills noch mehr an das Unternehmen selbst angepasst werden muss. Durch die Individualisierung deiner Bewerbungen erhöhst du folglich die Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder ins Assessment-Center.

Bewerbung 2016 Trend 5 – Mr. Winterbottom

Der letzte Gast als Repräsentant für einen Trend an Miss Sophies Dinnerrunde ist die Bewerbung um eine moderne, immer beliebtere Form im Bereich Bewerbungstrends: Die Bewerbung auf sogenannte Jobsharingangebote. Wer sich darauf bewirbt, weiß, dass er sich seinen Job mit einer anderen Person teilt. Das heißt, dass der Arbeitgeber eine einzelne Position im Unternehmen an zwei Arbeitnehmer aufteilt. Dadurch müssen beide lediglich eine halbe Stelle bekleiden, können sich dennoch über ihren gewünschten Job freuen und gleichzeitig etwas mehr für die eigene Work-Life-Balance machen.

Der Nachteil ist natürlich, dass du gleichzeitig nicht mit dem Gehalt rechnen kannst, das du für eine Vollzeitstelle bekommst. Der Unterschied zur altbekannten Teilzeitarbeit ist, dass beide Arbeitnehmer sich über die Aufteilung der Arbeit bewusst sind, über die gleichen Informationen verfügen und gemeinsam die einzelnen Projekte planen können. Dementsprechend müssen die beiden Personen für die Aufgabe des Jobsharings entsprechend zueinander passend ausgewählt werden. Der Vorteil für den Arbeitgeber ist, dass er die Position so besetzen kann, dass sich beide Arbeitskräfte perfekt ergänzen.

Ausgestattet mit diesen Tipps, sollte im kommenden Jahr deiner erfolgreichen Bewerbung nichts mehr im Weg stehen! Wenn du dennoch eine kleine Hilfestellung benötigst, kannst du dir Hilfe von Profis holen und deine Bewerbung schreiben lassen.